Eigenverbrauch über mehrere Kilometer

  • Hallo,


    ich möchte gerne bei uns im Gewerbegebiet eine Lagerhalle mit PV bauen und den Strom bei uns im Betrieb nutzen, leider sind die 5-10 Kilometer auseinander.


    In der Photovoltaik 10/12 war ein Artikel über Eigenverbrauch und die zusätzlichen Kosten.


    Bei Eigenverbrauch über das öffentliche Netz im räumlichen Zusammenhang wären danach nur die Netzentgelte fällig.
    Bei Eigenverbrauch über das öffentliche Netz nicht im räumlichen Zusammenhang wären es eeg-umlage, Netzentgelte und Stromsteuer.


    Ich gehe mal davon aus, dass das so stimmt. Deshalb meine Frage dazu.


    Räumlicher Zusammenhang? wie weit geht der? im Artikel steht "im selben Netzbereich angeschlossen" was ist ein Netzbereich?


    Da ich bei der Lagerhalle fast keinen Strom verbrauche muss ich ja 10% vom Strom eh fast verschenken, deshalb könnte es sich noch rentieren, wenn der räumliche zusammenhang nicht gegeben ist und dazu noch eine Frage.


    Kann ich mir da dann den Speicher sparen, da wie soll man das überprüfen ob der Verbrauch und die Einspeisung an zwei entfernten orten übereinstimmt. Ich kann mir nicht vorstellen wie das gehen soll wenn ich den speicher z.b. zur PV anlage stelle, dann müsste der mit dem Verbrauch in 5 Kilometer Entfernung syncronisiert werden. Bei einem Speicher beim Verbraucher gleiches Problem nur andersrum.

  • Ich habe es mal hierher verschoben, passt besser.


    In dem Thema bin ich nicht so drin, aber bei 5 bis 10 km kann man EEG-mäßig nicht mehr von einem räumlichen Zusammenhang sprechen. Selbst bei 100 m nicht wenn man den Strom über öffentliche Leitungen transportiert. Was vielleicht geht: Den Strom selbst zu vermarkten und an eine andere eigene Betriebsstätte zu verkaufen. Um das Netzentgelt und die reduzierte EEG-Umlage wird man jedoch nicht drumherum kommen.

    Sonnige Grüße
    Kollektor

  • Zitat von Kollektor

    Ich habe es mal hierher verschoben, passt besser.


    In dem Thema bin ich nicht so drin, aber bei 5 bis 10 km kann man EEG-mäßig nicht mehr von einem räumlichen Zusammenhang sprechen. Selbst bei 100 m nicht wenn man den Strom über öffentliche Leitungen transportiert. Was vielleicht geht: Den Strom selbst zu vermarkten und an eine andere eigene Betriebsstätte zu verkaufen. Um das Netzentgelt und die reduzierte EEG-Umlage wird man jedoch nicht drumherum kommen.


    Hallo Risell,Hallo Kollektor
    Direktvermarktung setzt aber wesentlich höhere Mengen voraus. Bei Mengen unter 500.000 KWh fängt es richtig an


    Gruss
    Liselotte

  • Hallo zusammen,


    rissell, ist denn bei dem Vorhaben etwas herausgekommen?


    Gibt es denn mit den heutigen Bedingungen irgendeine sinnvolle Möglichkeit davon zu profitieren, wenn man einem Standort erzeugt und ins Netz einspeist und an einem anderen Standort (mehrere km) verbraucht? Wäre da eine Art "Pooling" denkbar?