Zumindest in Japan geht's vorwärts

  • http://heise.de/-2043074
    Ob es freilich eine so gute Idee ist, das Ding direkt vorm Vulkan zu bauen... Auf der anderen Seite, wo haben die keine?

    Halbinsel 3,44KWp, 48V/250Ah Staplerakku, TriStar MPPT60, 2 Studer XTM 2600-48
    TriStar TS60 mit 3KW Heizstab als Dump für den Überschuss

  • Ist doch gut, die stromintensive Industrie wird wohl kaum nach Japan auswandern.......


    Noch besser wäre es wenn wir vom bei uns ausgelösten Boom noch was hätten, wr Hersteller, Modul Produktion, irgendetwas langfristiges eben......


    Grus
    Blacki

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Zitat von blacki

    Ist doch gut, die stromintensive Industrie wird wohl kaum nach Japan auswandern.......


    Noch besser wäre es wenn wir vom bei uns ausgelösten Boom noch was hätten, wr Hersteller, Modul Produktion, irgendetwas langfristiges eben......


    Grus
    Blacki


    Die Stromintensive Industrie wandert aber auch nicht gerade aus Japan ab...
    Sowas sind nur Argumente die in Deutschland und evtl. den USA zählen....
    Hier schieben sie "Panik" über die hohen Preise und erzählen alle vom "billigen" Atomstrom im Nachbarland....und wenn man sich mal den Strompreisindex für Industriestrom anschaut....das sieht man seit einiger Zeit das der Strom in Deutschland im Schnitt preiswerter ist wie im Atomland Frankreich.


    Für die Industrie ist es selbst billiger wenn sie 1ct/kWh mehr bezahlen, dafür aber keinen Stromausfall haben....


    Frag doch mal bei Firmen wie z.b. Bayer Material Science nach was es sie kostet wenn in der Makrolonproduktion eine Minute der Strom ausfällt....
    Von einem Kollegen habe ich mal gehört beim letzten mal stand die Produktion knapp eine Woche und es mussten mehrere Millionen € für den Austausch von Anlagenteilen und Rohrleitungen ausgegeben werden...


    Anderen gehts da nicht anders, gerade wenn man mit "schmelzen" zu tun hat.


    In der Zeitung habe ich vor einigen Tagen einen interessanten Artikel gelesen...
    Da hat ein Bäcker Westnetz/RWE wegen einem Stromausfall auf Schadenersatz verklagt.
    Bei Arbeiten an der Straße wo eine Filliale liegt hat ein Bagger ein Kabel beschädigt, Westnetz als Kabelbetreiber hat aber mehrere Stunden benötigt Mitarbeiter und Material dort hin zu schaffen, dabei haben die einen Standort kaum einen Kilometer von der Filiale entfernt.
    In der Filliale konnte aufgrund hygenischer Vorschriften kurz nach dem Stromausfall nichts mehr verkauft werden da u.a. die Kühlkette unterbrochen war.
    Der Schaden wurde wohl auf knapp 700€ beziffert.


    Interessant ist das er schonmal was ähnliches hatte....damals hat er auch geklagt....und nach mehreren Gerichtsverfahren auch Recht bekommen.


    Mal sehen wie es in Japan weiter geht....


    gruss
    Jörg

  • Zitat von GAST

    Für die Industrie ist es selbst billiger wenn sie 1ct/kWh mehr bezahlen, dafür aber keinen Stromausfall haben....


    Möchte man eine entpsrechende Absicherung durch Speicher bei hohen Leistungen haben, kostet das sich mehr als 1ct/kwh

  • Hallo,
    wenn da enorme Schadenssummen schon bei kurzen Stromausfällen auf dem Spiel stehen sollte sich ein Betrieb schon durch entsprechende USV und Stromaggregate dagegen absichern. Wenn es nicht gemacht wurde, eigentlich sein Problem. Kein zentraler Versorger kann 100% Verfügbarkeit garantieren. Allerdings ist das ein optionales Produkt was man mit nahe an die 100% verkaufen kann.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Moin Jörg,

    Zitat von GAST

    Von einem Kollegen habe ich mal gehört beim letzten mal stand die Produktion knapp eine Woche und es mussten mehrere Millionen € für den Austausch von Anlagenteilen und Rohrleitungen ausgegeben werden...


    ist es nicht leichtsinnig eine Produktionsanlage zu bauen, bei der man davon ausgeht, dass kein Stromausfall vorkommt?
    In anderen Ländern mit einem unzuverlässigeren Netz, ist so etwas gar nicht zu verkaufen?

    Zitat von GAST

    Der Schaden wurde wohl auf knapp 700€ beziffert.


    Der Schaden muss mindestens 30€ betragen und ist auf 5.000€ je Anschluss begrenzt.
    § 18 Haftung bei Störungen der Anschlussnutzung

    Mit sonnigen Grüßen
    -eggis-


    "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)


    SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
    Meine Anlage!!! hier klicken

  • Zitat von Sinci

    Mit 3929 $/kWp auch ein totales Schnäppchen.


    Bin ich blind? Ich konnte im Artikel gar keine Anlagenleistung lesen...


    Sonnige Grüße

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal