Beiträge von Sonnenstevie

    Zu der bereits bestehenden Tesla-Anleihe stellt sich mir die Frage , ob "Ihr" (wer immer das auch sein mag) das Währungsrisiko abgesichert habt oder ob es vielleicht aus irgendeinem Grund, der mir entgangen ist, keines gibt.


    Ansonsten: Wenn Tesla eine Euroanleihe zu 2,5 Prozent emittieren könnte, dann hätten sie das längst gemacht oder sie sind ziemlich dumm. Letzteres ist ziemlich unwahrscheinlich. Also dürfte eine solche Anleihe deutlich höher verzinst sein, wenn es sie denn geben wird.

    1) Warum sollte ein Gewinn je Aktie von 50 $ gezeigt werden müssen, damit die Aktie auf 400 $ steigt? Im Moment steht sie bei 350 $. Gewinn? Na ja. Also, 9 Milliarden $ sind es sicher nicht, auch keine 8, 7 oder 6.


    2) Die 350 $ entsprechen einer Marktkapitalisierung von 63 Milliarden $. Eine Erhöhung des Kapitals um 5 Prozent bringt 3,15 Milliarden $, eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent 6,3 Milliarden $. Klar, es kommt zu einer Verwässerung.


    3) Wenn die Anleihe zur Zeit eine Rendite von 6,256 Prozent aufweist, warum sollte dann eine neue Anleihe mit nur 2,5 Prozent rentieren?


    4) Selbst wenn eine Anleihe mit einem Volumen von 2 Milliarden $ nur 50 Millionen $ p.A. kosten würde (was ich nicht sehe): Bei einer Anleihe kommt der Tag, an dem das Geld zurückgezahlt werden muss, bei einer Kapitalerhöhung und Ausgabe neuer Aktien nicht.

    Man darf gespannt sein auf die Konditionen für die zu erwartende neue Anleihe.


    Da sich der Aktienkurs erholt hat, wäre auch eine Kapitalerhöhung denkbar. Oder eine Kapitalerhöhung und die Ausgabe einer neuen Anleihe. Es gibt ja ein passendes Narrativ ("Wir brauchen Geld für die 4. Fabrik").


    Mir persönlich geht das etwas zu schnell. Wenn ich da mitzureden hätte, würde ich verlangen, dass erstmal die Produktion in China in Gang gebracht wird und die dritte Fabrik einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Es ist noch nicht allzu lange her, da war von einer "Produktionshölle" in den US-Fabriken die Rede. Und was die Produktion in China betrifft, das dürfte noch um Einiges schwieriger werden.

    Wenn wir mal davon ausgehen, dass die von ndorphin benannten 107 € netto belastbar sind, wäre die Frage, was besser ist:


    - einen E-Golf für 107 € netto im Monat zu leasen oder

    - einen E-Golf für ca. 20.000 € zu kaufen.

    Ich verstehe nicht, was Du für ein Problem hast.


    Der Leasingnehmer und der Leasinggeber schließen einen Leasingvertrag. Inhalt: Leasingnehmer darf den PKW (bleiben wir mal dabei) für drei Jahre nutzen. Dafür schuldet er die Leasingraten.


    Eigentümer bleibt der Leasinggeber.


    Nach Ende der drei Jahre wird der Vertrag beendet und der Leasingnehmer stellt dem Leasinggeber die Karre auf den Hof.


    Rückkauf gibt es nicht, nur Rücknahme. Die löst aber keine weiteren Verpflichtungen aus.


    Hier noch einen Link:


    https://www.sixt-leasing.de/ku…er/leasinginformation/faq