Halbinsel mit Modulwechselrichtern?

  • Hi,
    bei meinen immer kurioser werdenden herumspinnereien ist mir nun dies in den Sinn gekommen:
    Ich habe nur noch recht kleine flächen übrig, die auch noch unterschiedlich geneigt und verschattet sind (abgesehen von einer größeren nordwestdachfläche).
    bei meinen recherchen bine ich nun auf zwei sehr lockende gerätschaften gestoßen: den studer xtender und den ap-tronic modulwechselrichter.
    mein ansinnen:
    ist es möglich, immer wieder ein paar modulchen mit einem mudulwechselrichter zu installieren und wie eine "halbinsel" netzgestützt zu verschalten?
    einspeisen mag ich nix, das macht s chon die 7,1 kwp anlage bei vaddern, zudem würde ich die anlage sukzessive erweitern wollen, und dann jedesmal für 500wp anträge stellen lockt mich nicht besonders...

  • Ja. Klar. Geht.


    Der Studer Xtender und auch die Victron Multiplus und Quattro können das. Nennt sich auch AC-Kopplung. Überschüssige AC-Leistung wird in die Batterie eingespeist.


    Davon ab: Bei PWM-Ladereglern und Parallelverschaltung der Module ist die Ausrichtung und Verschattung der Module ebenfalls Wurst.

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  • Was ist denn bei diesem System, wenn die Batterie voll ist und Leistung aus den Modulwechselrichtern kommt?
    Wird dann bei diesem System sichergestellt, dass man nie einspeist?
    Angenommen es wäre so, dann müsste man diese Anlage ja nicht unbedingt offiziell anmelden, da man nie im Kontakt mit dem öffentlichen Netz ist. Das wäre ein interessanter Ansatz....

    9,87 kWp # Refusol 10k # 42 x Q-Cells Q.base 235

  • Zitat von Maddin0r

    Was ist denn bei diesem System, wenn die Batterie voll ist und Leistung aus den Modulwechselrichtern kommt?
    Wird dann bei diesem System sichergestellt, dass man nie einspeist?
    Angenommen es wäre so, dann müsste man diese Anlage ja nicht unbedingt offiziell anmelden, da man nie im Kontakt mit dem öffentlichen Netz ist. Das wäre ein interessanter Ansatz....


    Ich weiß ja nicht. Dann kannst du auch gleich einen Solarladeregler statt des Netzwechselrichters benutzen. Dann noch einen XTender, der sowieso dynamisch Netz- und Wechselrichterstrom nach Bedarf zusammen mischen kann, und du hast das selbe einigermaßen sauber. Knackpunkt hierbei ist freilich, dass das ursprüngliche Thema nicht mehr so richtig erreicht wird, außer der Akku und Batteriewechselrichter sind schon für den zukünftigen Ausbau dimensioniert. :juggle:

    Halbinsel 3,44KWp, 48V/250Ah Staplerakku, TriStar MPPT60, 2 Studer XTM 2600-48
    TriStar TS60 mit 3KW Heizstab als Dump für den Überschuss

  • Netzwechselrichter haben den Vorteil , dass Sie zum Inselwechselrichter AC power drauf addieren und , ist der Verbrauch eher waehrend des Tages , dan arbeiten diese eher effizienter , ist jedoch der Verbrauch im Haushalt auch in der Sonnen armen Zeit des Tages , dann ist eher ein Laderegler zu bevorzugen ..........


    Ich wuerde heute wahrscheinlich mischen (Laderegler und Netzwechselrichter)


    Zitat

    Was ist denn bei diesem System, wenn die Batterie voll ist und Leistung aus den Modulwechselrichtern kommt?

    naja der Inselwechselrichter regelt den Netzwechselrichter dann ab , nur das waere mir zu wenig , deshalb entweder ueber den Inselwechselrichter dann Heisswasser machen oder an der Batterie einen "Dump load controller " Laderegler mit DC Heitzelement


    Gruss

  • hm, vielleicht hab ich mich mit "halbinsel" auch falsch ausgedrückt:
    auf batterien ist ge..., die nmöcht ich vorerst vermeiden. mir geht es darum:
    ich möchte verschiedenste flächen möglichst mit unterschiedlichen modulen (immer das was ich mir leisten kann oder ausprobieren will) belegen und jeweils über modulwechselrichter abnehmen; zudem möchte ich vermeiden, die anlage anmelden zu müssen.ergo: keine einspeisung!
    ein "dump load controler" wäre in meinem fall (holzvergaserkessel mit solarthermieunterstützung und einer heizpatrone für den notfall) gar nicht die dümmste lösung. wo gittsn des?

  • Wir fassen zusammen:
    Module versch. Bauart - je nach dem wie erhältlich bzw. finanzierbar !
    Auf Batterien verichen !
    Modulwechselrichter - gehen nicht , da keine Netzanbindung !
    Was bleibt:
    eine DC-Spannung entspr. Sonneneinstrahlung und je nachdem die Module verknüpft sind.
    Meine Frage nun:
    Was soll das Ganze ???


    LG
    Roberto

  • Zitat von Tatra603

    hm, vielleicht hab ich mich mit "halbinsel" auch falsch ausgedrückt:
    auf batterien ist ge..., die nmöcht ich vorerst vermeiden. mir geht es darum:
    ich möchte verschiedenste flächen möglichst mit unterschiedlichen modulen (immer das was ich mir leisten kann oder ausprobieren will) belegen und jeweils über modulwechselrichter abnehmen; zudem möchte ich vermeiden, die anlage anmelden zu müssen.ergo: keine einspeisung!
    ein "dump load controler" wäre in meinem fall (holzvergaserkessel mit solarthermieunterstützung und einer heizpatrone für den notfall) gar nicht die dümmste lösung. wo gittsn des?


    Hi, das ginge schon, was du brauchst ist ein Insel-WR und Batterie, die könnte ja sehr klein und damit billig ausgelegt sein.


    Z.B. mit nem Victron könntest du dann mit deinen Modulen in diese Insel einspeisen (tagsüber) und den Strom selbst verbrauchen. Sobald der Verbrauch die Erzeugung übersteigt (Akkuspannung bricht ein) muss der Victron auf Netz umschalten. Auf Dauer dürfte das dem Akku aber nicht bekommen, wahrscheinlich wäre hier sogar ein Starterakku geeignet, der kurzzeitig Höhe Ströme liefert aber nicht für Zyklenbetrieb ausgelegt ist. Muss er bei dir ja auch nicht.


    Ein Studer Xtender oder so ginge wohl auch, der kann wohl Insel und Netz-Strom mischen nach Bedarf, geführt über die Akkuspannung. Ob das gut geht? Ich warte auf Erfahrngsberichte.


    Bastel

  • Zitat von Bastel

    Ein Studer Xtender oder so ginge wohl auch, der kann wohl Insel und Netz-Strom mischen nach Bedarf, geführt über die Akkuspannung. Ob das gut geht? Ich warte auf Erfahrngsberichte.


    Ich habe leider erst gestern die letzten fehlenden Kabel bekommen, um meine Module fertig zu installieren. Bis also reale Erfahrungen da sind, wird es wohl noch etwas dauern. Aber ich habe bereits seit einigen Wochen den XTender im Probebetrieb laufen, bei dem der Akku halt über Netz aufgeladen wird, aber ansonsten im Batterievorrang läuft.
    Bisher gab es Probleme mit der Automatiksicherung, die ich jetzt durch einen Schalter und eine normale Schmelzsicherung ersetzt hab. Seitdem tut er genau was er soll. Allerdings kommt es bisher eher selten vor, dass er Netz zumischen muss. Wird sich aber ändern nachdem ich nach und nach zusätzliche Verbraucher dazu schalte. Mein kleiner XTS hat halt nur 16A, die er vom Eingang nehmen kann (gibt aber hinten bis zu 20A aus). Bei früheren Versuchen hatte ich z.B. Trockner(700W), Waschmaschine (bis zu 2KW) und Kleinkram mit rund 800W gleichzeitig laufen. Ging klaglos, bis besagte Sicherung ohne Grund nach rund 45min ausgelöst hat. Erstaunlicherweise lief der XTS 1200 die ganze Zeit sogar leicht oberhalb seiner P30-Leistung von 1200W(~1330W). Auch die Kombie (war nur ein Test, bevor wieder wer meckert) von Heitzlüfter und Heißluftföhn von zusammen knapp 4000W lief neulich ohne Probleme für 1h, bis ich abgebrochen habe.
    Also, das Wochenende kommt endlich die PV auf's Dach, dann werd ich ab und zu mal ein Update in meinem Thread dazu posten.

    Halbinsel 3,44KWp, 48V/250Ah Staplerakku, TriStar MPPT60, 2 Studer XTM 2600-48
    TriStar TS60 mit 3KW Heizstab als Dump für den Überschuss