Optimierung /Erweiterung mit Akku bei bestehender EEG-PVA

  • Hallo,
    ich betreibe ja seit 2009 meine PVA mit Eigenverbrauch und bin nun an einem Punkt, wo ich verschiedene Möglichkeiten /Optimierungen /Erweiterung durchzuspiele bzw. umsetzen will. Vorher würde ich mich natürlich über Anregungen /Hinweise /Hilfe freuen.


    Gewünscht ist eine Optimierung Eigenverbrauch /Verringerung Netzbezug. Recht günstig ist, dass ich von daheim arbeite, das Haus mit einer Sole-WP monovalent beheizt wird (derzeit 19,3Ct/kWh, so dass ein Umklemmen auf Haushaltstrom wohl (noch) nicht lohnt) und ein E-Auto (ca. 650kWh zur Aufladung p.a.) vorhanden ist. Die bestehende Anlage soll eigentlich nicht angetastet werden, ist aber in die Überlegungen einzubeziehen. Also zum "Anfüttern" mal ein paar Daten:


    ________________2012_______letzte 12 Monate


    Erzeugung PVA____8.400kWh_____7.400kWh.....(war 2013 nun ein schlechtes Jahr, oder muss ich da mal was prüfen?)
    Lieferung an VNB__6.400kWh_____5.400kWh
    Eigenverbrauch:___2.000kWh_____2.000kWh
    Bezug von VNB:____2.600kWh____2.700kWh
    Haushaltstrom-
    Gesamtverbrauch:__4.600kWh_____4.700kWh


    WP-Strom:________3.700kWh_____3.900kWh


    Der "Ruhestromverbrauch" meines Hauses beträgt etwa 250-300W. Die Ladung des E-Autos kann von 1,5-9kW skaliert werden. Sonstige Spitzenverbraucher: E-Herd (750W-3,6kW), WM (3kW), Spülmaschine (3kW) und Wasserkocher (2,4kW), kein Trockner. Vorhanden sind schon 4Stck. Module aleo18 260W, die ich günstig bekommen habe, sowie Pb-Traktionsakkus etwa 8kWh Nennkapazität, sinnvollerweise zu 48V verschaltet. Die sollen es erst einmal tun, später (oder falls "Sachsenförderung" sinnvoll) auch LiFePO4-Akkus in Eigenkonfiguration.



    Optimierungspotential habe ich zum Einen in einer Verbrauchersteuerung gesehen, zum Anderen in zusätzlicher Erzeugerleistung, die ich dann aber nicht nach EEG anmelden möchte. Hier meine Überlegungen dazu:


    Verbrauchersteuerung z.B. Durch PowerDog
    Vorteile:
    - allein erst einmal rel. geringe Investition für Messung /Überwachung /Schaltung (<1500€)
    - teilweise Anlagenüberwachung möglich (derzeit nur WR-Zugriff)
    - Möglichkeit der automatisierten Verbrauchersteuerung, Ladeleistung analog zum PV-Überschuss nachregelbar
    - Monitoring /VIsualisierung der geschalteten Verbraucher
    Nachteile:
    - als alleinige Lösung keinerlei mehr an PV-Strom
    - Verbrauchernachführung (regeln bzw. /An- Abschalten) nur in Intervallen (min. etwa 5sec.) möglich
    - EV in der Leistung auf momentane WR-Leistung beschränkt
    - Kurzzeitverbraucher modulierend, wie Herdplatten, kaum sinnvoll integrierbar
    - vorhandene Akkus könnten nur über Netz-Eigenverbrauch (Ladegerät) nachgeladen werden


    Ertragssteigerung durch zusätzliche PV an Ost- /Westgiebel:
    Vorteile:
    - 4Module vorhanden - würden vom Platz her passen je 2Stck.
    - einfache Realisierung durch AC-Einspeisung ins Hausnetz
    - 2x2Module mit Micro-WR wie AEconversion könnten den Ertragsbeginn morgens /PV-Ende abends verlängern
    Nachteile:
    - geringer Wirtschaftlichkeit, da keine optimale Einstrahlung - wäre aber akzeptabel bzw. gewollt
    - vorhandene Akkus könnten nur über Netz-Eigenverbrauch (Ladegerät) nachgeladen werden


    Die Frage wäre auch, ob 2x260W am Giebel noch von einem INV500-90 bedient werden könnten. Die Module liegen leicht über den WR-Daten, würden aber durch die Standorte nie ihre volle Leistung bringen.


    Ertragssteigerung durch neue PVA an der Südseite u.a. Stellen:
    Da das Dach ja belegt ist, käme entweder eine glatte Fassadenmontage, reihenweise abgewinkelte Module, oder ein größeres abgewinkeltes Feld als eine Art "Pultdach" an der Südfassade in Frage. Für die Wandmontage sprechen Kosten und Optik, für die Winkelmontage der bessere Ertrag. Zusätzlich könnte man noch am Terassengeländer oder zwischen den Fenstern usw. evtl. (einzelne, spezielle) Module plazieren.
    Vorteile:
    - ca. 1,5kWp (6Standard-Module) ließen sich als Fläche montieren, evtl. noch bis 1kWp als "Band"
    - Über Solarladeregler (Steca/Morningstar) würden Akku direkt geladen
    - über Insel-WR Halbinsel (Steca XTender) relisierbar
    - sofortige Reaktion auf Verbraucherschwankungen
    - Pmax. = XTender-Leistung vom Akku + bei Sonne die verfügbare PV-Leistung der Altanlage als EV vom Netz
    Nachteile:
    - Hausmaße wenig "modulfreundlich" - zumindest nicht für aleo-Standardmodule:
    Breite zwischen den Fenstern 3,80m, Höhe zwischen den Fenstern 1,50m
    - bei MorningStar wohl immer 3Stck. aleo-Standard-Module als String notwendig für sinnvolle Spannung
    - einzelne Module kaum sinnvoll integrierbar - alternative Hersteller kleinerer Module?


    So, nun habe ich ganz schön geschrieben, aber ich gehe halt schon eine ganze Weile mit den Vorstellungen "schwanger". Durch die evtl. Nutzung der "Sachsenförderung" könnte natürlich eine prozentuale Kostensenkung (Bedingung neue Akkus!) erreicht werden. Aber ob das tatsächlich Sinn macht (Monitoring-Auflage, Netzkopplung mit Einspeisezwang (?), ...) weiß ich nicht recht. Ich höre erst mal auf und hoffe auf zielführende Unterstützung.


    Ach ja: Wenn die Akkus nicht herumständen, würde ich (heute) noch keinen Gedanken an Insel verschwenden. Aber das Endausbauziel zum Auslaufen der EEG-Förderzeit 2030 wäre schon eine dreiphasige Halbinsel ... Das die Investition fünfstellig werden kann, ist mir bewusst.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,7kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
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    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • ich brauch dann wirklich mal Zeit das ich mir das in Ruhe alles genau durchlesen kann .. aber das aller erste was ich mich sofort gefragt habe 2009er Anlage?? .. du hast doch ein EEG von 43,01cent .. wieso bitte investierst du jetzt schon in Eigenverbrauch? und wartest nicht noch ein wenig? .. Eine Optimierung der allgemeinen Hausenergie zum Energysenken ist da am sinnvollsten.. aber ansonsten seh ich darin momentan noch genau keinen Sinn .. wegen 8 KWH Traktionsakkus würd ich da nichts machen ..

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

    Einmal editiert, zuletzt von pezibaer ()

  • hi
    naja, Eigenverbrauch mit einer Anlage aus 2009 hat schon was von Selbstzerstümmelung....und sollte bestraft werden.....


    Eine neue zusätzliche Anlage auf den Eigenvebrauch optimiert, ok. Einfach mal rechnen...


    Gruss

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Danke erst mal für die ersten Rückmeldungen.

    Zitat von pezibaer

    .. aber das aller erste was ich mich sofort gefragt habe 2009er Anlage?? .. du hast doch ein EEG von 43,01cent .. wieso bitte investierst du jetzt schon in Eigenverbrauch? und wartest nicht noch ein wenig? ..


    Zitat von PV-Express

    hi naja, Eigenverbrauch mit einer Anlage aus 2009 hat schon was von Selbstzerstümmelung....und sollte bestraft werden.....


    Tja, der Eigenverbrauchsbonus von 25,01Ct/kWh rechnet sich doch m.E. schon. Ich weiß nicht, recht, ob die Rechnung so gemacht werden darf: 43,01 Ct/kWh Verkaufvergütung = 25,01Ct/kWh Eigenverbrauchsvergütung + ersparte 18Ct/kWh Stromeinkaufspreis. Über 18Ct/kWh legt der Bezugs-Strompreis seit etwa 2011. Seit dem liege ich im Plus und mit jeder Preiserhöhung rechnet sich der Eigenverbrauch mehr. Mir war bewusst, dass ich anfangs etwas Geld eingebüßt habe, aber ich wollte die Eigenverbrauchsregelung lieber gleich mit installiert haben, statt danach noch mal umzubauen.


    Damit die neuen Module nicht die Vergütung der Altanlage schmälern, sollen sie ja ohne EEG laufen.


    Zitat von pezibaer

    Eine Optimierung der allgemeinen Hausenergie zum Energiesenken ist da am sinnvollsten.. aber ansonsten seh ich darin momentan noch genau keinen Sinn .. wegen 8 KWH Traktionsakkus würd ich da nichts machen ..


    Na ja - das wäre dann PowerDog + 2x2aleo Ost+West mit Micro-WR.
    Die 8kWh müssen aber jetzt auch ab und zu nachgeladen werden, wenn sie nicht kaputt gehen sollen ...


    Zitat von PV-Express

    Eine neue zusätzliche Anlage auf den Eigenvebrauch optimiert, ok. Einfach mal rechnen...
    Gruss


    Das wäre dann die "ausführlichere" Erweiterung - die neue PVA als Halbinsel.

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  • hi
    die 25ct hatte ich nicht auf dem Radar. Ok, dann sieht die Sache natürlich anderst aus. Dann wäre eine zusätzliche PV-Anlage ohne EEG eigentlich rausgeschmissenes Geld. Bei 25ct/Kwh EV + ~0,26ct Bezugsersparnis liegst du ja bei über 50ct, wenn du den Strom aus deiner Altanlage nimmst.
    Da muss man eigentlich gar nichts mehr rechnen, oder?


    Grüsse

    Gruß PV-Express


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  • Zitat von PV-Express

    hi
    naja, Eigenverbrauch mit einer Anlage aus 2009 hat schon was von Selbstzerstümmelung....und sollte bestraft werden.....


    Eine neue zusätzliche Anlage auf den Eigenvebrauch optimiert, ok. Einfach mal rechnen...


    Gruss


    Da nehme ich natürlich beides zurück :wink:

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • also 19,4cent Beztug + 25Cent Eigenvebrauchsvergütung = 44,4Cent
    zu EEG 43,1 EEG


    Solang du nicht mindestens 10cent unterschied zwischen EEG und Bezug hast brauchst da nix einspeichern, das ist ärgstens defizitär ... weil du hast allein schon mind. 20% Einspeicherungsverluste + Preis für die Anschaffung des Systems usw .. momentan bei dir eine komplett negative Sache gesamt Gerechnet... die Ersparnis ist so minimal das die Systemkosten das alles komplett auffressen und du jetzt Geld dazu zahlst



    Bei der Miniberechnung (ohne Rendite , AMortisation oder sonstigem verwirrenden Zeug.. da siehst es sofort .. und da ist noch nicht mal der Anschaffungspreis des Speichersystems eingerechnet .. .. nicht mal geschenkt geht sich das derzeit aus bei deinem EEG => noch warten mit dem Speicher bis du damit zumindest mal Chancen hast richtig ins Plus zu kommen

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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Na, da bin ich ja außerordentlich erleichtert, dass ich nicht wegen Selbstverstümmelung bestraft gehöre und meine (und die meines Elektrikers) Überlegungen so verkehrt damals wohl nicht waren.


    Zitat von pezibaer

    also 19,4cent Bezug + 25Cent Eigenvebrauchsvergütung = 44,4Cent
    zu EEG 43,1 EEG


    Mmmm, woher stammen die 19,4Ct/kWh? Ich liege bei einem Bruttopreis Bezug bei etwa 26Ct/kWh. Das wären dann 51Ct/kWh bei Eigenverbrauch aus der EEG-Anlage gegen 43Ct/kWh bei EInspeisung durch die EEG-Anlage.


    Zitat von pezibaer

    Solang du nicht mindestens 10cent unterschied zwischen EEG und Bezug hast brauchst da nix einspeichern, das ist ärgstens defizitär ... weil du hast allein schon mind. 20% Einspeicherungsverluste + Preis für die Anschaffung des Systems usw ..


    Die 10Ct/kWh Differenz wären dann etwa 2015 zu erwarten - aber eben immer bezogen auf die Differenz für die existierende EEG-Einspeiseanlage zwischen Eigenverbrauch und Einspeisevergütung.


    Zitat von pezibaer

    Bei der Miniberechnung (ohne Rendite , Amortisation oder sonstigem verwirrenden Zeug.. da siehst es sofort .. und da ist noch nicht mal der Anschaffungspreis des Speichersystems eingerechnet .. .. nicht mal geschenkt geht sich das derzeit aus bei deinem EEG => noch warten mit dem Speicher bis du damit zumindest mal Chancen hast richtig ins Plus zu kommen


    Es macht also wirtschaftlich derzeit keinen Sinn, in eine zusätzliche PVA als Halbinsel mit Akkuvorrang zu investieren. Jede zusätzlich erzeugte kWh, die zu Zeiten ins Hausnetz fließt, wo die bestehende PVA mehr als den Eigenbedarf liefert, schmälert die Gesamtrendite. Eigenproduktion bzw. Einspeisung ins Hausnetz würde also nur Sinn machen, in Zeiten, wo die PVA (noch) nicht läuft - was sich aufgrund der Ausrichtung und Größe der EEG-Anlage wohl schwierig /unmöglich zu realisieren ist - ohne Akku.


    Der Zeitraum früh und abends, wo die EEG-PVA nichts (mehr) bringt ist ja recht gering. Da dürften selbst die 2x2 angedachten Module auf der Ost-+Westseite während der EEG-Vergütungsdauer kaum wirtschaftlich sein. Der verlängerte Zeitraum, in dem sie früh und abends den Grundverbrauch zusätzlich decken dürfte kaum aufgewogen werden durch die Vergütungsverluste tagsüber, wo dann mehr eingespeist (43Ct/kWh) statt eigenverbraucht (51Ct/kWh) wird, da tagsüber der Grundverbrauch dann bei Sonne wohl durch diese 4 neuen Module erzeugt wird (Einsparung Bezug nur 26Ct/kWh).


    Ich verabschiede mich also von dem Gedanken neue PVA mit Hausnetzeinspeisung (Micro-WR) ebenso wie von DC-Speicherung und Batterievorrang (Halbinsel) - ist wirtschaftlicher Humbug. Ich stelle aber zwei neue Überlegungen zur Diskussion:


    1. Speicherung tagsüber in Akku mit normalem Netz-Ladegerät(en) (bzw. Ladefunktion XTender, der ins Hausnetz geschaltet wird) - ohne zusätzliche PV. Dies ließe sich sehr gut regeln und würde zu einer deutlichen Erhöhung des Eigenverbrauches führen. Der Speicher (Rückspeisung durch XTender oder auch "on Grid Inverter") wird erst aktiviert, wenn die EEG-PVA den Eigenverbrauch nicht mehr deckt - dann würde keine EEG-Vergütung entfallen und der nächtliche Grundverbrauch würde die Bezugskosten sparen. Leistung also ca. 300W für nächtliche Grundlast.


    2. Eine kleine zusätzliche PVA wird so dimensioniert, dass sie es an sonnigen Sommertagen gerade schafft, den Akku zu füllen. An weniger ertragreichen Tagen kann dieser mit normalem Netz-Ladegerät bei Überschüssen der EEG-PVA zusätzlich geladen werden und so wieder deren Eigenverbrauchsquoe gesteigert werden. Zurückspeisen aus Akku wieder erst nach Abschaltung der EEG-PVA - wie bei 1.


    Habe ich da einen Denkfehler?!? Ich muss halt immer daran denken, dass die Pb-Akkus bei mir herumstehen, immer mal (sinnlos) geladen werden müssen und derzeit keinerlei Nutzen bringen ...


    Außerdem habe ich das Ziel im Auge, nach Ablauf der EEG-Vergütungsdauer eine dreiphasige Halbinsel zu betreiben. Wenn ich in den Jahren bis dahin schrittweise einige Kosten dem FA aufrechnen könnte, würde dies selbst bei unserem geringen Steuersatz die am Ende notwendige Gesamtinvestition erträglicher gestalten /zeitlich staffeln.

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  • Zitat von Joe-Haus


    Na, da bin ich ja außerordentlich erleichtert, dass ich nicht wegen Selbstverstümmelung bestraft gehöre und meine (und die meines Elektrikers) Überlegungen so verkehrt damals wohl nicht waren.


    Also 2009 wars es definitiv eine sehr sehr schlechte Beratung etwas mit Speicher zu machen.

    Zitat von Joe-Haus


    Mmmm, woher stammen die 19,4Ct/kWh? Ich liege bei einem Bruttopreis Bezug bei etwa 26Ct/kWh. Das wären dann 51Ct/kWh bei Eigenverbrauch aus der EEG-Anlage gegen 43Ct/kWh bei EInspeisung durch die EEG-Anlage.


    Die 19,x cent hast du oben wo bie der WP angegeben dachte das ist dein EVU tarif. hab nicht gesehen das du 2 verschieden Tarife hast .. gut dann 25cent.. aber kannst im Berechnungsblatt eh auch ändern bringt ja trotzdem so gut wie fast nix... auch bei 30Cent/kWh EVU ist der Unterschied bei absoluten maximalen 1400kWh aus dem 8kWh Stapler .. 100 Euro /Jahr.. und der Stapler ist spätestens nach 4 Jahren Geschichte ..



    Zitat von Joe-Haus


    Es macht also wirtschaftlich derzeit keinen Sinn, in eine zusätzliche PVA als Halbinsel mit Akkuvorrang zu investieren.


    nein macht wirtschaftlich jetzt noch bei dir absolut keinen Sinn.




    Zitat von Joe-Haus


    Habe ich da einen Denkfehler?!? Ich muss halt immer daran denken, dass die Pb-Akkus bei mir herumstehen, immer mal (sinnlos) geladen werden müssen und derzeit keinerlei Nutzen bringen ...
    Würd


    Würds verkaufen.. eine 8KWH Stapler ist eigentlich eh viel zu klein um damit ordentlich etwas zu machen...


    Zitat von Joe-Haus


    Außerdem habe ich das Ziel im Auge, nach Ablauf der EEG-Vergütungsdauer eine dreiphasige Halbinsel zu betreiben. Wenn ich in den Jahren bis dahin schrittweise einige Kosten dem FA aufrechnen könnte, würde dies selbst bei unserem geringen Steuersatz die am Ende notwendige Gesamtinvestition erträglicher gestalten /zeitlich staffeln.


    [/quote]


    Ja aber jedes Jahr wo du eine Batterieanlage früher in Betrieb nimmst und sie dir so gut wie nichts bringt wird sie früher kaputt wo sie dann etwas bringt.. Deshalb mein Tip noch warten bis sie dir auch dementsprechend etwas bringt.. du mußt rechnen das wenn du jetzt Komponenten für 3 Phasigen Eigenverbrauch kaufst das die auch nur begrenzte Lebenszeit haben .. EEG Auslauf 2029 ist schon noch etwas sehr weit weg :) Mal davon abgesehen das gerade erst etwas Bewegung in die Materie um die Komponenten kommt .. und die Geräte dafür gerade stark verbessert werden .. in 5-6 Jahren schaut der Markt dafür viel besser aus als jetzt...


    Paralell eine kleine Anlage zu bauen nur um den Akku zu laden den du den in einem seperaten Netzbetreiben betreiben mußt und den Überschuß nicht einspeisen kannst wird auch keinen positiven Ertrag bringen

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  • Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der die Ertragsminderung der letzten 12 Monate zu 2012 bewertet - ist dies tatsächlich der Witterung geschuldet?


    Zitat von pezibaer

    ... Die 19,x cent hast du oben wo bei der WP angegeben dachte das ist dein EVU tarif. hab nicht gesehen das du 2 verschieden Tarife hast ..


    Da kommt also noch die Variante: Abmeldung des WP-Tarifes (inkl. Schaltuhr+zusätzl. Zähler +Grundgebühr) und Betrieb der WP am Haushaltstrom. Nach dieser Quelle zum EEG 2009 lohnt der Eigenverbrauch ab Netto-Strombezugskosten von 18 Ct/kWh (Brutto: 21,42 Ct/kWh) - so lange würde ich also noch mit dem Umstellen warten. Danach wäre die WP ein gut regelbarer Eigenverbraucher, und ich 1x Papierkram los.


    Zitat von pezibaer

    ...gut dann 25cent.. aber kannst im Berechnungsblatt eh auch ändern bringt ja trotzdem so gut wie fast nix... auch bei 30Cent/kWh EVU ist der Unterschied bei absoluten maximalen 1400kWh aus dem 8kWh Stapler .. 100 Euro /Jahr.. und der Stapler ist spätestens nach 4 Jahren Geschichte ..


    Ich habe Deine Tabelle leider nicht komplett begriffen. Dass Du vom schlechten Jahr 2013 (7400kWh) noch auf 7200kWh abrundest - sind das etwa die Akkuladeverluste?
    * Die beiden unteren Zeilen wären Direkteinspeisung ohne Eigenverbrauchsvergütung - also bei mir fiktiv.
    * Die dritte Zeile ist die derzeitige Situation ohne Speicher - ok.
    * Die 1000kWh (2.Zeile) Akkubezug sind am Wahrscheinlichsten - aber warum ist da der direkte Eigenverbrauch "Direktbezug" nur noch mit 1000kWh angnommen?
    * 1400kWh aus dem Akku (1.Zeile) würde ich nicht ansetzen - erscheint mit zu optimistisch


    Sind "PV-EEG" die direkt zu 0,43€ verkaufte Energie und "Direktbezug" die vom EVU zu 0,26€ gekaufte Energie? Die beiden Strompreise "EVU" bzw. "Eigenbezug" waren wohl der Denkfehler mit dem WP-Tarif und müssten beide (derzeit) 0,26€ lauten?


    Wir gehen nur noch von einer Aufladung der Akkubank durch Eigenverbrauch von der bestehenden EEG-PVA aus. Hast Du da schon bedacht, dass dabei mein Gesamtverbrauch um die angenommenen 20% Ladeverluste steigt und damit die Verluste 200kWhx0,26€/kWh fiktiver Einkaufspreis=52€ kosten? Die gesamt 1200kWh zum Aufladen des Akku (1000kWh Entnahme+20%Verluste) würden aber auch als (zusätzlicher) Eigenverbrauch mit 54,96€ vergütet (1200x0,0458€) - Damit kommen die Akkuverluste also schon mal wieder raus. Den Gewinnbetrag für den Eigenverbrauch (0,0458€) habe ich nach der obigen Quelle mit 26Ct Bezugspreis Brutto - 21,42Ct Gewinnschwelle Brutto für Eigenverbrauchsregelung angesetzt. Dann würden doch die 1000kWh direkt zu einer Bezugseinsparung nachts von 1000kWhx0,26Ct/kWh=260€ führen?


    Zitat von pezibaer

    Würds verkaufen.. eine 8KWH Stapler ist eigentlich eh viel zu klein um damit ordentlich etwas zu machen...


    Na, reich werde ich weder mit der Einspeiseanlage, noch mit zusätzlicher Akkubank. Gebrauchte Traktionsakkus (keine Stapler(!): Champion 12V/70Ah C3, 5Jahre alt) verkaufen? Wohl kaum ein einträgliches Geschäft.
    Ich würde halt gern bischen "in die Zukunft basteln" ... Hobby ist also auch dabei, nur sollte es eben nicht zur Geldvernichtung führen.


    Zitat von pezibaer

    Ja aber jedes Jahr wo du eine Batterieanlage früher in Betrieb nimmst und sie dir so gut wie nichts bringt wird sie früher kaputt wo sie dann etwas bringt.. deshalb warten bis sie dir auch dementsprechend etwas bringt.


    Na, bisher kosten die Akku nur Geld und bringen nichts - nicht einmal Erfahrungen, die dann (2030) beim "Totalumbau in Richtung Selbstversorgung" genutzt werden könnten. Ab wann würdest Du denn den Zeitpunkt sehen "wo sie dann etwas bringt"?


    Zitat von pezibaer

    Parallel eine kleine Anlage zu bauen um den Akku zu laden den du den in einem speraten Netz betreiben mußt wird auch keinen positiven Ertrag bringen


    Ja, daran habe ich auch schon gedacht: kleine, umschaltbare Insel, die des Nachts Kühlschrank usw. versorgt. Aber da erscheint mir die AC-gespeiste Halbinsel, die nachts direkt ins Hausnetz speist, sinnvoller. Nur weiß ich nicht einmal, ob sich so etwas realisieren lässt.


    Also Frage an alle: gibt es eine Konfiguration, die aus einem Akku "on Grid" direkt ins Hausnetz einspeist? Entweder mit fester Leistung um 250-300W (mein Ruhestromverbrauch) oder mit gesteuerter Leistungsabgabe nach Lastanforderung?

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