Beiträge von boitelratte

    Deshalb @boitleratte tu nicht hier irgendwas reininterpretieren und aufpauschen wo genau garnichts war als eine simple ziemlich normale Technikerantwort von EGN. Das ist ein Techniker Forum und kein Kaffeekuchenkränzchen :)

    Danke, Pezi. :thumbup: Wer des Lesens kundig ist, kann sich auf die Aussage im Bezug auf das, worauf ich hinweisen wollte, einen Reim machen. Genau das wollte ich darstellen. ;-)


    LG

    Boitel

    Servus boitel, bist du jetzt der neue Foren-Moralapostel?

    Nö, ich bin nur dagegen, Leute, die anderen Leuten helfen wollen, zu demotivieren. Ich würde mir wünschen, dass das anerkannt wird.


    Warum, Deiner Meinung nach, hat egn in diesem Thread so reagiert, wie er reagiert hat? Das ist keine rhetorische Frage, ich will tatsächlich wissen, ob und wie weit Du bereit bist, Dich in andere hinein zu versetzen, und eigenes Verhalten zu reflektieren.

    Zitat

    Was mich unabhängig davon interessiert sind die gelben "Reglerverluste"-Felder. Wo hast du dort die Grenze gezogen?

    Wie hoch fallen denn die Verluste bei 144 Zellen im Vergleich zu 72-Zellen im 12V-System aus, dass es dort gelb wird?

    Du weißt ganz genau, dass er keine allgemeingültige Grenze nennen kann, alleine schon deshalb, weil das von Laderegler zu Laderegler unterschiedlich ist - er will eine Tendenz darstellen. Was aber seiner Aussage, so wie ich sie verstehe, keinen Abbruch tut: Je näher die Modulspannung der maximalen Eingangsspannung des LR kommt, und je größer der Spannungshub ist, desto schlechter wird der Wirkungsgrad. Was die von Dir bemühte Grafik ja auch zeigt.


    Konstruktiv wäre z.B., wenn Du in freundlichem Ton einen Vorschlag machen würdest, wie egn das, worauf er zu recht hinweisen will, besser darstellen kann. Eine eigentlich recht naheliegende Idee, auf die Du aber scheinbar gar nicht kommst. Ist das so verständlich ausgedrückt?


    LG

    Boitel

    ...traue keiner Kurve von Herstellern die du nicht selbst gemessen hast :)

    Findet sich hier, mal abseits von Temperatur und Tracking, vielleicht auch ein Grund, warum bei PWM teilweise höhere Ströme als bei MPPT beobachtet wurden? ;-)


    [Edit] Und könnt Ihr bitte mal aufhören, auf egn rumzuhacken? Der hat sich nämlich Arbeit gemacht, um Leuten zu helfen, und ich habe gerade nicht den Eindruck, dass Ihr das auch nur ansatzweise würdigt. Könnt Ihr so etwas anerkennen, und konstruktiv damit umgehen? Ist es Euch möglich, in Fällen, wo Ihr "Du bist ja so empfindlich!" schreibt, wenigstens mal kurz drüber nachzudenken, ob Ihr selber vielleicht auch anders handeln könntet?[/Edit]


    LG

    Boitel

    Mal so generell: Natürlich ist das so, dass PWM-Laderegler höhere Ladeströme als MPPT bringen können. Letztlich ist das alles eine Frage der eingesetzten Technik und der Betriebsbedingungen. Laufen die Module Temperatur- und Batteriespannungsbedingt bei PWM gut auf dem Arbeitspunkt, wird MPPT verlieren, weil der Spannungsabfall über den LR etwas größer ist, dort laufen die Module also über dem Arbeitspunkt. Auch wenn der PWM etwas unter dem Arbeitspunkt arbeitet, wird bei häufigem Sonne-/Wolken-Mix wahrscheinlich der PWM gewinnen, weil der MPPT, je nach Algorithmus, dann viel trackt. Während des Tracking-Vorgangs laufen die Module viel weiter außerhalb des Arbeitspunktes, als bei dem PWM. Wer in dem Fall im Gesamttagesertrag gewinnt, müsste man überprüfen.


    Und komm mir jetzt bitte keiner mit "In Deinem Beispiel mit der MPPT falsch eingesetzt!". Dieses Dogma "PWM nur mit 36/72-Zellern" ist für hiesige klimatische Verhältnisse auch eine Fehlanpassung, und dieses Dogma wird hier an langen Stangen weit sichtbar durchs Forum getragen, obwohl es heutzutage besser geht. Davon abgesehen wäre ich auch nicht sicher, ob bei zwei Modulen mit 32,5V Ump der MPPT (in Reihe) oder der PWM (parallel) gewinnen würde.


    Klar ist, aus meiner Sicht, nur eins: MPPT-Laderegler sind meist teurer, als PWM, und bringen dem Verkäufer mehr Geld. Ob spannungsmäßig gut angepasste Module mit PWM, vor allem im realen Ertrag, gleich, besser oder schlechter abschneiden, hat meines Wissens nach hier im Forum noch nie jemand unabhängig überprüft.


    Das hinlänglich bekannte MPPT-Promo-Video von Prevent zeigt nicht einen einzigen Trackingvorgang. Ganz davon abgesehen, dass hier ein klimatisch für PWM ungünstiger 36-Zeller eingesetzt, und ein entscheidender Faktor, nämlich die Umgebungstemperatur, gar nicht offen gelegt wird. So etwas ist Werbung, und keine Untersuchung, das bewegt sich auf dem gleichen Niveau, wie die Weißkittel-Zahnarzthelferin und ein paar nette "wissenschaftliche" Grafiken in der Zahnpasta-Werbung.


    LG

    Boitel

    Sollte gehen oder?

    Denke schon. Probieren geht über studieren, so lange Du's nicht ausprobiert hast, bist Du auf Vermutungen angewiesen. ;-)


    Wenn's etwas "flackert", also die Pumpe an und aus geht, musst Du mit den Spannungen (besonders Abschaltspannung) etwas rumspielen. Wie gesagt, 100% nur Überschussstrom ist mit dem Victron nicht möglich, aber wenn Du in der Praxis mit etwas Einstellen mindestens 60-80% schaffst, würde mich das nicht wundern. Vielleicht sogar mehr.


    Wie gesagt, probier's aus, mutmaßen und spekulieren kann man viel...


    LG

    Boitel

    Warum gibt Victron mittlerweile einen maximalen Modul-Kurzschlussstrom für die LR an?

    Moin boitel,

    ein Grund ist der Verpolungsschutz.

    Es gibt/gab durchaus User die die Regler ohne Defekte darüber betrieben haben. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass Victron noch andere Gründe hat.

    Bei den extremen Ausrichtungsabweichungen von peet muss man sich darüber aber eher keine Sorgen machen.

    Hi Schlossschenke,


    Danke für die Info. Wie ist der Verpolungsschutz realisiert?


    Dass man sich, so lange die Module teilweise verschattet sind, da nicht zu viele Sorgen machen muss, sehe ich auch so. Ich weiß halt nicht sicher, ob das immer so ist.

    Die Poolpumpe soll aber defenitiv vom Lastausgang mittels Relais geschaltet werden, das diese Quasi keinen Batteriestrom zieht, bei verschattung oder Nacht!

    100% wirst Du das nicht hinkriegen, etwas Batteriestrom wird dabei drauf gehen, außer Du nimmst hin, dass die Pumpe z.B. bei Sonne/Wolken-Mix ständig an und aus geht. Du könntest versuchen, die Einschaltschwelle z.B. auf 26,8V zu setzen, und die Ausschaltschwelle auf 24,3V, so um den Dreh. Es wird aber Fälle geben, wo Dir das die Vollladung der Batterie verhagelt.


    Der einzige Laderegler, den ich kenne, der so ein Überschussmanagement hardwaremäßig eingebaut hat, ist der Steca Tarom.


    LG

    Boitel

    Hallo Cyran,


    Nichts für ungut, aber das ist mit raten und teils funktionierenden, teils kaputten Komponenten für jeden hoffnungslos.


    Wenn die Module funktionieren, und wenn der Fehler bei den Y-Steckern liegt, kann ich Dir nur nahe legen, Deinen ursprünglichen Plan wieder aufzunehmen, und einen MPPT und 4x2 Module in Reihe anzuschließen, um wenigstens sicher zu stellen, dass die Batterien da voll geladen rumstehen, sonst nehmen die am Ende auch noch Schaden. Oder Hilfsweise auch mit einem billigen PWM-Laderegler und nur einem Modul. Oder Du nimmst das Angebot von Fago an. Oder Du klemmst ein Ladegerät dran, und lädst die mit dem Generator auf.


    Fazit: Die Batterien jetzt nicht längere Zeit teilentladen rumstehen lassen.


    LG

    Boitel

    Ich bekomme wahrscheinlich demnächst 2 gebrauchte Gel batterien, ich werde whrscheinlich das ganze mit 24v diesen Sommer mal Testen, und dann entscheiden, was ich mache, ob ich mit 24v Zurechtkomme, oder den 20a Laderegler verkaufe, und nen 40a kaufe, oder noch was anderes. Wenn ich´s nicht vergesse, werde ich mich mit dem Ergebniss wieder melden.

    Hi peet103,


    Nochmal der Hinweis, dass das mit dem MPPT und 24V allgemein keine gute Idee ist, und möglicherweise den Laderegler beschädigen könnte.


    Ich bin da unsicher, deshalb noch mal die Frage an alle: Warum gibt Victron mittlerweile einen maximalen Modul-Kurzschlussstrom für die LR an? Geht's darum, dass die Drossel nicht in die Sättigung geht? Wenn ja, sollten Modulspannungen knapp über der Batteriespannung nach meinem Verständnis der ungünstigste Fall sein, weil die Einschaltzeit sehr lang wird. Vorausgesetzt, das ist ein normaler Abwärtsregler. Hat schon mal jemand so ein Ding auseinander genommen, und weiß das, abseits von so Spekulationen, wie ich sie hier auch anstelle, sicher? Ich habe von Schaltreglern, abseits des Arbeitsprinzips und ein paar Grundlagen, nicht viel Ahnung, gibt's hier vielleicht jemanden, der die Dinger beruflich oder sonstwie aus dem effeff kennt?


    Zurück zum Thema: Wenn Du unbedingt 24V machen willst, rate ich noch mal zu einem PWM-Laderegler. Wie gesagt, auch da wird es bei hohen Temperaturen Probleme geben, aber immer noch weniger, als mit MPPT. Und Du bist das Risiko eines zerschossenen, weil außerhalb der Spezifikationen betriebenen Ladereglers los.


    Zu den gebrauchten Gel-Akkus: Wenn die vorher schon zu 24V zusammen geschaltet waren, sehe ich da kein Problem. Wurden die bisher unabhängig voneinander betrieben, oder sind gar unterschiedlich alt, würde ich davon abraten, weil Du gute Chancen hast, dass Dir dann einer davon recht schnell ausgast. Allgemein sind solche Akkus recht empfindlich, wenn die viel in voll geladenem Zustand betrieben werden, kann es nicht schaden, Float-Spannung und "Absorption Time Limit" etwas runter zu setzen, um der Ausgasung vorzubeugen.


    12V ist, aus welcher Perspektive man es auch betrachtet, die sinnvollste Lösung, da besteht ja hier breite Einigkeit.


    [Edit] Die Toyos haben hier einen besseren Ruf, als die Tracer. [/Edit]


    LG

    Boitel