Beiträge von boitelratte

    Ok, mangels Piepen werden wir dann erstmal noch zwei von den Halfords Batterien dazu kaufen. Wenn wir wieder etwas flüssiger sind, können wir nochmal investieren und Deine/Eure Ratschläge berücksichtigen.

    Wenn die Batterien, die jetzt dran hängen, auch neu sind, würde ich das so machen. Alte und neue Batterien mischen ist halt echt ungünstig, das geht dann auf die Lebensdauer. Wenn's nicht anders geht, möglichst die neuesten Batterien dazu schalten, und nicht zu hohe Ansprüche an die Lebenserwartung stellen. Säurestand wenigstens einmal im Monat kontrollieren ist echt wichtig, und in dem Fall dann noch mehr. [Edit] Das, was e-zepp geschrieben hat, also die Batterien sicherheitshalber zu desulfatieren, ist in dem Fall dann auch noch sehr segensreich. Also, wenn's nicht zu viel Umstände macht, einfach alle vier Batterien ohne Stromentnahme zwei Wochen stehen lassen, ohne Strom zu entnehmen. Ich kann nicht 100% versprechen, dass die dann desulfatiert sind, es ist aber besser, als das einfach so in Betrieb zu nehmen. [/Edit]

    nein, haben wir noch nicht. Wir haben den damals vorgeschlagenen noch nicht gekauft

    https://tinyurl.com/y25ezt3a

    sollen wir 250W oder 375W kaufen?

    Alles andere, was Du damals zu dem Wechselrichter geschrieben hast, haben wir uns abgelegt.

    Ich hab noch mal nachgeschaut, was Ihr dran schließen wollt, nur blick ich da bei dem langen Thread ehrlich gesagt nicht mehr voll durch, kann sein, dass ich was überlesen habe. 50W LED, zwei Laptops, Wärmepumpe, ist das so korrekt? Wieviel Watt hat die Wärmepumpe?


    LG

    Boitel

    Oder größer 12,7V bei spannungsgesteuerter Ladung, ja. [Edit]Wobei das, so wie ich die Tabelle verstehe, nichts mit Gel oder Li zu tun hat.[/Edit]


    Alles klar, dann war das ein Missverständnis. Ich dachte, das hätte sich auf die 14,9V bezogen, dann hab ich Dich mit scauter2008 verkuddelmuddelt. ;-)


    Nicht für ungut.


    Jedenfalls muss der Laderegler noch auf spannungsgeführte Ladung umgestellt werden, sonst passieren da komische Sachen.


    LG

    Boitel

    Wie gesagt, es kommt darauf an, wie häufig der E10 kommt. Das mit dem Modul abklemmen hat halt den Nachteil, dass das entsprechende Modul dann auch bei Schlechtwetterlagen nicht mehr zur Verfügung steht. Einen neuen LR würde ich mir aber auf keinen Fall holen, das wird nicht lange so bleiben. Der Solsum wäre, weil die Auslegung knapp ist, besser gewesen, das ist ein Serienladeregler, da ist nix mit Kurzschlussstrom. Bei Shunt-Ladereglern mit Display hätte ich eher zum Tarom gegriffen, na, ja, jetzt ist's halt so.


    Wichtig ist, wie gesagt, dass der Laderegler auf spannungsgeführte Laderegelung umgestellt wird, sonst geht nicht nur die Anzeige, sondern auch die Ladung selber falsch. Ich nehme mal an, dass das dann ungewollte Effekte produziert, möglicherweise auch die 14,9V, die da beobachtet wurden, wir kennen den Ladealgorithmus nicht im Detail. Kann aber auch sein, dass der einfach eine Ausgleichsladung macht, auch das können wir nicht wissen. Etwas höher als eingestellt sind die Boost-Ladespannungen bei den Stecas aber, wie gesagt, eh. Ich nehme an, dass das gemacht wird, um die Batterien schneller voll zu kriegen, das ist aber natürlich auch spekulativ, könnte auch Leitungskompensation sein. Weiß das irgend jemand - bitte nicht spekulieren, sondern wirklich wissen - definitiv? Mich würde das auch interessieren, weil die Frage öfter auftritt.


    So Fazit aus dem zweiten Absatz: Ich würde den LR nicht gleich auf Gel umstellen, nur weil da 14,9V angezeigt wurden, auf spannungsgeführte Ladung umstellen, wäre der erste Schritt. Gasen müssen die Batterien halt auch, sonst gibt's Säureschichtung.


    LG

    Boitel

    Das ist ein Shunt-Laderegler, der schaltet die Module per PWM entweder auf die Batterie, oder er schließt sie kurz. Deshalb unterschiedlicher Modul- und Batteriestrom.


    LG

    Boitel

    Hallo Konstanze,


    Schön, dass alles geklappt hat.

    Gestern gab's die Fehlermeldung E10 (Ladestrom bzw. Modulleistung reduzieren) - sagt uns das, daß die Modulleistung zu hoch ist für den Laderegler? Reichen 40A ev. nicht aus? Und falls das so ist, was wäre die Maßnahme, Module abklemmen bis größerer Laderegler da ist? Wie groß sollte der dann sein?

    Wie oft passiert das? Wenn das mal passiert, ist das völlig wurscht. Eigentlich kenne ich so etwas nur von nagelneuen Modulen bei besonderen Wetterlagen (hohe Einstrahlung) um die Mittagszeit. Wenn die etwas verdreckt sind, hört das auf, und in ein, zwei Jahren bist Du froh, wenn Du noch auf 40A kommst. Ich würde gar nichts machen. Ich kann das verstehen, dass mensch da verunsichert reagiert, war bei mir auch so. Wie gesagt, der Laderegler ist etwas knapp dimensioniert, das sollte sich aber einspielen.

    Ja, 115Ah sind zu wenig, 400Ah wären ziemlich optimal, als Untergrenze würde ich 300Ah ins Auge fassen. Im unteren Preisbereich, haben die "Banner Energy Bull" hier einen ganz guten Ruf, oder auch welche, die "Trojan" heißen, letztere sind aber durstig, soll heißen, Du musst häufig Wasser nachfüllen. Für 1000€ kriegst Du aber auch OPzS, die haben den Ruf, bei entsprechender Pflege recht langlebig zu sein. Hoppecke halte ich für gut, aber teuer, z.B. zwei mal so was hier, vielleicht können da Andere hier noch Empfehlungen geben, ich habe mit OPzS selber keine Erfahrungen.


    Dass die Steca-Ladregler etwas höhere Spannungen anzeigen, als eingestellt, kenne ich auch. Das verunsichert erst mal, habe ich hier auch gehabt. Kannst Du auch ignorieren. Du bist nicht die erste, die so reagiert, das gab's auch hier im Forum schon öfter. ;-)


    Dass der Modulstrom vom Batteriestrom abweicht, ist bei der Laderegler-Technologie ganz normal. Das bedeutet nur, dass der Laderegler den Batteriestrom begrenzt, weil die schon annähernd voll sind. So etwas ist dann ein guter Moment, um irgend welche großen Verbraucher anzuschalten, weil mehr Strom da ist, als zum Aufladen der Batterien genutzt wird.


    Was mir noch aufgefallen ist: Du hast den Wechselrichter an die Batterien geklemmt, oder? Dann musst Du den Laderegler noch auf spannungsgeführte Ladung (UoL) einstellen, ist unter 8.2 im Handbuch beschrieben.


    Und wie gesagt, lass Dich da von den Spannungen und dem "E10" nicht beeindrucken, solche Fragen kenne ich von anderen Leuten, bei denen die Dinger verbaut sind. Und aus dem Forum hier auch. :-) Bis auf die zu kleinen Batterien und das mit der spannungsgeführten Ladung funktioniert Deine Anlage genau so, wie sie soll. Glückwunsch!


    LG

    Boitel


    P.S.: Das mit den Hydrovolts würde ich machen, vor allem, falls Du Dir OPzS holst. ;-)

    Temperaturkompensation: Jepp.


    Die Idee mit den Spannungen ist halt Folgende:

    Du hast jetzt eine Obergrenze, von der Du weißt, dass das zu viel ist. Wenn das jetzt mit 14,1V/13,5V nicht mehr gast, könntest Du versuchen, die Spannung in z.B. in 0,05V Schritten anzuheben. Dann wirst Du einen Punkt erreichen, wo's erst gegen Ende der Absorption gast. Dann setzt Du die "Max Absorption Time" noch etwas runter, und dann hast Du die optimale Einstellung für die Absorption gefunden, jedenfalls das, was mit dem Laderegler möglich ist. Das Ganze kannst Du dann auch noch mit den Float-Einstellungen machen, wenn Du willst.


    Den Tesastreifen würde ich, wie gesagt, auf jeden Fall drauf lassen, damit's auffällt, falls die Batterien wieder gasen.


    Wie gesagt, das sind alles nur Vorschläge aus meiner Erfahrung heraus, ich mag mich da nicht aufdrängen - es sind Deine Batterien, und wieviel Lust Du auf solche "Friemeleien" hast, ist natürlich Deine Entscheidung.


    LG

    Boitel

    Also der gestrige Versuch mit 14.4v lässt die Akkus stark ausgasen.

    Alle oder nur Einzelne? Trat das in der Absorptionsphase, oder später beim Floaten auf? Wenn das in der Absorptionsphase auftritt: Tritt es zu Anfang, oder erst später auf? Wie sind die Einstellungen des Reglers bzgl. Absorptionsspannung, Float-Spannung und Absorption Time Limit?


    Das sind meiner Meinung nach die Fragen, die als erstes geklärt werden müssen, wenn man sich dem Optimum nähern will.


    LG

    Boitel

    Ich will Dir nicht sagen, was Du tun sollst, nur Hinweise geben. Probier's doch einfach aus, wenn Du einen großen Spannungsdrift zwischen den Batterien kriegst, wirst Du's schon merken. Wenn die Batterien gasen, aber bei voll geladenen Batterien kein größerer Spannungsdrift auftritt, musst Du die Ladespannungen runtersetzen. Wie gesagt, wenn das schnell auffällt, passiert da nix, fällt's über Wochen und Monate nicht auf, schon, das reicht dann, damit die Batterien austrocknen und den Geist aufgeben. Aber Du hast ja gar nicht vor, das unkontrolliert einfach laufen zu lassen, so wie ich Dich verstanden habe.


    Wenn man Batterien zu 24V zusammen schaltet, ist es generell, abgesehen von allem anderen, notwendig, dass sie den gleichen Ladungszustand haben, also voll.


    Wie gesagt, probieren geht über studieren. Ich wünsche Dir viel Erfolg, ich bin dann auch erst mal zwei Tage weg.


    Liebe Grüße


    Boitel

    Hallo Hainze,


    Ich weiß nicht, ob Du das noch liest. Ich würde mich Pezi und e-zepp anschließen, wenn sie schreiben, dass das "in Reihe schalten" von gebrauchten Batterien nicht ganz unproblematisch ist. Der Weg, den Du da einschlagen willst - also den Spannungsdrift der Batterien im Auge behalten - ist aber auf jeden Fall der richtige, wenn Du das probieren willst. Die Überprüfung der Gasung mittels Tesa ist dabei auch hilfreich, wenn da Batterien eine höhere Spannung haben und "abblasen", wäre das schlecht.


    Ich weiß nicht, aus welcher Quelle Du die Batterien bezogen hast. Solltest Du Probleme mit der Reihenschaltung kriegen, könntest Du, falls möglich, nachfragen, ob und welche Batterien vorher schon in Reihe geschaltet waren. Werden die gleichen Batterien dann wieder in Reihe geschaltet, sollte das unproblematisch sein, obwohl ich's zur Sicherheit auch noch mal überprüfen würde.


    Das alles, wie gesagt, nur für den Fall, dass Du Probleme kriegst. Falls tatsächlich einzelne Batterien anfangen, "abzublasen", und da durch eine andere Verschaltung (s.o.) der Batterien keine Abhilfe möglich ist, würde ich aber auch auf 12V gehen, sofern Du eine Lebensdauer von mehr als ein paar Wochen (oder vielleicht wenige Monate) erreichen willst.


    LG

    Boitel