Querschnitt Erdkabel Haus zu Haus

  • Zitat von HerrRossi70

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    Dat kommt automatisch wenn ich vom Handy schreibe...... :danke:


    So, habe die RWE dahingehend einmal angeschrieben. Mal sehen, ob die sich auf die kleine Variante einlassen.

  • Hallo Leute,


    In der VDE 298 Teil 4 steht doch alles drin. Da muss nichts "gemutmast" werden.


    Leitungslänge:
    Strombelasbarkeit und Spannungsfall auf der Hauptleitung abhängig von der Verlegeart und Leitungslänge, Gleichzeitigkeitsfaktor usw. ergibt den zu verlegenden Leitungsquerschnitt.


    Gruss

  • Wie beantrage ich denn wohl am besten die Stilllegung des Stromanschlusses. Ich meine nicht die komplette Demontage. Finde da irgendwie kein passendes Formular.


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  • Na das muss ein beim EVU eingetragener, konzessionierter Elektromeister machen.(bei uns zumindest)


    Auf dem Zählerantrag für Zählermeldungen gibt es ein Kästchen "Stilllegung". So ist es zumindest bei meinem EVU.


    Grüße
    Sebastian

  • So. Elektrofachkraft sagt 5 x 10 mm2 als Leitung und die RWE will nur komplett an der Strasse kappen.


    Muss ich jetzt wohl doch noch einmal durchrechnen das ganze.


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  • 5x10mm² ist bei 60m definitiv zu wenig.
    Nimm mind. 5x16mm² Cu oder 5x25mm² Alu.
    5x25mm² Alu ist sogar günstiger als 5x10mm² Cu.


    Bei 5x10mm² und 35A Ansicherung beträgt der max. Spannungsabfall bei symmetischer Belastung ca. 1,7%.
    Der max. Spannungsabfall ab (Bezugs-)Zähler darf 3% betragen. Somit bleiben nur 1,3% für die restliche
    Verkabelung im Nachbarhaus. Ich bezweifle, daß dies mit 10mm² eingehalten werden kann.
    Mit 25mm² Alu wären es noch 1,0%.


    Das beste wäre also, im Nachbarhaus zuerst den Stromkreis mit dem max. Spannungsabfall zu finden.
    Erst wenn man weiß, wie hoch der Spannungsabfall ab der Hauptverteilung im Nachbarhaus werden kann, kann
    man den Querschnitt der Hauptleitung zwischen den Häuser bestimmen.


    Und vergiß nicht, je höher der Spannungsabfall, desto größer die Verluste.
    Bei einem Spannungsabfall von 6V bei 230V und 16A verschenkt man bereits 96W.
    6V bei 230V wären 2,6% Spannungsabfall.


    Was RWE angeht:
    Nicht den Hausanschluß stillegen, sondern nur den Zähler abmelden.
    Die Hauptleitung bis zum HAK rückbauen. Fertig.
    Wenn RWE unbedingt an der Straße kappen will, verlange eine schriftlich Begründung.


    Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, den Stromanschluß zu lassen, aber nicht zu nutzen.
    Man könnte dann zu einem Anbieter wechseln, der eine sehr geringe Grundgebühr hat.
    Mir fällt hier mit knapp € 30,-/Jahr Tegernsee-Strom ein. (Tarif bis 200kWh/a, ca. € 0,36/kWh)
    Die elektrische Anlage müßte dann natürlich getrennt werden.
    D.h. HV und Zählerschrank dürfen keine Verbindung haben.
    Für den dann noch bestehenden Zähler könnte man eine Steckdose installieren, um bei Arbeiten notfalls
    Strom zu haben. ;-)

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 49kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Wir haben beim Stall auch ein 100er KG Rohr verlegt. Darin liegt ein Erdkabel. Liegt alles auf Privatgrund.


    Wiviel kostet dich denn das Kabel pro Meter ca? Und wieviel die Arbeit das Anzuklemmen?
    Lässt du den Eigentlichen Anschluss des Hauses dann Abklemmen? oder wie läuft das.