Ost-West Projekt mit CIS Modulen von Solar Frontier

  • Momentan stehen für den Südgenerator zur Auswahl:


    Solarset 6.1 mit 35x170 Watt Modulen von S.F. mit Steca 5503 für 1080 Euro/KWP (incls. Batteriemangment, 10 Jahre G.)


    oder


    Renesolar mit 250Watt Polys und einem Samil 7000TLPM für 1039 Euro/KWP (auch 10 Jahre Garantie), mit REC Modulen liege ich wieder bei ca. 1080 Euro.


    je mit S-Flex UK 2-lagig


    wieder als Bausatz mit Leitmontage und Werkzeugverleih, wie gehabt :-)


    Hinzu kämen wieder ca. 200 Euro für den Elektriker (nur einen weiteren Schaltautomaten B16 (2 habe ich noch rumliegen) mit einem weiteren FI Schutzschalter 30A)


    Allerdings überlege ich ob ich nicht die drei Genertoren auf einen FI mit mind. 63A lege. Der jetzt aufgehängte 40A für Ost-West passt zwar, wenn der Südgenerator dazukommt, wäre dieser jedoch zu klein.


    Bei mindestens 18A je Generator (eben war er bei ca. 4000 Watt und ca. 18 A, das Tagesmaxium lag aber bisher bei ca. 4300 Watt), die ja nie gleichzeitig anliegt und der Ergänzung mit dem Südgenerator mit ca. 6KWP müsste ich doch mit 63A hinkommen, oder?


    Oder würdet ihr mit dem Südgenerator warten bis nächstes Jahr das Carport steht?


    Ein Vorteil wäre natürlich der ersparte Umbau (3 Tage Freizeit/Urlaub) und die Mehrleistung der Module nächstes Jahr zum gleichen Preis. Wenn dann im Sommer 2015 die Einspeisevergütung bei 10Cent liegt und Anlagen wie vorgeschlagen bis 30KWP keine Eigenverbrauchumlage zahlen sollen, könnte ich möglicherweise die gleiche Rendite erwirtschaften. Wenn ich dann fürs gleiche Geld anstatt der 250 Watt Module 300 Watt Module bekomme könnte die Rechnung wahrscheinlich aufgehen


    Mit PV-Frofit.xls gerechnet komme ich bei 6,75 KWP auf eine Rendite von 7,1% bei einer Vergütung von 0,1244 Cent im Juni 2014.
    Bei 300 Watt Modulen im nächsten Jahr (27x300 Watt) bei 8,1 KWP auf eine Rendite von 7,82% bei 0,1072 Cent Vergütung im August 2015. Selbst wenn die Module doch etwas teurer wären, wäre da noch Spielraum, ganz abgesehen vom ersparten Umbau ...
    Demnach wäre es am einfachsten noch zu warten, jedoch weiß ja niemand was im "Gabriel" noch so vorgeht oder welche Tabletten er noch schluckt ...
    Wahrscheinlich sollte man doch bis Ende Juni mit der Bestellung warten wenn die politische Entscheidung endlich da ist.


    Heutige Auskunft vom Bürgertelefon "EEG Reform" vom 06.06.2014/11:35 Uhr: " ... wenn ich über 10 KWP komme, dann wird man ab dem 1.8 auf jeden Fall damit rechnen müssen die Umlage für den Eigenverbrauch zu zahlen! Im Juli wird wahrscheinlich auch nicht mehr diskutiert dann ist ja Sommerpause ... Schlechte Aussichten also ....


    Fix gerechnet: Bei der 8,1 KWP Anlage für 1039 Euro/KWP und einer Einspeisevergütung im August 2015 von 10,72 Cent abzüglich der geplante 4,73Cent bliebe noch eine Vergütung von ca. 6 Cent übrig. Diese verringerte Vergütung würde dann aber "nur" der Eigenverbrauch treffen, richtig? Also in meinem Fall dürfte ich damit rechnen dass von der Gesamtanlage ca. 2000 KWP in den Eigenverbrauch gehen und dementsprechend niedriger vergütet würden.

  • Also die von Dir aufgeführten WR sehe ich absolut nicht als gleichwertig an, da ist das erste Angebot meines Erachtens deutlich hochwertiger (und erfüllt eher die Garantieerwartungen).
    Bei einem dreiphasigen WR darf man normalerweise auch keine drei einzelnen Automaten verwenden sondern nur einen kombinierten und ein FI hat da sowieso nichts verloren, schon gar nicht einer für mehrere WR und erst recht nicht mit einem 30 mA Rating.


    Ciao


    Retrerni


    Ciao


    Retrerni

  • Ja, ich tendiere auch wieder zu dem Solarset, dann habe ich alles von einem Hersteller, was die Überwachung vereinfacht und es wurde optisch natürlich am einheitlichsten aussehen.
    Hinsichtlich des FI mit 40A dürfte dieser auch noch ausreichen wenn der Südgenerator mit 5,9 KWP dazukommt, meint mein Elektriker, als ich ihm von meinen Ausbauplänen erzählt habe.
    Bei den Automaten muss ich mich korrigieren, wie von dir geschrieben soll es dann ein kombienerter Schaltautomat werden für den künftigen dreiphasigen Wechselrichter.
    Was ich nich verstehe ist dein Einwand warum der FI da nichts verloren hat. Braucht man also neben den Schaltautomaten gar keinen zusätzlichen FI für die WR oder wie soll ich das verstehen? Dann kann er den ja wieder mitnehmen, da er sowieso noch mal wieder kommen muss, da er kein 6 oder 10mm² Kupferleiter bei sich hatte, die ich schon haben wollte. Und 2,5mm² für den Anschluss der WR an die Schaltautomaten war mir viel zu dünn, da diese beim vorhandenen Provisorium schon gut warm wurden, wenn die Sonne entsprechend schien.


    V.G.


    Stephan

  • Zitat von revox76

    Hinsichtlich des FI mit 40A dürfte dieser auch noch ausreichen wenn der Südgenerator mit 5,9 KWP dazukommt, meint mein Elektriker, als ich ihm von meinen Ausbauplänen erzählt habe.


    Also der Durchleitestrom ist beim FI weniger interessant, der Auslösestrom bei einem Fehlerstrom hingegen sehr. Und da muss man meist mind. 300 mA Typen verbauen, und zwar i.d.R. pro WR!

    Zitat von revox76

    Was ich nich verstehe ist dein Einwand warum der FI da nichts verloren hat. Braucht man also neben den Schaltautomaten gar keinen zusätzlichen FI für die WR oder wie soll ich das verstehen? Dann kann er den ja wieder mitnehmen, da er sowieso noch mal wieder kommen muss, da er kein 6 oder 10mm² Kupferleiter bei sich hatte, die ich schon haben wollte.


    Die Norm verlangt, dass der PV-Generator mittels allstromsensitivem Fehlerstromschutzschalter zu trennen ist. Da die Hutschienengeräte, die dies erfüllen, mehrere hundert Euro kosten, integrieren die WR-Hersteller selbige Funktion in ihre Geräte (ist da nicht ganz so teuer ;) ). Die Leitung zwischen WR und Zähler muss dabei nur in Sonderfällen (Kabelverlegung durch genutzten Tierstall etc.) ebenfalls mit einem FI abgesichert werden. Kann der WR den Fehlerstrom nicht trennen, hilft in 99% der Fälle der externe auch nicht mehr weiter sondern stellt nur eine zusätzliche, potentielle Brandquelle dar...


    Ciao


    Retrerni

  • Ich habe das Gefühl das mein Elektriker nicht wirklich viel Ahnung hat wenn ich deinen Kommentar lese. Unter techn. Daten des WR "Sicherheit" steht: Fehlerstrom-,Isolationsstrom- und Netzueberwachung integriert. Ausfuehung Ueberspannungschutz mit Varistoren und Verpolungsschutz. Demnach duerfte also kein FI erforderlich sein wenn ich das richtig deute. Fraglich finde ich nun noch die Bemessung der Leitungsschutzschalter, geliefert sind B20 im Datenblatt steht aber beim SF-WR-4200 ein B25. Das Provisorium lief auch bei 4300 Watt WR-Leistung sogar mit B16 Automaten. Reichen die 20 dann nicht auch?

  • Also bei nominal möglichen 18,7 A ist ein B16 Automat auf jeden Fall zu klein. Der B20, wenn er vom WR-Hersteller gefordert ist, wäre mir persönlich etwas knapp, wenn ein B25 drin ist, würde ich das erst einmal so lassen.


    Ciao


    Retrerni

  • Der wird sich freuen ... beide B20 Automaten und den FI wieder mitnehmen, statt dessen nur noch 2 Stück B25 Automaten.


    Wegen des FI frage ich vorsichtshalber nochmal am Dienstag den Netzbetreiber, nicht dass der den haben will, und natürlich Steca ob die ebenfalls den FI für überflüssig halten weil die WR entsprechend ausgestattet sind.

  • Servus zusammen,


    wie in der Installations- und Bedienungsanleitung der StecaGrid coolcept Wechselrichter beschrieben, ist ein Fehlerstromschutzschalter vom Typ A ausreichend, wenn die nationalen oder örtlichen Installationsvorschriften die Installation eines externen Fehlerstromschutzschalter vorschreiben. Für Deutschland ist bei der Verwendung von StecaGrid coolcept Wechselrichtern nach der DIN VDE 0100-712 ein Fehlerstromschutzschalter vom Typ A erforderlich.



    Die Erfahrung und die Rückmeldungen aus der Praxis zeigen jedoch, dass in den meisten PV-Anlagen ein Absicherung der AC-Installtion der PV-Anlage mit einem entsprechenden Leitungsschutzschalter ausgeführt ist. Die Auswahl des passenden Leitungsschutzschalters ist ebenfalls in der Installations- und Bedienungsanleitung beschrieben. Beim StecaGrid 3000 / 3000x (maximaler Ausgangsstrom = 16,0 A) empfiehlt es sich schon einen B25 zu installieren - theoretisch wäre ein B16 Leitungsschutzschalter noch ausreichend.





    Schöne Grüße aus Memmingen


    Manuel Wiedemann
    (Technische Kundenbetreuung)

  • Hallo!


    Es haperte ein wenig an unserem Hausnetz.Ich muss aber noch ein paar Daten von Hand nachtragen da nicht alles automatisch übertragen wurde.


    Hin und wieder sind dann die Erträge also etwas holperig und die Wechselrichter waren "natürlich" bis zum Setzen des Zweirichtungszählers nicht immer in Betrieb, sondern nur zum Verheizen mit der Heizpatrone. Seit Zählersetzung natürlich nicht mehr. Jetzt werden die Daten automatisch übertragen. So dass ihr alle schauen könnt.


    Auf der Westseite ist der Ertrag noch etwas zu optimieren (im Portal ist nur der Gesamtertrag beider Dachflächen ersichtlich), da ich dort noch eine Satschüssel als Schattenspender unterhalb der Module setzen möchte. Außerdem nicht zu verhindern, dass die großen Pappeln vom Nachbarn als Schatten abends über die Module wandern bis die Sonne untergeht.


    Ob ich das dieses Jahr noch die Sat-Schüssel umsetze und die Pappeln fälle :lol: glaube ich nicht. Sonst bin ich zufrieden.


    Ich glaube die Erträge können sich sehen lassen und die Anlage sind optisch gut aus, was mir ja auch wichtig war :-)


    Danke für eure Hilfestellungen!


    Hier der Link zum Dashboard:


    http://public.solarmonitoring.…d/system/XTFWV/B9mk5dx3zS