Gabriels Eigenverbrauchsdetails - Bagatellgrenze bei 10kwp

  • Zitat von Bibendum


    "Die Ausnahme als Trostpflaster für Solarstromanlagen bis 10 kW installierter Leistung hilft zwar den Betreibern kleiner Dachanlagen, kann aber die negativen Folgen kaum abmildern. Wir empfehlen allen Anlagenbetreibern, ihre Anlagen wirtschaftlich auf diese 10-kW-Größen zu teilen.«"




    mich wundert ein wenig der Aufrauf zum Teilen der Solaranlage in 10kWp Teile. Das bringt doch auch nix, da nach EEG diese anlagen als in räumlicher nähe zu betrachten sind und dementsprechend auch wie eine große Anlage bewertet werden, wenn die Anlagenteile innerhalb 12 Monate errichtet werden auf demselben Grundstück.


    Oder ist hier ein neues Schlupfloch. Na dann werden sich viele solateure mit dem teilen der Anlagen freuen. Die Frage ist wie lange das hält oder ob das überhaupt geht.

    Einmal editiert, zuletzt von manu_neo ()

  • Zitat von manu_neo


    Oder ist hier ein neues Schlupfloch. Na dann werden sich viele solateure mit dem teilen der Anlagen freuen. Die Frage ist wie lange das hält oder ob das überhaupt geht.


    Daran siehst du, wie viel die alle von der Materie verstehen.
    Da wird nur heiße Luft geblasen :twisted::twisted::twisted:


    Naja, sind eben Politiker, was will man da auch erwarten.


    LG
    Rainer

    0,4 kWp, Votronic MPP-420-Laderegler, Akku 2x 12V 225Ah (450Ah), Studer XTM 1500-12, BSP-500


    GroßMeisterLusche
    L: 27 D: 8 T: 2


    2013: 406,5450 kWh/kWp (04-12)
    2014: 679,7300 kWh/kWp (01-12)
    2015: 104,3750 kWh/kWp (01-03)

  • Hallo,


    Zitat von bernd2013

    Jetzt mal die Frage wenn ich mich vom Netz verabschiede fällt da die Abgabe auch an?MfG Bernd


    das ist noch völlig unklar.
    Allerdings gehen wir eigentlich davon aus, denn die Kontrolle von Insellösungen dürfte schwer sein.

  • Der Litium Speicher und vom Netz trennen, wird auch nichts bringen.


    Sobald das wirtschaftlich ist und das Tausende von Eigenheimbesitzern / Gewerbetreibende machen wird das Besteuert und von der Wirtschaftlichkeit im Einfamilienhaus sind wir nicht mehr weit entfern, dass kommt.



    Wenn mir vor einigen Jahren jemand gesagt hätte ich soll für die Netzstabilität etwas bezahlen nur weil die großen 4 ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben.
    Die sich ja eindeutig aus den EEG ergeben und den Ausbauzielen für Strom aus EEG-Anlagen, da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Die Regierung fördert doch sogar den Eigenverbrauch, dass nicht dieser Strom nach EEG vergütet werden muß und nicht die EEG-Umlagekosten anfallen.



    :D Zuerst sollen wir die PV-Anlagen und den Anschluß ans Netz bezahlen.
    :D Dan sollen wir bitte auf die Vergütung aus den EEG verzichten und den Strom selber verbrauchen (Netzentlastung, Eigenverbrauchprämie usw.)
    :( Dann noch für die G4 das Überlandnetz ausbauen (Netzausbaukosten).
    :( Danach noch die Strommenge im Netz stabil halten (Netzstabilitätsprämie).
    :( Dann werden alle die Geld und Arbeitskraft für eine saubere Umwelt und den Atomausstieg eingesetzt habe mit Abgaben überzogen.
    :( Im nächsten Schritt, müssen wir den von uns erzeugten Strom beim Endkunden abrechnen (Eigenvermarktung) und den Gewinn nur noch an der G4 überweisen.
    :( Nein wir wollen nicht für die G4 die Arbeit machen wir verbrauchen den Strom dann selber, ja bitte aber dann Abgaben, Steuern, Unlagen, Bürokratie usw. das euch höhern und sehen vergeht.


    Frage :
    Für welche Aufgaben braucht man den dann noch die G4 :?: Nur noch zum Geld einsammeln und ausspionieren :?:


    Die G4 haben einen Gewinn von 20 Milliarden € und vermarkten ca. 40% der Strommenge in der BRD. Wenn man das auf alle Stromverkäufer hochrechnet sind das 50 Milliarden im Jahr an Gewinn. Aber die ca. 19 Milliarden an EEG-Kosten richten das Land zugrunde.



    Das ist doch aller so eine Scheissssssse mit der Politik, armes Deutschland wo sind wir nur :?::?::?:


    Gruß


    PS
    Hallo Herr Hofmann,
    „Kontrolle von Insellösungen dürfte schwer sein“
    Du bist ein Traumtänzer.

    Einmal editiert, zuletzt von werner8 ()

  • Zitat von werner8

    :D Zuerst sollen wir die PV-Anlagen und den Anschluß ans Netz bezahlen.
    :D Dan sollen wir bitte auf die Vergütung aus den EEG verzichten und den Strom selber verbrauchen (Netzentlastung, Eigenverbrauchprämie usw.)
    :( Dann noch für die G4 das Überlandnetz ausbauen (Netzausbaukosten).
    :( Danach noch die Strommenge im Netz stabil halten (Netzstabilitätsprämie).
    :( Dann werden alle die Geld und Arbeitskraft für eine saubere Umwelt und den Atomausstieg eingesetzt habe mit Abgaben überzogen.
    :( Im nächsten Schritt, müssen wir den von uns erzeugten Strom beim Endkunden abrechnen (Eigenvermarktung) und den Gewinn nur noch an der G4 überweisen.


    Mir wärs peinlich, wenn ich solch einen Schrott schreibe.... :cry:



    Achja, (zum x-ten mal) erklär mir mal wie ne PV-Anlage die statt Netzeinspeisung einen auf "selbst Verbrauch" macht - das Netz entlastet??


    Beta

  • Hi,


    Zitat von werner8

    „Kontrolle von Insellösungen dürfte schwer sein“
    Du bist ein Traumtänzer.


    klar, wenn die unbedingt wollen, geht das natürlich.


    In der Realität werden aber so wenige sich wirklich vom Netz abnabeln, dass es nicht lohnt, die ganzen Strukturen dafür aufzubauen, um das zu kontrollieren und abzurechnen.
    Die juristische Begründung für eine Abgabe auf Strom, der nur in der eigenen Insel erzeugt und verbraucht wird, ist nochmal ein ganz anderes Kaliber.


    Ich denke nicht, dass wir uns darüber in den nächsten Jahrzehnten Gedanken machen müssen.

  • Das wird interessant:


    http://www.saarbruecker-zeitun…ndustrie;art27856,5108621


    Im Saarland haben gerade erst in jüngster Zeit bewusst große Industriebetriebe wie ZF und Saarstahl hohe Investitionen für eine Eigenstrom- Erzeugung getätigt, um solchen Zuzahlungen zu entgehen. Durch die Pläne der Bundesregierung würden „die Wirtschaftlichkeits- Betrachtungen der Unternehmen an der Saar in einem erheblichen Maß beeinflusst“, räumte Rehlinger ein. Die Ministerin sieht nicht nur zahlreiche Kraftwerke und Heizkraftwerke in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.


    Scheinbar haben jetzt mal ein paar Leute die Auswirkungen verstanden und sind aufgewacht. ZF und Saarstahl sind nicht gerade kleine Unternehmen.


  • Sprechen wir jetzt von ner "echten" Insel (HA wird zurückgebaut) ??


    Beta

  • Hallo


    „Netzentlastung, Eigenverbrauchprämie“
    Das ist nicht auf meinen Mist gewachsen.
    Ich muß das doch nicht begründen das sind doch die Argumente der Politiker gewesen.


    Die Eigenverbrauchprämie ist von der Politik mit den Argument begründet worden, das wenn die PV-Jungs den Strom selber nutzen das Netz für diese kWhs nicht belasten, aber nur für diese, bekommt man ja nur die „Prämie“.
    Gleichzeitig mus aber der Anlagenbetreiber aber auch auf die EEG-Vergütung verzichtet.


    Diese Begründung ist für diesen Sachverhalt / Situation auch zutreffend.

  • Zur Anlagenteilung siehe unter anderem hier: http://www.derenergieblog.de/a…ge-als-mehrkopfige-hydra/ - 2 Juristen drei Meinungen, und dabei sind noch nicht mal unterschiedliche Juristische Personen im Spiel. Zum Beispiel Biogasanlage - was ist wenn Frima X als Betreiber des Generators von Firma Y als Betreiber des Fermenters Gas bezieht? eine Anlage oder 2 Anlagen? Oder sind alle über das Erdgasnetz verbundene Gaskraftwerke und Heizung auch eine einzige Anlage, und welche rechtliche Auswirkung auf Betriebsgenehmigungen etc. hätte das?

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)