Können Dünnschichtmodule in Kürze unser EEG verändern

  • Hallo Sonnenfreunde :P


    ich bin auch der Meinung von "Umberto" und das hat mir ein Solarfachmann so erklärt: Spanien z.B. habe auch eine ähnliche Förderung heraus gebracht wie bei uns und die laufe sogar 25 Jahre mit Erhöhung der Vergütung so wie die Inflation ansteige - in Spanien würden sie 40% mehr Strom ernten wie in der BRD - da sei eher das Problem, daß die Wechselrichter bei zu großer Hitze abschalten. Wenn das alles so ist dann werden die Module in absehbarer Zeit bestimmt nicht billiger . Genau das ist nicht eingetroffen, was durch das EEG eigentlich eintreffen sollte: Man meinte durch das EEG würden es immer mehr PV-Anlagen werden (was ja auch stimmt) die Module würden dann billiger und deswegen sinkt auch die Einspeisevergütung 5% pro Jahr - die Module sind nicht billiger geworden und die Einspeisevergütung sinkt und sinkt - es kommt dann der Zeitpunkt wo es sich nicht mehr rechnet eine PV-Anlage zu bauen - wenn das EEG nicht überdenkt und geändert wird, dann wird die Solarbranche, in der mittlererweile in Deutschland ca. 300.000 Menschen beschäftigt sind, an die Wand gefahren - das in kurzen Worten die Ausführungen, eines Solar (PV) - Fachmannes. Mit den Herstellerfirmen könne man gar nicht verhandeln die Schiffe halten dann eben in Spanien etc.


    Kennt niemand die genauen Bedingungen in Spanien, würde mich und bestimmt andere auch interessiern


    Gruß vom eiskalten Federsee


    Hubsi :P

    PVI - 15 kWp - 120 Kyocera Module - 3 Fronius WR - ans Netz Sept. 2004
    PVII - 7 kWp - 44 IBC (Sharp) Module - 2 SB 3300TL WR - ans Netz Januar 2006

  • ...sehe ich auch so wie Umberto...


    ...in Deutschland waren bislang die Meisten bemüht, den PV-Generator möglichst ideal nach Süden ausgerichtet auf einem Dach zu installieren...
    ...die dadurch zur Verfügung stehende Fläche ist ziemlich begrenzt...


    ...vielleicht findet ein überarbeitetes EEG in Verbindung mit der
    Dünnschicht-Technologie neue Flächen... :wink:


    ...und eine neue bundesdeutsche Version berücksichtigt endlich auch den Inflationsausgleich...


    respectfully


    Luke

  • Dünnschichtmodule bringen in unserem Klima keine höheren Erträge als kristalline Module, aber sie sind wirtschaftlicher und im Falle von amorphem Silizium auch ökologisch sinnvoller. Bei neueren Technologien wie CdTe oder CIS fehlen Langzeiterfahrungen, zudem müssen sie später teuer entsorgt werden. Amorphe Dünnschichtzellen haben diesen Nachteil nicht, brauchen aber sehr viel Fläche ( ca 18 qm pro KWp auf Schrägdach ). Dünnschichtanlagen kosten etwa 4000 bis 4200 € pro KWp und erlauben somit noch einen rentablen Betrieb selbst in Norddeutschland.


    Hubsi ,


    hier findet man die wichtigsten Fakten zu Spanien:


    http://www.ecoprojektinvest.de…7e22ad1aX10ba4112ae3X3c72

    Sonnige Grüße
    Kollektor