Kabelverlegung unter den Modulen OK???

  • Frage an die Praktiker:
    ist die auf den beiden Bildern http://annaeleonore.de/DSCF0021.jpg und http://annaeleonore.de/DSCF0025.jpg abgebildete Kabelverlegung so OK?? Habe Bedenken wegen der Steckerverbindung die meinem Gefühl nach zu weit unten auf den Ziegeln hängt. Besteht da nicht die Gefahr das bei starkem Regen Wasser eindringen kann??
    Wie sieht eine fachgerechte Kabelverlegung unter den Modulen aus?


    Vielen Dank


    gruss wemu

    7,5kWp / 30 x Axitec AC250M 156-60S / 2 x SMA SB4000TL21 / seit 03/2012
    Ausrichtung 10° West, DN 30°
    Solarthermie: 8m² Flachkollektoren + 400l Speicher seit 4/2004

    Hyundai Kona 64kWh (ab dem 2.Quartal 2022)

  • Wegen Wasser würde ich mir da keine Sorgen machen, wahrscheinlicher ist das die Kabel auf dem Ziegel scheuern. Ich würde so was nicht abliefern...


    Gesendet via Samsung S2

  • Wurde das blaue (minuskabel) nur deshalb so oft um die aluschine verwickelt, weil es zu lang war ???


    Sowas nennt man Murks.


    Wenn ich Sowas an meiner Anlage hätte würde ich den monteur an den Ohren auf's dach ziehen und ...


    Oder wer hat die Module verkabelt ?


  • die Montage der Module mit Verkablung auf dem Dach wurden vom Solateur durchgeführt, die AC Seite von mir selbst.
    Da ich bis zur Montage meiner Anlage PV nur von den Nachbardächern aus der Entfernung kenne habe ich natürlich keine Erfahrungen und weiß somit auch nicht wie die Kabelverlegung unter den Modulen fachgerecht aussehen sollte.


    Vielleicht hat jemand einen Link mit entsprechenden Infos oder Bilder dazu.


    gruss wemu

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  • Servus aus Nordbayern/Unterfranken


    Hier wurde eindeutig nicht nach den allgemein gültigen Regeln der Technik gearbeitet und durch die unsachgemäße Verlegung der elektrischen Kabel usw. eine mögliche Gefahrenquelle geschaffen !


    Als DIN würde ich hier die DIN VDE 0100-520 (Unsachgemäße Verlegung und/oder unzureichende Sicherheitsabstände zu äußeren Wärmequellen, Beschädigungen der Leitungsanlagen durch äußere thermische, mechanische und chemische Einflüsse, wie z.B. Wärmestrahlung, Hitze oder Kälte, Beaufschlagung mit UV-Strahlung ) hinzuziehen.


    Ich denke mal, wir sind uns alle einig darüber, dass die Kabel an die Unterkonstruktion mit Kabelbindern hochgebunden werden sollten.
    Dies dient vor allem dem Schutz vor Nässe. Es ist durchaus möglich, dass ein Steckverbinder genau in der Vertiefung eines Dachziegels liegt. Korrosion, Übergangswiderstände, Stringunterbrechnung, Kurzschlüsse etc. könnten die Folge sein (vermutlich erst nach Jahren).
    Ausserdem könnte es passieren, dass tauender Schnee / Eis unter die Module rutscht und einen Steckverbinder abreißt.
    Schon traurig, dass man sowas noch erklären muß ... und solche Beiträge hier im Forum in regelmäßigen Abständen immer wieder auftauchen.


    8) igen Gruß, Heiko

    21,62 kWp Gesamtleistung, mit Eigenverbrauch
    10,34 kWp Hausdach West 274° DN 45°
    7,52 kWp Hausdach Ost 94° DN 45°
    3,76 kWp Garage Süd 184° DN 45°
    92 Module aleo solar S 19 235 W, 2 Kaco Wechselrichter Powador 12.0 TL3


    Luschenzähler: 8
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  • Hi @ll,

    Zitat von Heiko Krause

    Ich denke mal, wir sind uns alle einig darüber, dass die Kabel an die Unterkonstruktion mit Kabelbindern hochgebunden werden sollten.


    Ist da die Din VDE 0100-520 die einzige Quelle,
    oder gibt es da noch mehr Quellen, wo man nachschauen kann,
    ob eine Verlegung von Kabeln auf den Dachziegeln unsachgemäß ist
    und der Betreiber Nachbesserung verlangen kann?


    Rainbow

    PV Anlagen: 30,11 KWp


    Smart ed 1/18 bis 12/19

    Zoe ab 12/19

    Ladeplatz: 20 KW


    GJK: 49; D: 3

  • Hallo.
    Wie oben schon beschrieben sollten die Leitungen ohne Schlaufen und "Knoten" an der UK befestigt werden. Rutschender Schnee, der Verbindungen löst ist eine Sache, eine vllt noch größere ist, dass sich Blätter usw an solchen stellen sammeln und bei regen wird Feuchtigkeit an die Kontaktstellen geleitet und schädigen diese. Ich hatte auch ein paar mal den Fall, dass Vögel solche " Knotenpunkte" als perfekten Nistplatz ansehen und dort ihre Nester bauen. Tut den Verbindungen sicher auch nicht gut. :roll:


    Gruß bernd

    1) 72x Evergreen ES-A205-fa3, 1 Refusol 16K
    2) 72x Evergreen ES-A210-fa3, 1 Refusol 16 K
    3) 40x Winaico P6 WSP-235, 1 Refusol 10 K
    4) 39x Naps Pallas 210 PBW , 1 Danfoss TLX 8K
    5) 40x Naps Saana 240 PBW, 1 Danfoss TLX 10K


  • Warum diese Frage?
    Kabel teilweise auf der Dachhaut ist manchmal bei großen Modulen handwerklich nicht ganz zu vermeiden. Aber die Steckverbinder in der regenabführenden Schicht geht NICHT! Im Winter frieren die Steckerteile auf und brechen, wenn Fechtigkeit im Spiel ist. Irgendwann Isolationsfehler und Leckströme.
    Ein Betreiber kann immer Nachbesserung verlangen, wenn er diese Situation vorliegen haben sollte, aber es helfen bei den Installateuren, die dies angerichtet haben, selten ein Hinweis auf 5 Normen, die das Thema sinngemäß richtig abhandeln, weil bereits bei der Ausführung alles ignoriert wurde oder eben unbekannt ist. Einsicht erwarte ich da eher weniger, auch wenn das Geschriebe in die richtige Kerbe haut.


    Das Thema ist aber wie Wechselstrom. Letzte bewusst Behandlung hier http://www.photovoltaikforum.c…dach-p655013.html#p655013
    Es geht nicht darum Normen zu zitieren, sondern den Verstand bei der Ausführung einzuschalten. Bei sachgerechter Ausführung kostet es nicht wirklich mehr. Unter den wohlwollenden richtig motivierten "Fachkreisen" ist die Zeit diese Diskussion immer wieder neu zu führen überher.
    Grüße

  • Nachdem mein Solateur auf meine Reklamation wegen mangelhafter Kabelverlegung keinerlei Reaktion zeigt und auch telefonisch nicht zu erreichen ist habe ich beschlossen die Sache selbst zu erledigen.
    Da ich bei den meisten Modulen von der Oberkante her an die Kabel und Stecker rankomme müsste ich rein theoretisch nur 4 Module wieder demontieren um an alle ranzukommen.


    Nun habe ich folgende Fragen: Bei den nebeneinander montierten Modulen lassen sich die Steckverbindungen mittels Kabelbinder ja recht gut parallel am Untergestell fixieren. Wie funktioniert dies nun bei den Modulen die über einander montiert sind. Die Kabel mit Steckverbindung lagen auf den Dachziegeln auf. Wäre die Verlegung wie auf dem folgenden Bild zu sehen besser? Oder sollte dies wegen dem leichten Zug auf der Steckverbindung so nicht montiert werden?


    Wie muß ich vorgehen wenn ich einzelne Module demontieren möchte? WR ACseitig abschalten, dann den DC Trenner am SB4000TL21 entfernen, danach die Steckverbindung des Moduls öffnen????


    Natürlich wäre es besser gewesen die Module zwecks sauberer Kabelverlegung eventuell alle wieder zu demontieren. Diesen großen Aufwand (Gerüst wäre natürlich auch wieder erforderlich) möchte ich aber nicht betreiben. Und den Solateur mit Anwalt etc. dazu zwingen, dazu ist mir das finanzielle Risiko zu groß. (keine Rechtschutzversicherung)


    Danke für eure Infos


    wemu

    Bilder

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