Ost-West Projekt mit CIS Modulen von Solar Frontier

  • Hallo,


    ich habe den Thread immer spannend verfolgt, weil ich zugegebenerweise auch eher zu den Skeptikern der Dünnschichttechnik gehört habe. Aber Deine Werte können sich für eine Ost-West- Anlage mit ungünstigen Bedingungen (diverse Verschattungen) durchaus sehen lassen.


    Weil es mich interessiert hat, welche Performance die Solar- Frontier- Module bei optimaler Ausrichtung und ohne Verschattung haben, habe ich mal etwas gesucht.


    Bei den spezifischen Leistungen, hätte ich mir gewünscht, auch solche Module zu haben. An solche Werte komme ich auch mit meinen monokristallinen Zellen nicht hin. Und das sind alles Kleinanlagen, was es um so erstaunlicher macht! Und die Anlagen sind in Deutschland, bzw. Holland, nicht auf einer griechischen Insel, auf der das ganze Jahr die Sonne scheint...
    http://public.solarmonitoring.…d/system/Q1UQE/B9mk5dx3zS
    http://public.solarmonitoring.…d/system/MHRNS/B9mk5dx3zS
    http://public.solarmonitoring.…d/system/EDPT7/B9mk5dx3zS
    http://public.solarmonitoring.…d/system/7EBGA/B9mk5dx3zS


    Gruß Stefan

    20x 300WP IBC Monosol an StecaGrid 6003
    5x 235Wp an StecaGrid 3611_2

  • Hi
    bin ja immer wieder erstaunt, wie z.B. eine 3kWp Anlage mit 3,x einspeisen kann :wink:

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Kennt eigentlich zufällig jemand einen Fall bei dem zwei Häuser dicht beeinander stehen, eins mit DS neueren Typs (SF 170 o.ä.) eins mir ordentlichen kristallinen und noch gleicher Dachausrichtung? Mich würde wirklich mal der Ertragskurvenverlauf im Tagesvergleich interessieren. Rein objektiv, ohne die üblichen Vorurteile hier...


    Gruß

  • Ich hätte das hier zum vergleichen:
    grün = Suntech Poly 2009 an SB 5000TL (perfekt ausgelegt)
    gelb = Solibro CIGS 2009 an älterem Danfoss Trafo-WR (WR stark überdimensioniert, und sichtbar schlechterer Tracking-Algorithmus)


    Beide Flächen haben gleiche Ausrichtung, aber die Solibro haben nur im Hochsommer (fast) volle Sonne, weil sie auf einem Schuppen hinter dem Haus stehen. Im Dezember sind sie praktisch völlig verschattet.
    Daher würde ich sagen, dass die Solibro tendenziell mehr bringen als die Suntech (beides bezieht sich auf die Flasher-Werte).

  • Zitat von Weidemann

    Ich hätte das hier zum vergleichen:
    grün = Suntech Poly 2009 an SB 5000TL (perfekt ausgelegt)
    gelb = Solibro CIGS 2009 an älterem Danfoss Trafo-WR (WR stark überdimensioniert, und sichtbar schlechterer Tracking-Algorithmus)


    Danke auf jeden Fall fürs raussuchen! Leider sind die Daten zu alt, die Module haben ja schon 5 Jahre auf Buckel. Mich würden aber nur neuere interessieren, da gabs ja in den letzten Jahre schon Fortschritte (auf beiden Seiten).


    Gruß!

  • Ich glaube nicht, dass es wesentliche Fortschritte im Ertrag (kWh/kWp) gab (abgesehen vielleicht von leicht anderen Temperatur-Koeffizienten durch andere Verbindungs-Konzepte).


    Ich sehs ja am oft zitierten Schwachlichtverhalten: Die Solibro laufen tatsächlich morgens und abends ein paar Minuten länger, aber das macht den Kohl (zumindest bei mir) nicht fett. Wesentlich wichtiger sind da das Degradations-Verhalten über 10, 20 Jahre, und die eingesetzten Wechselrichter ;-)

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Hallo, die Solibro haben eine andere Pufferschicht , die Pufferschicht bzw der Frontkontakt ist entscheidend für das Light Soack verhalten. Dieses ist bei der von Frontier verwendeten Schicht besonders ausgeprägt.
    Die beiden Module sind also nicht miteinander vergleichbar.
    Vergleichsanlagen kann ich einige zeigen. Bei Interesse PN an mich.
    Ein CIS Park mit 2 MW in OWL zb in direkter Nähe zu SI läuft zwischen 12 und 15 % besser als die SI Anlagen. Alles Freiflächen mit gleicher Ausrichtung , unmittelbar zusammen errichtet .
    Der Betreiber gibt auf Wunsch auch Auskunft.
    Gruß Ruke

  • Kurze Zwischenfrage:


    Eine zweite Photovoltaikanlage nach Süd auf das Pultdach des Carports nach einem Jahr Wartezeit und einer Größe von max. 10 KWP wäre doch nach wie vor von der EV-Umlage befreit, richtig?


    Wenn ich wieder alles selbst mache und nur meinen Elektriker nochmal zum Anschluss der Schaltautomaten etc. benötige, dann würde ich wieder 35 oder 36 S.F. DS-Module (170) Watt als Solarset (5,95KWP mit Steca 3P WR 5503 oder 6,12 KWP mit 2x3000er 1P WR) nehmen oder ggf. auch 30 Kristaline Module, sofern diese in der Gesamtkonstellation (Mehr Leistung kostet ja meistens auch mehr Geld) eine höhere Rendite als die DS erzielen würden.
    Nach meinen ersten Berechnungen mit PV-Photovoltaik und den Preisen aus dem Netz käme ich mit der DS Anlage auf 10% und mit einer guten kristalinen Anlage (Yingli 275 Watt mit SMA WR und insgesamt 8,25 KWP) auf 9% Rendite. Die 300 Watt kristalinen Module sind ja nach wie vor noch sehr teuer ...

  • Zitat von revox76

    Kurze Zwischenfrage:


    Eine zweite Photovoltaikanlage nach Süd auf das Pultdach des Carports nach einem Jahr Wartezeit und einer Größe von max. 10 KWP wäre doch nach wie vor von der EV-Umlage befreit, richtig?


    Nur wenn Du unter 10 MWh bleibst. Aber wenn Du drüber kommst, ist es ja nur der drüber liegende Teil anteilig auf EV.


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Ok zur Sicherheit nochmal ... ;-)
    Also bleibe ich mit den 9,52 KWP (meine Erstanlage) + z.B. 8,25 KWP (die geplante Zweitanlage nach einem Jahr Wartezeit) von der EV-Umlage befreit, da sie als Neuanlage gilt und damit die 10KWP-Grenze für den EV nicht greift.
    Auch wenn ich das derzeit nicht vor habe: Nur wenn in meinem Fall die ZWEIT-Anlage die 10KWP überschreitet müßte ich für den Eigenverbrauch zahlen. Richtig?