Beiträge von Janinamalin

    Hab nur ich das Gefühl hier im falschen Film zu sein, oder geht das anderen auch so?

    Geht es eigentlich nur noch um persönliche Gewinnmaximierung?

    War das der Grundgedanke aus dem man sich vor 20 Jahren für den Bau einer PV entschieden hat,

    oder sind wir nach 16 Jahren neoliberaler Regierung nur gierig geworden?

    Jede Ü20 Anlage die nicht völlig verpeilt gebaut wurde,

    hat das eingesetzte Kapital längst vollständig amortisiert

    und obendrauf noch eine ordentliche Kapitalverzinsung geliefert.

    Wenn der Eigentümer jetzt auf Überschusseinspeisung umstellt,

    dann erzielt er mit dem Eigenverbrauch auch in Zukunft noch einen schönen Ertrag.

    Kleinvieh macht schließlich auch Mist.

    Wenn man den Überschuss für eine sehr geringe Vergütung abgibt,

    zahlt man halt einen Teil der erhaltenen Subventionen einfach wieder zurück.

    Oh, nee, Denkfehler, das würde ja bedeuten, dass das EVU die Einsparung in der Beschaffung

    an die anderen Kunden durchreicht. Ob das realistisch ist?

    Ein Freund von mir hat Mitte 2020 eine Pv-Anlage mit REC Alpha Black Modulen gebaut.

    Mit der Leistung der Anlage ist er hoch zufrieden (schon > 100 kWh/kWp in diesem Jahr)

    Jetzt stellt er aber eine optische Veränderung an den Modulen fest.

    Auf dem ersten Bild erkennt man, das die Busbars in einigen Bereichen heller wirken.

    Das war nach seiner Aussage im letzten Jahr noch nicht so.

    Auf dem zweiten Bild sieht man eine Detailansicht der BB

    In den betroffenen Bereichen wirken die BB wie "ausgelaufen" und es sieht aus als wären sie mindestens doppelt so breit wie in den nicht betroffenen Bereichen direkt daneben.

    Er befürchtet, neben der optischen Beeinträchtigung, dass sich diese Veränderung irgendwann einmal negativ auf die Modulleistung auswirken könnte.

    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte?

    Muss er sich Sorgen machen?


    PS: ich habe ihm schon gesagt, dass die Position der Modulklemmen in der unteren Modulreihe suboptimal ist, aber da es keinen räumlichen Zusammenhang mit den optischen Änderungen gibt, sehe darin keine Ursache dafür.



    Danke, das beruhigt mich.

    "in den Einstellungen rumspielen und ausprobieren" bekomme ich vermutlich hin,

    da fließt kein Strom, da sollten meine kognitive Fähigkeiten ausreichen.

    Ich habe gerade auf der OpenWB-HP einen Partnerbetrieb ganz in der Nähe gefunden,

    da werde ich einmal nachfragen ob er all die Dinge an denen ein Kabel dran ist für mich erledigen kann.


    Gibt es eine Idee wann V2 kommt?

    Bis zum BEV wird es vermutlich noch etwas dauern (2. Jahreshälfte 21?)

    und die Förderung wird hoffentlich auch noch etwas länger laufen, ich habe also noch etwas Zeit.

    Sollte reichen, einfach einen Raspi + Switch nehmen und rumspielen ... Einstellung EVU oder PV oder beides = SolarEdge und dort die IP rein ... fertig.

    Da wäre es wieder, mein Problem, ich bin EDV-technischer Analphabet,

    ich brauche Plug&Play, oder einen Fachmann, den ich aber bisher aber noch nicht gefunden habe.

    Aber wenn es prinzipiell nicht so komplex ist, dann muss ich nur lange genug suchen und werde schon jemanden finden.

    Danke.

    Hurra,

    noch jemand mit der gleichen Fragestellung wie ich sie gerade habe und ähnlichen Randbedingungen.

    Ich habe seit 04-2018 einen SE10K (einen der letzten mit Display) und auch einen Modbuszähler installiert.

    Ich liebäugele damit mir einen BMW i3 anzuschaffen.

    Der ist ladetechnisch relativ "dumm", also braucht es eine intelligente Ladelösung.

    OpenWB scheint mir da eine geeignete Lösung anzubieten,

    auch um PV-Überschüsse zu nutzen und die 70% Abriegelung zu vermeiden.

    In der Liste der Wechselrichter die mit der OpenWB kompatiblen sind, ist SE gelistet.

    So weit, so gut.

    Da ich auf diesem Gebiet absolut keine Ahnung habe kann ich nicht einschätzen

    welcher Aufwand zu betreiben ist um den WR per LAN mit der WB zu verbinden.

    Ich habe bisher noch keinen Elektriker finden können der sich mit dem Thema auskennt.

    Der Solateur winkt auch ab.

    Mein WR kommuniziert schon per LAN mit dem Router,

    baut man da einfach einen "Switch" ein und schließt die WB einfach da an,

    oder hat der WR eine Möglichkeit eine zweite LAN-Verbindung anzuschließen?

    Freischalten durch die SE-Hotline und fertig?

    Wär ja zu schön um wahr zu sein.

    In den OpenWB Foren werde ich nicht schlau und lese eigentlich nur von Kommunikationsproblemen.

    Kann mir das jemand erklären und meine Bedenken zerstreuen?

    Also das Thema Optik kann ich sehr gut nachvollziehen,

    ich habe auch ein paar € mehr ausgegeben um ein möglichst ansprechendes Dachbild zu bekommen.

    Wenn das Dach einigermaßen rechtwinklig ist und nicht zu viele Störkanten hat, kann man auch mit Full-Black Modulen und einem Einlegesystem eine sehr ansprechende Optik erzielen.

    Wenn der Neubau noch in der Planungsphase ist, dann kann man das Dach an die Modulmaße anpassen, damit man quasi vollflächig belegen kann.

    Beim Neubau kann man auch über eine Indachkonstruktion nachdenken.

    Das ist trotz der eingesparten Dacheindeckung zwar nicht preiswerter als die Standardausführung,

    durch den entfallende Abstand zur Dacheindeckung ist die PV aber unauffälliger in das Dach integriert.

    Je nach Standort des Hauses kann man dann sogar darüber nachdenken die Module mit der Zuluft der WP zu hinterlüften.

    Das macht aber nur im Nordwesten Sinn, ansonsten ist eine Erdwärmepumpe effizienter.

    Außerdem ist das dann weit weg von Standard und man muss schon einen engagierten Architekten / Dachdecker oder Solateur finden (am besten alle drei engagiert), damit man da eine wirklich gute Lösung findet.

    (Ich habe damals aufgegeben weil mir der Aufwand zu hoch wurde)

    Stell doch einfach einmal den ungefähren Standort des Hauses und wenn schon vorhanden einen Dachplan ein.

    Es gibt hier durchaus Foristen die dann sehr konstruktive Vorschläge machen.

    Bis dahin schau dir doch einfach mal z.B. REC Alpha Module an, m.E. im Moment optisch & technologisch die Marktspitze.

    Auf dem Bild meine LG-Module,

    ich habe die Anlage nicht integriert und wegen der besseren Hinterlüftung bewusst "hoch" montieren lassen.

    Das ist relativ einfach.

    Die NOCT-Werte stehen im Datenblatt.

    Dort sind auch (manchmal im Kleingedruckten) die NOCT-Temperatur angegeben.

    DT ist die Temperaturdifferenz zwischen 25°C (Temperatur des Normtest) und der NOCT-Temperatur.

    Mit DT X Temperaturkoeffizient habe ich dann die rechnerische Leistungsreduzierung ermittelt und mit der NOCT-Angabe verglichen. Wie Du siehst ist der rechnerische Wert etwas geringer als der im Datenblatt. Ursache? Keine Ahnung.


    Geerntet wird im Sommerhalbjahr,

    da ist der Temperaturkoeffizient, abgesehen von einigen kalten Tagen im April / Mai, von entscheidender Bedeutung.

    An den richtig heißen Tagen in diesem Sommer ist meine Anlage nur selten in die 70% Begrenzung gelaufen,

    obwohl mein Hausverbrauch nur selten > 1000 W liegt. (9,75 kWp installiert)

    An kalten Tagen im Mai hat die Anlage bei hohem Hausverbrauch phasenweise > Nennleistung geliefert (Bis 10,1 kW, dann ist der WR am Limit)

    Mit 70% dynamisch und mit geringem Mittagsverbrauch ist ein Temperaturkoeffizient von +- 0,35%/K wohl ausreichend um thermische Verluste einigermaßen erträglich zu halten.

    Mit hohem Mittagsverbrauch (z.B. Speicher im BEV, Klimaanlage,...) kann sich ein besserer Temperaturkoeffizient rechnen .

    Im Moment sind die REC-Alpha da ziemlich weit vorne.

    Muss man halt im Einzelfall rechnen. :-)

    Da kriegt man doch schon locker ein "richtiges" Auto, das die Anforderungen erfuellt.

    Alles eine Frage des Anforderungsprofils.

    Ich verzichte gerne darauf 1,5 - 2 m3 ungenutzte Luft und überflüssige 500 kg Blech drumrum

    die ich mit dem cw-Wert einer Schrankwand auf dem Weg zur Arbeit durch die Gegend zu chauffieren.

    Für 99,9 % meiner Fahrstrecken reichen mir 2 Leder-Sportsitze auf einem 40 kWh-Akku (netto)

    mit einem cw X A um 0,4 und 130 bis 150 kW bei < 1200 kg Fahrzeuggewicht.

    So ein Auto darf dafür ruhig eng geschnitten sein, meinen Bewegungsdrang lebe ich an anderer Stelle aus.

    Wenn man dann noch das Dach wegklappen könnte wäre es perfekt, aber das wird wohl nix mit cw x A = 0,4 :-(

    Für die 0,1 % Transportbedarf miete ich mir auch heute schon ein bedarfsgerechtes Fahrzeug oder fahre Taxi.

    Mit einem solchen Fahrzeugkonzept sollte sich ein Realverbrauch von 12-14 kWh/100 km

    unter Alltagsbedingungen (mit Heizung oder Klimaanlage) realisieren lassen.

    Das wäre mein Vorsprung durch Technik ohne Verzicht auf die Freude am Fahren.

    Auf den meisten elektronischen Schnickschnack könnte ich gut verzichten,

    und wenn ich autonomes Fahren will, dann setz ich mich in die Bahn. :-)

    (ich muss zugeben, ich fahre wirklich gerne Auto und bin bereit für den Spaß dabei auch ein paar € auszugeben)

    Aber wie gesagt, alles eine Frage des Anforderungsprofils.