90587 | 7,6 kWp || 1400€ | Suntech

  • Die ersten Angebote für einen Batterie-Speicher liegen vor.


    Tatsächlich ist bis jetzt der Tesla Speicher (Powerwall 2) am günstigsten.


    8990.- Euro netto bei 13,5 KWh; (Das rechnet sich doch... nie...;)..)


    Aber ich brauche auch mindest 4 KW Leistung für mein "schwaches" E-Auto....


    Tesla kann 4,6 KW, das würde passen;


    Aber:


    Es ist natürlich klar, daß der Speicher vorrangig den Hausverbrauch über Nacht abdecken soll und wird.


    Das E-Auto ist ohnehin so extrem sparsam, daß ich nur etwa 1 mal/Woche laden muß.

    Bei dem momentanen Wetterlage lade ich das E-Auto (extrem kostengünstig) mit meiner PV-Anlage, auch ohne Speicher.

  • Jetzt kommt meine laienhafte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: (Zahlen aus dem Jahr 2019)


    Hausverbrauch: 2000 KWh; (Mittelwert über mehrere Jahre)


    E-Auto Bezugs-Stromverbrauch: 3500 KWh;

    Diese 3500 KWh kosten mich zusätzlich ca. 1050.- Euro; (diese Bezugsstrommenge wird für 22000 km Fahrstrecke benötigt)


    Meine Bezugsstrommenge hat sich also von 2000 KWh auf gesamt 5500 KWh erhöht. (nur wegen dem E-Auto)


    Mein Ziel ist es in diesem Jahr die Bezugsstrommenge deutlich zu reduzieren.


    Das erste Jahr mit dem E-Auto war auch ein Lehrjahr.

    Dabei wurde meißt über Nacht geladen und somit kaum PV-Strom genutzt.


    Das wird nun in Jahr 2020 anders laufen.


    1. Es wird vorrangig tagsüber geladen;

    2. Es wird auch bei einigen Supermärkten kostenlos geladen...

    3. Neuer Bezugsstromlieferant mit günstigerem Preis...

    4. Evtl. kommt ein Stromspeicher dazu...

  • Und somit Kohle/Gas/Atomstrom.....

    Dann kannst auch gleich Stinker Autos fahren - das ist ehrlicher!!

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 84V

  • Moin!


    Interessant finde ich ja doch immer wieder die Leute, die wirklich nur 2000 KWh Stromverbrauch haben, im Jahr!? Oder meinst du, Zusätzlichen Netzbezug nach Abzug Eigenverbrauch.


    Wenn ich das Vergleiche und um die 6.000 KWh raus kommen, zwar für nen recht großes Haus und Durchlauferhitzern, ist das schon gewaltig.


    Egal, du schreibst 3500 KWh ZUSÄTZLICH wegen dem E Auto. Und dann schreibst du, der ist so dermaßen Sparsam, dass du nur einmal die Woche lädst. Fährst du aber nicht wenig, richtig?

    Es gibt gute, PV ladende Wallboxen, die aber allerdings Regeltechnisch aus meiner Erfahrung nicht so das gelbe vom EI sind. Es dauert einfach zu lange bis der Strom eingestellt wird, also viel zu träge.


    Beim Laden aus dem Speicher ins Auto hat Biker ja schon was gesagt. Verluste sind da, ganz klar. Die Verluste hast du beim Netzladen auch, sieht man nur nicht ;) Sie entstehen in den Großen Kraftwerken, und den Zuleitungen Deswegen wird der Speicher immer so dermaßen schlecht geredet, weil bei fast allen das Herz nur grün schlägt, wenn das Portemonnaie dicker wird.


    Hast du beim Speicher schon mal über was gebrauchtes nachgedacht? Da kann man auch nen schönes Schnäppchen machen

  • Ich unterscheide wie folgt: (Dafür gibt es drei separate Stromzähler)


    1. Bezugsstrom:


    Das ist der Strom, den ich beziehe; - also teuer einkaufe;


    2. Lieferstrom:


    Das ist der Überschußstrom, den ich einspeiße;


    3. Eigenverbrauchter Strom:


    Das ist der Strom den ich selbst produziere und selbst verwende;


    In meinen obigen Ausführungen habe ich nur vom teuren Bezugsstrom gesprochen.

    Selbstverständlich kommt noch eigen produzierter Strom dazu. (ca. 1800 KWh)


    E-Auto laden:


    Mein E-Auto benötigt mindest 4 KW Leistung, damit das Laden startet.

    Mein PV-Alage liefert maximal 5,5 KW.


    Obwohl ich mein E-Auto auch mit 11 KW laden könnte, stelle ich meinen Ladestrom auf 4 KW ein, um möglichst viel

    PV- Strom zu verwenden.

    Das Laden dauert natürlich länger - ist für mich jedoch kein Problem...

    Mein Wallbox macht das ohne Probleme, Gleiches gilt für das E-Auto;


    4. E-Auto aus dem Speicher laden:


    Auch wenn die selbsternannten Mainstream-Technik-Spezialisten diese Strategie für unsinnig halten, ist es für mich die Zukunft.


    Warum:


    Natürlich hat man evtl. größer 50 % Verlust.

    Aber Überschußstrom nicht zu produzieren, oder für 1,5 Cent Strafabgabe ins Ausland zu liefern ist wesentlich teurer.

    Dann sind nämlich 100 % verloren.


    Auch VW hat das zwischenzeitlich erkannt und plant entsprechend.


    Es wird nur eben noch einige Zeit (Jahre) dauern, bis sich dies bei den Zeitgenossen mit dem sog. Technikwissen durchgesetzt hat.


    In weiteren 7 Jahren sprechen wir dann darüber...







  • Natürlich hat man evtl. größer 50 % Verlust.

    Aber Überschußstrom nicht zu produzieren, oder für 1,5 Cent Strafabgabe ins Ausland zu liefern ist wesentlich teurer.

    Dann sind nämlich 100 % verloren.

    Also größer als 50 % Verlust wird das nicht sein.

    Das ist viel viel weniger. Wie du schon sagst, auch größere Betriebe machen das so dass irgendwo zwischengespeichert und dann die Ladung abgegeben wird. Es ist immer nur der Sichtbare Verlust hier der an den Pranger gestellt wird. Der Verlust ist aber nicht so entscheidend, wenn man genügend Energie hat. Sieht man bei Verbrennern. Da sind 80 % Verlust, es stört aber niemanden weil man halt mehrere Hundert Kwh dabei hat.


    Wichtig wäre also ziemlich einfach massiv ausbauen 10 GW pro Jahr, und mehr. Abregeln wenn es zu viel ist kann man immernoch.

  • Volle Zustimmung, was Du schreibst.


    Die Speicherpreise werden sich in den nächsten Jahren radikal reduzieren.


    Man liegt heute schon bei etwa 80 Dollar/KWh.


    Das bedeutet, daß dann ein 50 KWh Hausspeicher so günstig wird, daß der immer wieder erwähnte Verlust in Verbindung mit dem "zu hohen Preis" keine Rolle spielt.


    Nur in Deutschland wird diese Erkenntnis aufgrund der sog. Mainstreamer wie immer am längsten dauern.


    Das ist so wie bei Glasfaserausbau, oder wie bei der Elektromobilität.

    Deutschland wird aufgrund der Lobbyarbeit in Verbindung mit der zuständigen Bundesnetzagentur so lange es geht auf die Bremse treten.


    Die Zentralisierer (Netzbetreiber) werde natürlich mit weiteren Gutachten (z.B. Prosumer Modell) die Dezentralisierung so lange es geht aufhalten.

    Die Mainstreampresse wird das ordentlich befeuern und die sog. Spezialisten, die zwischen Leistung und Energie nicht unterscheiden können, werden Ihren Senf noch dazugeben.


    Trotzdem wird der Hausspeicher nicht aufzuhalten sein.


    Man wird zukünftig den Autoakku mit einem Hausakku laden und das wird effizient und auch wirtschaftlich sein.












  • Da kannst du vlt einen recht neuen Speicher mit 13,5 kWh bekommen: Powerwall abschalten oder weiter nutzen?