Beiträge von boitelratte

    Ich habe mal bei Problemen mit zu hohem Anlaufstrom (DC-DC Wandler) am Laderegler einfach einen kleinen Widerstand in Reihe geschaltet, dann ging's. Da kam der Anlaufstrom aber durch das Aufladen der Kondensatoren, ich weiss nicht, ob das mit Leuchtstofflampen auch so einfach geht.


    Gegen irgendwelche induktive Spannungsspitzen bringt das natürlich nix. Haben Laderegler eigentlich zum Schutz Suppressordioden oder sowas an den Lastausgängen?


    LG


    Gerd

    Hi Sven,


    Das ist mal was! Danke!


    Bei mir (siehe oben verlinkte Betriebsanleitung) steht zwar nichts von "Zyklischem Betrieb", die Spannungen, die Du genannt hast, passen aber auf jeden Fall auch zu meiner Betriebsanleitung: 28,8V (=2,4V/Zelle) ist das Maximum, und 27,2V entspricht der Untergrenze dessen, was bei mir "Pufferbetrieb" genannt wird.


    Der Laderegler ist der Steca PR3030, den kann man zwischen Gel und flüssig umschalten. Im Gel-Betrieb macht er zwei Stunden Boost und danach Float, sofern Boost durch eine entsprechend niedrige Batteriespannung getriggert wurde. Ich stell' das Ding auf Gelbetrieb und 28,8V Boost / 27,2V Float ein, und fertig.


    Wie lange betreibst Du die Batterien schon mit diesen Spannungen? Haben sich bei den Batterien schon merkliche Kapazitätsverluste eingestellt?


    Grüßle


    Gerd

    Hi Sven,


    Ja, gerne.


    Das wird Strom für einen dauerbewohnten Bauwagen. Den täglichen Strombedarf haben wir vorher über zwei Wochen ausgemessen, der schwankt so zwischen 0,5kWh und 1kWh pro Tag (Laptop, Glotze, Licht, Ventilator, Radio). Gemessen mit 230V, also kommen noch Wechselrichter-Verluste dazu, dann gehe ich so von maximal 1,3kWh/Tag aus. Als Wechselrichter kommt ein Studer AJ 350-24 zum Einsatz. Für den Winter ist ergänzend ein Generator zum Laden der Batterien vorhanden. Die Module sind 3xAleo S59_305 (http://www.aleo-solar.com/app/…16/02/S59_300-310W_DE.pdf). Die Nennspannung liegt leicht unterhalb der 32V, die vielfach für PWM-Betrieb angegeben wird, die Ladespannung der Batterien sind aber auch etwas geringer, insbesondere ist kein Ausgleichsladen mit >29V erforderlich. Die Module werden einzeln parallel bis zum Laderegler verkabelt, gesamte Leitungslänge (hin und zurück) pro Modul ca. 5 Meter, Leiterquerschnitt 6mm². Die Batterien (2 Stück) sind in Reihe geschaltet und stehen direkt neben dem Laderegler, gesamte Leitungslänge (hin und zurück) ca. 0,8m bei 10mm². Einsatzort ist Berlin.


    Der Nachbar hat auch eine 24V Anlage mit insgesamt etwa 0,7kWp auf dem Dach, bei dem bleibt die Batteriespannung (bei ähnlichem Strombedarf und ähnlicher Batteriekapazität) mit Ausnahme extremer Schlechtwetterphasen im Sommer eigentlich immer über 24V.


    Hilft das für die Betrachtung etwas weiter?


    LG


    Gerd

    Nachtrag: Die oben verlinkte Betriebsanleitung ist die richtige, das hab' ich mittlerweile überprüft. Stellt sich immer noch die Frage nach den Spannungen.


    Im Gel-Betrieb macht der PR3030 per default 28,8V Boost und 27,8V Float und gar keine Ausgleichsladung. Die 27,8V liegen aber über dem Spannungsbereich, den Hoppecke für den Pufferbetrieb angibt.

    Hi Ihr,


    Ich möchte mir eine Inselanlage mit Hoppecke Sun Power VR M 150 und Steca PR3030 bauen. Systemspannung soll 24V sein, max. Maximaler Modulstrom 30A. Betriebsanleitung zur Batterie ist nicht vorhanden. Bei den Einstellungen für den PR3030 bin ich unsicher. Also:


    1.: Ich habe bei Hoppecke auf der Homepage keine Betriebsanleitung für die Batterie gefunden, bei mehreren Händlern diese hier: http://www.iwssolar.ch/Media/U…%20Gebrauchsanweisung.pdf. Ist das die richtige?


    2.: Wenn ja: Der PR3030 kennt Boost, Float und Equalize. Boost würde ich auf 12*2,3V=27,6V (entspricht dem "Pufferbetrieb" aus der Betriebsanleitung) und Float auf 12*2,25=27V setzen. Richtig?


    3.: Wenn ja: Wie ist das mit Equalize? Hoppecke empfiehlt Equalize mit 2,4V/Zelle nur unter bestimmten Voraussetzungen. Die Batterien werden im Sommer in der Regel voll sein. Sollte man den PR3030 mit 12*2,4V=28,8V equalizen lassen, oder sich das (geschlossene Batterien) komplett schenken und die Batterien im Winter ab und an für ein paar Stunden an 28,8V hängen?


    Hat da jemand Erfahrung mit / setzt diese Batterien ein?


    Sonnige Sommersonnenwende Euch