DER Inselanlagen Blitzschutzthread

  • Da ich für meine Insel noch nichts in der Richtung realisiert hab und momentan eh darüber nachdenke/lese und es in diesem Forumbereich noch keinen richtigen Thread gibt zum Thema Blitzschutz habe ich mir gedacht ich mach mal einen neuen auf in dem das Thema einmal ordentlich gesammelt und abgearbeitet wird wo, wie, weshalb und warum welche Probleme auftreten können etc.


    Ich habe die Suchfunktion natürlich schon benutzt und ein paar Thread's gefunden und durchgelesen, fande diese jedoch unzureichend, aber ich verlinke hier mal die mMn halbwegs brauchbarsten damit ihr euch diese bei Bedarf auch direkt zu Gemüte führen könnt:


    http://www.photovoltaikforum.c…hilit=blitzschutz#p945005
    http://www.photovoltaikforum.c…hilit=blitzschutz#p688860


    Was ich auch für sinnvoll halte um etwas grundlegendes Verständnis zu bekommen ist sich mal den Wikipedia-Artikel dazu durchzulesen, dies habe ich ebenfalls als erstes gemacht:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Blitzschutz


    Und ebenfalls für sinnvoll als Ergänzung halte ich die Artikel die der VDE dazu veröffentlicht:


    Erstmal allgemein:
    http://www.vde.com/de/Ausschue…n/Blitzschutzsysteme.aspx


    Und dann innerer und äußerer Schutz:
    http://www.vde.com/DE/AUSSCHUE…n/innererBlitzschutz.aspx
    http://www.vde.com/de/Ausschue…aeussererBlitzschutz.aspx


    So, jetzt komm ich mal wieder zurück zu Wikipedia und zitiere 2 mMn wichtige Bereiche:


    Zitat von Wikipedia

    Sekundärschäden


    Schlägt ein Blitz trotz der Blitzschutzwirkung in das Blitzschutzsystem ein, so fließen kurzzeitig sehr hohe Ströme innerhalb der Blitzableiter. Diese hohen Ströme induzieren innerhalb der elektrischen Versorgungsleitungen (Stromversorgungsnetz, Telefonleitungen, Antennenleitung, Netzwerkleitungen, etc.) des geschützten Objektes Sekundärspannungen und Sekundärströme (vgl. Transformator), welche elektrische Geräte, die an diesen elektrischen Leitungen angeschlossen sind, zerstören können. Dieser Effekt tritt besonders dann auf, wenn sich die elektrischen Versorgungsleitungen in der Nähe und parallel zu den Blitzableitern befinden.


    ...

    Zitat von Wikipedia

    Äußerer Blitzschutz


    Der äußere Blitzschutz bietet Schutz bei Blitzeinschlägen, die direkt in die zu schützende Anlage erfolgen würden. Er besteht aus Fangeinrichtungen, Ableitungsanlage und Erdungsanlage. Bei einem idealisiert angenommenen Gebäude, dessen Dach und Außenwände aus Metall oder Stahlbeton bestehen, könnte der äußere Blitzschutz als Faradayscher Käfig ausgeführt werden.


    Hier wird uns also eine der imo wichtigsten Lösungen genannt welche uns die ganze restliche Zeit begleiten wird weil es quasi die Hauptgrundlage für unseren restlichen funktionierenden Blitzschutz ist:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%E4fig


    Und hieraus zitiere ich nochmal einen ebenfalls mMn wichtigen Bereich:


    Zitat von Wikipedia

    Die Dämpfung ist bei einer komplett geschlossenen leitenden Hülle im statischen Fall ideal und unendlich groß, bei quasistationären Feldern ist dies mit guter Näherung erfüllt.
    ...
    Bei nicht zu hochfrequenten Wechselfeldern kann ein faradayscher Käfig statt aus einer geschlossenen Leiter-Wand auch aus einem Käfig aus Leiterstäben, -drähten oder aus einem Blech mit kleinen Öffnungen bestehen. Die Schirmdämpfung hängt mit der Maschenweite zusammen, die etwa 1/10 der Wellenlänge nicht überschreiten sollte.


    Natürlich leben die meisten von uns leider nicht in Blechhütten, daher wird dieser Idealzustand wohl für die meisten kaum in Gebäudedimension zu realisieren sein, wir beschränken uns als bei dem äußeren Blitzschutz hauptsächlich aus Kostengründen auf einen Käfig aus Metallstäben bei dem die Fangstangen offensichtlich den höchsten Punkt bilden müssen um eine ordentliche (sogenannte) Äquipotentialfläche zu erhalten, ich habe dazu mal die Suchmaschine (nicht Google sondern "die diskreteste Suchmaschine der Welt" aka startpage.com) angeschmissen und ein Bild rausgesucht welches dies praktischerweise mit einer Solaranlage zeigt:


    [Blockierte Grafik: http://www.bosy-online.de/Blitzschutz/Blitzkugelverfahren-.jpg]
    Ich bin nicht der Urheber, daher hier der Link zur Quelle:
    http://www.bosy-online.de/Blit…/Blitzkugelverfahren-.jpg


    In kleineren Maßen ist es allerdings imo durchaus sinnvoll zum elektromagnetischen Schutz bzw Schutz vor dem elektrischen Feld (sowohl von außen nach innen als auch umgekehrt)nochmal extra einen quasi geschlossenen Metall bzw Blechschrank zu haben wenn man wichtige Infrastruktur (meine/unsere PV-Insel und alles was man sonst so für wichtig befindet) schützen will.


    In meinem Fall befindet sich praktischerweise der Akku schon in einer selbstgebauten Metallbox, bei meinem restlichen Elektrikkram ist dies leider noch nicht komplett so, daher werd ich in Zukunft wohl mal etwas Stahl und Blech kaufen und mein Schweißgerät anschmeißen und eine Art Schaltschrank nach meinem Bedürfnis bauen, kann man aber auch kaufen, sowas in der Art hier, schön mit Lüfter etc. (Quelle Wikipedia):


    [Blockierte Grafik: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/BMA_Automation_Allen_Bradley_PLC_4.JPG/511px-BMA_Automation_Allen_Bradley_PLC_4.JPG]


    Ok, jetzt kommt der Punkt Bauteile des inneren Überspannungsschutz ansich, habe dazu auch mal ein wenig gelesen um ein wenig technisches Verständnis dafür zu bekommen. Der Aufbau scheint folgendermaßen zu sein:


    -Bei Ferneinschlägen wird das ganze anscheinend nur durch ein paar Varistoren geregelt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Varistor


    -Bei direkten Einschlägen kommen anscheinend sogenannte Gleitableiter zum Einsatz, dazu hab ich jedoch auf die schnelle keine weiteren Informationen gefunden.


    -Außerdem gibt es sogenannte Gasableiter bzw Trennfunkenstrecken welche anscheinend ebenfalls zur Ableitung direkter Einschläge gedacht sind, sind wohl noch etwas leistungsfähiger. Wobei die mir ein wenig suspekt sind nachdem ich folgendes gelesen hab:


    Zitat von Wikipedia

    Dem Edelgas können Spuren radioaktiver Substanzen zugemischt sein, um eine Vorionisation zu erreichen.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Gasableiter


    Bin mir aber nicht sicher ob ich sowas im Haus haben will...^^


    Hier nochmal eine Zusammenfassung von allem: http://de.wikipedia.org/wiki/%DCberspannungsableiter


    So, und ab hier könnte ich jetzt ein wenig Unterstützung von denen unter euch gebrauchen die da evt. schon etwas Ahnung von haben, wenn man nämlich mal anfängt sich auf dem Markt für diesen Kram umzugucken findet man quasi unendlich viele Produkte von etlichen Herstellern und sieht nach kurzer Zeit den Wald vor Bäumen nicht mehr.


    Man findet z.B. bei der Firma Dehn für Inselanlagen folgende Bauteile:


    http://www.dereferer.org/?http…d%3D459519%26sid%3D459520


    ...welche offensichtlich im "Generatoranschaltkasten" verbaut werden:


    http://www.dehn.de/de/generatoranschaltkasten


    Allerdings ist dies ja nicht das einzigste Kabel welches es zu schützen gilt und ich würde gerne sämtliche ein und ausgehende Kabel an dem Batterieschrank und dem anderen Elektrikschrank (also meine faradayschen Käfige) schützen damit ich mir sicher sein kann das die Anlage selbst absolut keinen Schaden nehmen kann. Kann ich da für die DC Sachen immer auf das oben verlinkte Bauteil setzen oder empfiehlt sich etwas anderes?


    Für die AC Seite würde ich dann das hier nehmen:


    http://www.dereferer.org/?http…d%3D506385%26sid%3D506388


    Kann mir diese Fragen überhaupt jemand hier im Forum beantworten oder soll ich lieber direkt mal Dehn anschreiben/anrufen?


    So, ich hoffe es hat überhaupt jemand bis zum Ende gelesen weil der Text ja doch "etwas" länger geworden ist, liegt aber auch am Thema. Ich werd mich jetzt erstmal etwas aufs Ohr legen!

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Hallo.
    Bei der Eisenbahn verwenden wir sehr viele bauteile der Fa. Phönix.
    https://www.phoenixcontact.com…52002034_TT_Basics_DE.pdf
    Man unterscheidet nach Grob, Mittel und Feinschutz, d.h. nach Ansprechzeit und max. Ableitstrom in kA gegen Erde usw. Wie oben schon geschrieben ist das Angebot sehr groß und unübersichtlich. Für wirklich guten Schutz sollte man einen Fachmann befragen.
    Grüße Toni.

  • Zitat von NoOne

    Man findet z.B. bei der Firma Dehn für Inselanlagen folgende Bauteile:


    http://www.dereferer.org/?http…d%3D506385%26sid%3D506388


    ...welche offensichtlich im "Generatoranschaltkasten" verbaut werden


    Auf der Intersolar hatte Dehn eine Schautafel, wonach diese Teile im GAK und zusätzlich nochmals vor dem Laderegler verbaut werden. Wobei mir das, bei meinen paar Meter Leitung, übertrieben erscheint? Ich werde sie wohl nur vor dem Laderegler verbauen.


    Ich bin allerdings am Grübeln, ob die einpolige (Ableiter zwischen Plus- und Minuspol) oder die mehrpolige Variante (Ableiter zwischen Pluspol und Erde sowie zwischen Minuspol und Erde) das richtige ist. Der Minuspol ist ja eh geerdet, allerdings erst nach dem Laderegler an der Batterie. Dummerweise gibts die Dinger nur mit 150 V oder mit 600 V. Das wären in der mehrpoligen Variante dann ja 300 V zwischen Plus und Minus, da geht wahrscheinlich der Laderegler vorher kaputt?

  • Als Vollschutz einen zb. OBO VN20C+N oder der gleichen. Für die Modulseite gibt es welche von DEHN+Söhne.

    LG. Tim


    Hobby Insel: 10 x 78W DS - Mastervolt MPPT LR - 24V Akku 150Ah - Mastervolt 24/500 WR.
    Einspeiseanlage: 360KW mit 3 x Schüko IPE-100 und ein mal IPE-60 Zentralwechselrichter.

  • Servus,
    lad' Dir doch von Dehn mal den Blitzplaner runter, der hat einen Abschnitt über PV-Anlagen und beschreibt auch, wie der Rest der Installation ausgeführt werden sollte...


    viele Grüße


    Arno

  • Zitat von Toni1965

    https://www.phoenixcontact.com…52002034_TT_Basics_DE.pdf
    Für wirklich guten Schutz sollte man einen Fachmann befragen.


    Danke erstmal für den Link, bin zwar noch am lesen aber ist teilweise ganz interessant!


    Und klar, ist bestimmt sinnvoll sich mal mit so jemandem zu unterhalten, allerdings will ich mir die Basics schonmal selbst erarbeiten weil ich es eh selbst installieren will und durch dann bereits vorhandenes Wissen auch ein detaillierteres Gespräch mit so jemandem führen kann...und ich lerne auch so generell gerne dazu, schadet nie. Aber du hast schon Recht, hab grad mal gesucht und es gibt hier bei mir in der Gegend sogar 2 Firmen die sich auf Blitzschutz spezialisiert haben, da werd ich wohl später mal fragen wegen einem Beratungsgespräch, evt. kann ich ja auch direkt die Bauteile von denen beziehen, einer ist z.B. offizieller Dehn Partner.


    Zitat von Solarm


    Den Thread hab ich wohl irgendwie überlesen, der ist natürlich auch eine Erwähnung wert, auch danke für diesen Link!


    Zitat von Thomas2

    Wobei mir das, bei meinen paar Meter Leitung, übertrieben erscheint? Ich werde sie wohl nur vor dem Laderegler verbauen.


    Ich werde so eine Varistor + Ableiter Kombination an allen ein und ausgehenden Kabeln von meinem Schaltschrank sowie dem Batterieschrank, also meinen fast geschlossenen farad. Käfigen installieren, nur so kann ich sicher sein das der Blitz bzw dessen elektromagnetisches Feld nicht bis zu den Komponenten meiner Insel vordringen kann. Ich finde es nicht übertrieben, meine Insel soll in Zukunft noch deutlich ausgebaut werden bis ich mich komplett selbst versorgen kann und da will ich dann auch für ordentliche Sicherheit sorgen. Aber muss auch jeder selbst wissen, ich für meinen Teil werd es beim Ausbau meiner Insel machen.


    Zitat von Thomas2

    Dummerweise gibts die Dinger nur mit 150 V oder mit 600 V. Das wären in der mehrpoligen Variante dann ja 300 V zwischen Plus und Minus, da geht wahrscheinlich der Laderegler vorher kaputt?


    Das was du meinst ist wenn ich mich nicht vertue doch nur die maximale PV-Spannung, da geht auch weniger, sehe da grad kein Problem, ansonsten wäre ich für einen Hinweis dankbar.


    Zitat von aseitzinger

    ...lad' Dir doch von Dehn mal den Blitzplaner runter, der hat einen Abschnitt über PV-Anlagen und beschreibt auch, wie der Rest der Installation ausgeführt werden sollte...


    Auch danke für diesen Tipp, werd ich mir später mal angucken, ich verlinke ihn hier schonmal:


    http://www.dehn.de/de/blitzplaner-0


    Was ich übrigens auch noch interessant fand um das Gefahrenpotenzial abzuschätzen ist eine Blitzkarte die Siemens veröffentlicht hat, die Pack ich auch mal hier in den Thread rein damit jeder direkt seinen Wohnort checken kann:
    [Blockierte Grafik: http://www.industry.siemens.com/services/global/de/blids/service/statistik/PublishingImages/Blitzdichte1999-2011_13Jahre_95.png]

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Moin Moin,


    was mir dazu noch einfällt:


    Stränge so verschalten, dass eine möglichst kleine Schleife entsteht


    Trennungsabstand der PV-Anlage und überhaupt von allen Metallteilen zur Blitzschutzinstallation beachten (für eingeschoßige Wohnhäuser mit 4 Ableitern an den Hausecken liegt man hier bei ca. 50cm, und das ist oft gar nicht so einfach, die sicherzustellen, wenn z.B: die Windrispenbänder komplett übers Dach rübergezogen sind)


    Sicherstellen, dass der Erder auch was taugt. Ich habe vorletztes Jahr ums Haus rum aufgebaggert und vor dem Verfüllen ein Edelstahlband als Ringerder ums Haus rumgelegt und an den Stellen, wo das ging, mit dem Fundamenterder verbunden. Von dem vor 40 Jahren verlegten (verzinkten?) Bandstahl war nichts mehr übrig.


    Potenzialausgleich im Gebäude sicherstellen, also benachbarte Rohre und Metallteile miteinander und mit der Potenzialausgleichsschiene verbinden. So werden Überschläge zwischen benachbarten Rohren oder anderen Metallteilen vermieden.


    Wenns keine Inselanlage ist, dann auch die Versorgungsleitung mit einbeziehen. Im Vorzählerbereich kann auf die Stromschienen z.B: das Dehnventil ZP TT 255 (bei TT-Netz) aufgeschnappt werden, das ist ein Kombi-Ableiter Typ 1+2, die einzelnen Stromkreisgruppen dann mit DehnGuard und DehnRail schützen.


    Allerdings sind die Blitzschutzkomponenten so teuer, dass man (je nach Standort) evtl. abwägen sollte, ob man nicht das Risiko eingeht, nicht 100% des Schutzes umgesetzt zu haben. Vor allem, wenn man die Arbeiten nicht ohnehin im Zuge von Sanierungen mitmachen kann.


    schönen Sonntag noch


    Arno

  • Danke an "No One" für die Idee zu diesem Thema.
    Mache mir seit 1 Jahr (PVA aufgebaut) immer wieder mal Gedanken über meinen "nichtvorhandenen" Überspannungs-/ Blitzschutz.
    Bin kein "eletrotechnischer Laie", aber bei diesem Thema traue ich mir nicht zu, etwas wirklich Brauchbares hinzubekommen.
    Zumal unser Gebäude (Bj 1922!) überhaupt keinen Blitzschutz hat! Auch keinen Erder! (außer PEN vom Netz...)
    Wer unter solchen Voraussetzungen "leidet", sollte besser eine Fachfirma mit der Installation beauftragen. Man hat dann ein Prüfprotokoll (gut für die Versicherung) und sollte annehmen, daß eine Anlage mit ausreichendem Schutzpegel installiert wurde.


    Einen 100-%-igen Schutz vor Blitzeinschlag-Schäden gibt es eh nicht. Der Aufwand dafür gänge in Bereiche jenseits von "Gut und Böse"! Aber überhaupt nichts haben ist "nur böse", kann teuer werden.
    Vielleicht ist unsere Gegend nicht besonders "blitzgefährdet", weil bis dato noch kein Treffer Schaden angerichtet hat.... wer weis...?


    Wenn ich aus diesem Tread wenigstens so viel mitnehmen kann, daß der künftige "Auftragnehmer" nicht unnützes, teures Zeug installieren will....oder gar, nur um den Auftrag zu bekommen, was weglässt, dann ist das auch eine tolle Hilfe !
    Stromdachs

  • Zitat von stromdachs

    Danke an "No One" für die Idee zu diesem Thema.


    Keine Problem, gerne, ich tu das ja auch nicht ganz ohne Eigennutzen, aber freut mich wenn ich anderen damit auch helfen kann.


    Zitat von stromdachs

    Einen 100-%-igen Schutz vor Blitzeinschlag-Schäden gibt es eh nicht. Der Aufwand dafür gänge in Bereiche jenseits von "Gut und Böse"!


    Doch, der Faradaysche Käfig kann das ganz sicher und ist jetzt auch nicht sooo teurer, rein technisch betrachtet sind nur die Kabel die in diesen rein und rausgehen das Problem, würdest du diese (manuell, also per Hand) trennen bevor der Blitz einschlägt hätte sich auch dieses Problem erledigt. Aber da man nicht immer vor Ort ist und es auf diesem Weg auch etwas nervig wäre und dazu die Anlage dann nicht mehr funktioniert geht das ja wohl schlecht, also versucht man den Blitz bzw dessen emg Feld vorher abzufangen bzw wegzuleiten.


    So zumindest im groben mein bisheriges Verständnis bzw bisheriger Plan, ich arbeite aber auch noch dran dies alles möglichst genau zu verstehen und zu bedenken, deswegen gibt es ja diesen Thread, ich will hier möglichst viele Informationen dazu sammeln, durcharbeiten und evt spezielle Probleme dann (mit euch) genauer angehen.

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.