Tesla mit höherer V-Max?

  • Guten Tag,


    mir hat gerade ein "Energie- und Elektroautoberater" am Telefon erzählt Tesla würde beim Model S in D die V-Max auf standesgemäße 250km/h anheben, sobald das Ladenetz dichter ist. Wie dicht müssen die denn stehen,? Weil der Verbrauch steigt, bei unveränderter 85kw/h Batterie sinkt die Reichweite rapide. Eine größere Batterie gibt noch nicht, zumindest bauen sie keine ein.


    Für mich wirkt das unglaubwürdig, was meint ihr?
    Grüße
    Rudi

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  • Da man selbst dann nicht dauerhaft 250km/h fahren kann (Verkehr) wird sich da nicht viel ändern. Ich schätze mal so 100-200km sollten selbst mit "Vollstrom" drin sein

    Seit 22.10.2012 12,4kWp 62*Suntech STP 200S-24/Ad KACO Powador 14.0 TL3 INT PowerDog 30°DN -30°SSO
    Seit 21.12.2012 6,5kWp 26*Suntech STP 250S-20/Wd SMA Sunny Boy 5000 TL-21 PowerDog 20°DN 45°SW


    Seid 25.06.2015 2015 Tesla Model S P85D

  • Zitat von Rudi L

    V-Max auf standesgemäße 250km/h anheben, sobald das Ladenetz dichter ist.


    :D
    Klasse! Guter Vertreter Witz!
    Und wo kann man das fahren? Auf den Autobahnen in meiner Umgebung A5 / A6 / A8 geht das schon lange nicht mehr. :roll:
    Entweder bremst ein Tempolimit oder der dichte Verkehr den resoluten Vorwärtsdrang.


    Lustig ist auch die Bedingung: ..., wenn das Ladenetz dicht genug ist. :mrgreen:


    EFZ fährt man nicht um zu rasen, sondern um die positive oder negative Beschleunigung zu geniesen. 8)

    "Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es miteinander teilt." Marie Ebner-Eschenbach (1830–1916)
    Solar 7,92 kWp (2009), 4,42 EV (2015), 48 kWp Anteil Bürgerenergie-Windrad (2013). Unterwegs mit VW e-up! (Schnarchlader) (2014)

  • Das ist wenig glaubwürdig. Woher will der "Energie- und Elektroautoberater" das wissen? Wenn Tesla daran arbeiten würde, wäre es absolut geheim, da man ja sonst die Deutschen Kunden zu einer abwartenden Kaufhaltung animieren würde.
    Technisch wäre es wohl möglich allerdings nur mit einer längeren Übersetzung was sich negativ auf die Beschleunigung auswirkt und überarbeiteten Leistungselektronik/Motor für höhere Dauerleistung. Also schon recht aufwendig.


    Meiner Meinung nach kann Tesla seine Ingenieure an zig anderen Stellen sinnvoller einsetzen als an der. Denn Deutschland ist ja das einzige Land wo man schnell fahren darf und zumindest bis jetzt macht Deutschland nur einen winzigen Teil von Teslas Markt aus. Das könnte sich natürlich mit höherer Endgeschwindigkeit ändern aber wie du schon erwähnst sinkt ja dann die Reichweite extrem. Auch wenn man nicht durchgängig 250 durchballert bewegt man sich ja jenseits der 200 im fahrwiderstandtechnischen "Gruselbereich". Wenn das deutsche SC-Netz ordentlich dicht ist, kann man zumindest die jetzige Höchstgeschwindigkeit ausnutzen.

    Ich schätze höhere Endgeschwindigkeit kommt erst mit größeren Akku (noch höhere spezifische Kapa) was sich auch noch länger hinziehen wird.

    Fahrzeug: noch Verbrenner

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut1 ()

  • So einfach ist das nicht ... um anstatt 200 km/h 250 km/h zu fahren braucht man mindestens 50% mehr Leistung ... d.h. größerer, stärkerer Motor und eine mindestens 50% höhere Stromentnahme ... was auch wieder einen größeren Akku bedingt oder eine stärkere Belastung des Akkus.
    Entweder war 1. April oder er hat Quatsch erzählt ... unabhängig davon, ob es sinnvoll ist 250 km/h fahren zu können.

  • 3 bis 4 minuten 240 wären sicher mit dem Motor und dem Akku drin - da ist ausreichend Spitzenleistung da. Die nötige Dauerleistung um für die Nachtfahrt bei der leeren Autobahn länger durchzuhalten aber nicht. Also mit Zeitschaltuhr für den kurzen Spieltrieb ja. Danach sollte man sich dann aber ein paar Minuten mit 150km/h begnügen.

  • Zitat von regeneraLeaf

    3 bis 4 minuten 240 wären sicher mit dem Motor und dem Akku drin - da ist ausreichend Spitzenleistung da.


    Wie kommst du darauf? Ich stocher natürlich auch nur im dunkeln aber meine Überlegung ist folgende:
    Dreh und Angelpunkt wie hoch und lange die Leistung sein kann wird die Wärmekapazität und Ableitfähigkeit der thermisch beanspruchten Komponenten sein. Der Akku hat natürlich durch seine Masse eine enorme Wärmekapazität. Da denke ich könntest du richtig liegen mit 3-4 Minuten hohe Leistung bevor beschränkte Kühlleistung eine Drosselung erfordert.
    Ich vermute allerdings, dass Motor und vor allem die Leistungselektronik viel eher im kritischen Bereich liegt als der Akku. Speziell die Leistungselektronik und da auch nicht gesamte Block sondern einzelne Bauteile dürften nur eine sehr geringe Wärmekapazität haben. Wenn die 3-4 Minuten hohe Leistung abkönnten, müssten die deshalb logischerweise auch die Leistung dauerhaft bringen können.


    Was bekannt ist aus Test´s:
    Auf der Rennstrecke bringt man das Model S schnell in den Bereich wo gedrosselt wird. Aber ich habe noch keinen Bericht gelesen, dass man den Wagen auf der Autobahn dahingehend gebracht hat. Dabei müsste das an sich gehen indem man im hohen Geschwindigkeitsbereich dauernd wechselnd beschleunigt, rekupiert. Das heißt es müsste zumindest etwas Reserve da sein um den Wagen mittels längerer Übersetzung auf höheren Speed zu bringen. Ausgehend davon, dass das Laden den Akku stärker beansprucht als das entladen (Die Superchargerladeleistung ist etwa in der Liga wie die Entladeleistung bei jetzigem Topspeed), vermute ich deshalb, dass dieses etwas höhere Speedpotenzial auch dauerhaft sein kann zumindest bis der Akku leer ist.

    Fahrzeug: noch Verbrenner

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut1 ()

  • Zitat von Rudi L

    Guten Tag,


    mir hat gerade ein "Energie- und Elektroautoberater" am Telefon erzählt Tesla würde beim Model S in D die V-Max auf standesgemäße 250km/h anheben, sobald das Ladenetz dichter ist. Wie dicht müssen die denn stehen,? Weil der Verbrauch steigt, bei unveränderter 85kw/h Batterie sinkt die Reichweite rapide. Eine größere Batterie gibt noch nicht, zumindest bauen sie keine ein.


    Für mich wirkt das unglaubwürdig, was meint ihr?
    Grüße
    Rudi


    Davon weiß ich nichts. Das halte ich auch für ein Gerücht. Ich denke da wurde vielleicht was missverstanden mit dem Autobahnupgrade für bessere Straßenlage bei hoher Geschwindigkeit.


    Der E-Antrieb würde lange Strecken mit 250 gar nicht aushalten und ich kann mir im Moment auch nicht vorstellen dass der Motor für diese Drehzahl ausgelegt wurde.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von Helmut1

    Ich schätze höhere Endgeschwindigkeit kommt erst mit größeren Akku (noch höhere spezifische Kapa) was sich auch noch länger hinziehen wird.


    Richtig, denn was nutz ein dichtes SC-Netz, wenn man dann alle 30min 30min nach läd? :lol:
    Unter 120 kwh Akku macht das doch keinen Sinn. Wenn man Tempo 200 fahren möchte und entsprechen oft beschleunigt und abbremst, wird man kaum unter 50 kwh/100km kommen.
    Bei angepeilten 250 wird es dann noch "krimineller"


    Solange da kein Mitbewerber ein entsprechende Produkt plaziert, was halbwegs ans P85 heran kommt, wird sich Tesla wohl nicht darum kümmern. Wenn Platz für den Akku ist, dürfte die Leistungserhöhung und besseres Kühlsystem nicht das Thema sein. Dann kostet eben der 250 km/h und 150 kwh Akku Model S P150 "German Autobahn" 150K EUR :twisted:8)


    P.S. Der R8 etron für 190K macht man da mit immer noch "naß" :lol:

  • Ich hatte mal eine längere Strecke versucht so schnell wie möglich zu fahren. Aber im Schnitt kommt man kaum über 35kWh

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


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