PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Fragen und Diskussion zu jeglicher Unternehmensform für den Betrieb von Solarstrom-Anlagen, wie z.B. GbR, GmbH, Beteiligungen, Bruchteilgemeinschaften, Genossenschaften.

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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Serin » 19.05.2017, 14:36

Pegasus001 hat geschrieben:,,,und da bin ich mir einfach nicht sicher.
1. Den Strom brauche ich da ich das daneben liegende Wohnhaus mit versorgen möchte.
2. Ob groß oder klein, JETZT lohnt er sich nicht. Aber wenn ich jetzt einen Speicher in die PV-Anlage integriere, bekomme ich auch zukünftige Speicher, die sich durchaus lohnen werden, beim Finanzamt mit durch.
Kaufe ich jetzt die Anlage OHNE Speicher, MUSS ich ihn später privat kaufen, habe also keine USt und keine Abschreibung.
Kaufe ich jetzt die Anlage selbst mit kleinen Speicher kann ich den späteren Speicher auch wieder abschreiben.

Der Plan ist also wie folgt:
PV-Anlage mit möglichst billigen Speicher kaufen, Hauptsache, der Speicher ist für die Steuer schon in der Anlage.Je billiger, desto besser, Leistung völlig egal.
Abwarten, bis sich Li-Ion Speicher wirklich lohnen (niedrigerer EK, hohe Leistung, Am besten beides), dann den alten Speicher als defekt abschreiben und durch den neuen ersetzen, der dann auch wieder voll abgeschrieben werden kann (da ja Teil der Anlage)

Auch wenn sich der kleine Speicher noch nicht lohnt, kaufe ich mir mit dieser Ausgabe die Abschreibemöglichkeit in der Zukunft.

Ach ja, Dach wird wohl vollgemacht, und etwas später (müssen noch ein bisschen sparen) auch die große Wiese hinter der Halle (evt. noch mal 600 m².) Aber da muss ich mich auch noch schlau machen. IMHO gibt es ja hier nur die Hälfte der Einspeisevergütung...) Würde sich lohnen dann den Eigenbedarf von der Wiese zu holen und den Strom vom Dach zu verkaufen....ist erst mal eine Idee...geht so was?



1. Ich glaube nach dem neuen EEG muss die Freifläche für Solaranwendung genehmigt sein, bevor da EEG Vergütung drauf besteht, oder? (Ich mag mich hier irren). Also weiß ich nicht, ob du daüfr ÜBERHAUPT Einspeisevergütung bekommst.


2. Wenn du den Speicher nur für ein EFH haben möchtest, dann überlegt mal, was du mit einem Speicher da reißen kannst.
Gehen wir mal von vielelicht 2000 kWh pro Jahr aus, die du evtl. substituieren kannst? (das ist jetzt ins blaue geraten da ich deinen Nachtverbrauch nicht kenne).
Jetzt gehen wir noch von einem durchschnittlichen Strompreis von NETTO 25 Ct in den nächten Jahren aus (also Brutto 30 Ct).
Da du ja die Vorsteuer ziehen willst, darfst du nur mit dem Nettostrompreis rechnen.

Also in 10 Jahren kannst du 5.000 € MAXIMAL einsparen. In 20 Jahren (schon sehr weit gegriffen für Lebensdauer der Batterien) also maximal 10.000 €

Das heißt, deine beiden Speicher zusammen (und deine Laderegler/BMS/HybridWr, whatever) dürfen NETTO nicht mehr als 10.000 € zusätzlich kosten.
Selbst ein kleiner Bleispeicher (wenn du nicht grade DIY baust) kostet bestimmt schon 5.000 € (und mit dem kleinen Speicher schafst du keine 2.000 kWh/jahr), dann bleiben für deinen tollen großen Speicehr grade mal 5.000 € übrig.

Klingt für mich sehr nach einer "wir hoffen auf ne schwarze 0-Nummer".

Un ja ich weiß, dank der Abschreibung kannst du das ganze etwa von 10.000 € auf 13.000 e strecken. Richtig fett macht das den Kuchen immer noch nicht und ich gehe davon aus, dass in 20 Jahren NICHTS kaputt geht....
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon open source energy » 19.05.2017, 14:54

Schon spannend wie sich manche einen Kopf machen können. Wenn Speicher so günstig sind, dass sie sich rechnen wie eine PV Anlage, dann müssen die Preise so dermaßen in den Keller dass man sich wegen den 19% USt wohl eher KEINE Gedanken machen muss.

Und heute was zu teuer zu kaufen um dann vielleicht in der Zukunft etwas günstiger einzukaufen erschließt sich mir nicht. Zudem stellt sich die Frage der "VERSORGUNG" des Wohnhauses etc bezüglich der juristischen Personen!

Ich bleibe dabei, eine PV Anlage läuft über 20-30 Jahre.. sich wegen 500€ heute auf etwas festlegen wo es KEINE Garantie gibt dass es dann später auch noch so darstellbar ist wie gedacht wäre mir zu stressig.

Wer weiß, vielleicht kommt die Cloud schneller als gedacht, bei EON soll es das doch schon geben. Ich würde nicht wetten dass PV Speicher zuhause jemals wirtschaftlich werden und schon gar nicht dass sie gegen einen Cloud Speicher konkurieren können.

Also alles Spekulation!
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon alterego » 19.05.2017, 17:41

600m² Halle, hast du da dieen private Oldtimersammlung drin oder wird die gewerblich genutzt?
Wenn da sowieso ein Gewerbe ist, kannst du den Speicher auch später kaufen und ordnest ihn da zu, der Server wird auch da nachts laufen 8) Dann gibt es natürlich auch da die Mehrwertsteuer zurück.
Nachteil an dem Konstrukt wäre aber so oder so, daß du für dne privat genutzten Strom dauerhaft Mehrwertsteuer abdrücken mußt, weil du eher keine Chance auf KUR haben wirst. Das ist bei der Anlagengröße aber nicht wirklich schlimm.

Wenn man knapp über 100kWp kommen würde, wäre zu überlegen ob man nicht nur 100kWp macht, auch wen ose mich für diesen Satz steinigen wird.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 20.05.2017, 07:10

alterego hat geschrieben:600m² Halle, hast du da dieen private Oldtimersammlung drin oder wird die gewerblich genutzt?
Wenn da sowieso ein Gewerbe ist, kannst du den Speicher auch später kaufen und ordnest ihn da zu, der Server wird auch da nachts laufen 8) Dann gibt es natürlich auch da die Mehrwertsteuer zurück.
Nachteil an dem Konstrukt wäre aber so oder so, daß du für dne privat genutzten Strom dauerhaft Mehrwertsteuer abdrücken mußt, weil du eher keine Chance auf KUR haben wirst. Das ist bei der Anlagengröße aber nicht wirklich schlimm.

Wenn man knapp über 100kWp kommen würde, wäre zu überlegen ob man nicht nur 100kWp macht, auch wen ose mich für diesen Satz steinigen wird.


Hi, Die Halle ist gewerblich. Und nachträglich geht nicht, es sei denn, man kann nachweisen, dass nachts der gespeicherte Strom zumindest zu 10% gewerblich selber genutzt wird. Und da langt ein Server nicht aus...siehe Anhang (hoffe, das mit dem Anhang klappt....)

Privathaushalt würde über einen getrennten Zähler laufen und die Firma würde dem Privathaushalt günstig Strom verkaufen (zum gleichen Preis wie es auch dem Strom am E-Werk verkauft). Klar, da muss die Märchensteuer berücksichtigt werden, ist halt so. Ich kann ja nicht für ein Produktionsmittel diese ziehen und für das verkaufte Produkt dieses dann nicht abführen.

Was kostet eigentlich der günstigst denkbare PV Speicher zur Zeit?

Klar ist es möglich, dass diese Speicher im Preis nicht mehr viel sinken. Glaub ich aber nicht. Im Gegenteil, ich bin ziemlich sicher, dass Akkupreise sich in Kürze in freien Fall befinden werden.

Wenn ich jetzt von einem Netto-Strompreis von 25 ct. ausgehe, davon die Einspeisevergütung von 12,7 ct abziehe, habe ich aus jedem der Batterie entnommenen KW ca. 12 ct gespart.

Wenn ich weiterhin von 3000 Zyklen ausgehe, die eine Batterie schafft (10 Jahre x 300 Zyklen im Jahr, länger gibt es Probleme mit der Batteriechemie) darf ja das kw Stromspeicher max. 360 Euro kosten.

Gehe ich mal davon aus, dass durch die Gigafactorys (nicht nur die von Elon Musk, sondern in 5-6 Jahren auch die von den Mitbewerbern LG u.a.) die 60kw Autobatterie im Standard und Großserie auf dem Markt sind, darf der Preis also 21.000 Euro für solche eine Batterie nicht überschreiten, um wirtschaftlich zu sein.

Tatsächlich hoffe ich jedoch, dass ein Preis von 18.000 für eine entsprechende Batterie in den nächsten Jahren zu schaffen ist. Ab dann würde sich die Sache durchaus lohnen.

Tatsächlich tippe ich jedoch eher auf 15.000 Euro in 2022.

Aber dank Eurer Hilfe hat sich die PV Anlage in der Planung jetzt von 300m² auf 600m² erhöht, und der geplante Batteriespeicher auf das kleinstmögliche Format geschrumpft. Ob ich sie ganz weg lasse hängt natürlich damit zusammen, was mich diese kleinste denkbare Lösung kosten wird. Schlimmstenfalls, falls sich Akkus in den nächsten 10 Jahren immer noch nicht lohnen, hab ich halt etwas Geld verzockt. Hält sich aber auch in Rahmen.

Durch MwSt. und geringeres Einkommen in Höhe des Speichers senkt sich ja gegenüber privater Anschaffung der Anteil auf ca. 60% des eigentlichen Preises. Wenn ich also für solch eine Mini-Lösung 4000 Euro abdrücken muss, kommen halt insgesamt 2400 Euro netto weniger in meinem Geldbeutel an, verteilt auf die Jahre der Abschreibung. Damit kann ich leben.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Serin » 20.05.2017, 10:35

Pegasus001 hat geschrieben:Klar ist es möglich, dass diese Speicher im Preis nicht mehr viel sinken. Glaub ich aber nicht. Im Gegenteil, ich bin ziemlich sicher, dass Akkupreise sich in Kürze in freien Fall befinden werden.

Wenn ich jetzt von einem Netto-Strompreis von 25 ct. ausgehe, davon die Einspeisevergütung von 12,7 ct abziehe, habe ich aus jedem der Batterie entnommenen KW ca. 12 ct gespart.

Wenn ich weiterhin von 3000 Zyklen ausgehe, die eine Batterie schafft (10 Jahre x 300 Zyklen im Jahr, länger gibt es Probleme mit der Batteriechemie) darf ja das kw Stromspeicher max. 360 Euro kosten.

Gehe ich mal davon aus, dass durch die Gigafactorys (nicht nur die von Elon Musk, sondern in 5-6 Jahren auch die von den Mitbewerbern LG u.a.) die 60kw Autobatterie im Standard und Großserie auf dem Markt sind, darf der Preis also 21.000 Euro für solche eine Batterie nicht überschreiten, um wirtschaftlich zu sein.

Tatsächlich hoffe ich jedoch, dass ein Preis von 18.000 für eine entsprechende Batterie in den nächsten Jahren zu schaffen ist. Ab dann würde sich die Sache durchaus lohnen.

Tatsächlich tippe ich jedoch eher auf 15.000 Euro in 2022.

Aber dank Eurer Hilfe hat sich die PV Anlage in der Planung jetzt von 300m² auf 600m² erhöht, und der geplante Batteriespeicher auf das kleinstmögliche Format geschrumpft. Ob ich sie ganz weg lasse hängt natürlich damit zusammen, was mich diese kleinste denkbare Lösung kosten wird. Schlimmstenfalls, falls sich Akkus in den nächsten 10 Jahren immer noch nicht lohnen, hab ich halt etwas Geld verzockt. Hält sich aber auch in Rahmen.

Durch MwSt. und geringeres Einkommen in Höhe des Speichers senkt sich ja gegenüber privater Anschaffung der Anteil auf ca. 60% des eigentlichen Preises. Wenn ich also für solch eine Mini-Lösung 4000 Euro abdrücken muss, kommen halt insgesamt 2400 Euro netto weniger in meinem Geldbeutel an, verteilt auf die Jahre der Abschreibung. Damit kann ich leben.


Hallo noch einmal.

Ich fürchte ich muss dir da einen kleinen Strich durch die Rechnung machen ;-)

1. Musst du auf den selbst verbrauchten Strom (mindestens) 40% der EEG Umlage abführen. Wenn die Firma außerdem nicht personenidentisch ist mit dem Verbraucher (Besitzer des EFH) dann musst du sogar 100% der EEG Umlage abführen auf eigen verbrauchten Strom. Hierdurch sinkt dein Vorteil von 12 Ct je nach ausgangslage auf entweder 9 Ct (bei 40% der Umlage) oder sogar auf etwa 5,5 Ct (bei 100% der Umlage)

2. Hat deine Stromspeicherung einen Gesamtverlust, der mindestens 10% beträgt (bei vielen Geräten, grade bei Blei) auch gerne 20%. Das heißt, dass du pro vebrauchter kWh aus dem Speicher etwa 1,1 - 1,2 kWh nicht verkaufst. Das macht einen zusäzzlichen "verlust" von etwa 1,2 - 2,4 Ct.
Somit reduziert sich deine "Einsparung" auf etwa 3 - 8 Ct pro kWh. Wir gehen mal im Mittel von 5 Ct aus.

3. Sind 300 Zyklen pro Jahr schon ziemlich optimistisch gerechnet. Klar ist deine PV Anlage sehr groß, aber wenn die Firma pro Tag auch Strom zieht, dann kann es bei Regen / Schnee / Gewitter / etc. trotzdem sein, dass dein Speicher nicht voll wird (oder wenn du nicht im Haus bist wird er nicht leer). Wenn du also nicht einen sehr hohen Nachtstromverbrauch gegenüber der nutzbaren Speicherkapazität hast, dann sind 250 Zyklen im Jahr realistischer (ich würde eher konsevativ rechnen und mich über evtl. Mehreinnahmen freuen als optimistisch mit 300 Zyklen zu rechnen und dann zu merken, dass ich nur 200 schaffe :-/ )

Wenn wir also von oben genannten Voraussetzungen ausgehen, dann schafft ein Speicher in 10 Jahren 2500 Zyklen. Also pro nutzbarer kWh Speicherkapazität konntest du 2.500 kWh an Strom entnehmen. Bei einem Gewinn von 5 Ct pro kWh darf das Ding also maximal 125 €/kWh kosten (wir gehen im Mittelsch on von Strompreisen von 25 Ct netto aus).

Selbst wenn ich mir vorstelle, dass du "maximal 60% zahlst aufgrund der UST und EÜR", darf das Teil BRUTTO nicht mehr als 200 €/kWh kosten. Also ein 60 kWh Akku (auch wenn ich nicht weiß, wie du im Efh JEMALS 250 Zyklen mit 60 kWh hin kriegen willst) darf BRUTTO nicht mehr als 12.500 € INKLUSIVE Ladeelektronik, WR, Montage, etc. kosten. Und hier sind die Kosten für einen "kleinen Bleiakku heute" noch nicht mit eingerechnet. Genauso keine Reparaturkosten (bei PV gehen wir von 0.5% - 1% der Investitionskosten pro Jahr als Rücklagen aus. Was beim Akku realistisch ist weiß ich nicht)

Sieht also nichtmehr so gut aus oder? :cry:


Wenn es dich allerdings wirtschaftlich nicht interessiertr (wie dein letzter Satz andeutet) dann wäre das schon ne schöne Idee :-)

(Allerdings kostet dich deine "mini Lösung" mi Sicherheit mehr als 4000 € BRUTTO. Eher so in Richtung 10.000 €)


PS:
Bei den oben genannten Preisen handelt es sich um GRENZkosten, bei denen nach 10 Jahren grade mal eine schwarze Null rauskomt ;-) Wenn du Gewinn machen möchstest, mussdas weniger sein :-P

PPS:
Hat dein EFH eigentlich den gleichen Netzanschluss (also liegt hinter dem gleichen EVU Zähler wie die Firma?). Wenn nicht (also zwei getrennte Zähler vorhanden sind), dann gilt sowieso 100% der EEG Umlage als "Verkauf an Dritte". Hoffen wir mal, das nicht auchnoch Netzgebühren erhoben werden :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: )
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon eba » 20.05.2017, 18:32

Die Elektromobilität wird auch die Anforderung an Speichern verändern.
Wenn man erst Abends nach hause kommt, kann man sein eAuto kaum mehr Laden, da die Sonne schon tief steht.
Also sollte der Speicher so groß sein, das er nicht nur den Nachtverbrauch sondern auch den verbracuh für die die tägliche Fahrstrecke abdeckt. Dann kommen schon mal 20-60kEh zusammen, dann nach das Zweitauto?
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon open source energy » 20.05.2017, 18:42

Also ich verstehe das nicht... man arbeitet sich keine 365 Tage im Jahr da gibt es mehr als 50 Wochenenden.

Ein Speicher für EV müsste rund 30kWh groß sein. Und Verlust optimierte Ladung wird auch ein Thema.
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Pegasus001 » 21.05.2017, 08:17

Vielen Dank an Euch und der Mühe, die Ihr Euch macht.
@Serin, an Deiner Antwort merke ich, wie wenig Ahnung ich noch von dem ganzen Thema habe. Und ich lerne und lerne, insbesondere von Euch. Vielen Dank dafür :D :D :D :danke:

Es folgt viel Text, entsprechend der vielen Fragezeichen, die in meinem Kopf noch vorherrschen. Sorry schon mal dafür.

Und ja, ich mache das nicht alleine aus wirtschaftlichen Gründen, es ist tatsächlich viel Idealismus dabei. Wenn dann tatsächlich noch der eine oder andere Euro übrig bleibt, ist das natürlich nicht unwillkommen. Nur soll die Anlage als ganzes nicht auf Verlust laufen. Was ich inzwischen glaube verstanden zu haben ist, dass eine PV Anlage mit Batterie durchaus Gewinn abwirft, die gleiche Anlage ohne Batterie jedoch mehr Gewinn abwirft.

Trotzdem habe ich noch etliche Fragen, wo Ihr mir sicherlich helfen könnt, sofern ich Euch einfach mehr Infos gebe. Die Fragen habe ich gebündelt am Ende.

AAAALSOOOO, zunächst einmal die Konstellation Firma-Privat.

Wir haben einen Handel mit Flechtmaterial (Weiden-Peddigrohr und ähnliches). Verbrauch generiert sich bei uns auf die Hallenbeleuchtung, die Zug um Zug von Neon auf LED umgestellt wird/wurde, als SQL Server dient ein Laptop (durchaus ausreichend, zieht wenig Strom und ist schnell genug), der 2 Arbeitsplätze versorgt. Datensicherung läuft nachts via W-Lan-Bridge (Microtic) zum Wohnhaus auf einer NAS. Falls die Firma mal abbrennen sollte, habe ich die Datensicherung im Wohnhaus. Des weiteren ziehen noch die Beleuchtung der beiden Gewächshäuser von der Firma.
Sonstige Verbraucher sind hin und wieder mal eine Bandsäge, ein Kompressor sowie Geräte im Raum unserer Arbeiter (Kühlschrank, Herdplatte, Microwelle und ein paar Kleingeräte (Radio, Tablets). Jahresverbrauch der Firma ca. 10.000 kwh. Geheizt werden nur die beiden Büros und der Raum unserer Arbeiter. Hier sind Gasöfen.
Weiterhin werden 2 Räume mit Frostwächter geheizt, und zwar Toilette und Lackraum (Acryl-Korblack auf Wasserbasis, verträgt keinen Frost). Am Firmenanschluss ist auch noch der Carport (links oben an der Halle) inkl. Ladestation für unseren iOn und in 2-3 Jahren unseren Tesla M3. In den 10.000kWh ist der iOn noch nicht drin, ich fahre ihn mit ca. 12-13 kWh/100 km und er wird etwa 20.000 km gefahren. Einer unserer Arbeiter lädt Tagsüber seinen iOn ebenfalls hier per Schnarchladung auf, Ich schätze den Bedarf für beide Fahrzeuge auf etwa 4.000kWh pro Jahr.

Das Wohnhaus hängt am gleichen Stromnetz, Zähler für Firma, Wohnung und Nachtstrom für Nachtspeicherheizung sind im Wohnhaus. Das Wohnhaus ist ca. 50 m neben der Firma. Siehe auch noch mal Google Earth Link auf der ersten Seite 3. Nachricht.
Dieses Wohnhaus ist ein 2-Familien-Wohnhaus mit Garage und Teichanlage inkl. Teichpumpe (24 Stunden in Betrieb). Hier wohnen 4 Personen. Stromverbrauch hier etwa für beide Familien 10.000 kwH/Jahr.

Unsere etwa 25 Jahre alte Wärmepumpe heizt das Haus und das Brauchwasser. Auch hier liegen wir bei etwa 10.000kWh im Jahr.

Der Tesla, der dann in ein paar Jahren kommen soll (oder ein vergleichbares E-Auto, Hauptsache mit AHK) schätze ich bei etwa 2.000 kWh pro Jahr, da er zwar mehr verbrauchen wird als der iOn, aber weniger gefahren wird.

So, das sind jetzt unsere Eckdaten.

Nach Rücksprache mit dem Solateur und unserem Steuerberater (den ich als Suboptimal empfinde, aber mein SchwiePa, der noch Inhaber der Firma ist hält einfach an ihr fest) war folgender Plan bis jetzt (...) gedacht:

-Hallendach mit Panels vollknallen
-Brauchwassertank im Wohnhaus von 1.000l auf 3.000l aufrüsten und dort einen Heizstab reinballern
-Was die Anlage hergibt, erst mal in die Firma und dort verbrauchen
-Überschuss in die Autos
-weiterer Überschuss in den Akku
-weiterer Überschuss auf dem Heizstab des Brauchwassers
-weiterer Überschuss ins Wohnhaus verkauft zum gleichen Preis, den ich auch bei Einspeisung bekomme (also ordentlich gegen Rechnung und Überweisung vom Privatkonto auf Geschäftskonto, MwSt wird natürlich abgeführt)
-restlicher Überschuss eingespeist.
Nachts vom Akku nuckeln und evt einen gewissen Teil aus dem Autos (Der 75 kw Tesla muss nicht immer voll sein, da kann man ja planen und gegebenenfalls immer 25 kw Rest lassen. iOn sollte zumindest halb voll bleiben und bis 10 Uhr wieder voll sein)

Klingt eigentlich ganz sinnig, dachte ich. Und jetzt kommt Ihr mit EEG Umlage, Netzgebühren,Cloud und solch Sch.... :? :x

Jetzt erinnere ich mich auch, warum ich die Sache damals vor ein paar Jahren wieder abgeblasen habe, auch wenn ich mit der Planung nicht so tief gegangen bin. Am liebsten würde ich die Sache schon jetzt wieder komplett lassen, bringt nur Ärger. GRRRRR.

Ich weiß im Moment noch nicht mal, was es genau mit der EEG Umlage auf sich hat. Hab zwar ein kleines bisschen gegoogled, bin aber da bis jetzt nur auf innogy gelandet, die mir versprechen, zu der EEG Vergütung noch einen Bonus zu zahlen.
Moment....muss ich jetzt EEG Umlage zahlen oder wird diese mir gezahlt? :?: :?: :?: Ich blicke bald gar nicht mehr durch.

Im Moment bin ich einfach nur noch verwirrt.

3 Möglichkeiten:

1. Einfach lassen, hab ich auch keinen Ärger. Und ich kann meine Zeit sinnvoll nutzen :D
2. Wie ihr empfehlt: Dach vollknallen und den Ärger ans Steuerbüro abschieben. Sch.... auf die Batterie
3. Meine Idee einfach durchziehen, Dach vollknallen, Batterie dazu bestellen (Tesla Powerwall 2, 13,5 kw, inkl. Montage 7.250 Euro), etwas später Wiese vollknallen und sich keinen großen Kopf machen. Ob sich die Batterie lohnt oder nicht...sie macht Spaß, ich mache es einfach weil ich es kann und es ist ein cooles Gefühl, fast autark zu sein. Also nahezu kein Strom mehr zu beziehen, Anlage einfach bezahlen, (sch...egal, ob das Geld auf der Bank oder auf dem Dach liegt, auf dem Dach bringt es mehr Zinsen als auf der Bank) und geniessen. Da ich sowieso bar (naja, halt Überweisung) bezahle bekomme ich auch keine KfW Förderung (lohnt sich ja eh kaum)

Mal ne blöde Frage: Gibt es auch Solarpanel mit Heizung? Klingt jetzt bescheuert. Aber wenn im Winter viel Schnee liegt, kommt doch die Sonne nicht durch das Schnee und die Produktion der Anlage ist 0. Jetzt hat aber selbst mein Auto Heckscheibenheizung. Würde es sich lohnen da so ein Panel ähnlich sensorgesteuert bei Schneefall mit einer Art "Heckscheibenheizung leicht zu überschlagen, so dass der Schnee sich nicht halten kann? Oder wäre der Energieverbrauch im Verhältnis zum Energiegewinn da zu hoch?

Bitte verzeiht meine dummen Fragen, aber ich beschäftige mich mit der ganzen Materie gerade mal gut eine Woche...

So, jetzt aber mal zum Fragenkatalog.

1. Welche Paneele sind für mein Vorhaben die rentabelsten (Kosten-Nutzen-Faktor - Heckscheibenheizungspaneele, falls es sie gibt)
2. Dachsanierung (habe ich eingangs erwähnt) ist ja auch notwendig. Welche Dachpaneele sind ideal für dieses Vorhaben? Muss man da irgend etwas berücksichtigen? Blech kommt nicht in Frage.
3. Welches Vorgehen der "Verschaltung" von Lager-Wohnhaus-Heizung ist die sinnvollere? Lohnt es sich im Winter die Gasöfen auf Nachtspeicheröfen oder ähnliche Elektroöfen umzustellen oder ist der Ertrag der Dachanlage im Winter letztlich zu niedrig? (3 Räume mit insgesamt ca. 50 m²)
4. Winter und Schneedecke...wie agiert Ihr? Nehmt Ihr einfach hin dass es dann kein Strom gibt oder fegt Ihr Eure Paneele frei, wenn sich ein paar Sonnentage anmelden?
5. Habe ich es richtig verstanden, dass eine PV Anlage mit Akku durchaus noch Gewinn abwirft, ohne den Akku aber unter dem Strich dieser Gewinn höher ist?
6. Was darf so eine Anlage kosten? Also 600m² ohne Dachsanierung und ohne Batterie sowie ohne den größeren Brauchwassertank nebst Heizstab? Aber mit der gesamten Technik die dahinter steht sowie der Montage?
7. Ab wann hätte sich die Anlage bezahlt gemacht?
8. Später Wiese vollknallen. Lohnt sich das? Man hätte in der Übergangszeit ja mehr Tage, an denen die Anlage zumindest Tagsüber Strom liefert. Aber ich glaube gehört zu haben, dass man weniger Geld beim Einspeisen bekommt.
9. Was hat es mit der Cloud auf sich? Soll ich mir das wie einen virtuellen Akku vorstellen, bei der ich gegen Gebühr einspeise und zu einem geringfügig höheren Preis, der niedriger ist als der normale Strompreis, nachts entnehmen kann? Also nur noch das verkaufen muss, was ich vollautark nicht verbrauche? Gibt es das schon? Wird das kommen?
10. Wie weiter oben erwähnt bin ich über eine Seite gestolpert, die den Strom an der Börse vertickt und neben den regulären Preis noch was obenauf gibt, also mehr Euro per kw an mich zahlen will. Habe ich unter innogy EEG Direktvermarktung gefunden. Was hat es damit auf sich?

So, ich weiß, viel Text...aber auch viele Fragezeichen in meinem Kopf.

Vielen Dank für Eure Zeit und Eure Mühe. :danke:
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon Ralf Hofmann » 21.05.2017, 09:21

Hi,

Pegasus001 hat geschrieben:
Moment....muss ich jetzt EEG Umlage zahlen oder wird diese mir gezahlt?

Du bekommst für jede in`s Netz eingespeiste kWh von einer Dachanlage etwa 12 Cent EEG-Vergütung.
Du zahlst für jede selbst verbrauchte kWh 40% der aktuellen EEG-Umlage (derzeit 6,88 Cent) 2,75 Cent (bei einer Anlagengröße 10 kWp+) EEG-Umlage.
Du zahlst für jede von fremden Dritten selbst verbrauchte kWh 100% der aktuellen EEG-Umlage, derzeit 6,88 Cent.


Pegasus001 hat geschrieben:2. Wie ihr empfehlt: Dach vollknallen und den Ärger ans Steuerbüro abschieben. Sch.... auf die Batterie

Das wäre meine Wahl.
Mit der Wärmepumpe und dem Betrieb hast Du genug Verbrauch, um auch alles über 70% sicher zu verbrauchen.


Pegasus001 hat geschrieben:Batterie dazu bestellen (Tesla Powerwall 2, 13,5 kw, inkl. Montage 7.250 Euro)

Die wird in 2 Jahren 30% preiswerter sein und technisch ausgereifter.


Pegasus001 hat geschrieben:Wiese vollknallen

Wenn Du eine Baugenehmigung dafür bekommst, ist`s eine Überlegung wert.
Vergütung nach EEG liegt um die 8,5 Cent/kWh bei Freifläche bis 750 kWp.


Pegasus001 hat geschrieben:Also nahezu kein Strom mehr zu beziehen,

"Nahezu" wär` mir zu wenig. 100% stromautark oder ganz bleiben lassen.


Pegasus001 hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Gibt es auch Solarpanel mit Heizung? Klingt jetzt bescheuert. Aber wenn im Winter viel Schnee liegt, kommt doch die Sonne nicht durch das Schnee und die Produktion der Anlage ist 0. Jetzt hat aber selbst mein Auto Heckscheibenheizung. Würde es sich lohnen da so ein Panel ähnlich sensorgesteuert bei Schneefall mit einer Art "Heckscheibenheizung leicht zu überschlagen, so dass der Schnee sich nicht halten kann? Oder wäre der Energieverbrauch im Verhältnis zum Energiegewinn da zu hoch?

Korrekt, speziell bei einer flachen Dachneigung nutzt das nix.
Die Technik dazu gibt`s schon seit 10 Jahren, ist aber völlig klar, warum das keiner benutzt.
Für den Winter hilft nur selbst räumen (sofern man dran kommt) oder steil aufständern auf 55°.


Pegasus001 hat geschrieben:1. Welche Paneele sind für mein Vorhaben die rentabelsten (Kosten-Nutzen-Faktor - Heckscheibenheizungspaneele, falls es sie gibt)

Preiswerte kristalline Projektmodule, fast egal welche, solange es keine völlig unbekannten sind.
Kommt halt drauf an, was der Solarteur grade günstig da hat.
Entweder 60-Zeller (99 x 166 cm) mit etwa 275 Wattp oder 72-Zeller (99 x 198 cm) mit etwa 330 Wattp.


Pegasus001 hat geschrieben:2. Dachsanierung (habe ich eingangs erwähnt) ist ja auch notwendig. Welche Dachpaneele sind ideal für dieses Vorhaben? Muss man da irgend etwas berücksichtigen? Blech kommt nicht in Frage.

Schade. Trapezblech ist mit Abstand die günstigste Variante und sieht auch nicht schlecht aus.
Ich hab`s auf unserem Wohn- und Geschäftshaus vor Installation meiner ersten Anlage montieren lassen.


Pegasus001 hat geschrieben:Lohnt es sich im Winter die Gasöfen auf Nachtspeicheröfen oder ähnliche Elektroöfen umzustellen oder ist der Ertrag der Dachanlage im Winter letztlich zu niedrig? (3 Räume mit insgesamt ca. 50 m²)

Bei 600 qm und evtl. der Wiese dazu reicht der Ertrag vermutlich auch im Winter für die WP, solange nicht alles zugeschneit ist.
Nachtspeicher- oder Elektroöfen sind aber ein absolutes No-Go.


Pegasus001 hat geschrieben:4. Winter und Schneedecke...wie agiert Ihr?

Ich räume das Dach.
Ich habe mir auf dem First einen Serviceweg aus Gitterrosten gebaut, von dort aus mit einer 6 m Stange.


Pegasus001 hat geschrieben:5. Habe ich es richtig verstanden, dass eine PV Anlage mit Akku durchaus noch Gewinn abwirft, ohne den Akku aber unter dem Strich dieser Gewinn höher ist?

Ein Akku bringt nur unter sehr günstigen Umständen Gewinn.
Normal reduziert er immer den Gewinn aus dem Ertrag der PV-Anlage (Quersubventionierung).
Ist also völlig egal, ob Du die Kohle für Alufelgen oder einen Speicher ausgibst.
Entscheide Dich für das, was Dir mehr Spaß macht.
Bei 100% Stromautarkie mit PV ist ein Speicher natürlich zwingend notwendig.


Pegasus001 hat geschrieben:6. Was darf so eine Anlage kosten? Also 600m² ohne Dachsanierung und ohne Batterie

Um die EUR 1.000 pro kWp. Etwa 100 kWp passen bei Dir drauf.
Freifläche auch 900 EUR / kWp oder weniger, kommt auf die Umstände an (Anschluss Mittelspannung, Zaun usw.)


Pegasus001 hat geschrieben:7. Ab wann hätte sich die Anlage bezahlt gemacht?

10 - 12 Jahre.


Pegasus001 hat geschrieben:8. Später Wiese vollknallen.

Denk` lieber nicht über später nach. Ich rechne im Herbst mit einer CDU/FDP-Regierung und das bedeutet das schnelle Ende des EEG und jeglicher Einspeisevergütung. Wenn Du bauen willst, dann in diesem Jahr.


Pegasus001 hat geschrieben:Lohnt sich das?

Kann sich lohnen, wenn Du preiswert genug bauen kannst.
Wie groß ist die Wiese nochmal? Verschattung?

Auf jeden Fall besteht dann die Möglichkeit einer 100% Strom- und Wärmeautarkie, abhängig von der Größe der gesamten Anlage und des später installierten Speichers. Das ist schon sehr reizvoll, wie ich finde.
MfG
Ralf Hofmann
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Re: PV auf Hallendach, Förderungen, und viele Fragen

Beitragvon open source energy » 21.05.2017, 09:47

Seht "IHR" das ist das was ich meine wie man mit dem Eigenverbrauch Menschen wirklich verunsichern kann. Dabei verbaut man sich mit einer Volleinspeisung doch überhaupt gar nichts. Warum soll ich mich heute für ein Konzept entscheiden und viele theoretische Fragen beantworten wenn man doch später viel Zeit dafür nehmen kann und sehen ob man das überhaupt möchte.

Ja der Eigenverbrauch hat seine wirtschaftlichen Vorteile, ABER man muss die Rechnung immer zu Ende denken! Und plötzlich merkt man, dass man bei vielen Dingen gar nicht so einfach ans Ziel kommt.

Mein Rat ist und bleibt, das Dach voll machen und wenn es passt EV wenn nicht ganz einfach die Energie ins Netz liefern.
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