Sperrandrohung n. § 19 StromGVV bei Photovoltaik

  • Hallo sound-around,
    Ich würde ganz ruhig bleiben und nichts machen was mich Geld kostet, du wärst, wie jodl schon schreibt, der erste hier im Forum wo die das durchgezogen hätten. Dann hätten wir auch einen Präzedenzfall, einige haben es sogar darauf angelegt, gesperrt zu werden aber es "leider" nicht geschafft. Ich würde mich an die Schlichtungsstelle Energie wenden, da darf dann aber kein Verfahren parallel vor Gericht laufen, dann halten die sich raus, aber das sollte Dein Anwalt alles wissen.

  • Moin ,
    ich hab jetzt nicht die ganzen Texte hier gelesen , ist das richtig , dass die ganze Sache seit 2012 läuft :?::?::?:
    wenn ich das richtig verstanden habe bist du Volleinspeiser " 2 getrennte Meßeinrichtungen " deine PV -Anlage bezieht aber über deinen Einspeisezähler in der inaktiven Zeit Strom geringfügig ok aber nicht gemessener Bezug ,also entweder brauchst du für deine PV-Anlage einen Bezugszähler " Schwachsinn " oder aber einen 2 -Richtungszähler ob für eine 2 Richtungszähler doppelte Zähler gebühren anfallen weis ich ehrlich gesagt garnicht , ist mir zumindest bis jetzt nicht aufgefallen .
    Aber nun mal ehrlich,um welchen Betrag richtig erhoben oder nicht streitest du dich denn jetzt jährlich :?::?::?:
    Wie heißt es so schön auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand .
    Recht haben kann teuer sein . :wink: :wink:


    Gruß ioni

    48 Siliken SLK60P6L 245
    Dachneigung 30°
    Wechselrichter SMA-Tripower 12000TL

  • Hallo,
    ja, habe auch das Problem ... werde in den nächsten Tagen genauer berichten.
    Vorab:
    - PV-Inbetriebnahme Dez. 2009
    - ausschließlich Einspeisung
    - Zweirichtungszähler a) Zähler für Einspeisung und einen weiteren, der bei Installation 4,3 kWh anzeigte ... jetzt nach fast 6 Jahren steht der auf 4,7 kWh !?
    - ab 2014 habe ich Rechnungen für den 2. Zähler vo Eon bekommen ( 8.- Euro/Mon.) ... bisher habe ich gezahlt (wohl zu Unrecht)
    - in 2015 habe ich die Zahlung unterlassen >>> Folge: jetzt eine Mahnung von Eon erhalten 8-mal 8,-Euro plus 5 Euro Mahngebühren.
    Wie gesagt, werde mich "einarbeiten" (halt dieses Forum durchforsten... Thanks, dass es diese Forum (Euch) gibt)
    LG
    Dirk

  • Ich schließe mich Rohrbeck an; nichts machen, was richtig Geld kostet. Schreibe denen einen netten Brief, dass du dich entschlossen hättest, das im Zweifelsfalle juristisch klären zu lassen. Und vergesse nicht einen Link auf diesen Thread beizufügen. Ich halte es für ziemlich fraglich, ob die wegen so einem Pillepallebetrag einen Prozess riskieren wollen, über den online berichtet wird und bei dem es zudem fraglich ist, ob sie Recht bekommen.


    Ich meine, den Thread haben immerhin schon 31.356 Leute angeklickt.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Hallo, ich habe die Problematik mit den doppelten Zählergebühren jetzt mal in einem taz-Artikel aufgegriffen:
    http://taz.de/!5252020/


    Darin finden sich mehrere Aussagen, die für alle Betroffenen interessant sein dürften:
    - Eon hat mitgeteilt, dass sie erst ab einem Jahresverbrauch von 1 kWh von einem Strombezug ausgehen, der einen Vertrag auslöst.
    - Die Bundesnetzagentur sagt, dass es zwar die Pflicht zur genauen Stromabrechnung gibt, wenn ein Zweirichtungszähler eingebaut ist. Es gibt aber ausdrücklich keine Pflicht, bei kleinen Solaranlagen einen Zweirichtungszähler einzubauen.
    - Und aus technischer Sicht gibt es bei Frachleuten erhebliche Zweifel, ob die Zähler für die geringen Strommengen nicht viel zu ungenau sind, um einen Verbrauch vor Gericht nachzuweisen.

  • Hallo,
    war ein paar Tage in Urlaub und habe es verpasst, zeitgerecht zum Jahresende meinen Stromlieferanten , halt Eon, zu kündigen (wird mittelfristig nachgeholt).
    Eon hat mir geantwortet …. Super, aber, es wird lediglich auf den Netzbetreiber verwiesen(siehe bitte attachment).
    Frage mich jetzt, wer ist denn mein Geschäftspartner …. schließlich richtet Eon die Rechnung (inkl. Mahngebühren etc.) direkt an mich.
    Ok, die Zählergebühr für den redundanten, zweiten Zähler reduziert nachträglich meine Rendite
    auf nahezu 0%....(ist halt ´ne kleine PV-Anlage)… ok, vielleicht tröstet es mich, etwas für die Umwelt getan zu haben (wenn Wechselrichter und Module noch ein paar Jahr halten)….. Spaß hat es jedoch immer gemacht…, daran ist dieses Forum nicht ganz „unschuldig“ ;-)


    LG
    Dirk (der auch bei der Direktversicherung nachträglich „besch…“ wurde, Kollektor;-)
    Es gewinnen immer nur „die Maschmeiers“

  • Wie hoch war denn dein Verbrauch? Hast du neben der Anlage noch einen Hauszähler an dem Anschluß? Dann dürfte es immer noch das einfachste sein einfach auf kaufmännisch bilanzielle Volleinspeisung umzubauen. Kostet zwar auch was, aber dann ist das Thema ein für alle mal gegessen. Nach den 20 Jahren EEG wirst du das vermutlich sowieso umbauen lassen und jetzt kannst du mit den Ausgaben (nicht lang fragen, das sind Betriebsausgaben)/Verlusten möglicherweise steuerlich mehr anfangen als dann.