Klimawandel

  • Lithium für die ganze Welt gibts mehr als genug. Das können wir fördern bis es uns zu den Ohren rauskommt.

    Nun, davon ist man beim Erdöl auch ausgegangen. Die Frage ist bloss um welchen Preis?

    Mit verseuchtem Wasser lässt sich auch nicht mehr der Durst löschen...

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • um keinen allzu hohen Preis. Die Förderung aus Vulkanischen Ergussgesteinen läuft in Australien schon an mit 2-4% Lithiumgehalt im Erz, und von solchen Gesteinen gibt es praktisch unendliche Mengen. Nur von der etwas höher konzentrierten Salzlake wie in Chile und Bolivien gibt es nicht so grosse Mengen. Aber Lithium in der Konzentration wie in Australien kann man auch in Deutschland fördern, das wurde auch schon überlegt. Australien und einige andere Minen scheinen aber noch ein klein wenig billiger zu sein.

    Da das Lithium nicht verbraucht wird, wird es sich wie Kupfer und ähnliche Metalle im Woirtschaftskreislauf akkumulieren.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • ... Aber Lithium in der Konzentration wie in Australien kann man auch in Deutschland fördern, das wurde auch schon überlegt.

    Der Berg erwacht

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 4,44kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Meister-Lusche L:44 (D:2)
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • Tja, ist eigentlich schade, dass Wasserstoff so ineffizient ist und nicht vom Fleck kommt.

    Denn Lithium für die ganze Welt ist auch nicht die Lösung...

    In Meerwasser wäre z.B beides drinnen-genug für alle

    Mit verseuchtem Wasser lässt sich auch nicht mehr der Durst löschen...

    Man könnte statt Wasserstoff und Li auch Li und Trinkwasser daraus machen. Wahrscheinlich wichtiger.

    Die Frage ist bloss um welchen Preis?

    Das ist eigentlich die einzige Frage bzw. was uns denn die andere "Lösung" kosten wird :roll:

    Und man bräuchte halt natürlich "etwas" mehr PV/EE


    lg,

    e-zepp

  • Mit verseuchtem Wasser lässt sich auch nicht mehr der Durst löschen...

    einstein0

    Hierzu noch: womit man bei der Lithiumgewinnung arbeitet ist gesättigte Salzlake. Die willst Du auch vor der verarbeitung nicht trinken.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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  • Das erzähle ich auch immer jedem der über Lithium wettert... Die meisten sind keine Vegetarier.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • :ironie: falls das lithium nicht so tief in der erde liegt... einsatz für die bald nicht mehr benötigten schaufelradbagger...

  • Gar nicht ironisch- in Australien kann man so rangehen - bei 3 % Lithium im Gestein, und >>2 Mrd t die Rheinbraun so im Jahr bewegt wären das 60 Mio t Lithium / 180 Mio t Lithiumkarbonat je Jahr? Also so für 6 Mrd. Tesla S je JAhr?

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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