Atomstrom ist der teuerste!

  • Endlich schreibt es mal einer :-)


    Jedes mal wenn wieder einer gegen de atomausstieg Klagen will, wurde ich mal als Umweltminister meine sekretarin anweisen mich mit den Vorständen der G4 verbinden zu lassen......


    Tenor......
    Euer Atommüll strahlt zum Teil mehrere Millionen Jahre.......
    Wir haben hier ein staatlich verwalteten entsorgungs Topf, für jeden erzeugten atomaren Abfall müsst ihr bei der Erzeugung die entsorgungskosten für die nächsten 1000 Jahre hinterlegen...... Ansonsten wird euch die Erzeugung von weiterem abfall untersagt / die betriebserlaubnis entzogen :-)


    Ich denke die Klagen waren schnell im griff :-)


    Grus
    Blacki

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • jedes Atomkraftwerk bringt dem Betreiber am Tag ca. 1 Million € Gewinn!
    Daher darf so ein Bau eines AKW auch so teuer sein. In wenigen Jahren ist das Ding bezahlt.
    Das Geld wird eingesteckt.


    Der Verbraucher zahlt seinen Strompreis und mit seinen Steuern die Endlagerung.
    Eigenartig das hier die Medien nicht genauso "zum Sturm" blasen wie es derzeit bei der eneuerbaren Energie geschieht.


    Ob dies von "oben" so gewünscht ist!!

  • Für neue AKWs (bei uns ja zum Glück kein Thema mehr) gibt es hier eine gute Zusammenstellung:
    http://en.wikipedia.org/wiki/E…_new_nuclear_power_plants


    Für alte Kernkraftwerke stehen für mich die nicht abgerechneten Versicherungskosten im Vordergrund. Einfach mal die vom Volk unwissentlich und unwillentlich gestellte Haftpflichtdeckung für Großschäden zum 1.1.2013 kündigen und eine privatwirtschaftlich gedeckte Haftpflichtversicherung fordern (wie wir es für jedes Auto und jedes Mofa heute schon tun). Dann sind die Dinger zum Kündigungstermin dicht.


    Bemerkenswert auch der Schritt von Vattenfall den Beherschungsvertrag mit der deutschen Tochterfirma zu lösen. Da fangen die Absetzbewegungen schon an was die Nachsorge und Endlagerung angeht.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Die Leute sind schon super drauf!


    Wenn von denen die sowas schreiben, mal wenigstes einer eine Bilanz aufgestellt hätte (kleine GmbH) dann könnte ich solch einen Unsinn glatt glauben. Die Brennstäbe in Kraftwerken und die Revisionen (größere) kann man leider nicht einfach so im ersten Jahr tot machen. Zudem ist es grade bei kapitalintensiven Unternehmen viel wichtiger den cashflow zu wissen.


    Die Gewinne aus den noch laufenden KKW können sie ganz bequem mit Buchverlusten aus den abgeschalteten Mailer verrechnen bzw. mit Aufwendungen für den Rückbau etc.


    Na logisch ist ein KKW zu betreiben, ein sehr gutes Geschäft, aber das war es auch, als die Dinger neu waren.

  • es ist der cashflow. Kann PV-Berlin nur beipflichten. Jeder Buchhalter lacht sich bei solchen Beiträgen "den Arsch ab".


    Und damit sind wir auch am Punkt: Mich interessiert doch überhaupt nicht, ob eine Anlage Gewinn macht oder nicht.
    Mittlerweile muss man ja fragen... "Gewinn? Welchen denn? der nach HGB a.F., HGB n.F. (BilMoG), IFRS, US-GAAP, EStG? Welches Schweinderl hätten's denn gerne?"


    Einzig interessant ist doch an einer Gesellschaft, wieviel cash sie produziert.
    Dauerhaft hat es noch keiner geschafft, mit Verlusten Geld zu verdienen. Allerdings ne ganze Zeit lang interessiert es doch keinen Schwanz, ob der Laden am Jahresende Gewinn oder Verlust gemacht hat. Solange noch Geld da ist, um Gehälter, Boni, Dividenden auszuzahlen, ist die Welt in Ordnung.


    (Welche bescheuerte Theorie: 2 Unternehmen... beide produzieren 1 Mio cash in die Täsch. Das eine schreibt maximal ab; das andere minimal. Die Gewinne (Verluste) driften auseinander. Und nur weil da ein Buchhalter an der AfA-Schraube gedreht hat, soll nun ein Unternehmen besser sein, als das andere?
    Ich mach den Job vielleicht zu lange, um den Gedankenansatz zu kapieren.



    BTW: Ich finds lustig, wie hier im Forum immer wieder neue kreative Möglicheiten gefunden werden, bestimmte Arten von Strom teurer zu machen. Ich wünschte mir die gleiche Motivation bei der Suche nach Möglichkeiten, wie wir dafür sorgen, dass der Strom nur noch 10 Cent /kWh kostet. Unser Problem ist ja mittlerweile, dass schon der untere Einkommensmittelstand am Horizont die Zeit gekommen sieht, wo er sich zwischen "Licht an" oder "satt" entscheiden muss.
    Freunde... wenn die alle nen Knüppel nehmen und uns Betreibern damit auf den Kopf hauen.... ich könnts verstehen.
    (Ob die Gründe dann gut oder schlecht, berechtigt oder unberechtigt, richtig oder falsch, grün, rot oder schwarz sind... ist relativ zweitrangig.)

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung