kurze Aussetzer beim SMA SB 4200 TL

  • Hi,
    ich hätte gerne mal eine Meinung, die nicht vom Hersteller oder Verkäufer kommt.


    Meine Anlage:
    24 x 200 Watt Solarworld
    an 2 Strings vom SunnyBoy 4200 TL + SunnyBeam
    läuft seit 04/2005


    Funktioniert alles eignetlich ganz gut. Nur in sehr unregelmäßigen Abständen kommt es vor, dass der Wechselrichter bei guter Sonneneinstralung einfach ausschaltet (Einspeisung = 0).
    Dann kommt ein rotes Störungs-LED, welches irgendwann zu blinken anfängt. Jetzt macht der WR so komische Klack-Geräusche.
    Nach einer Zeit von etwa 3-5 Minuten geht er zurück in den normalen Betriebszustand.
    Ist das jetzt ein Defekt oder wie oder was?


    Wenn ich das jetzt meinem Verkäufer erzähle, dann sagt der: "Er könne nicht auf Verdacht einen funktionierenden Wechselrichter austauschen". Nur leider tritt das eben ganz sporadisch mal auf. Da war schon alles dabei - von 2 mal am Tag bis zu nur einmal pro Monat.
    Am SunnyBeam kann man die 0-Linie auch sehen.


    Im Sommer fiel auf, dass die Ausfallzeit häufig morgens 8 Uhr war, nur eben nicht immer. Manchmal war der Ausfall irgendwo im Laufe des Tages.


    Die Hotline hat per Mail geantwortet, dass so ein Verhalten unbekannt sei.
    Die dachten da ja eher an einen Übertragungfehler vom SunnyBeam, was ich aber schon ausschließen könnte, da am WR die rote LED leuchtete.


    Frage: Habt ihr eine Idee, was ich jetzt machen soll oder was das sein kann.
    Jetzt hätte ich ja noch Garantie :?::arrow::idea:


    Viele Grüße,
    mangl

  • Hast Du ein Display am WR ?


    Wenn ja, notiere mal den Fehlercode, und poste den mal hier.

  • Hi mangl,


    ganz einfach Netzprobleme! Wahrscheinlich ist die Netzimpedanz zu hoch oder in der Nähe gibt es externe Störquellen welche Impedanzsprünge hervorrufen. E-Werk anrufen und prüfen lassen - danach SMA anrufen und Lösung vorschlagen lassen.


    sunnymorning

  • Erfahrungsgemäss ist die Wachscheinlichkeit um ein vielfaches höher,
    daß bei SMA Netz-Frequenzprobleme auftreten als Netz-Impedanzprobleme.
    Die minimale und die maximale Frequenz am Wechselrichter um 0,5 HZ erhöhen, und 99 % der Störungen sind weg.
    Zum Verkäufer würde mir einiges auf den Lippen brennen, ist aber eh
    alles in den Wind gesprochen.


    Grüsse vom Dach

    Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz

  • Eine Fehlermeldung wäre nicht schlecht.....

    15,54 Kwp
    2xSB5000 mit je 32 Stück Suntechnics STM185
    1xSB3300 mit 20 Stück Suntechnics STM185
    SunnyBoyControl mit Netzleitungsmodem

  • Hallo.
    erstmal vielen Dank für die rege Anteilnahme.
    Hier noch ein paar Infos:
    Display habe ich keines. Darum hatte ich mir ja das SunnyBeam dazu bestellt. Beim Störungsfall zeigt dieses aber nichts an; so als ware der WR ganz aus.
    Ohne Display am WR vermute ich mal, dass man einen Fehlercode anhand der Blinkreihenfolge ablesen kann (weil wie soll es sonst gehen).
    Da muss ich aber erstmal passen und auf den nächsten Fehlerfall warten.


    An Impedanzprobleme glaube ich eher nicht, da wir nicht am Ende eines Netzzweiges sitzen (wegen evtl. fehlender Blindleistung-Kompensation meine ich jetzt). Außerdem macht doch da wohl der WR selbst eine Impedanzanpassung oder nicht.
    Allerdings ist die Leitung zwischen WR und Einspeisepunkt relativ lang (ca. 35 Meter).
    Ob das was ausmachen könnte, weiss ich nicht.


    Viele Grüße,
    mangl

  • Tja.... SMA eben.... einziger Wechselrichter ohne Display!


    Netzimpedanz hat nix mit Blindleistungskompensation oder so zu tun.... der Wechselrichter macht eben die Messung und falls die Netzimpedanz um 0.5 Ohm steigt oder sinkt muss dieser für min. 10sec abschalten. VDEW- Norm. Es gibt sicher auch bei SMA die möglichkeit die messung abzuschalten in allen anderen Ländern kann die Netzimpedanzprüfung abgeschaltet werden... nur bei uns nicht.


    Du kanst dir das so vorstellen:


    Die Netzspannung beträgt 230V du steckst ein Heizlüfter mit 2300W ein und hast jetzt nur noch eine Netzspannung von 220V


    2300W= 10A
    230Vleer;220Vbelastet=Differenz 10V
    R=U/I => 10/10= 2Ohm (Netzimpedanz)



    Netzimpedanzsprünge resultieren aus den Induktiven und Kapaziiven Verbrauchern im ganzen Neztwerk. Kann sein wenn eine Strasse weiter ein Schreiner seine Fräse anlässt, der Wechselrichter abschaltet. Aber dies erklärt nicht warum er nicht mehr in Betrieb geht.


    Ein Kollege hat mal gesagt das die SMA die statische Netzimpedanz messen und wenn diese zu hoch ist (6 oder 8 Ohm) speisst dieser nicht ein. Kann ich nicht wirklich glauben, wäre aber eine Möglichkeit, obwohl die Netzimpedanz nicht so hoch sein kann, ausser du hast ein 1mm2 Kabel zum Zähler drin....


    schwirig zu sagen.. kann auch was ganz anderes sein.... Kannst über RS232 den Fehlerspeicher mit einem PC auslesen?? Instalateur kann das ja machen...

    32.06kWp Kyocera KC-167 GH-2; Solarmax40
    16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
    109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C

  • eh.. ich idiot sind natürlich 1 Ohm. Aber eigentlich darf ich ja hier nicht posten.... siehe ganz oben...

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    16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
    109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C

  • Hallo Xam,


    bist du nun Hersteller oder Verkäufer :lol:


    Kato

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    1xSB3300 mit 20 Stück Suntechnics STM185
    SunnyBoyControl mit Netzleitungsmodem