Beiträge von boitelratte

    Zitat von solarlux


    Derzeit bin ich aber für die auch angedachte Bewässerungsaktion sehr zufrieden. Ohne PV-Nachspeisung (Nachts) bekomme ich aus den (gebrauchten 2 x 120 Ah) zwar nur rund 0,2 kWh heraus, womit die 600 VA Pumpe ca. 15 Min. läuft.


    Wie kommst Du bei 24V/120Ah auf die 0,2kWh?


    Zitat von solarlux


    Per Zeitschaltuhr und getaktetem Betrieb alle paar Stunden können also gut und gerne 2 große Rasensprenger 2-4 mal am Tag 45 min bis 1 Std. bedient werden, was (dafür) so schon mehr wie ausreichend ist.


    Woher soll die Zeitschaltuhr den Ladezustand der Batterie oder das Wetter kennen? Sinnvoll ist das meiner Meinung nach nur über Batterie-Management zu schalten, oder mit dem Lastausgang vom Victron, einem Relais und der Sunrise/Sunset-Triggerschwelle was zu basteln. Uoc > Sunrise-Spannung > Ump (Temperaturkoeffizient beachten), und dann damit einen Zeitschalter triggern, der die Pumpe für x Minuten anschmeißt, so in der Art. Dann würde die Pumpe erst anspringen, wenn der Regler wenigstens schon in der Absorptionsphase ist. Sunset deutlich kleiner als Ump. Dann springt die Pumpe zwar maximal einmal am Tag an, aber die kannst Du meiner Meinung nach, siehe die Anmerkung zu den Batterien, deutlich länger als 15 Min. laufen lassen. Ein BMS würde Dir die Pumpe auch mehrfach am Tag anschmeissen, sobald die Batterien wieder voll sind.


    Wie hoch ist übrigens Ump bei Deinem 60-zeller? Wenn der um die 30V (oder drunter) ist, wird Dir das Modul im Sommer aus dem Arbeitspunkt rausrutschen, und nicht mit maximaler Effektivität arbeiten. Ist mir gerade aufgefallen, als ich über mögliche Triggerschwellen nachgedacht habe.


    LG


    Boitel

    Zitat von Backo


    Ja, bei 2 60 Zellern in Reihe wird nur die Leerlaufspannung bei kalten Temperaturen kritisch. Man könnte gezielt eine längere Leitung mit geringerem Querschnitt wählen und so etwas Spannung "terminieren".


    Ich will ja nicht klugscheissern, aber nach meinem Verständnis ist das Problem im Winter die Leerlaufspannung Voc, und die ändert sich durch längere Leitungen nicht, weil gar kein Strom fließt (in der Praxis wg. Batterie voll). Ganz davon abgesehen, dass Voc bei vielen 60-Zellern eh über 37,5V liegt, die 75V maximale Eingangsspannung also bei Reihenschaltung schon bei Nenntemperatur überschritten würde.


    Für sowas hat Victron den 100/15 im Programm.


    LG


    Boitel

    Zitat von Josh H

    1. Mindestens 2 Wochen aber meistens um einiges Länger. Also hat die Batterie Zeit zum Laden :)
    2. Da ich gerne ein Display habe wo ich ein paar Sachen ablesen kann und mir der Victron SmartSolar zu teuer ist werd ich eher zum Steca greifen. Wenn das Quatsch ist und ich da nix ablesen muss dann nehm ich den Victron da er nur 10 € teurer ist. :)?
    3. Kann auch vorkommen, dass ich im Winter oben bin ;). Dann greife ich zu einer Solarbatterie. Was denkst du wie viel Ah ich benötige für 400 Wh ?
    4. puuh.. das weiß ich selber noch nich. ^^ ...muss ich erst messen aber ich schätze so 10 - 15 m vom Panel, 1m (genau darunter) von der Batterie und eben durch die gesamte Hütte zu den LED - vom Laderregler.


    Wenn Du Du auch im Winter ab und an da bist, würde ich den Victron (75/10 oder 75/15) nehmen und mit gebrauchten Modulen statt dem neuen 80W/12V massiv überbelegen. Wenn Du einmal zwei Tage da bist und 400Wh verbrauchst, kann das sonst lange dauern (wenn, Stichwort Schnee, überhaupt), bis die Batterie wieder voll ist, und das ist nicht gut für die Batterie. Die Grenzwerte, innerhalb derer Du nach Modulen suchen könntest, wären für den Victron:


    Arbeitsspannung Ump >= 22V,
    Leerlaufspannung Uoc <= 62V
    Kurzschlussstrom Isc <= 11A (<=13A für 75/15)


    Es sollte kein Problem sein, gebraucht für <100€ irgendwas >250 Wp zu kriegen.


    Kabel würde ich dann 4mm² zu den Modulen und 6mm² zur Batterie machen (für Victron, da passen 6mm² ohne Aderendhülse gerade mal so rein).


    100Ah Batterie ist o.k.


    Den Tip mit im Winter Südseite senkrecht, der hier gegeben wurde, find ich richtig gut. :D


    LG


    Boitel

    Hi Josh.


    Längere Zeiträume in teilentladenem Zustand sind für Bleiakkus generell nicht so gut, das nur als Hinweis.


    Wie viele Tage bist Du denn zwischen zwei Aufenthalten so im Schnitt nicht da?


    Zitat

    Welche vorteile bietet ein MPPT gegenüber einem "normalen" PWM Laderegler ?


    Geringfügig höhere Ausbeute. Dann solltest Du aber ein Modul mit höherer Spannung (Ump >= 22V) nehmen, als bei einem PWM-Laderegler (Ump so um die 18V). Ich würde persönlich, wenn ich die Wahl hätte, einen Marken-PWM einem China-MPPT vorziehen, Betriebssicherheit ist auch was. :D Die schicke SOC-Funktion vom PR1010 würde bei Deiner Konfiguration funktionieren, das ist nett im Betrieb und verlängert meiner Meinung nach die Lebensdauer der Batterie.


    Zitat

    Ich denke ca. maximal 200 Wattstunden pro Abend, 2 Nächte lang. Also würde schon eine Batterie mit 100 Ah reichen oder ?


    Ja, aber grundsätzlich zu Bleibatterien s.o. Ich nehme an, Du bist nur im Sommer auf der Hütte?


    Zu den Leiterquerschnitten kann ich so nichts sagen, Du müsstest uns sagen, wie groß die Entfernung zwischen Laderegler und Modul/Batterie/Verbraucher ist.


    Autobatterie würde ich nicht machen, außer die gibt's für umme, die wird nicht lange leben.


    LG


    Boitel

    Hi Beissel,


    Zu Franks Hinweis: Ich komme bei 70m Entfernung für 4mm² (3er Strings, 90V Ump, 32A bei Nennleistung) so auf knapp 25% Leitungsverluste.


    Wäre eine Rückgabe des Westech-Ladereglers keine Option? Wenn Du als Laderegler irgendwas mit mit >=350V maximale PV-Spannung dranbaust, kannst Du zwei Strings mit jeweils sieben Modulen machen, und hättest auch erträgliche Verluste.


    So ein PIP 2424GE liegt z.B. preislich in ähnlichen Regionen wie Dein Westech-Laderegler, hat 500V max. PV-Spannung, und Du hast noch einen Wechselrichter und ein Ladegerät dabei.


    LG


    Boitel

    Hi JR,


    Verdammt, ich war einfach davon ausgegangen, dass eine entsprechende Funktion auch in der App abgebildet ist.


    Ich mal mir ein grosses RTFM an die Wand. :oops:


    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.


    LG


    Boitel

    Hi Ihr,


    Ich hab mir kürzlich ein BMV 700 zugelegt. Funktioniert prima, nur ein kleines Problem gibt's: Die "Min battery voltage" steht auf 0.01V. Vermutlich ist das durch einen ganz kurzen Wackler beim Anschluss passiert.


    Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, den BMV komplett zu resetten, um das zu beheben? "Restore Factory Settings" bringt nix. Irgendeine Möglichkeit, das Ding komplett auf Werkszustand zurückzusetzen, wird es ja wohl geben.


    LG


    Boitel

    Du kannst, wenn ich mich richtig erinnere, die Werte für Absorptionsspannung (Absorption), maximale Dauer der Absorptionsphase, Spannung der Erhaltungsladung (Float), Spannung der Ausgleichsladung (Equalization), Dauer der Ausgleichsladung, Intervall der Ausgleichsladung, die Temperaturkompensation und den maximalen Ladestrom einstellen. Die Werte sind batteriespezifisch. Die entsprechenden Daten entnimmst Du entweder der Betriebsanleitung Deiner Batterien, sofern vorhanden, oder Du fragst den Hersteller. Eine allgemeine Übersicht über die verschiedenen Bleibatterietypen findest Du z.B. hier: http://wiki.polz.info/doku.php?id=bleibatterietypen. Du kannst die Werte entweder über den Drehknopf (siehe Tabelle in der Bedienungsanleitung) oder mit dem zusätzlich erhältlichen Bluetooth-Dongle über die Victron-App einstellen. Ein PC-Kabel gibt's glaub auch noch.


    Zu Deiner Frage: Die kann Dir keiner beantworten, weil die Einstellungen batteriespezifisch sind, und Du Dich über Deine Batterien ausser der Angabe "12V 50Amp" gar nicht auslässt. Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben, von daher ist diese eine Angabe, die Du machst, auch wertlos - meinst Du jetzt tatsächlich Ampere (A), das wäre ziemlich irrelevant, oder Amperestunden(Ah)? Handelt es sich überhaupt um eine Bleibatterie? Wenn ja, welcher Typ?


    LG


    Boitel