Beiträge von Janinamalin

    NO mit 45 oder 45 Modulen und 3 x 15 ist kein Problem, da sehe ich nichts was Schatten macht.

    SO könnte das Problem sein.

    Wie das Schattenmanagement eines WR mit 2 X 21 Modulen,

    von denen eigentlich immer einige im Kaminschatten liegen,

    kann ich nicht final bewerten, schätze es aber kritisch ein.


    Du bist mit Deiner Wirtschaftlichkeit bei gut 700 kWh/kWp ohnehin nur mittelprächtig,

    Obwohl ich ein Freund von SolarEdge bin scheidet das bei Dir auch aus. (+100 €/kWh)

    Wenn der Solateur keine Überzeugende Lösung präsentieren kann würd ich vermutlich nur 21 Module auf SO legen.


    Überleg Dir auch welchen Weg der Kaminkehrer auf dem Dach nehmen muss

    und ob Du einen Fluchtweg über das Dach behalten willst.

    NO ist schon zugebaut, bleibt eines der Fenster auf SO als Fluchtweg.

    Bei 21 könnte die Schüssel bleiben wo sie ist, wieder ein geringerer Aufwand.

    Und bei 66X325 reicht ein 15 kW-WR für 70% hart.

    Der Preis für die Vollbelegung ist gut.

    NO mit 45 Modulen voll belegen ist kein Problem

    Mir macht nur die Stringbildung auf der SO-Seite etwas Kopfschmerzen.

    Aber Du hast jetzt optimale Voraussetzungen um den Schatten einzuschätzen.

    Ich würde empfehlen bei sonnigen Bedingungen im Abstand von 30 bis 60 Minuten Bilder vom Schatten zu machen und mit dem Solateur anhand des Verlaufs eine optimierte Stringplanung durchzuführen.

    Vielleicht macht es Sinn einen Bereich um den doch sehr hohen Kamin nicht zu belegen um sich den Ertrag nicht zu zerschießen.

    Wenn 3 Strings parallel auf einem MPPT liegen zieht schon ein Schattenmodul in einem der Strings

    die beiden anderen Strings mit runter.

    Wenn Du die Bilder und den Belegungsplan einstellst meldet sich vielleicht auch der Smoker

    oder ein anderer WR-Spezialist hier aus dem Forum mit einer Empfehlung.

    Eigentlich wäre ein WR mit 3 MPPT (Kostal?) besser, aber was da auf dem Markt empfehlenswert wäre

    kann ich nicht überblicken.

    Bei der Wirtschaftlichkeit kann hier etwas weniger vielleicht mehr sein.

    Der SO Belebungsplan mit 21 Modulen aus dem ersten Beitrag löst das Problem die passen alle in einen String.

    Wenn dann noch 45 auf NW dazukommen bist Du bei 66 X 310 bis 330 Wp bei rund 21 kWp,

    da reicht dann auch ein etwas günstigerer 17,5 kW WR z.B. von Fronius.

    Aber das sind nur Gedanken, ich bin kein WR-Spezialist.

    Ich hoffe da meldet sich noch jemand!

    Ansonsten einen neuen Beitrag aufmachen und explizit nach Unterstützung bei der WR-Auswahl fragen.

    Viel Glück und gutes Gelingen. :-)

    Wenn Du das Dach nicht voll machst, dann ärgerst Du Dich ab 4 Wochen nach der Installation für die nächsten 20 Jahre.

    Die angebotenen G4 Module sind eigentlich Auslaufmodelle.

    Frag doch mal nach den Preisen für die aktuellen G5 oder G6 Modulen.

    Die sind etwas leistungsstärker und mit z.B. 87 x 325 Wp reicht der 20 kW-WR für 70% hart immer noch. :-)

    Dafür kostet (jeweils ca. netto) ein

    SMA 10 kW WR ca 1600,- + 450,- für den Home Manager (und ist derzeit nicht lieferbar)

    SE 10E WR = 1300,- + 250,- für die Strommessung

    Schon ist das Delta nur noch 1000,- €

    Hinzu kommen noch reduzierte Verkabelungskosten (1 statt 2 Strings)


    Also mehr als 100 €/kWp darf SE nicht mehr kosten, bei mir waren es ungefähr 70 €

    Solaredge bietet mehrere Vorteile. (nein, ich bekomme dafür kein Geld von SE, aber ich find die Technik klasse)

    1.

    Module streuen in ihrer Leistung. Bei meinen LG NEON2 Modulen sind es ca. +- 3%. (ist nicht analog der Maximalleistung lt Flashliste ) SE macht MPP-Regeung auf Modulebene und holt damit das Maximum aus jedem Modul, während ein Stringwechselrichter das Maximum als "Mittelwert" des Springs regelt. Ich würde schätzen das macht +3 % beim Ertrag aus.

    (siehe auch Kurvenstreuung in Bild 1)

    2.

    Ein String WR mit Schattenmanagement verliert allein durch das Schattenmanagement (regelmäßiges durchfahr der MPP-Kennlinie) ca. 0,5% der Leistung. Verschattete Module werden aus dem String mit ihren Dioden komplett "rausgeschaltet", liefern also 0 Leistung. SE holt auch aus verschatteten Modulen noch etwas Leistung heraus. Das sieht bei meiner Anlage

    dann so aus.

    Mein SW-Dach ist durch Bäume teilverschattet.

    Ab ca. 9:00 Uhr bekommen die ersten Module Sonne. Die Module im Schatten leisten trotzdem weiterhin ihren Beitrag, während ein String-WR mit Schattenmanagement sie komplett rausschaltet und dabei ggf. noch an Wirkungsgrad verliert, weil die optimale Stringspannung nicht erreicht wird (min. 11 bis 13 unverschattete Module)

    Dabei schafft es das SE-Modul-MPPT auch noch bei teilverschatteten Modulen die Dioden zu Schalten.

    Das erkennt man an den Modulen mit den kurzen diagonalen Leistungsphasen.

    Im Detail (ein Schatten-Modul) sieht das dann so aus.

    Grün ist die Modulleistung, rot die Modulspannung und blau die Optimiererspannung.

    Anfangs liefert das verschattete Modul seinen Beitrag ohne das eine Diode geschaltet ist.

    Der Moduloptimierer reduziert seine Spannung so weit (hier bis ca. 3V), dass der Stringstrom (Bai 750V) erreicht wird.

    Dann fällt Sonne auf einen der drei Modulteile, die Leistung dieses Drittels ist höher als die Durchschnittsleistung aller drei Teile, also schalten zwei Dioden die verschatteten Teile raus (erster Zacken in der roten Kurve), die Leistung steigt.

    Dann fällt Sonne auf das zweite Drittel und es wird nur noch ein Drittel per Diode ausgeschaltet bis dann endlich das komplette Modul in der Sonne liegt und keine Diode mehr schaltet. Die Optimiererspannung liegt mit 30 Modulen jetzt bei ca. 25 V.

    Meine Anlage liegt trotz ziemlich heftiger Verschalung immer noch über PVGIS und hat auch einen besseren Ertrag als die unverschattete SSO-Anlage meines Nachbarn.

    So viel zum Leistungsaspekt von SE.

    3.

    Das Anlagenmonitoring auf Modulebene.

    Mit SE kannst Du die die Leistung jedes einzelnen Moduls ansehen.

    Der Einfluss des Schattens auf den Ertrag wird so sichtbar,

    man erkennt verschmutzte oder defekte Module und kann reagieren.

    Eine Möglichkeit der Analyse habe ich oben bereits gezeigt.

    In der Zusammenfassung sieht das dann z.B. bei meiner Anlage so aus:

    Hier sieht man was die einzelnen Module im September bisher so geleistet haben.

    Im Playback kann man sich das dann auch noch im Tagesverlauf anzeigen lassen.

    Für mich eine nette Spielerei :-)

    Die bei Dir aufgerufenen 150 €/kWp Mehrpreis sind aber nicht i.O.

    SE sollte maximal zwischen 50,- bis max. 75,- /kWp Mehrkosten verursachen (inkl. 70% den. Regelung)

    Aber gerne


    https://www.pv.de/news/vorscha…-produkt-highlights-2019/


    Zitat

    • A6-Halbzellen-Module
      • NeON 2 mit bis zu 365 Wp und NeON 2 Black mit bis zu 350 Wp (voraussichtlich verfügbar ab Q4)

    Kann natürlich die übliche Änkünderitis sein.


    Bisher auch noch nicht lieferbar,

    aber immerhin gibt es schon ein Datenblatt.

    Soll zum Jahresende auf den Markt kommen :-)


    REC-Alpha


    Vielleicht auch eine Alternative wenn man möglichst viel Leistung / Fläche möchte.

    Na wenn Du Paketlösungen suchst, dann schau doch mal hier.

    Als Beispiel.

    https://www.photovoltaik4all.d…-pv-anlage?number=1923873

    Klar, das kann man sich auch alles vielleicht ein paar % günstiger zusammensuchen, aber gerade beim Montagegestell

    fehlt dann garantiert ein Teil.

    Ja nach Größe, Dachneigung und Ausrichtung lohnt sich auch noch eine 70 % dynamisch Regelung mit Visualisierung der Anlage.

    Stell doch einfach mal ein Google Bild von Deinem Dach ein, dann wird dir hier weiter geholfen.


    Und such Dir frühzeitig einen Elektriker der den Anschluss macht,

    die haben nämlich im Moment aus keine Langeweile.

    Die Komponenten des Angebots und der Preis sind erst einmal gut.

    Die Ertragsprognose ist nicht gut, weit deutlich zu optimistisch.

    1220 kWh/kWp bei 45° SO ist m.E. unrealistisch.

    Du gibst leider keine Info zur genauen Ausrichtung ,

    aber selbst mit reiner Südlage wären 1000 kWh/kWp bei 45° schon viel.

    Also, erst einmal sind die Preise für Pole-Module deutlich zu hoch.

    10 kW sollte so um die 1100,- €/kWp, 20 kW um 1000,- €/kWp machbar sein.

    Gibt es irgendwelche besonderen Erschwernisse, muss der Zählerschrank erneuert werden?

    Die Idee mit der Vollbelegung ist ein guter Plan, die Dachfenster scheinen ja nicht fix zu sein.

    Mit heutigen Mono-Standard-Modulen 315 bis 325 Wp kommt man da auf fast 20 kW.

    Ich sehe auch kein Argument für zwei Wechselrichter, oder muss Schatten berücksichtigt werden?

    Der Unterschied in der Ertragsprognose lässt fast darauf schließen.

    Kannst Du Bilder vom Dach und/oder einen Google-Maps Screenshot einstellen,

    dann kann man mehr dazu sagen und über Google die Ausrichtung besser einschätzen.