ich fahre mit solarstrom! (mein neuer Imiev)

  • Zitat von eba

    So ein Schmarrn. Bin seit 2010 rein elektrisch unterwegs. 2010-2013 ca. 170.000km und 2013-heute fast 350.000km. D.h. > 80.000km im Jahr.
    Es funktioniert also sehr gut, nicht nur heute sondern schon 2010.


    Das glaube ich nicht. Mit Was und als Was bist Du unterwegs? Das funktioniert vielleicht theoretisch und immer haargenau den gleichen Weg, praktisch ist es eher unwahrscheinlich.

  • In unserem Fall steht das Auto eigentlich die meiste Zeit vor der Haustüre und wird nur für Kurzstrecke verwendet. Wir können wunderbar mit dem Mittagspeak laden.
    Denke technisch steht dem Elektroauto nichts mehr im Weg. Das einzige Problem sind die Autohersteller, welche sind so recht wollen.
    Den Zoe hatte ich noch vergessen zu erwähnen, Akkumiete = Absolutes No go


    Irgendwie hat so jedes Automodell einen Nachteil. Mir kommt es etwas so vor, dass man eigentlich nur wegen den CO2 Bussen Elektroautos baut, aber eigentlich nicht will, dass die Stückzahlen hochgehen, weil man an der alten Technik besser verdient.


    einstein0, siehst Du eigentlich schon einen Kapazitätsverlust bei Deiner Batterie. Im TCS Touring Magazin ist ein reisserischer Bericht von einem C-Zero der Angeblich 5.4% Kapazität pro 25'000 Kilometer verliert.

  • Zitat von swissembedded

    In unserem Fall steht das Auto eigentlich die meiste Zeit vor der Haustüre und wird nur für Kurzstrecke verwendet. Wir können wunderbar mit dem Mittagspeak laden.
    Denke technisch steht dem Elektroauto nichts mehr im Weg. Das einzige Problem sind die Autohersteller, welche sind so recht wollen.
    Den Zoe hatte ich noch vergessen zu erwähnen, Akkumiete = Absolutes No go


    Irgendwie hat so jedes Automodell einen Nachteil. Mir kommt es etwas so vor, dass man eigentlich nur wegen den CO2 Bussen Elektroautos baut, aber eigentlich nicht will, dass die Stückzahlen hochgehen, weil man an der alten Technik besser verdient.


    Natürlich funktioniert es technisch aber es taugt nicht zur Massenmobilisierung. Technisch war auch das elektrische Mondauto machbar. Und wieviele Menschen sind in der Lage ihr Auto mit eigenem Solarstrom zu laden? Wenn hier Beispiele von über 100TE teuren Tesla gegeben werden, das ist abartig und keine Alternative für die meisten Berufstätigen die auf ihr Auto jeden Tag angewiesen sind um für wenig Geld malochen müssen. Umweltfreundlich soll es sein wenn z.B. ein Tesla mit über 400kg schweren Batterien umherfährt? Das ist Schickimickikram für Leute die alles haben und sich vom Rest abheben wollen. Dekadent eben. Die kleineren Modelle und noch bezahlbaren Modelle sind auch nur für Hausbesitzer geeignet, also auch keine Alternative für eine Massenmobilisierung.

  • toelpel
    Sehe ich ähnlich, für die Masse (also alles und jeden) taugt es NOCH nicht, und Teslas sind für viele durchschnittsmalocher sicher so etwas wie mondautos.
    Aber, wenn schon mal jeder Hausbesitzer ein e-auto kauft, dann ist es ein guter Anfang - der Rest wird dann auch möglich sein. Von null auf hundert dauerts halt etwas länger beim e-Auto im Vergleich zu iphone & Co.
    Kommt aber und funzt super mit einem geregelten Tagesablauf. (Kann erst ein dreiviertel Jahr mitreden -
    aber in dieser Zeit:

  • Zitat von uxor


    Natürlich funktioniert es technisch aber es taugt nicht zur Massenmobilisierung. Technisch war auch das elektrische Mondauto machbar. Und wieviele Menschen sind in der Lage ihr Auto mit eigenem Solarstrom zu laden? Wenn hier Beispiele von über 100TE teuren Tesla gegeben werden, das ist abartig und keine Alternative für die meisten Berufstätigen die auf ihr Auto jeden Tag angewiesen sind um für wenig Geld malochen müssen. Umweltfreundlich soll es sein wenn z.B. ein Tesla mit über 400kg schweren Batterien umherfährt? Das ist Schickimickikram für Leute die alles haben und sich vom Rest abheben wollen. Dekadent eben. Die kleineren Modelle und noch bezahlbaren Modelle sind auch nur für Hausbesitzer geeignet, also auch keine Alternative für eine Massenmobilisierung.


    Warum soll ein E-Auto nicht für die Massenmobilisierung taugen ? An jeder Parkmöglichkeit eine Lademöglichkeit mit
    einfacher 3.7kw Campingsteckdose würde reichen. Müsste nur gewollt werden.
    Gerade für Pendler ist ein E-Auto optimal, da geringe Fixkosten.
    Ich fahre einen Nissan Leaf der 1.Generation (6/2012). Sogar der reicht bereits aus.
    Ich fahre damit im Jahr zwischen 20000-25000km,
    fahre eine 300kg Batterie damit spazieren und erspare der Umwelt ca. 1.5to verbranntes Benzin jährlich.


    Dass ein E-Auto nicht funktioniert ist meiner Meinung nach ein festhalten an althergebrachtem - konservativ eben.
    Dafür wird in Kauf genommen, dass die Umweltkatastrophen immer zahlreicher werden. (Stürme,Hochwasser)
    Eingepreist ist das alles nicht - wird eben auf die Allgemeinheit abgewälzt und die Aktionäre der Autokonzerne
    profitieren davon.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 6 J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >3J alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe

  • toelpel die Bezinautos waren am Anfang auch exklusiv. Oder Mobiltelefone sind früher ein paar Spinner mit einem Koffer rumgerannt, heute hat jede so in Ding für 1/10 vom Preis in der Hosentasche. Denke in 20 Jahren wird eine 80kWh Batterie normal sein und die Autos werden nicht viel schwerer sein wie jetzt. Wie man heute im Haushalt grosse Verbraucher sperrt, wird man in Zukunft auch die Ladebox steuern.

  • Zitat von uxor

    Das glaube ich nicht. Mit Was und als Was bist Du unterwegs? Das funktioniert vielleicht theoretisch und immer haargenau den gleichen Weg, praktisch ist es eher unwahrscheinlich.


    2010-2013 mit einem Tesla Roadster, Erkenntnis: mehr Auto braucht man eigentlich kaum. Vorteil: hohe Reichweite bis > 400km, Nachteil: damals die Ladeinfrastruktur, 32A und mehr war kaum verfügbar, aber durch die "Tesla Hightway" deutschlandweit ausgebaut, leider mit großen Lücken, die mit 32A (Drehstromkiste) aufgefüllt wurde. Daneben gab es die ersten Typ2 Ladesäulen von RWE.
    2013-heute mit einem Tesla Model S, anfänglich noch angewiesen auf ein sehr rudimentäres, aber flächendeckendes Typ2 Ladenetz (RWE etc) mit Ladezeiten bis zu 4,5h. Ab Ende 2013 kamen die ersten Supercharger hinzu. 2015 Vollausbau des heutigen SuC-netzes auf Grund der drohenden LSV.
    heute: fast perfekte Abdeckung durch SuC, lokal verbessert durch CHAdeMO an Triple-Säulen (T&R), leider zu spät für meinen Roadster.
    Aussicht für 2020: eAutos mit bis zu 200kWh und 1000km Reichweite, kaum noch Fremdladen notwendig, da selbst weite Strecken ohne Zwischenladen beältigt werden können, bzw. die Dauer von Zwischenstops nicht mehr durch das "Laden müssen" bestimmt werden.

    Tesla P85+ seit 8/13 >502.660km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD, wurde am 2.3.22 durch ein Model Y ersetzt. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Ja, 200kwh für 1000km klingt gut, aber das Fahrzeug soll auch 200TE kosten, himmel ar..h, ist das geil. Dafür könnte ich glatt 10 Jahre früher in Rente gehen.

  • Zitat von swissembedded

    toelpel die Bezinautos waren am Anfang auch exklusiv. Oder Mobiltelefone sind früher ein paar Spinner mit einem Koffer rumgerannt, heute hat jede so in Ding für 1/10 vom Preis in der Hosentasche. Denke in 20 Jahren wird eine 80kWh Batterie normal sein und die Autos werden nicht viel schwerer sein wie jetzt. Wie man heute im Haushalt grosse Verbraucher sperrt, wird man in Zukunft auch die Ladebox steuern.


    Genau so ist es, die E-Autos werden kommen, 100%ig. In 30 Jahren werden Verbrenner die Ausnahme sein, bin ich mir sicher. Heute aber ist ein E-Auto für die Allgemeinheit schwer zu realisieren.

  • Zitat von uxor


    Genau so ist es, die E-Autos werden kommen, 100%ig. In 30 Jahren werden Verbrenner die Ausnahme sein, bin ich mir sicher. Heute aber ist ein E-Auto für die Allgemeinheit schwer zu realisieren.


    Darum warten ja alle aufs Model 3: mehr oder weniger bezahlbar, 400-500km Reichweite und ein Supercharger Netz. Wenn es denn so kommt, dann beginnt die E-Mobilität für mich bei Übergabe nächstes jahr (im Geschäft fahre ich schon einen e-berlingo). Das Model S ist mir zu gross, auch zu teuer..

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Symo Hybrid 5.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla