SAG Solarstrom insolvent

  • Anleiheneigner und Aktionäre gehen leer aus, wenn die Insolvenz durchgezogen wird und die AG nicht weiterexistiert.


    Durch die Anmeldung der Insolvenz könnte aber auch passieren:


    Gläubiger und Schuldner einigen sich doch noch - weil evtl. die Zahlungspipeline stimmig ist und keine dauerhafte Zahlungsunfähigkeit besteht. Neuordnung der Verschuldung, Reorganisation der Kosten (Personal) und weiter geht's.


    Bei 2mal deutlich 1stelligen Millionenbeträgen.... ich weiß nicht.


    Schade :(

    104 Q-Cells QPeak G3 270 / West: +66 | Ost: -114
    PVI 4.2: 12 West (Gaube) | 10 Ost (Schatten)
    PVI 20: 2*21 Ost | 2*20 West
    70% Hart

  • sehr schade für die ganze Branche ...
    Ich prophezeihe, dass das noch nicht der Ton der SAG ist ...
    Man hat sich dort viel zu spät aus dem EPC Geschäft zurückgezogen

  • Zitat von Tho

    Was passiert mit dem Geld von den Leuten, die dort Anleihen haben? :?:


    Wer Anleihen zeichnet, der sollte sich vorher informieren was Anleihen sind.
    Auch wenn es Privatleute sind: Nach der Lehmann-Pleite sollte klar sein, dass man sich informieren muss worein man investiert.


    BTW: Das Geld ist nicht weg, dass gehört jetzt nur wem anderes


    Sorry, wenn ich jetzt Anleihen-Besitzern hier im Forum etwas zu heftig auf die Füsse getren bin. Muste aber mal raus.


    Nachfrage: Das war aber nicht die Solarsparte dieser SAG, oder? http://www.sag.de/de/
    Wenn doch, dann wären die "Verqickungen" wieder recht interessant.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Sehr schade um diesen Pionier der deutschen PV-Branche. :(
    Gründer Georg Salvamoser wäre sicher enttäuscht.
    R.I.P. S.A.G.


    Dringi: Nein, das ist nicht diese SAG, sondern die S.A.G. Solarstrom AG aus Freiburg.


    Hoffentlich geht es für die vielen Mitarbeiter irgendwie gut weiter. Hoffentlich wird die Tochterfirma Meteocontrol nicht auch mit in den Abgrund gerissen.


    Sicherlich wäre es zu einfach die Gründe bei der deutschen Politik, EU Antidumping usw. zu suchen. Auch im Ausland wurde da in letzter Zeit nicht gerade alles richtig gemacht und Managementfehler waren wohl auch im Spiel. Das Platzen der UK Pipeline durften wir hier hautnah miterleben.