• Richtig,... Die EE-Stromversorgung läuft aber (zu) langsam an... Und die Prozessemissionen müssten dann natürlich abgeschieden und eingebunkert werden. Leichter als das Zeug hinterher wieder aus der Luft zu holen... Ich fand es nur interessant, dass man dann besser wäre als mit Holz zu bauen (aber wohl nicht billiger). Obwohl... das Holz könnte man bei Abriss ja auch verbuddeln/verwittern/wasweissichnicht und damit auch ne CO2-Senke schaffen... Insofern...

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Naja, ich bin auch dafür PV und Wind weiter bzw viel mehr auszubauen, aber wir haben jetzt schon etwa 60GW Wind und fast 50GW PV installiert, so langsam müssen wir uns - ob wir wollen oder nicht - gerade wenn wir den Ausbau erhöhen/beschleunigen wollen - Gedanken machen über irgendeine Form von Speicher bzw Verwertung der Lastspitzen die über dem liegen was gebraucht wird, der Stromverbrauch in DE liegt nunmal meist so bei max. 70-80GW in der Tagesmitte, Nachts sind es schnell mal sogar nur um die 40GW, manchmal noch weniger, wie gesagt, mehr PV und Wind zu bauen finde ich gut, aber ein paar GWh mehr an Speicher sollten wir langsam auch mal an den Start bringen, man muss sich ja nicht sofort auf eine Art festlegen, aber halt mal anfangen und was im größeren Maßstab testen, ein paar Akkus im 40 Fuß Container Maßstab könnte man schon hier und da mal platzieren, außerdem könnte man mal etwas mehr Geld in die Richtung von großen Hubspeichern bzw mechanischen Speichern etc lenken, normale Pumpspeicher in den Bergen können wir hier in DE einfach vergessen, daher müssen wir hier nach Alternativen suchen und so Sachen wie Wasserstoff sind vom Wirkungsgrad einfach zu schlecht, darüber können wir vllt ganz am Ende mal nachdenken wenn wir den Strom in den Spitzen nirgendwo mehr unterbringen können.



    "Wachstum" bedeutet nur, dass der Wert der Volkswirtschaft steigt. Das KANN(!) über erhöhten Ressourcenverbrauch erfolgen, kann aber auch durch höhere Qualität sein.

  • 'besseres Auto' war ja genannt worden... Da würde ich aber auch noch gerne das Wörtchen 'Lebens-' vor die 'Qualität' setzen. :)

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  • ... Sofern derselbige Klimaneutral produziert wurde!

    Das kann nix werden, noch nicht mal wenn beim brennen von Zementklinker statt Altreifen, Müll und fossilen Brennstoffen EE-Strom verwendet würde.

    Liegt an der Chemie, für jedes Molekül Kalziumoxid das "erbrannt" wird muss ein CO2 raus. Bis zur Hälfte davon kann dann zwar später bei der chemischen Alterung wohl wieder aufnehmen, dazu müssten aber nur sehr dünne Betonteile mit viel Oberfläche aus dem Zement hergestellt werden.

    Also das insgeamt wirklich ins positive zu drehen halte ich für unmöglich...

    Gruß vom Stefan
    1. Anlage aus 2002 6,2 kWp Axitec Module Solarmax WR, Ø Ertrag 1,02 (MWh/kWp)/a
    2. Anlage aus 2017 99,8 kWp Solarworld Module Kaco WR, Ø Ertrag1,10 (MWh/kWp)/a
    Solarthermie 10 qm und ein Holzvergaser für den Winter im Nordschwarzwald.
    Und verantwortlich für das https://www.heiztechnikforum.eu/

  • "Wachstum" bedeutet nur, dass der Wert der Volkswirtschaft steigt. Das KANN(!) über erhöhten Ressourcenverbrauch erfolgen, kann aber auch durch höhere Qualität sein.

    Das kann man schon in Faktor 4 nachlesen.

    Siehe Seite 175, Tabelle 25 - Energieintensität.

    Nur waren damals China, Indien, ganz Afrika noch als Entwicklungsländer eingestuft.


    Dh das damit zu rechnen ist, dass sie erst noch mit erhöhtem Ressourcenverbrauch produzieren, ehe es in die Optimierungsphase gehen kann. Zudem spielt noch der Faktor Bevölkerungswachstum bis 2050 mit rein.

    Also die höhere Qualität allein wird es nicht richten.


    Wie man das alles in den Griff bekommen will, das wird noch viel Kopfzerbrechen bereiten.

    Ganz klar, es muß in alle Richtungen ermittelt werden und die Quertreiber müssen überzeugt werden, am richtigen Tauende mitzuziehen. Für etliche Millionen Küstenbewohner greifen die nötigen Maßnahmen voraussichtlich nicht mehr rechtzeitig.

    Die stehen dann eines Tages hier vor der Haustür.

  • Eine im April veröffentlichte Studie ergab, dass bis 2050 in allen Sektoren 100% erneuerbare Energie möglich ist - nicht nur in Bezug auf Strom, sondern auch in Bezug auf Wärme, Verkehr und Entsalzung. In diesem Szenario würden Sonne und Wind bis 2050 etwa 87% der gesamten Energieversorgung ausmachen, wobei Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie den größten Unterschied ausmachen.

    In einem anderen Bericht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) wurde festgestellt, dass erneuerbare Energien bis 2050 zwei Drittel des Energieverbrauchs und 86% der Stromerzeugung ausmachen könnten.

    Keiner dieser anderen Berichte setzt viel auf Technologien wie die Abscheidung von Kohlendioxid und setzt stattdessen auf die Steigerung der erneuerbaren Energien.

    Ich habe das erst heute gelesen.


    Es mag sicher Prozesse in der Industrie geben, wo konzentriert CO2 anfällt, das ist doch nicht die Frage. Die Frage ist vielmehr, ob man den Prozess neu aufsetzen kann, um die anfallenden Mengen deutlich zu reduzieren oder ganz zu eliminieren.


    Das mit der Zement Produktion finde ich schon witzig. bevor man irre da das CO2 sammelt, wäre es ja mal ganz toll. die Wärme 100% ohne CO2 bereit zu stellen. Ansonsten wurde ja schon geschrieben, wie aus Zement, Wasser und CO2 Beton wird.


    Absurde Forderungen und die Hoffnung auf Super Technologien bringen rein gar nix!


    > 300 GWp PV in D. plus möglichst viel Offshore und onshore sind machbar, bezahlbar und das weit vor dem Jahr 2050!


    Logisch, das in dem Kontext dann wieder mal die alte dumme Sau "Speicher" durch Dorf getrieben wird. Ist es nicht irgendwann einem zu blöd, sich selbst zum Voll-Pfosten zu machen?


    Ich kann das nicht mehr anders sagen, ich hatte gewarnt!


    Selbst Speicherkosten von 1,-€ je kWh machen bei nur 10 TWh wie viel? Und 10 TWh sind gar nix, in einer Welt, die auf fossile Verbrennung vollständig verzichten möchte ( 99%).


    Jeder Stromvernichter im Keller, generiert p.A. Minimum : 5.000 kWh * dem aktuellen Strommix an CO2

    Wieso das? Weil die PV Anlage klein bleibt und sogar meist mehr als 5 kWp nicht gebaut wurden.

    Und deshalb ist schon überaus wichtig, auf das Geld zu schauen, aber das machen ja auch nur Leute nicht, die nix zu sagen haben, nur theoretisieren oder anderen Leuten Geld ausgeben wollen.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • "Wachstum" bedeutet nur, dass der Wert der Volkswirtschaft steigt. Das KANN(!) über erhöhten Ressourcenverbrauch erfolgen, kann aber auch durch höhere Qualität sein.

    Natürlich kann das Wachstum des BIP auch zu Stande kommen, wenn wir alle immer teurere Lorbeerkränze mit immer schöneren Flechtmustern kaufen. Allerdings nehme ich das hier um mich herum nicht wahr, das das passiert.

    Im Gegenteil, ich seh immer mehr Bereiche, in denen immer geringere Qualität produziert wird und dafür häufiger ersetzt werden muss. Ikea Wegwerfmöbel;
    Küchengeräte, Waschmaschinen, Autos, die immer schneller kaputt gehen oder wo nur noch große Bauteile getauscht werden können, obwohl z.B. nur ein Kondensator oder Relais kaputt ist etc... Und das wird immer schlimmer.

    'besseres Auto' war ja genannt worden... Da würde ich aber auch noch gerne das Wörtchen 'Lebens-' vor die 'Qualität' setzen. :)

    Puh, und das braucht wer jetzt genau warum? Mein T4 ist jetzt bald 30 Jahre alt und ich muss jetzt nen neuen Kaufen, weil der dann el. Fensterheber hat oder eine 'Hand'bremse mit Servo, die dann in der Reperatur 1500€ kostet (VW Passat)?

    Damit ich die gleiche Menge Diesel oder vieleicht 0,5l weniger brauche? Und das ist dann umweltschonend, weil die Produktion von ner neuen Karre ja keine Energie benötigt?

    Ich glaube nicht das wir so weitermachen können.

  • Aeh,... nein... Du missverstehst mich. 'besseres Auto' bedeutet nur höhere Produktqualität... Wer es braucht,... Ich nicht.


    Mit 'Lebensqualität' meinte ich nicht, daß man dann vielleicht auch bequemer sitzt, sondern völlig unabhängig vom Auto oder sonst nem unsinnigen Konsumgut,... der Volkswirtschaftliche nutzen, denn man erreicht, wenn man in umweltfreundliche/ erneuerbare nachhaltige Technologien investiert, die dann auf lange Sicht die Lebensqualität für alle erhöhen.

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  • Ok, komplett missverstanden... Asche auf mein Haupt.

  • Also Autos gehören ja wirklich noch zu den langlebigen Konsumgütern, der dt. Schnitt ist wohl mehr als 12 Jahre alt. Schlimm finde ich das eher bei Sachen wie Waschmaschinen, Mixern und anderen Kleingeräten die oft nur noch 3 Jahre und weniger halten. 5 Jahre gesetzliche Garantie für alles größer 100€ und 10 Jahre ab 1.000€ wäre angemessen.