Hans-Werner Sinn: Abbruch der Energiewende

  • Zitat von Dachssolar


    Zu Deinen bzw. meinem Punkt 3:
    Ich bezog mich auf PV und Atom (lesen!)
    Wenn ich mal von 90% Verfügbarkeit bei einem neuen Reaktor ausgehe, dann produziert der ca. 7500 h (Vollast)
    Wenn ich von PV ausgehe, dann bin ich bei sagen wir mal 1200 Vollaststunden - d.h. Faktor 6


    Dummerweise für Dich ist Energiewende aber nicht nur Photovoltaik sondern auch Biomasse, Wasser und Windkraft.
    Aber das passt Dir dann wieder nicht ins Konzept oder?
    Oder anders gesagt: Irgendwie weisst Du schon, dass Deine ganzen Argumente für den Popo sind und Du versucht mit billigen Taschenspielertricks die Energiewende auf eine eine einzelne Erneuerbare Energie zu reduzieren.
    Aber auch Du wirst einsehen müssen, dass das hier ein Fachforum ist und nicht Twitter wo man mit Pseudoargumenten den ein oder anderen Uninformierten vielleicht noch beeinflussen kann.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


    L:70
    D:4
    T:1
    GroßMeisterLusche

  • Zitat von Dachssolar


    Wenn ich mal von 90% Verfügbarkeit bei einem neuen Reaktor ausgehe, dann produziert der ca. 7500 h (Vollast)


    Dann braucht's auch einen Speicher, weil nachts nimmt dir keiner den Strom ab.

  • @ mcspar:
    Es gibt auch sowas wie Grundlast - und genau dafür sind solche Kraftwerke (Kohle / Atom u. auch Gas) gemacht - die liefern i.d.R. 24 h an 7 Tagen die Woche Strom (ja ich weiß: Wartung usw.)


    @ Dringi:
    Ich habe keine Ahnung, warum Du so aggressiv reagierst - aber es ist nunmal Tatsache das der Zubau bei PV um den Faktor X größer sein muss als bei Kohle / Atom oder Gas um die gleiche Strommenge erzeugen zu können.


    Nur Wasserkraft und Wind spielt hier in einer ähnlichen Liga - je nach Standort können hier fast die gleichen Produktionsmengen erreicht werden.


    Nur damit Du es weißt - wir stehen grundsätzlich auf der gleichen Seite! Wir haben wahrscheinlich beide am Ausbau der erneuerbaren großes Interesse und ich brauch mich von Dir nicht in einem dermaßen aggressiven Ton belehren lassen. Ganz grob gerechnet bin ich im regenerativen Energiesektor schon ca. 15 Jahre länger tätig als Du - selbst meine ältesten PV Anlagen sind schon acht Jahre älter als Deine. Und Wasserkraft betreibt meine Familie schon seit über 150 Jahren.
    Also spar Dir Dein oberlehrerhaftes Benehmen....

    2004: Schott ASE 300 (285 W) + Schott ASE 275 (275 W)
    2009: Schott Poly 280W
    2010: Schott Poly 290W + BHKW I 5,5 kW
    2012: Schott Poly Protect 180W + Yingli Panda 265W
    2013: BHKW II 5,3 kW
    2014: SMA SI 6.0H + 530Ah Akku für BHKW I

    2015: SMA SI 6.0H + 680Ah Akku für BHKW II

  • Grundlast bedeutet doch nur, dass es noch weitere Kraftwerke /Speicher braucht um bedarfsgerecht zu liefern, wodurch weitere Kosten entstehen. Die PSK wurden ja auch nicht zum Spaß gebaut. Grundlast ist Schrott. Wer nur Grundlast liefern kann, muss nochmal deutlich billiger liefern. Nur wer bedarfsgerecht liefern kann, darf auch mehr verlangen als PV und WKA.

  • Zitat von Dachssolar


    Nur damit Du es weißt - wir stehen grundsätzlich auf der gleichen Seite! Wir haben wahrscheinlich beide am Ausbau der erneuerbaren großes Interesse und ich brauch mich von Dir nicht in einem dermaßen aggressiven Ton belehren lassen. Ganz grob gerechnet bin ich im regenerativen Energiesektor schon ca. 15 Jahre länger tätig als Du - selbst meine ältesten PV Anlagen sind schon acht Jahre älter als Deine. Und Wasserkraft betreibt meine Familie schon seit über 150 Jahren.
    Also spar Dir Dein oberlehrerhaftes Benehmen....


    Tja, Herr Siedler spielender Weihnachtsmann der Gehirnwäschen vermutet wenn Gegenargumente nicht ins Weltbild passen. Wie es in den Wald tönt, so schallt es wieder heraus. Von Aggressiv bin ich weit entfernt. Ich mag halt bloß keine Leute, die wissen, dass sie Stuss reden dennoch aber lustig mit ihren Pseudoargumenten weitermachen. Nachdem Dir die letzten paar Tage diese Pseudoagrumente nicht nur von mir sondern von diversen anderen Forenteilnehmern um die Ohren gehauen wurden, trittst Du wohl langsam den den Rückweg an und versuchst auf Konsenz zu machen.
    Dass Deine Familie angeblich schon 150 Jahre in Wasserkraft macht und Du angeblich 15 Jahre in PV macht die Sache noch trauriger: Eigentlich solltest Du wissen was Strommix ist (zumindest aus Wasser und Sonne).
    Und was den Oberlehrerton betrifft: Den gibt es bei mir nicht. Nur wenn (D)ein pseudoargumentatives Kartenhaus in sich zusammenfällt dann steigt der Frustfraktor und Worte werden schnell persönlich genommen,

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


    L:70
    D:4
    T:1
    GroßMeisterLusche

  • Ach, ich gebe es auf!
    Du liest ja nicht mal was ich schreibe, bzw. kapierst es nicht....(z.B. ich habe nicht geschrieben dass ich seit 15 Jahren PV mache)


    Offensichtlich hast Du nur stur eine Richtung im Kopf was Energie angeht ohne nach rechts oder links zu schauen...


    Erst bist Du der, welcher mit China beginnt ("...warum bauen die keine Atomkraft")
    dann ergibt sich aus Deinen eigenen Zahlen, dass im Endeffekt der Zubau (in Strommenge) aus Atom mehr oder weniger dem aus PV entspricht :oops:
    dann relativierst du alles (...die paar AKW´s...) :roll:
    und ich habe dann die Pseudoargumente... :?


    Kann sich jeder der mitliest seinen eigenen Teil denken! :juggle:


    Alte Erfahrung:
    Mit Ideologen und religösen Fanatikern kann man nicht diskutieren, da beide nicht für Argumente zugänglich sind!
    Offensichtlich gehörst Du auch einer solchen Spezies an, da Du nicht mal reflektierst, was Dein Gegenüber schreibt.


    Solardachs

    2004: Schott ASE 300 (285 W) + Schott ASE 275 (275 W)
    2009: Schott Poly 280W
    2010: Schott Poly 290W + BHKW I 5,5 kW
    2012: Schott Poly Protect 180W + Yingli Panda 265W
    2013: BHKW II 5,3 kW
    2014: SMA SI 6.0H + 530Ah Akku für BHKW I

    2015: SMA SI 6.0H + 680Ah Akku für BHKW II


  • 1. Habe ich wirklich falsch gelesen. Sorry. Du machst 15 Jahre in EE und Deine ältste PV-Anlage ist 12 Jahre (da 8 +4 Jahre). Auch wenn das keinen Unterschied macht.


    2. Die Beleidigungen kommen ja wohl von Dir. Weihnachtsmann, Siedler spielen, Gehirnwäsche, religiöse Fanatiker, Ideolgen.


    3. Bezüglich China: Wenn Du mir beweisen kannst, dass China nicht zu "weltweit" gehört, dann entschuldige ich mich: http://www.photovoltaikforum.c…t97599-s130.html#p1250182


    Und mal im ganz Speziellen: Herr UnSinn hat nicht von PV im speziellen geredet, sondern von der Energiewende. Du bist angefangen und hast dann das Thema genommen und auf PV reduziert. Alle Versuche wieder auf die Energiewende zurückzukommen hast Du dann immer mit "Ich rede von Pv (lesen!)" kommentiert

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    Twitter & Sonnenertrag


    L:70
    D:4
    T:1
    GroßMeisterLusche

  • Zitat von mcspar

    Grundlast bedeutet doch nur, dass es noch weitere Kraftwerke /Speicher braucht um bedarfsgerecht zu liefern, wodurch weitere Kosten entstehen. Die PSK wurden ja auch nicht zum Spaß gebaut. Grundlast ist Schrott. Wer nur Grundlast liefern kann, muss nochmal deutlich billiger liefern. Nur wer bedarfsgerecht liefern kann, darf auch mehr verlangen als PV und WKA.


    ... als logische Folge wäre dazu die "merrit order" der EE interessant, wenn diese die Kapazitäten zur Verdrängung? oder Veränderung? der konventionellen Kraftwerksanlagen erreichen?


    ... die Stromgestehungskosten werden dann bei den EE Windenergie, Photovoltaik, Geothermie? durch die Investitionskosten ( incl. repowering, recycling, reinsurance ) dominiert und nicht durch die Kosten der Einspeisezeiten ... ?


    ... ein Abbruch einer Energiewende, meint eine Veränderung gesetzlicher Regelungen, das Ressourcenlimit wird damit nicht verschoben ... ? Deshalb wird das zu Diskussionen über Vermarktungskonzepte weiterleiten, dessen, was sowieso aus wirtschaftlichen Gründen gebaut werden wird?
    Ebenso müsste ein Gegenkonzept zu diesem Energiewendeansatz auch externe Kosten bisheriger Energieversorung miteinbeziehen, was für EE, durch Vermeidung, schon wirklicher wird?