PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.

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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Janne » 22.05.2017, 07:43

Wofür brauchst Du die genaue Verteilung? Ist ja im Prinzip nur für die Kalkulation interessant.
Wenn das aber mit Volleinspeisung wirtschaftlich ist (Renditerechner Umweltinstitut München ... mal suchen im www) und der Direktverbrauch dann noch etwas besser sein sollte (prüfen Strompreis vs Kosten Eigenerzeugung) ist das doch OK. Verbrauch verschieben wenn sinnvoll kann man ja immer noch, wenn möglich.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Janne » 22.05.2017, 07:45

... Montage auf Welle geht prinzipiell auch, sind dann halt Stockschrauben, die länger sind und dann die PV Profile tragen.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 22.05.2017, 09:57

Janne hat geschrieben:... Montage auf Welle geht prinzipiell auch, sind dann halt Stockschrauben, die länger sind und dann die PV Profile tragen.

macht das preislich ein Unterschied? Ich meine nicht das Dach, sondern die Montage, ob sie auf Welle oder auf Blech ist?
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 22.05.2017, 10:37

alterego hat geschrieben:
Pegasus001 hat geschrieben:
alterego hat geschrieben:Dir ist schon bewußt, daß du den Speicher nicht abschreiben kannst, wenn der vorwiegend dazu dient deinen privaten Eigenverbrauch zu erhöhen?

Sorry, da muss ich widersprechen. Ich habe auf der 2. Seite einen Dateianhang hinterlegt, aus dem hervor geht, dass wenn man die Anlage von vornherein mit Batterie kauft, es funktioniert.

Das gilt so nur bei der Umsatzsteuer, die hat bekanntlich (?) mit der Einkommensteur wenig zu tun. Muß man aber wirklich nicht verstehen, nur hinnehmen, daß es einmal so und einmal so ist :roll:


Habe gerade Rückmeldung vom Steuerbüro bekommen:
der Speicher ist mit der Photovoltaikanlage 20 Jahre abzuschreiben. Wenn die Lebenszeit kürzer als die 20 Jahre wäre, dann bekommen Sie auf alle Fälle den Austausch als Reparatur sofort als Betriebsausgabe.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon alterego » 22.05.2017, 10:57

Pegasus001 hat geschrieben:Habe gerade Rückmeldung vom Steuerbüro bekommen:
der Speicher ist mit der Photovoltaikanlage 20 Jahre abzuschreiben. Wenn die Lebenszeit kürzer als die 20 Jahre wäre, dann bekommen Sie auf alle Fälle den Austausch als Reparatur sofort als Betriebsausgabe.

Kennen die das verlinkte Dokument der Finanzverwaltung (Punkt IV 6e )? Das geht nur, wenn du den Speicher dem (bestehenden) Betrieb zuordnest, was nach einer Aussage weiter vorne an den 10% betrieblicher Nutzung scheitert (wobei ein Steuerberater das schon hinrechnen können sollte, wenn er sein Geld wert ist - vielleicht war ja auch das die Aussage ). In dem Fall ist es aber steuerlich völlig egal wann man kauft.

Wenn der e.K. mit der Privatperson personenidentisch ist, können die untereinander keine Verträge schließen (Selbstkontrahierungsverbot). Ein Stromverkauf von der Firma an die Privatperson mit Rechung scheidet dadurch aus.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 22.05.2017, 11:40

Die 10% Nutzung beziehen sich jedoch auf das Anlagegut. Anlagegut ist jedoch PVinkl. Batterie und somit als eine zusammengehörige Anlage zu sehen. Und diese wird tatsächlich mit mehr als 10% betrieblich genutzt, selbst ohne Einspeisung, die ja auch den betrieblichen Gewinn erhöht und somit eine betriebliche Nutzung ist (IMHO, bin kein Steuerberater).

e.K und Privatperson ist personenidentisch. Wie findet dann der Stromverkauf statt, wenn es nicht per Rechnung passiert?
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon alterego » 22.05.2017, 12:37

Nicht unternehmerische Nutzung der PV ist nur der Teil, der für private Zwecke genutzt wird.

Das wird bei der Steuer über unentgeltliche Wertabgabe bzw. Sachentnahme (eines ist Umsatzsteuer das ander Einkommensteuer, PV kann noch dazu in den beiden Steuerarten unterschiedlich bewertet werden) bewertet, steht aber auch in dem Dokument. Wird bisher auch schon so laufen, wenn das Wohnhaus keinen eigenen Zähler vom Netzbetreiber hat, steht sicher irgendwo in der GuV bei den Privatanteilen. Bei entsprechendem Umsatz der Firma fällt da nicht weiter auf, wenn jemand mit seiner PV am Hausdach keine 1000€ Jahresumsatz macht sind 100 Euro halt eine ganz andere Größenordnung (und die Leute meinen dann sie würden vom Staat abgezockt, weil sie für die Äpfel aus dem eigenen garten ja auch keien Steuern bezahlen).
Da es bei Personenidentität kein Verkauf an Dritte ist, fällt dann schon mal keine 100% EEG-Umlage für den selbst genutzten Strom an.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Ralf Hofmann » 22.05.2017, 17:25

Hi,

Pegasus001 hat geschrieben:macht das preislich ein Unterschied? Ich meine nicht das Dach, sondern die Montage, ob sie auf Welle oder auf Blech ist?

ja, es macht einen Riesenunterschied, ob man Stockschrauben setzen muss oder ob man mit schlanken Klemmen direkt ohne große UK auf das Trapezprofil montieren kann. Das werden etliche Tausender sein bei der Anlagengröße.

Am besten, Du besprichst das nicht nur mit dem Dachdecker, sondern auch mit dem Solarteur, bevor Du das Dach neu eindeckst.
Solarteure, die oft auf Industriedächern montieren haben da viel Erfahrung, auch was das Trapezblech selbst betrifft.
MfG
Ralf Hofmann
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Janne » 22.05.2017, 19:16

Tropfschutz unten wg Kondensat bei Trapezblech nicht vergessen
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 23.05.2017, 06:03

Janne hat geschrieben:Tropfschutz unten wg Kondensat bei Trapezblech nicht vergessen


Genau, das wäre meine nächste Frage gewesen. SchwiePa war gegen Trapezblech wegen Tropfgefahr. Man nimmt da Trapezblech mit Vlies als Abtropfschutz. Hilft das sicher?
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