Beiträge von Diva4

    Bei mir hat die SH-Netz vor 2 Jahren einen Logarex LK13BD Zwei-Richtungszähler montiert. Die optische D0-Schnittstelle dieses Zählers lässt sich problemlos auslesen.

    Das ist allerdings noch keine "Moderne Messeinrichtung (MME)", von daher erwarte ich nicht, dass dieser Zählertyp noch montiert wird.

    Ich bin auch Kunde von e:veen und damit von der Insolvenz betroffen. Aufgrund der PV-Anlage, die ich seit September 2017 betreibe, beziehe ich viel weniger Strom, als bei Beginn des Vertrages am 1.1.2017 angenommen. D.h der Abschlag ist viel zu hoch: Zum Stichtag 31.07.2018 habe ich nach meiner Rechnung 714,80 EUR zuviel gezahlt - das ist deutlich mehr als meine geschätzten Verbrauchskosten bis Ende des Jahres 2018.


    Als erste Reaktion habe ich gestern per Fax und Einschreiben mein SEPA Lastschrift Mandat gekündigt. Ich erwarte allerdings, dass diese Kündigung erstmal ignoriert wird. Dann würde ich diese Lastschriften zurückbuchen lassen.


    Hilfreich finde ich diese Information: https://www.frag-einen-anwalt.…r-Insolvenz--f313689.html Mit dieser Argumentation kann man zumindestens die weitere Zahlung des Abschlages einstellen.


    Allerding geht aus dieser Information nicht hervor, ob man das Recht hat die Lastschriften der vergangenen Monate zurückzubuchen. E:veen hat im Widerspruch zu Ihren ABG keine Abrechnung für 2017 durchgeführt. D.h. die Lastschriften in 2018 sind vermutlich nicht korrekt. Ich habe die fehlende Abrechnung telefonisch und per E-Mail angemahnt - das sind aber keine gerichtsfeste Nachweise.

    Zitat von achim26

    Bei uns wurde heute der Zähler EHZ363L5 E21 eingebaut. Hersteller ist Hager.


    Das ist aber noch ein "EDL21" Zähler und keine "Moderne Messeinrichtung" (MME). D.h. bei Euch ist von einem Roll-out noch nichts zu spüren. Vielleicht dann in 8 Jahren, nach Ablauf der Eichfrist.

    Zitat von Mastermind1


    Was die Abfrage angeht ist das leider ein Problem. Ich hab die Doku x Mal angeschaut. Ich hab mir sogar ein modbus Abfrage Tool beschafft, und das zeigt nativ dass regelmäßig negative zahlen ankommen.


    Vermutlich interpretierst Du die Modbus-Werte falsch. Gerade mit meinem Symo 6.0.3M getestet:


    1. String: DC-Strom/Spannung/Leistung:

    Code
    1. pi@raspberrypi:~ $ mbpoll -m tcp -a 1 -t4 -c3 -1 -r 40283 -B symo.fritz.box
    2. 346
    3. 44500 (-21036)
    4. 15397


    2. String: DC-Strom/Spannung/Leistung:

    Code
    1. pi@raspberrypi:~ $ mbpoll -m tcp -a 1 -t4 -c3 -1 -r 40303 -B symo.fritz.box
    2. 520
    3. 40100 (-25436)
    4. 20852


    Um die gelieferten Werte korrekt zu interpretieren, muss man auch die "sunssf" Skalierungsfaktoren kennen:

    Code
    1. pi@raspberrypi:~ $ mbpoll -m tcp -a 1 -t4 -c3 -1 -r 40266 -B symo.fritz.box
    2. 65534 (-2)
    3. 65534 (-2)
    4. 65535 (-1)


    Bei Berücksichtigung der Skalierungsfaktoren ergibt sich dann:
    String 1: 3,46 A; 445 V; 1539,7 W
    String 2: 5,20 A; 401 V; 2085,2 W


    Die Übermittlung dieser Werte an die Middleware des Volkszählers ist dann ziemlich einfach.

    Ich kann vor der Gründung einer Ehegatten GbR nur warnen!


    Meine Frau und ich haben uns vor der Anschaffung der PV-Anlage auch darauf verständigt, dass wir die Anlage gemeinsam betreiben. Also habe ich darauf geachtet, dass alle Rechnungen auf "Frau und Herr Mustermann" ausgestellt werden.


    Diesen Ansatz haben wir solange verfolgt, bis uns der VNB informell informiert hat, dass wir bei Firmierung als Ehegatten GbR mit Aussenwirkung auf unseren Eigenverbrauch EEG-Umlage zahlen müssen. Vermutlich wäre dann unser Hausanschluss nicht mehr als privat, sondern als gewerblich eingestuft worden und wir hätten vermutlich einen zusätzlichen Erzeugungszähler montieren lassen müssen, was einen Total-Umbau unseres Zählerschranks erfordert hätte.
    Außerdem wollte das Finanzamt, dass wir einen speziellen "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" für die Gründung einer Personengesellschaft ausfüllen und einen Gesellschaftervertrag vorlegen. Auch die Einkommensteuer-Erklärung wird deutlich komplexer, wenn sowohl Du als auch Deine Frau Einkünfte aus Gewerbebetrieb deklarieren müssen.


    An diesem Punkt habe ich die Reißleine gezogen und mich bei der BNetzA als alleiniger Betreiber umregistrieren lassen. Den BNetzA Bescheid habe ich dann dem VNB und dem FA vorgelegt und mitgeteilt, dass nur ich der Betreiber der PV-Anlage bin.
    Für die Rückerstattung der Vorsteuer auf die Anschaffungskosten der PV-Anlage musste ich dann noch meinen Solateur und den VNB um eine Neuausstellung der Rechnungen bitten, da das FA die Rechnungen mit dem Namen meiner Frau natürlich nicht akzeptiert hat.


    Also Finger weg von der Ehegatten GbR! Leider fehlt diese Warnung in den allgemeinen Ratschlägen dieses Forums zur Anlagenplanung. Eine solche Warnung hätte mir diverse graue Haare erspart.

    hgause :
    Ich habe mir mal die Wirkungsgrad-Kennlinien in den Datenblättern der Fronius SYMO 6.0-3-M und der SMA SB5000TL-21 WR angeschaut:
    Der SYMO WR hat einen MPP Regelbereich von 150 - 800V, der SB5000 einen Regelbereich von 175 - 500V.
    Beide erreichen den max. Wirkungsgrad bei Nennspannung: SYMO: 98%@595V, SB5000: 97%@400V
    Allerdings verlaufen die Kennlinien über dem MPP Regelbereich sehr flach:

    • Bei 30% Generatorleistung und Umppmin = 150V wird für den SYMO immer noch ein Wirkungsgrad von 95,1% angegeben. Bei einer Modulspannung Umpp = 12 x 27V = 324V liegt der Wirkungsgrad bei 96%.
    • Bei 30% Generatorleistung und Umppmin = 175V wird für den SB5000 ein Wirkungsgrad von 96% angegeben, bei 324V lese ich 96,5% aus der Kennlinie ab.


    Die Unterschiede sind also sehr gering! Aus meiner Sicht ist es deshalb nicht sinnvoll, die Anlagenleistung zu drosseln, um einen kleineren WR oder um statt 2 Strings mit 12 oder 13 Modulen nur einen String mit 22 Modulen zu haben.


    PS: Der SMA STP6000TL-20 hat nur einen MPP Regelbereich von 295 - 800V, mit 580V Nennspannung. Diesen WR kann man also direkt vergessen.

    Inzwischen habe ich die ersten Gespräche mit lokalen Solarteuren geführt. Es wird vorgeschlagen, das Dach mit 24 Modulen bzw. 26 Modulen zu belegen und 2 Strings mit 12+12 bzw. 12+14 300W Modulen zu bilden. D.h. die Anlagenleistung liegt bei 7.2 - 7.8 kWp, was einen 3ph-WR mit 6kW AC-Leistung erfordert.


    Nun lese ich hier im Forum häufig, dass Stringlängen mit 12 Modulen ineffektiv sind. Ist es denn wirklich vorteilhafter, sich auf einen String mit 22 Modulen zu beschränken? Die 22 Module wären dann auf 2 Modulfelder verteilt: 12 im Südabschnitt und 10 im Nordabschnitt des Daches.


    Die von hgause vorgeschlagene Konfiguration "24 Module mit 260W an einem SMA SB5000TL-21 oder SB 5.0-1AV-40" erfordert auch 2 Strings, da beide WR max. 750V DC Eingangsspannung vertragen.

    Auf dem Dach unseres EFH möchten wir gerne eine PV Anlage installieren. Das Dach ist in OSO bzw. WNW ausgerichtet, die Abweichung von der idealen Südausrichtung ist 60 Grad. Es handelt sich um ein Satteldach mit 45 Grad Dachneigung, 8,5m Firsthöhe, 3,1 m Traufhöhe und mit 7,1m x 12,1m Bruttofläche auf der OSO Seite. Auf dieser Seite ist auch eine Dachgaube und ein Velux-Fenster.
    Details könnt Ihr den beigefügten Luftbildern und der Zeichnung entnehmen:




    Ich bin gerade dabei Angebote einzuholen. Ich möchte aber im Vorfeld schon einige Fragen abklären:

    • Ist diese PV-Anlage überhaupt sinnvoll? Insbesondere ist es sinnvoll, Module auf der WNW Dachhälfte zu montieren?
      PVGIS liefert mir für die OSO Seite 859 kWh/a und für die WNW Seite 599 kWh/a ("Climate" Database)
    • In der beigefügten Zeichnung habe ich die potentielle Modulbelegung eingezeichnet.
      Dabei komme ich auf 8 Module (ca. 1,7m x 1,0m) auf der WNW Dachfläche und auf 34 Module auf der OSO Dachfläche.
      Wenn man die Abschattung durch die Gaube berücksichtigt - wieviel Module sind davon wirklich sinnvoll?
    • Wieviele Strings werden gebildet?
    • Könnt Ihr Abschätzen, ob die Abschattung durch das Haus im Osten relevant ist? Der Dachfirst dieses Hauses hat eine Höhe von ca. 9 m, 3,5 m Traufhöhe und 30 Grad Dachneigung. Er ist ca. 12m von unserer OSO-Dachkante entfernt.
    • Pro String müssen 2x 1-pol.Solarkabel zum WR geführt werden - korrekt? Wenn der WR im Keller installiert ist, ist es dann üblich die Kabel direkt zum WR zu führen, oder wird auf ein mehrpoliges Kabel umgeklemmt? Unser Leerrohr vom Dachboden zum Zählerschrank wäre mit 4x 1-pol.Solarkabeln am Anschlag. Eine PE-Leitung mit 16mm2 zur Potentialausgleichschiene liegt bereits auf dem Dachboden für die Sat-Antenne auf der Dachgaube.
    • Für welche Spannungen und Stromstärken müssen die Solarkabel ausgelegt werden?
    • Was muss für den Brandschutz beachtet werden?