SMA Webconnect

  • Zitat von choehle

    Verfügbar sind sie jetzt - die ersten Kunden haben schon welche bekommen
    (http://www.photovoltaikforum.c…-manager-t66265-s177.html).


    Preis kann in verschiedenen WebShops nachgesehen werden
    (https://www.google.de/search?q…&sourceid=chrome&ie=UTF-8)


    Webconnect? Funksteckdosen?
    Ich kann nimmer folgen... :shock::?:

  • Zitat von Arlen

    Hat schon jemand infos darüber was genau webconnect ist und was es kann?


    Es ist zwar zu lesen das man keine zusätzliche sma hardware benötigt,
    aber ich kann nichts von einer bluetooth schnittstelle lesen.
    (was ja zb beim SB4000TL die einzige serienmäßige schnittstelle ist)



    Der Thread geht doch übr die WebConnect Verbindung.


    Wer kann etwas über Verfügbarkeit, Preis und Nachrüstbarkeit aussagen.


    Viele Grüße
    user4711

  • Hallo zusammen,


    Webconnect ist bei den WR´s der neuen Generation (TL-20 / TL-21 / TP usw.) ein otpionales Data Modul dass auf dem gleichen Platz wie das RS485 Data Modul eingesetzt werden kann. Laut Aussagen auf der InterSolar 2011 sowie einigen aktuellen SMA Unterlagen, scheint es auch ein Webconnect PiggyBack für ältere WR´s zugeben. Da in den WR´s derzeit nur ein Steckplatz für ein Data Modul oder ein Piggy Back vorhanden ist, kann ein Parallelbetrieb von Ethernet mit Webconnect und dem alten RS485 nicht erfolgen. Bei den neuen WR´s müsste eine eine BT-Funktion parallel zum WebConnect theoretisch gehen (ist bei der Kombination BT und RS485 heute auch möglich).


    Bis 4 Wechselrichtern ist somit zukünftig eine WebBox nicht mehr erforderlich.


    Abzuwarten ist hier aber noch, ob Webconnect wie die WebBox auch alle Datenkanäle in den Zeitintervallen für eine gute Anlagenüberwachung und Fehlerauswertung zur Verfügung stellt. Beim Sunny Home Manger wurden hier ja leider viele Abstriche gemacht und nur ein kleiner Teil der Datenkanäle ausgewertet, so dass für eine vernüftige Anlagenüberwachung im Sunny Portal trotzdem eine WebBox erforderlich ist.


    Aus der Beschreibung, die im ersten Beitrag verlinkt ist, entsteht der Eindruck, das auch bei Webconnect nur einige Daten ausgelesen, übertragen und übersichtlich dargestellt werden.



    Wenn dem so ist, dann wird es auch hiermit schwer fallen speziell String- oder Modulfehler über diese Anlagenüberwachung zu erkennen, was bei der WebBox und der Darstellung in 5 Minutenintervall auf Sunny Portal heute sehr gut geht.


    Hier gilt es abzuwarten was Webconnect wirklich leistet, bevor man sich ein Urteil erlauben kann. Beim Preis kann man nur Vermutungen anstellen, es müsste sich eigentlich auf dem Level eines RS485 Data Moduls so bei ca. 100,- € liegen. Dies gilt für Nachrüstungen. Bei einigen neuen WR´s soll die Schnittstelle schon serienmäßig vorhanden sein ( z.B. SMA TP 5000 bis 9000). Nach Aussagen einiger Händler wird die Schnittstelle ab Oktober 2012 erwartet.


    Lobenswert ist hier schon mal, dass SMA wieder, nach dem BT-Ausflug, auf IT-Standards zurückkommt mit denen auch eine sichere Datenübertragung möglich ist.


    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Ich glaube nicht das mit dem webconnect interface eine ähnlich komplexe auswertung möglich sein wird wie mit der webbox.
    Das würde vom produktsortiment her keinen sinn machen...

    33x Sanyo (7,92kWp) an 2x SMA SB4000TL-20

  • Hallo PV-Gemeinde,
    ich haber in meinen neuen SMA STP 7000TL-20 ein Webconnect-Modul integriet und dies sendet auch ins SunnyPortal (die Web-Anbindung ist echt einfach). Ein nettes Gadget im Portal ist auch die Anzeige der aktellen Leistung (ca. 10 Sek. Takt), aber der Leistungsumfang gegenüber des "echten" Portal ist relativ dürftig. Man keine eigenen Seiten zur Darstellung bauen und es können die einzelnen Tracker nicht ausgelesen bzw. visualisiert werden. Einzig die gesamte Leistung wird übermittelt, nicht einmal eine spezifische Wechselrichterleistung kann abgelesen werden. Echt sehr mager und nicht mit einer Datenloggerüberwachung zu vergleichen. Am Webconnect-Modul kann nur DHCP oder eine statische IP vergeben werden, sonst nichts und schon gar kein FTP-Upload. Ist hald nur ein "Zuckerl".


    mfg Sepp

  • Zitat von MortenFabriciusOlesen

    Weiss jemand ob mann mit dem WebConnect ein push FTP konfigurieren kann?


    I würde gerne jede 5 Minuten ein log an z.B. pv-log.com senden.


    Mfg
    Morten (Dänemark)


    Soweit es uns bekannt ist, kannst Du auch mit WebConnect tägliche Email Reports vom SunnyPortal erstellen und somit über den Email-Import Daten zu PV-Log übermitteln:


    http://hilfe.pv-log.com/knowle…enimport-%C3%BCber-e-mail


    Grüße PV-Log Team

  • Hallo zusammen,


    der folgende Beitrag bezieht sich auf eine Diskussion um die neue SMA Webconnectschnittstelle, die bis her in einem WR-Beitrag geführt wurde: http://www.photovoltaikforum.c…neration-stp8-t84628.html .


    Da die Diskussion immer allgemeiner wird, macht es Sinn sie hier im eigentlichen Produktthread weiterzuführen, so dass sie für alle verfügbar ist.



    Zitat von pvplaner2010

    Scheinbar sieht SMA dass eher genau so wie ich? Oder haben die Jungs in der Entwicklung auch keine Ahnung? Was ist es also, was bei Sunny Portal fehlt?



    Also die SMA Entwicklung hat schon Ahnung und auch gute und innovative Ideen. Wo es meiner Meinung derzeit bei SMA etwas fehlt ist die interne Kommunikation zwischen den Fachbereichen und strategische Produktplanung.
    Durch die guten Jahre im Bereich Solarwirtschaft hat SMA für jedes neue Produkt einen neuen Fachbereich mit eigenen neuen Mitarbeitern eröffnet. Allerdings wusste vermutlich manchmal die eine Abteilung nicht was die andere tut oder was das Unternehmen eigentlich schon gutes hat und kann. Dies kann man in der Produkten die in letzter Zeit vorgestellt wurden sehen und lässt zumindest für uns Außenstehende den Eindruck entstehen, dass hier die Abstimmung fehlt.
    Eigentlich ist ein Mitarbeiteraufbau grundsätzlich sehr zu begrüßen - trotzdem sollte man die Prozesse im Unternehmen weiter optimal führen, auf guten Komponenten aufbauen und nicht das Rad ständig neu erfinden. Nun sieht die wirtschaftliche Situation anders aus und SMA muss leider auch viel Personal abbauen (ca 1.000 Mitarbeiter in 2013) - was für die betreffenden Mitarbeiter nun nicht sehr schön ist. Dies hätte man im Vorfeld mit einer angemessenen Personalplanung etwas langsamer angehen sollen - was viele SMA Mitarbeiter hier in der Region auch derzeit kritisieren und dadurch Arbeitsplätze längerfristiger gesichert hätte.


    In dem Konzept von SMA fehlt nichts. Die Lösungen die SMA in den letzten Jahren im Bereich Anlagenüberwachungen aufgebaut und entwickelt hat sind sehr hochwertig und waren zumindest bis zur WebBox auch immer aufeinander abgestimmt.
    Auf dem Markt gibt es kaum eine vergleichbare gute Lösung wie es SMA Ihren Kunden angeboten hat. Diese Lösung ist z.B. mit den Sunny Portal heute immer noch da und voll funktionsfähig - auch die neuen Wechselrichter liefern intern immer noch alle wichtigen Parameter für die Messkanäle. Somit hat es hier nichts mit Kosten zu tun warum neue Lösungen dies vorhandene Standards nicht unterstützten. Fragt man mal nach gezielt nach, stellt man teilweise wirklich Unwissenheit über diese vorhandenen Funktionen und den damit verbunden Nutzen für den Kunden fest.


    Das Problem hat meiner Meinung damals mit der Bluetooth Entwicklung angefangen. Dies Kosten hätte sich das Unternehmen sparen können und gleich eine auf Ethernet basierende Kommunikationslösung entwickeln sollen wie sie schon seit Jahren auch bei den SMA Zentral WR´s im Einsatz ist. Aber hier scheint meiner Meinung nach wohl die Marketingidee des Bluetooh mehr im Vordergrund gestanden zu haben wie eine vernünftige und sichere Technologie.


    Grundsätzlich begrüße ich die Einführung des Ethernetschnittstelle sehr - aber zumindest Stand heute herrscht zum Thema Anlagenüberwachung bei SMA meiner Meinung nach ein totales Produktchaos das die Kunden extrem verunsichert oder wirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen ist. Mich würde es hier nicht wundern, wenn alleine aus diesen Gründen schon einige Kunden keine SMA WR´s mehr kaufen oder Solarteure diese nicht mehr empfehlen.


    Hier muss SMA meiner Meinung nach unbedingt nachbessern und ein abgestimmtes Konzept den Kunden anbieten. Auch ist es sehr wichtig eine offene und standardisierte Schnittstelle für andere Lösungen zu bieten. Wie auch bereits seit langen im IT-Sektor der Fall ist, wird auch in der Energiewirtschaft nicht mehr das einzelne Produkt im Vordergrund stehen sondern die Lösung und deren Kompatibilität und Offenheit zu einer Energiemanagementlösung.


    Wenn man sich aktuell auf dem Sektor umschaut wird das Energie- und Hausmanagement ein wichtiger Bestandteil werden und hier viele Anbieter neue Lösungen anbieten. Technologisch hat sich hier sehr viel in den letzten Jahren getan und auch die großen Energieversorger und auch Stadtwerke bieten hier immer mehr Lösungen für Ihre Kunden an (siehe z.B. aktuelle Werbung von RWE und EON).


    Die PV-Anlage wird zukünftig nur eine Komponente (Produkt) eines Energiemanagementsystems darstellen. Wer hier offene Systeme anbietet wird dann auch mit in dieser Liga spielen dürfen. Eigenbrödler und Egoisten werden das Nachsehen haben und zu den Verlierern gehören.


    Da Hardware heute nun günstig und leistungsstark ist und die Intelligenz / Funktionalität heute per Software (Firmware) umgesetzt wird, hat SMA somit meiner Meinung nach alle Möglichkeiten aus dem SHM und aus Webconnect noch eine vernünftige und brauchbare Lösung zu machen. Was leider fehlt und immer wieder kritisiert wird, dass es von SMA leider keine öffentliche Stellungnahme gibt und eine Roadmap aufzeigt, was mit den Produkten noch angestrebt wird. Dies wäre sehr wichtig um dem Kunden hier Sicherheit zu geben und verhindert falsche Entscheidungen zu treffen die sich auch wirtschaftlich auf SMA auswirken können, weil vielleicht der ein oder andere sich sogar für einen anderen WR-Hersteller entscheidet.


    Es macht nicht Sinn immer alle Altlasten mitzuschleppen. Somit sehe ich den Wegfall der „alten“ RS485 Technologie auch als nicht so tragisch an, allerdings sollten dann auch Alternativen geschaffen werden


    Für mich wären hier folgende Punkte wichtig:


    Offenes Schnittstellenprotokoll
    für Ethernet für andere Energiemanagement- oder Überwachungslösungsen.
    Vorteil und Nutzen SMA: die WR´s lassen sich auch bei bereits vorhanden Systemlösungen des Kunden mit hinzufügen. Fehlt diese Möglichkeit so wird der Kunde sich nicht für SMA Systeme entscheiden.


    Ausbau der Datenloggerfunktionen
    der WR stellt alle Infos bereits zur Verfügung und Sunny Portal kann diese bereits sehr komfortabel darstellen. Ohne diese Funktionen und mit der reinen Darstellung der Ertragsdaten ist eine vernünftige und sichere Überwachung der Anlage nicht möglich und bedeutet für den Kunden unter Umständen weitere Kosten bei einem möglichen Fehler. Ich denke, dass sogar einige Kunden bereit wären für die Nutzung dieser erweiterten Lösung Geld zu investieren (z.B. wie es Refusol mit dem integrierten Datenlogger macht und einmalig für jeden WR bei Portalnutzung eine Gebühr verlangt – ca. 50,- €).
    Vorteil und Nutzen SMA: Der Kunde bekommt eine vernünftige Lösung aus einer Hand und kann hier auch den Remoteservice von SMA nutzen. Die Kosten des Remoteservice erleichtern es den SMA-Support die Servicekosten zu reduzieren, die in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden. Gerade bei den neuem SMA Servicekonzept mit 20 Jahren Garantie muss SMA hier auf die Kosten achten. Ein entsprechendes gutes Marketing mit Darstellung der Vorteile und Nutzen für den Solarteur und Kunden wird dazu beitragen mehr Systeme als Lösungskonzept zu verkaufen.


    Optimierung von Sunny Portal
    Es gibt seit Jahren noch viele offene Punkte für Sunny Portal die für die Kunden sehr wichtig und SMA auch bekannt sind. Ein Punkt ist z.B. der einfache Zählernachtrag bei einer Nachrüstung einer Überwachungslösung oder die Ertagserfassung / Korrektor nach tatsächlichem Einspeisezähler, da es ja zwischen WR-Anzeige und geeichtem Zähler zu Abweichungen kommt.
    Sofern die Erfassung der gesamten WR-Datenkanäle zu den Performanceproblemen im Portal führt könnte man hier eine zweigeteilte Lösung anbieten wie sie mit der Standfunktion von Webconnect oder auch dem SHM bereits vorhanden ist. Die reinen Ertragsdaten der Anlage werden „Live“ und in einem groben Raster angezeigt, so dass die Kunden hier immer eine aktuelle Echtübersicht der Daten hat. Alle anderen Datensätze die nur im Fehlerfall benötigt werden (z.B. die Stringdaten, AC / DC Messwerte, Leitungwiderstände u.a.) können zu einem späteren Zeitpunkt z.B. am nächsten Tag in einem kleinem Raster (5 Minuten erzeugt werden) – ein Solarteur wird vorher vermutlich eh keine Zeit haben die Daten zu analysieren.
    Auch eine Löschung / Reduzierung des Rasters dieser Daten nach ca. 2 Jahren ist in Ordnung da man die Detaildaten zu Vergleichs- oder Analysezwecke mindestens ein Jahr vorliegen haben sollte. Danach interessieren eigentlich nur noch die Tageserträge und Leistungen.
    Die Standardseiten sollten im Portal für die Überwachungen um wichtige Darstellungen erweitert werden, so dass auch Kunden und Solarteure die das SMA Portalkonzept nicht verstanden haben oder sich damit nicht beschäftigen wollen/können eine sinnvolle Darstellung und Überwachung haben (Schaut man sich derzeit die freigegebenen Seite des Portals an, dann ist dies keine gute Werbung für SMA und würde mich als normalen Kunden ohne Hintergrundwissen vor dieser Lösung abschrecken und dem Mitbewerb in die Arme treiben). Aber trotzdem sollte die heute mögliche individuelle Einstellmöglichkeit im Portal durch den Kunden / Solarteur weiter verfügbar sein, so dass sich jeder seine Seiten nach seinen Vorstellungen einrichten kann.
    Vorteil und Nutzen SMA: Die bestehende Technologie kann weiter genutzt werden ohne das große Hardwareinvestitionen anfallen. Besser Darstellungen und Funktionen ist bessere Eigenwerbung und erhöht den Umsatz. Mehr Daten erleichtert es den Solarteur und auch dem SMA Support Fehler in einem kürzen Zeitraum zu finden und zu beheben. Weniger Supportkosten, kürzere Ausfallzeiten zufriedenere Kunden, mehr Aufträge und mehr Umsätze.


    Upgrademöglichkeiten der alten WR´s oder Überwachungssysteme
    Auch wenn sich für alte PV-Anlagen bis zum Ablauf der festen Einspeisevergütung die Eigennutzung des Stroms nicht lohnt bzw. nicht möglich ist, so wird sich dies zukünftig auch ändern. Es wäre daher sinnvoll wenn SMA auch Upgradelösungen von alten SMA Überwachungslösungen zu den modernen Systemen wie Sunny Home Manager oder Webconnect bieten würde. Dies setzt aber voraus, dass diese Lösung aber auch um den Funktionsumfang der Überwachungslösungen wie Sunny Boy Control oder WebBox verfügen.
    Vorteil und Nutzen SMA: langfristige Kundenbindung zufriedener Kunden durch wirtschaftliche Upgradekonzepte und Verhinderung des Wechsels zum Mitbewerb. zufriedenere Kunden, mehr Aufträge und mehr Umsätze.


    Fazit:
    Meiner Meinung nach sind die neuen SMA Lösungen wie Sunny Home Manager oder Webconnect gute und innovative Lösungen, die leider nicht zu Ende gedacht worden sind. Somit lassen sich aktuell diese beiden Lösungen für den Kunden im Preis-/Leistungverhältnis nicht wirtschaftlich rechnen und öffnen den Markt für den Mitbewerb. War das bis jetzt nur im Datenloggerbereich der Fall, so wird sich dies bei einer fehlenden offenen Schnittstelle zukünftig auch auf den WR selbst auswirken – die anderen WR-Hersteller werden sich über so eine Entscheidung sicherlich freuen :wink: .
    Verfolgt man den Produktthread des Sunny Home Managers so macht es leider nicht den Eindruck, dass SMA ein Produkt vorzeitig auf den Markt gebracht hat und die fehlenden Funktionen durch Firmwareupdates auf jeden Fall noch nachliefert. Es scheint der Fall zu sein, dass nur auf den Druck der (unzufriedenen) Kunden jetz Nachbesserungen erfolgen wie z.B. die 70% Regelung.
    Ich würde es mir sehr wünschen, wenn SMA mal offiziell für die Investitionssicherheit der Kunden ein vernünftiges Konzept des weiteren Ausbaus vorstellen könnte. Das Vertrauen der Kunden ist hier in den letzten Jahren sehr belastet worden, weil Änderungszusagen über Jahre nicht umgesetzt worden sind. Somit fällt es schwer nach den bisherigen Erfahrungen abzuwarten ob und wann eine Lösung kommt.
    Hier wäre etwas mehr Offenheit durch SMA sehr hilfreich und vertrauensbildend.


    Im Moment muss man abwarten was hier alles passiert. Es fällt mir persönlich immer schwerer SMA WR-Kunden mit ruhigen Gewissen bei der derzeitigren Situation eine Überwachungs- oder Energiemanagementlösung von SMA zu empfehlen, was ich eigentlich persönlich sehr Schade finde, da die Lösung bis jetzt sehr gut war. Durch den Wegfall der offenen Schnittstelle (RS485) ohne Alternative zu anderen Systemen wird dies vermutlich auch auf die WR-Entscheidung selbst Auswirkungen haben, weil sich für die Kunden nun auch der WR selbst nicht mehr wirtschaftlich rechnet wenn man dann noch 1.000,- bis 1.500,- € für einen Überwachungslösung mehr bezahlen muss wie beim Mitbewerb – da fallen ein paar Punkte bessere Wirkungsgrad nicht mehr ins Gewicht.


    Ich würde mich hier mal über eine offizielle Stellungnahme durch SMA sehr freuen.


    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    wie immer vieles in deiner Doktorarbeit, denen ich zustimme, bis auf:


    Zitat von Wolfgang Neumann


    Das Problem hat meiner Meinung damals mit der Bluetooth Entwicklung angefangen. Dies Kosten hätte sich das Unternehmen sparen können und gleich eine auf Ethernet basierende Kommunikationslösung entwickeln sollen [...] des Bluetooh mehr im Vordergrund gestanden zu haben wie eine vernünftige und sichere Technologie.


    Theorie. In der Praxis kann ich nur sagen, dass es mit BT bei mir absolut nix an Sicherheitsproblemen gibt. Weder im Funkmix mit WLAN und Mikrowelle noch bei den Geräten untereinander oder mit anderen BT Geräten. Mein SMA BT Netzwerk, bestehend aus Funkdosen, Webbox, SHM, WR koexistiert sehr harmonisch im ganzen Haus über alle Etagen. Noch nie hatte ich Ausfälle irgendwelcher Art, noch ist ein Hacker in meiner Waschmaschine gelang (und die Strahlenbelastung macht auch ganz toll braune Haut 8) ).


    Ausserdem brauchte ich keine Wände aufstemmen um Ethernetkabel zu verlegen, die letzte Meile zum DSL router geht per dLAN. BT plug-and-play. Strom an, anmelden, feddich. Das ist mal Marketing kundenfreundlich umgesetzt. Und wenn ich Solateur wäre würde ich genau das suchen wollen. Alles schön mit ein paar Schräubsken an die Wand tackern spart Zeit und Mühe.


    Zitat von Wolfgang Neumann


    Grundsätzlich begrüße ich die Einführung des Ethernetschnittstelle sehr - aber zumindest Stand heute herrscht zum Thema Anlagenüberwachung bei SMA meiner Meinung nach ein totales Produktchaos das die Kunden extrem verunsichert oder wirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen ist.
    [...]
    wenn man dann noch 1.000,- bis 1.500,- € für einen Überwachungslösung mehr bezahlen muss wie beim Mitbewerb – da fallen ein paar Punkte bessere Wirkungsgrad nicht mehr ins Gewicht.


    Auch das kann ich aus der Praxis nicht bestätigen. Zum einen sind's keine 1000 Euro. So fair muss man schon sein. Augen auf im webshop und man bekommt eine allumfassende Überwachung und Eigenverbrauchssteuerung von SMA für 800 Euro. Funkdosen nicht mitgerechnet, da jeder (wenn überhaupt) eine unterschiedliche Anzahl braucht.
    Das ist nicht besonders komplex, es sind zwei Geräte, die wunderbar, auch im Portal, koexistieren können. Das läuft dann auch sehr rund.


    Das Wirtschaftlichkeitsgejammer kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören. Da investiert man mehrere kEuro on Geraffel, teils mit Krediten und Erwartungen gedeckt bei denen es mir kalt den Rücken runterläuft (das Forum hier ist voll Geschichten), und fängt dann bei den letzten hundert Euro an zu heulen für die man einen richtigen Mehrwert hat. Sorry, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Und ehrlich gesagt, kommt hier in den Diskussionen auch nix neues mehr rüber. Jede gestellte Frage endet nach dem dritten Posting darin, dass man entweder die SHM Sachen in die Webbox oder Webbox Funkionen in den SHM integrieren sollte .... Das ist viel verwirrender für Leute, die sich informieren wollen.


    Meine 2 cents.
    Gruss
    Sönke


    PS: nein, ich arbeite nicht bei oder für SMA und beziehe sonst auch keine Vorteile dadurch.

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  • Ich nutze seit vielen Jahren BT in unterschiedlichen Bereichen und hatte nie Probleme damit. Die Datensicherheit ist bei den diversen BT-Kopplungen für Telefonie ein viel größeres Thema, als für den Logger. Darüber kann mir doch keiner Strom klauen... :-)


    Alle wollen weg vom Kabel. Da jetzt neu auf Ethernet zu setzen, ist doch ziemlich neben der Spur und mindestens so altbacken wie die bisheriger RS485. Auf jeden Fall alles andere als zukunftsorientiert. Da wäre dann schon eher eine WLAN-Schnittstelle die bessere Alternative zu BT.


    Ansonsten kann ich die Position von Wolfgang Neumann nur unterstreichen. Bei SMA weiß derzeit die Linke nicht, was die Rechte tut. Da werden in den Produktbeschreibungen Leistungsmerkmale beschrieben, die aber mangels Fähigkeit der eigenen Produkte gar nicht zur Verfügung stehen. Beispiel:


    WR-Update über Webbox BT
    grundsätzlich möglich, aber nur, wenn auch ein entsprechendes Update zur Verfügung gestellt wird.


    Es gibt zwar einige Updates, aber keines für BT...

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    www.sonnenertrag.eu