PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.

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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Ralf Hofmann » 23.05.2017, 06:15

Hi,

Pegasus001 hat geschrieben:Man nimmt da Trapezblech mit Vlies als Abtropfschutz. Hilft das sicher?

in der Landwirtschaft ist das Standard. Offenbar funktioniert das.
http://www.dachbleche-schultz.de/de/Kondensatschutz.html
https://www.landwirt.com/Forum/164746/Verhindern-von-Kondenswasserbildung-bei-Blechdacheindeckung.html
MfG
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 24.05.2017, 06:46

Hallo. :danke:

kann man nicht oft genug sagen.

Somit ist jetzt klar, was wir machen wollen:
-Blechdach mit Vlies
-das komplette Dach wird vollgemacht mit Panels
-Batterie optional, mag sich nicht wirklich rechnen, ist aber nice to have für mich als bekennender Nerd, und zumindest ein großer Teil dieser Investition kommt ja auch wieder rein. Also wahrscheinlich ja.
-Brennstoffzelle zunächst nicht, später wahrscheinlich aber auch nicht.
-Mein verfügbares Budget war ja für ein halbes Dach geplant. Ich habe da mal ca. 70.000 Euro angeschlagen. Das wird natürlich jetzt nicht reichen. Ich gehe mal von etwa 100.000 Euro + Dachsanierung aus. Den Rest möchte ich finanzieren, damit komme ich auch an den Tilgungszuschuss der KfW für den Akku.

Jetzt muss ich als nächstes Angebote einholen. Wie gehe ich da am besten vor? Einfach verschiedene Solateure raussuchen und kontakten? Über eines der bekannten Portale gehen? Über der hier hinterlegten Datenbank bei Eingabe von 100 km und meiner PLZ wirft es nur 5 Stück aus, das kann ja nicht alles sein.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Ralf Hofmann » 24.05.2017, 07:41

Hi,

Pegasus001 hat geschrieben:Jetzt muss ich als nächstes Angebote einholen. Wie gehe ich da am besten vor?

am Besten erstmal hier eine optimale Planung machen und dann mit festen Vorgaben Angebote einholen, bei Solarteuren aus Deiner Nähe und bei denen hier im Forum, die in Deiner Region oder auch überregional anbieten.

Wenn Du die Planung den Solarteuren überlässt, bekommst Du so unterschiedliche Angebote, dass Du nachher nix vernünftig miteinander vergleichen kannst.

Für die Anlagenplanung brauchen wir erstmal die genauen Abmessungen Deiner Dächer, der Fassade (sofern die Südfassade mit eingeplant werden soll) und die jeweiligen Ausrichtungen und Neigungen.
MfG
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon alterego » 24.05.2017, 09:32

Pegasus001 hat geschrieben:Tilgungszuschuss der KfW für den Akku.

Das macht bei so einer großen, recht flachen Anlage keinen Sinn, weil du dir damit 50% (glaube ich jedenfalls) EInspeisebegrenzung "einkaufst". Da verschenkst du im Lauf der Zeit mehr Geld als der Tilgungszuschuß ausmacht und um den RSE kommst du ja doch nicht rum.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 31.05.2017, 09:59

Noch mal Thema Blechdach, ich habe da im Internet das von Solarwatt angebotene System Easy-In entdeckt, welches ja als Dachersatz gedacht ist. Da würde ich mir das Blechdach sparen.

Macht das Sinn? Wie sind die Erfahrungen mit diesem System? Oder ist dieses System letztlich teurer als Kombination Blechdach - Standardpanels?
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon open source energy » 31.05.2017, 10:00

Macht keinen Sinn
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Beitragvon Pegasus001 » 31.05.2017, 10:05

Warum?
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Ralf Hofmann » 31.05.2017, 18:18

Hi,

Pegasus001 hat geschrieben:Noch mal Thema Blechdach, ich habe da im Internet das von Solarwatt angebotene System Easy-In entdeckt, welches ja als Dachersatz gedacht ist.

schau` Dir alternativ mal diese Montagesysteme an:

http://ds.arcelormittal.com/repo/lionel%20pezzetti/amhelios/kalypso_DE_web.pdf
http://www.ilzosurf.com/produkte/ilzohook/
http://www.renusol.com/de/pv-montagesysteme/pv-auf-trapezblech-wellblech-mit-ms.html
http://www.montavent.ch/index.php/produkte/blechdachdachparallel/
http://www.ambivolt.de/de/ambinano.html
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon open source energy » 31.05.2017, 22:30

Pegasus001 hat geschrieben:Warum?


Echt jetzt ?

Warum ist die Banane krumm?
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Beitragvon Pegasus001 » 01.06.2017, 06:36

open source energy hat geschrieben:
Pegasus001 hat geschrieben:Warum?


Echt jetzt ?

Warum ist die Banane krumm?


@open source energy

...weil Elon Musk gerade keine Zeit hatte, sie gerade zu biegen? :wink:

Jetzt mal ernsthaft. Tatsache ist, ich bin kein Fachmann, auch wenn ich mich momentan in die Materie versuche einzuarbeiten und langsam in den Hyperfokus falle.

Aber auch wenn ich kein Fachmann bin, reicht es mir nicht und wird es mir nie reichen, wenn ich jemand frage ob ein E-Auto Sinn macht und er sagt einfach "nee, macht keinen Sinn, kauf nen Diesel".

Toll wäre es, wenn er sagen würde, dass die Reichweite zur Zeit ein Problem darstellt und das Ladestellennetz noch nicht so dicht ist wie gewünscht und die Ladezeiten relativ lang sind. Das sind Infos, die ich auf meinem speziellen Fall umsetzen kann.

In meinem speziellen Fall ist es aber trotzdem sinnvoll, weil nur der Zweitwagen jetzt elektrisch ist, dieser am Tag maximal 100 km weit kommen muss, und einfach nachts aufgeladen werden kann. Tatsächlich wird bei uns inzwischen 70% der Strecken elektrisch zurück gelegt. Für den Rest brauche ich ein Auto, welches lange Strecken fahren kann und auch in der Lage ist, einen großen Anhänger zu ziehen, aber nicht 6stellig kostet (ModelX) Daher hoffe ich auf das Model 3 und habe reserviert.

Aber nur "...macht keinen Sinn..." ist mir zu dünn, gerade weil ich kein Experte bin.

Zurück zum Thema.

Indachlösung macht durchaus Sinn. Ich muss zwingend wegen Asbest das Dach sanieren. Und wenn ich statt Dach + Module einfach nur Module nehmen kann, dann IST das Sinnvoll. Wenn jetzt Gründe dagegen sprechen, kann es durchaus sein, dass die Alternative Dach+Module besser ist, aber ich möchte gerne wissen warum, um MEINE Entscheidung treffen zu können.

Ich habe inzwischen ein paar Punkte heraus gefunden, die gegen Indach-Lösungen sprechen, in Klammern, was es für mich bedeutet:
-Es gab Hinterlüftungsprobleme, die sollen jedoch inzwischen behoben worden sein. (Keine Ahnung, muss ich mich noch schlau machen)
-Geringere Leistung der Module, da sie nicht ausgerichtet werden können ( ist ein Grund, aber wenn sie ausgerichtet werden, muss ich ja auch mit gegenseitiger Abschattung rechnen, ob das wirklich so viel ausmacht?)
-Schwierigere Wartung, da man nicht mehr hinten ran kommt (zumindest beim Galaxy System stimmt das nicht)
-Kühlender Effekt der Kollektoren fällt weg (wie warm wird es dann unter dem Dach? Wärmer oder gleich warm wie bei unisolierten Eternit? Oder wärmer?)
-Dach hält 90 Jahre, Module eher 25 Jahre, vielleicht 30 Jahre.(Bin jetzt 53 und habe keine Kinder, interessiert mich wohl nicht wirklich, was in 90 Jahren mit der Halle ist, und ob ich Module AUF dem Dach austausche oder Module ALS Dach, ist gehupft wie gesprungen)
-InDach Lösungen sind keine Standardmodule, wenn der Produzent nicht mehr existiert, wird es schwierig bei Modulersatz (1. gibt es Indach-Lösungen, bei dem Standardmodule in spezielle Rahmen verbaut werden und 2. finden sich wohl Lösungen, ein Standardmodul entsprechend einzupassen, z.B. mit dem Blechner Deiner Wahl, das sollte lösbar sein.)
-Man spart möglicherweise kaum was, da diese Systeme fast genauso teuer sind wie Standard + Dach(das wäre ein Argument, wo ich aber momentan nicht verifizieren kann)
-Für Indach ist zwingend ein Dachdecker notwendig, Eigenleistung kann man vergessen.( Wenn das stimmt, wäre das ein Argument)

Nun weiß ich schon wieder etwas mehr, aber nicht wirklich Dank Deiner Hilfe OSE (wenn ich mal abkürzen darf).

Was ich sagen will, ob es Sinn macht oder nicht kommt wohl sehr auf den Einzelfall drauf an.
Ich muss ja auch abwägen, ob eine Aussage jetzt nur eine persönliche Meinung ist, oder ob diese Meinung fundiert ist. Ob dies jetzt auf meinen speziellen Fall eine zutreffende Aussage ist oder ob es in meinen Fall vielleicht anders ausschaut.

Und um Deine Frage zu beantworten:
Die Bananenfrucht wächst seitlich aus der Staude heraus. Um sich dem lebensnotwendigen Licht zuzuwenden, muss sie sich nach oben krümmen. Bananen, die gerade gewachsen sind hatten deshalb einen evolutionären Nachteil und sind daher der Selektion zum Opfer gefallen. :lol:
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