CO2-"Ausstoß" von Solarstrom

  • Und dann kommt es noch darauf an, ob es sich um ein Heizkraftwerk handelt und so fort.
    Hier habe ich mal eine Übersicht zu den CO2 Austoß gefunden
    http://www.energiewiesel.de/20…-braunkohle-im-vergleich/
    Was mich überrascht hat, sind die 101 Gramm für Solarzellen. *Staun*

    PV Anlagen: 28,585 KWp


    Smart ed 1/18 bis 12/19

    Zoe ab 12/19


    GJK: 46; D: 3

    Einmal editiert, zuletzt von eggis () aus folgendem Grund: Beitrag vom Ursprungsthread abgetrennt! Threadtitel geändert!

  • Zitat von Rainbow

    Was mich überrascht hat, sind die 101 Gramm für Solarzellen. *Staun*


    Die Glas-, Alu-, Silizum- und Kunststoffherstellung ist nun mal nicht CO2-frei, solange man den normalen Strommix verwendet. Und der Ertrag bei nur 4000h Sonne/Licht im Jahr auch nicht so hoch, dass sich das CO2 auf mehr kWh verteilen kann. Außerdem muss man bei den Zahlen immer beachten, welcher Ertrags-Zeitraum hier betrachtet wird. Meist werden hier 20-25 Jahre angenommen. Mit 35-40 Jahren sieht das schon anders aus. Zumindest entsteht währende des Betriebs kein weiteres CO2. :D


    PS: Sollte zukünftig mehr Recyclingmaterial verwendet werden (Zellen können theoretisch mehrfach aufbereitet werden), würde der CO2-Anteil weiter sinken.


    Das Potential zu einer fast CO2-freien Herstellung ist hier zumindest höher als bei fossilen Kraftwerken.

    Mit sonnigen Grüßen
    -eggis-


    "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)


    SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
    Meine Anlage!!! hier klicken

  • Zitat von eggis


    Die Glas-, Alu-, Silizum- und Kunststoffherstellung ist nun mal nicht CO2-frei, solange man den normalen Strommix verwendet.
    ...


    Wenn man den CO2-Ausstoss des Stromes einrechnet, der bei der Herstellung verbraucht wird, dann muss man diesen Anteil auch abziehen für den produzierten Strom. Dann wird bei der Stromproduktion mit Solarzellen weniger als Null Gramm CO2 pro erzeugter kWh ausgestossen.

  • Zitat von eggis


    Die Glas-, Alu-, Silizum- und Kunststoffherstellung ist nun mal nicht CO2-frei, solange man den normalen Strommix verwendet.
    ...


    Das heisst, dass dieses CO2 doppelt angerechnet wird: Einmal den fossilen Kraftwerken, die den Strom zur Herstellung der PV-Module erzeugen, und dann den daraus hergestellten PV-Modulen auch nochmal.

  • Zitat von Litholas

    Wenn man den CO2-Ausstoss des Stromes einrechnet, der bei der Herstellung verbraucht wird, dann muss man diesen Anteil auch abziehen für den produzierten Strom. Dann wird bei der Stromproduktion mit Solarzellen weniger als Null Gramm CO2 pro erzeugter kWh ausgestossen.


    Was willst du uns damit sagen? Dass mit Solarzellen im Vergleich zum Strommix CO2 gespart wird? Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, oder? D.h. aber nicht, dass Solarzellen einen negativen CO2-Ausstoß haben. Kannst du ganz einfach daran sehen, dass wenn wir 100% PV-Strom hätten, das CO2 auch nicht weniger werden würde.


    Zitat von Litholas

    Das heisst, dass dieses CO2 doppelt angerechnet wird: Einmal den fossilen Kraftwerken, die den Strom zur Herstellung der PV-Module erzeugen, und dann den daraus hergestellten PV-Modulen auch nochmal.


    Hä?

  • Zitat von mcspar

    Was willst du uns damit sagen? Dass mit Solarzellen im Vergleich zum Strommix CO2 gespart wird? Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, oder? D.h. aber nicht, dass Solarzellen einen negativen CO2-Ausstoß haben. Kannst du ganz einfach daran sehen, dass wenn wir 100% PV-Strom hätten, das CO2 auch nicht weniger werden würde.
    ...


    Doch doch, wenn für die Produktion von Solarzellen der Strommix herangezogen wird (was schwachsinnig ist), dann haben Solarzellen eine negative CO2-Bilanz. Solarzellen produzieren ja mehr Strom als zu ihrer Herstellung verbraucht wird.

  • Zitat von mcspar

    ...


    Hä?


    Naja, um die kWh herzustellen, die zur Produktion von Solarmodulen benötigt werden, stossen die Kraftwerke CO2 aus. Auf Grundlage dieser CO2-Menge wird die CO2-Bilanz dieser Kraftwerke berechnet.


    Wenn dieses CO2 jetzt auch noch in die CO2-Bilanz der hergestellten Solarmodule eingerechnet wird, dann wird es zweimal abgerechnet.


    Die ganze Rechnung ist total schwachsinnig, PV-Strom ist prinzipiell vollkommen CO2-frei herstellbar, Kohlestrom nicht.

  • Früher ist man von rund 2Tonnen CO2 je kWp in der Herstellung ausgegangen, heute kann man denke ich von 1,8Tonnen ausgehen.


    Wenn ein kWp in 25 Jahren rund 25.000kWh erzeugen so kommen grob 72g raus.... auf 30 Jahre 60g

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Im französischen Markt müssen bei Ausschreibungen häufig CO2-Berechnungen vorgelegt werden, die Beratungsfirma Solst... macht das beispielsweise (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schweizer Systemintegrator).
    Die Werte für die meisten kristallinen PV-Panels liegen derzeit bei ca. 1100-1200kg CO2/KWp bei der Herstellung.
    Manche Panel-Hersteller kaufen teilweise grünen Strom zu und liegen bei Werten von ca. 600kg, darunter auch mindestens ein chinesischer Hersteller.
    Die Energierücklaufzeit bei angenommen 1100kg liegt in Deutschland somit bei ca. 2 Jahren, weltweit gesehen bei ca. 1,5 Jahre.

    PV 10kWp + Offgrid 140Wp
    Brauchwasser-Wärmepumpe Ariston Nuos 80, Heizungswärmepumpe Panasonic Geisha 5kWth,
    aWATTar (.de) variabler Strompreis ("Hourly"), Kia Soul EV

  • Panels, dann kommen aber noch WR, die ganze Alu UK, Kupfer und Kunststoffe der Kabel Montage, Transport und und und...

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


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