Energiespeicher im EFH! Rechnet es sich schon?

  • Zitat

    Speicher im EFH in D.?


    Ich glaube ich komme mit einem Spaten rum und haue so lange auf dem Kopf ein, bis der Mensch vielleicht auf die Idee kommt, mit seinem Geld etwas deutlich sinnvolleres anzustellen.


    Wie kommst Du eigentlich darauf, solltest das besser begründen! Aber nicht mit dem Spaten, bitte...!
    Kann Deinem "Gedankengang" leider nicht folgen, vielleicht geht es mit dem "Holzhammer" besser.....!
    Gruß Stromdachs

  • Stromdachs, weil ein Speicher einfach nur sinnlos teuer ist.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von open source energy

    weil ein Speicher einfach nur sinnlos teuer ist.


    Wenn Du ein Varta-System nimmst gebe ich Dir recht. ca,. 34.000 Euronen für 13,8 kWh ist nicht darstellbar. Aber auch andere Mütter haben schöne Töchter. Wir bieten einen Speicher mit 15 kWh Nutzkapazität (48V / 620 Ah ==> 30 kWh Nennkapazität) für 10.900€ incl. MWSt und Fracht innerhalb von Deutschland an. Wirkungsgrad des Speichers beträgt 80% über alles. Was ist da sinnlos teuer. Die Speicherkosten betragen mit diesem Speicher ca. 12 ct pro kWh.


    Pauschale Aussagen wie "sinnlos teuer" helfen keinem weiter. Vorrechnen ist angesagt !!!

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
    Rechnen hilft. Bleistift, Papier und Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern
    Oscar Perdok GmbH - Gildeweg 14 - 46562 Voerde PV, Wallboxe und mehr

  • Zitat von Fritz49

    Die G4 sind kurz vom "Endsieg" ?


    Die Lage sieht z.Zt nicht gut aus, da geb ich dir recht aber ob die SPD-Basis mitmacht ist noch nicht sicher. Die haben auf dem Parteitag nicht umsonst die Option Rot-Rot-Grün angesprochen. Der "Endsieg" der G4 ist noch nicht in trockenen Tüchern.


    Aber wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf beiden Seiten. :juggle:

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
    Rechnen hilft. Bleistift, Papier und Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern
    Oscar Perdok GmbH - Gildeweg 14 - 46562 Voerde PV, Wallboxe und mehr

  • Mal 2 Fragen: wenn ich heute eine PV-Anlage betreibe und ich 100% Eigenverbrauch sicherstelle, muss ich die Anlage anmelden, wenn diese
    a) physich mit dem Netz verbunden ist? (Ich vermute JA)
    b) physisch völlg getrennt vom Netz ist,? (ich vermute NEIN).


    In beiden Fällen könnte ich ja mit dem PV-Strom ausschließlich (!) Wärmepumpen betreiben (auch im Sommer, für Warmwasser oder - in einem Gewerbebetrieb - für Prozesswärme), d.h. ich verhalte mich bzgl. der Nachfrage auf dem Strommarkt neutral - meine PV-Anlage führt weder zu mehr noch zu weniger Stromnachfrage, nur zu verringerter Wärmenachfrage.


    In diesem Fall wird also die "Solidargemeinschaft" der EEG-Umlagezahler nicht im geringsten belastet - gäbe es PV nicht, würde ich die Wärme ja anders erzeugen.


    Ich meine, dass der Gesetzgeber in diesem Fall keine Chance hat, gerichtsfest zu argumentieren, dass da eine Abgabe für PV-Eigenverbrauch fällig ist. Weder bei a), noch bei b). Wie seht ihr das?

    Stromerzeugungsanteile D: 25% Braunkohle 75% andere.
    CO2-Anteile Stromerzgg. D: 50% Braunkohle 50% andere.
    Deutschland Weltmeister! Bei der Braunkohleförderung.


    Potentiale Speichertechnologien D: PSW < 0,1 TWh || V2G < 1 TWh || Power to Gas > 100 TWh

  • Letztlich ist das alles momentan noch Liebhaberei mit den Speichersystemen. Es geht ja nicht nur um die reinen Speicherpreise(Blei). Aber wenn man sieht, was man dann noch für SMA Sunny Island 6.0 H 11 o.ä. hinblättern muss.... Da muss das Gesamtsystem letztlich hin. Lieber jede Speicherförderung weg, aber keine signifikante Abgabe.


    Aber beim wichtigen Eigenverbrauch geht es ja heute nicht um Speicher. Da geht es um den direkten Verbrauch. Gewerblich natürlich in erster Linie um irgendwie auf Masse zu kommen. Auch wenn die Modulpreise nicht mehr beliebig fallen, wird es doch mit der Zeit attraktiver. Um mal einen Solateur zu zitieren: "Letztlich spielt die steigende EEG-Umlage und speziell die Abschaffung von Privilegierung uns bei Postvergütungsgeschäft in die Hände." Wobei ich das nicht als zentralen Punkt sehe. Die Vergütung ist auch ohne Änderung nur noch Nebensache. Das sehe ich auch nicht als so schlimm an. Aber das Zukunftsgeschäft wird halt abgewürgt.

  • Zur Wärmepumpeninsel:


    Das ist dann eben Betriebsstrom für Deine Geothermiewärme-Anlage! 8-) Zahlen fossile Kraftwerke ja auch keine Umlage drauf.
    Und bei der PV-Thermie handelt es sich auch nicht um Strom, sondern um ein elektrisches Fluid, welches von den PV-Kollektoren durch besonders dünne Röhre zum Wärmetauscher in den Pufferspeicher geht. :mrgreen:

    Mit sonnigen Grüßen, solarstein

  • Zitat von bimon

    Letztlich ist das alles momentan noch Liebhaberei mit den Speichersystemen. Es geht ja nicht nur um die reinen Speicherpreise(Blei). Aber wenn man sieht, was man dann noch für SMA Sunny Island 6.0 H 11 o.ä. hinblättern muss....


    Der Preis von 10.900€ incl. MWSt. war für unser Komplettsystem ecoBATT-15 mit Batterie 48V/620Ah, Sunny-Island 6.0H, Emeter, Batteriesicherungen und -kabel, Sunny-Home-Manager, Speedwire-Interface und Sunny-Remote-Control.

    PV, BHKW, Speicher ecoBATT, Bilanzpunktregler ecoBPR, Wallbox ecoLOAD, Renault ZOE
    Rechnen hilft. Bleistift, Papier und Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern
    Oscar Perdok GmbH - Gildeweg 14 - 46562 Voerde PV, Wallboxe und mehr

  • Ich sprach auch nur von dem SMA Sunny Island 6.0 H 11. Was der alleine kostet... Da sieht man wo es hakt. Mag man die kWh Blei für 50€ bekommen und das dann für manchen rentabel sein, da hat man einfach noch so vielen teuren Overhead.
    Ansonsten sind die 10.900 € für dein System für die Liebhaber von Speichersystemen natürlich eine Alternative, die den Geldbeutel sicherlich weniger belastet als manch Lithiumakkusystem. Aber für Szenarien, bei denen das sich wirklich lohnen soll, muss man schon ein wenig länger suchen, auch mit den Subventionen.
    In jedem Fall ist das nicht das Hauptthema, wenn man *** MWp/M schaffen will.