• Nun ja hfrik Du magst ja überall recht behalten - was wohl bedeutet - wenn ich es nicht völlig falsch verstanden habe - es muss sich nichts ändern, außer wir bauen schnell mal entsprechende Leitungen rund um die Welt. Wobei weder politische noch natürliche Hindernisse eine Rolle spielen.


    Na dann OK...

  • Komisch dass Spanien den Leitungsaubau nach Marokko und Frankreich vorantreibt, nach deiner Theorie müssten die den ja blockieren.

    Spanien weis genau, dass es, wenn es in SPanien Flaute hat, in Frankreich, MArokko oder weiter weg mit hoher Wahrcheilichkeit windet, und dass es wenn Spanien bewölkt ist, id FRankreich oder Marokko oder weiter weg vermutlich irgendwo sonnig ist. Ebenso wie man dort weis, dass man in Spanien im Sommer eher strom zum Kühlen braucht, und man in Nordeuropa dann PV-Überschüsse haben wird. Das hat man dort ebenso verstanden wie bei Sate Grid China, welche die Welt vernetzen wollen und dafür weltweit Netzbetreiber aufkaufen. Das man das in D mindestens in manchen Kreisen verpennt, bedeutet je nicht dass der Rest der Welt auch pennt.

    Und dass sich in D leute, die in der Regel gar nicht wirssen wo die nächste Hochspannungsleitung in der Umgebung ihres Hauses steht, weil sie so unaffällig ist, sich dazu aufstacheln lassen gegen neue Leitungen zu sein, die sie wenn sie mal gebaut sind genausowenig wahrnehmen werden wie die anderen Leitungen, ist richtig, aber deswegen nicht sinnvoller.

    Und was den SPeicher im Keller angeht - das ist ein Nettes Spielzeug, das seine Nützlichkeit im Bereich des Äquators hat. Leider haben wir eine starke Saisonalität der Sonneneinstrahlung. Um das auszubügeln brääuchte dei Akku im Keller >>1000kWh. Das würde um einige Nullen teurer als jeder denkbare Netzausbau. Aber warum soll man sich mit Zahlen befassen wenn man gefühlt für die richtige sache kämpft? Grosse Stromleitungen braucht es für dezentrale EE-Produktion, nicht für thermische Grosskraftwerke. Da hängst auch Du einem weitverbreiteten Irrtum an. Grosskraftwerke eignen sich hervoragend für lokale Stromversorgung, dezentrale EE-Stromerzeugung in kleinen Anlagen hingegen nicht, dort ist überregionaler Verbrauch angesagt, mit Distanzen >1500km.

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
    Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)

  • Das Ziel desüblichen "Helfenwollens" ist nichts anderes als durch dieHintertür Abhängigkeit zu schaffen.

    Was gibt es besseres als gegenseitige Anhängigkeiten?


    Andere Technologien der Kette "PtX"sind da bedeutend wertvoller. Die notwendigen Investitionen schaffengleichermaßen notwendige Arbeitsplätze und die auf Dauer. Womit dieeuropäischen Binnenmärkte die verlorene Autarkie zurückgewinnenwerden. Die recht kurzsichtige Überlegungen was kurzfristig billigerist (wenn es denn tatsächlich zutrifft) bringen nicht dengewünschten Effekt. Wer heute Autos baut, kann "morgen" imUmfeld von "PtX" & Co einen Dauerjob finden. Nur mal soals Denkanstoß....

    Du bevorzugst als die mit Abstand teurere Option, weil sie mehr Arbeitsplätze schafft? "Interessante" Argumentation :). Wenn sich das machen ließe, würde ich mal im Bereich Pflege, Gesundheit, Bildung und Erziehung damit beginnen.

  • Der Akku im Kellerist als dezentrales Element im Bereich Stromversorgung genau das wasleider bislang als Massenanwendung fehlt. Du und andere wollenschlicht die bislang zentralistischen Landschaft der fossilenGroßkraftwerke, durch von außen kommenden Strom ersetzen. Das istlediglich die Neuauflage einer Methodik, die (wenn man mal tiefer"unten" nachsieht) auf den GRÖFAZ zurückgeht. Was leidergleich auch beim Abschaffen dieser zentralistischen Bindungen, mitins Gulli gespült wurde, war die lokale Bindung. Die (bislang)wenigen "Energiedörfer" die sowohl autark, als auch"vernetzt sind" sollten erst einmal in möglichst großerZahl der Kern der Stromversorgung sein. Ein stabiles Netz, welches zuanderen stabilen Netzen rundum "Verbindung" hat, sollte dasZiel sein. Das ist die beste "Hilfe" und schönübersichtlich für die Protagonisten vor Ort.

    Auch wenn ich einen Akku im Keller habe: schon beim nächsten Trafohaus wäre er besser aufgehoben, weil es mehr Verbraucher und Erzeuger bedienen könnte. Es geht ja primär nicht darum die Energieversorgung auszulagern, sondern verschiene Erzeugungsarten und Erzeugungsorte zu verbinden, so dass ich eben mit möglichst wenig Erzeugungskapazität auskommen.


    Um mein EFH 100% mit PV Strom zu versorgen, müsste ich meine 9,28 kWp um den Faktor 150 vergrößern. (Ertrag am 21.12 = 0,136 kWh tags drauf 0,223 kWh).

    Hätte ich ein kleines Windrad an der Ostsee oder eine PV in Marokko, bräuchte den Faktor 150 halt nicht. Dazu mach ich mit Bauer Fiete einen Deal: Er bekommt von mir PV Strom wenn ich zuviel habe und ich Windstrom wenn er zuviel hat. So können wir beide Ressourcenverschwendung und unmöglich/unnötigen Invest vermeiden. Beide haben gewonnen.

    Bauer Fiete kennt auch noch noch den Besitzer vom Speicherkraftwerk Norge. Der hat tagüber zu wenig Kapazität, nachts aber genug...also bekommt der Tags PV und Wind von uns beiden und wir Nachts aus seinem Wasserkraftwerk...ein Netz entsteht mit Gewinnern auf allen Seiten.

    Das man versuchensollte in allen europäischen Ländern eine robuste eigeneEnergieversorgung aufzubauen, sollte der erste Schritt sein. Erst derZweite ist die Vernetzung, die dann wesentlich geringere Kapazitätbenötigen wird, also statt das "Pferd" von hintenaufzäumen zu wollen, das Naheliegende zu erst.

    siehe oben

    Noch ein Punkt, esist kurzsichtig nur auf Leitungen zu setzen, die sind ohne großenPersonalaufwand sowohl errichtbar, als auch ohne großenPersonalaufwand zu warten. Andere Technologien der Kette "PtX"sind da bedeutend wertvoller. Die notwendigen Investitionen schaffengleichermaßen notwendige Arbeitsplätze und die auf Dauer. Womit dieeuropäischen Binnenmärkte die verlorene Autarkie zurückgewinnenwerden. Die recht kurzsichtige Überlegungen was kurzfristig billigerist (wenn es denn tatsächlich zutrifft) bringen nicht dengewünschten Effekt. Wer heute Autos baut, kann "morgen" imUmfeld von "PtX" & Co einen Dauerjob finden. Nur mal soals Denkanstoß....

    Dann lieber das günstigere Netz. Das übrige Geld kann man gerne mir überweisen und ich bleibe daheim. Kümmer mich um Familie, Garten, Freunde, Phtovoltaikforum...

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Hi Roland81 - die ganze Welt besteht aus mehr oder minder großen"Nischen". Einige bleiben klein und unbedeutend. "Inmeinem Leben" da bin ich ja nicht allein, habe ich schon einige"Nischen" erlebt, welche inzwischen "flächendeckend"geworden sind. Was denQuelle : Google "3D Druck in der Industrie" angeht,ist das aus meiner Sicht ein "game-changer".


    Nicht nur das mandamit überall vor Ort "produzieren" kann (Basismaterialund Gerät vor Ort), es ist möglich etwas zu tun was die üblichenProduktion nicht kann, Kleinstserien "on demand" zufertigen. "Notfalls" kommt die gesamte "Produktion"komplett vor Ort. Es können bislang "unmögliche Formen"praktisch verlustfrei produziert werden. In der Luftfahrtindustriewerden Gewichtseinsparungen (= Energieeinsparung) möglich, dieanders nicht realisierbar sind. Woran es mangelt, für die"Serienproduktion", also größere Mengen, sind einzelneGeräte nicht effektiv genug. Nun beginnt man einfach mit mehreren3D-Druckern gleichzeitig (parallel) für größeren Ausstoß zusorgen.

    Ich habe in den letzten Tagen sowohl 3D gedruckte Kunststoffteile (Losgröße 1, deswegen nicht konventionell gefertig, anschliessend weiterbearbeitet glasperlen Strahlen) als auch lasergesinterte Metallteile in der Hand (Innenleben kann konventionell nicht gefertigt werden, Losgröße 50, nachfolgende Bearbeitungsschritte Fräsen, Schweissen (Lunker), Erodieren, Polieren, da bist du schnell im oberen 4 stelligen € Bereich - pro Stück!)

    Klar 3D Druck ist sehr flexibel.

    Wenn du viele viele 3D Drucker nebeneinander stellst, brauchst du z.B. auch viele viele Gerätschaften um z.B. das Fertigteil aus dem Drucker zu holen. Und oftmals sind dann noch weitere Bearbeiitungsschritte notwendig.



    Mit meiner Aufzählung oben wolle ich veranschaulichen, dass häufig ein Kunststoffteil alleine keine Funktionalität hat.

    Ein Kuligehäuse ohne Miene, ein Taschenrechner ohne Elektronik.


    Klar kann man versuchen möglichst viel selber zu machen, ich kann aber auch versuchen das zu machen was ich am besten kann und tausche mit dem Sachen der andere Sachen am besten kann. Das führt zu ressourcenschonung, weil weniger Ausschuss, effektivere Nutzung der Betriebsmittel etc.


    Beispiel:

    Wohnzimmerschrank:

    Wenn ich den selber bauen will brauche ich z.B.

    Kettensäge, Hobel, Kreissäge, Bohrmaschine, Feile.. etc. fürs Holz

    Fräse, Abkantbank, Fräse, Bohrer für die Beschläge

    fürs das Glas...keine Ahnung.

    Da ich keine Erfahrung habe, werde ich diverse Teile mehrfach machen und verwerfen müssen und brauche 10x solange wie ein Profi.

    Das Werkzeug brauche ich dann vielleicht in 5 Jahren wieder.


    Ist das resssourcenschonend und effizient?

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • Wenn der Schrank dann aus Vollholz ist und nicht Spanplatte und ein Jahrhundert hält, kann man mit Verschnitt und dem Werkzeug wohl leben.;)

    Grüße von der Küste - Farmjanny
    29,94 kW Firstsolar mit 3x SMA 9000TL in 2009 SSO
    30,00 kW Firstsolar mit 1x8000 u 2x9000 in 2011 WSW
    10 kW Sunpower in 2013
    30 kW Windkraft Lely Aircon in 2017 und 9 kW - 12 kWh Speicher von Fenecon

  • Hier eine weitere Absurdidität: https://www.ndr.de/fernsehen/s…GAkkIdoag5M_zryY6ufAUjXoM


    Kreuzfahrtschiffe lassen lieber ihre Dieselgeneratoren laufen statt Netzstrom zu nutzen während sie im Hafen sind weil es billiger ist. Und nun sollen sie mit Steuergeld subventioniert werden.

    Das ist eine absolute Absurdität, die längst abgestellt gehört. Damit meine ich nicht nur die Hafenliegezeit, sondern vor allem im regulären Betrieb. Was würde eine Kreuzfahrt mehr kosten, anstatt des Schweröls (HFO) einen weniger umweltfeindlichen Kraftstoff zu verwenden oder die Schadstoffe rauszufiltern?


    Werden die im Artikel genannten Maßnahmen, siehe Anlage, denn nächstes Jahr umgesetzt?

    Hochseeschiffe

  • Die Einfachste Lösung wäre: auf E-Autos umsteigen und Ölheizung auf WP umstellen. . Dann gibts auch keine Rafinerieabfälle mehr für fast Lau (Marinediesel...)

    Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
    Thomas Alva Edison
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