• Da das Thema bald von starkem Interesse sein dürfte, eröffne ich hiermit den passenden Thread dazu.


    aktuelle Infos:


    Zitat

    http://www.goingelectric.de/20…f-preis-markteinfuehrung/


    etwas älter, aber trotzdem interessant:
    http://www.goingelectric.de/20…mit-aluminium-und-carbon/

    Zitat

    http://www.goingelectric.de/20…mit-aluminium-und-carbon/

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • Auf jeden Fall mal eine Batterie und kein Spielzeug. Könnte noch 20% größer sein wie ich meine, aber auf jeden Fall mal ein Anfang.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Schade, würde mir gerne so einen kaufen, aber bei ~15T€ Aufpreis gegenüber vergleichbaren Benziner lasse ich diesmal andere "early adopter" spielen.

    Unser Strommix (4 Personen): ~57% Solarstrom, Rest regenerativer Strom

  • Hallo,
    (kleiner) Fahrbericht ( Oktober 2011) vom E-Golf.
    Meine Frau und ich konnten im Oktober 2011 ihren neuen Seat Altea
    aus der Autostadt in Wolfsburg abholen.
    Auf dem Parkplatz neben dem Hauptgebäude standen 4 E-Golfs.
    Ich fragte das zuständige Personal, was man machen müßte um eine Runde drehen zu dürfen.
    Den Führerschein vorzeigen und sich einen Termin geben lassen.
    Da ich kein Auto abholen wollte und wir mit der Bundesbahn dort hin gefahren sind,
    hatte natürlich nur meine Frau ihren Lappen mit. Somit war ich als Fahrer außen vor. :evil:
    Zum genannten Zeitpunk wir also hin, ich mußte nach hinten :cry:
    Meine Frau nahm auf dem Fahrersitz platz. Neben ihr eine junge Dame, die ihr die Funktion
    des Autos erklärte und uns auf der Fahrt durch Wolfsburg begleitete.
    Also jetzt kurz die Funktionen, Stand OKT 2011.
    Statt Drehzahlmesser ein Kombiinstrument analog mit roten und grünem Bereich und digital
    mit Leistungswerten.
    Automatikschaltung plus einer B-Stufe und zwei Tasten am Lenkrad wie bei der Formel eins.
    Ein Außenlautsprecher, der bis zu 40km/h Motorgeräusch imitiert als Fußgängerschutz.
    Danach wird er abgeschaltet, da die Abrollgeräusche der Reifen laut genug sind.
    So, dann ging es los. Runter vom Parkplatz rein in den Verkehr. Beschleunigung ist der Hammer.
    Aber Zeiger voll im roten Bereich, viel Verbrauch. Dann beim Abbremsen, nicht mit dem Fußpedal
    sondern mit dem Wahlschalter Stellung B, Rückspeisung voll im grünen Bereich. Nur das letzte
    Ausrollstück dann mit der Fußbremse.
    Für leichtes oder ständiges Abbremsen, wie bei der Verbrennermotorbremse, sind die Tasten
    am Lenkrad gedacht. Hier kann man in mehreren Stufen die Bremswirkung einstellen,
    die bei Gaswegnahme wirken soll. Dieses dann wieder mit Rückspeisung der Energie.
    Meine Frau wurde immer vertrauter mit dem Fahrzeug und stand dann auch mal mit
    in der ersten Reihe an der Ampel. Die Fahrer neben uns schauten leicht grinsend rüber
    und manche spielten mit dem Gaspedal. Das wurde dann zum Anlass genommen mal richtig
    drauf zu drücken. Die Verbrenner hatten keine Chance, zumindest im Stadtverkehr.
    Wir sind dann nach ca. 60 Minuten zurückgekehrt und waren total begeistert.
    Dann wurden noch die Fahrwerte ausgelesen, geht im Fahrzeug sowie als App außerhalb
    auf dem Smartphone. Laut Anzeige hatten wir 18kwh verbraucht und 8kwh zurück gespeist.
    Somit war der reale Verbrauch 10kwh für knapp eine Stunde Stadtverkehr.
    Dann weiß man mal wieviel Energie man durch Bremsen vernichtet.
    Jeder der die Möglichkeit hat, auf Messen oder beim VW Händler kann ich nur
    empfehlen es mal auszuprobieren.
    Ich habe seit dem den Entschluss gefasst, daß mein jetziger Verbrenner der letzte bei
    mir ist und ich in 3-4 Jahren auf E-Mobilität wechseln werde.
    Ein Pedelec hab ich schon, der Anfang ist gemacht. :wink:
    Gruß

  • :danke: UDO für den tollen Bericht.


    E-Mobilität wird immer so gerne auf die Reichweite beschränkt, demnach dürfte man aber auch kein Smartphone haben das jeden Tag aufgeladen werden muss, sondern ein Nokia 6310 oder so das 5 Tage lang hält.


    Der Fahrwert ist einfach enorm und ich würde mir wünsche, dass das Auto ein Erfolg wird!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Sehr schön UDO. Denke aber mal, das der neue E-Golf da noch ne Spur besser ist oder welcher Golf war das vom Design her?
    Wird glaube mal Zeit, das ich meinen Bruder mal in WOB besuche :mrgreen:


    Zitat von open source energy

    ...demnach dürfte man aber auch kein Smartphone haben das jeden Tag aufgeladen werden muss, sondern ein Nokia 6310 oder so das 5 Tage lang hält.


    Es gibt ja zum Glück wieder Modelle, die etwas länger halten, aber ich hatte auch erstmal mein alte E61i (ein Smartphoneder ersten Stunden) heraus gekramt, das mehr als ne Woche hält :P

    Elektromobile: Renault ZOE ZE40 Car Sharing und Pedelec

  • Hallo,
    schön wenn euch der Bericht gefallen hat. Gern geschehen.


    sundevil, er war so ähnlich wie der
    http://www.auto-motor-und-spor…rten-vw-golf-1912732.html


    bis auf die Energieanzeige, die einen roten und grünen Bereich hatte.
    Meine Frau sagte noch, daß die kompletten Daten des Bordcomputers über
    ein Smartphone auslesbar sind und auch das Fahrzeug darüber bedienbar ist.
    Ladung, Schiebedach, Fenster usw.
    Die Solarzellen im Schiebedach dienen dazu, die Lüftung zu versorgen, wenn der
    Wagen in der Sonne steht.
    Warte schon drauf, wenn der Wagen beim Händler steht. Dann werde ich garantiert meinen Führerschein
    mitnehmen und endlich mal eine Probefahrt selber machen :D
    Gruß

  • Ich finde - so wie es VW macht - eine vorhandene, dafür vorbereitete Karosse zu nehmen und dann alle möglichen Antriebsarten einzubauen den besten Weg. Weil, ...


    a) Es die leidigen Diskussionen erspart wie blöd das neue Elektroauto aussieht.


    b) Man vielleicht nicht zum 100%ig technischen Optimum kommt, aber zu einem wirtschaftlichen Optimum und damit letztlich günstige Verkaufspreise zumindest möglich sind.


    c) Man damit auch gleich mehrere Karosserie- und zahlreiche Ausstattungsvarianten hat: 3türer, 5türer, Kombi, Limo, Cabrio, Kompakt-SUV, Lieferwagen, ... Beim VW Konzern durch die Plattformstrategie gleich bei zahlreichen Marken.


    d) Man jedem die passende Alternative zu Benzin/Diesel anbieten kann: Erdgas (für Laternenparker ohne Stromlademöglichkeit), PlugIn-Hybride (für Leute die öfters weite Strecken fahren) oder Elektro (für Leute die eher in einem begrenzten Umkreis fahren und ggf. die Bahn für längere Strecken nutzen). Alles vom gleichen Band und flexibel reagierbar auf kurzfristige Kundentrends.

  • Aber, lieber Ulmer, der Nachteil ist der, dass das Elektroauto dann in direkter Konkurrenz zu den Verbrennervarianten stehen und somit kein Mehrwert für den Kunden erkennbar ist. Doch so lange Elektroautos gleichzeitig teurer, als auch Einschränkungen mit sich bringen, wird dieser Weg kaum zum Erfolg führen. Mehrpreise für Elektroautos lassen sich heute nur durch Anders sein rechtfertigen. Und dieses anders sein, müssen andere Leute sehen können, was bei Deiner Variante nun mal nicht ausreichend funktioniert.


    Erst wenn Elektroautos insgesamt günstiger zu produzieren sind und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung haben, werden E-Golf und Co bessere Chancen haben. Trotzdem bleiben immer noch spezifische Nachteile erhalten, denn Elektroautos und Verbrenner sind unterschiedlich aufgebaut. Konstruiert man das Auto auf Basis eines Verbrenners, hat die Elektrovariante mit Nachteilen zu leben. Macht man's anders herum, zerstört man beim Massenmodell mit Verbrenner wichtige Eigenschaften, die man gegenüber der Konkurrenz nicht aufgeben kann.


    Insofern denke ich, dass es zum jetzigen Moment noch besser ist, Elektroautos um den E-Antrieb zu konstruieren und bei den Verbrennern maximal auf den PHEV für die Elektrifizierung zu setzen. Denn 10 kWh und ein kleiner Elektromotor lassen sich noch relativ einfach in vorhandene Architekturen integrieren, ohne mit Nachteilen leben zu müssen.

    Mobilität: Fahrrad und zwei Beine