Welche Module für Aufdachmontage in Ost und/od. Westrichtug

  • Hallo an alle, und gut Sonne für dieses Jahr!!


    habe schon ein bisschen im Netz und auch im Forum gestöbert, bin allerdings immer noch nicht schlauer. Wir haben seit einem Jahr schon Warmwasserbereitung in Südrichtung in Betrieb, funzt ganz gut. Nun überlegen wir in diesem Jahr eine 5-8kWP Anlage "anzuschaffen", wenn es unsere Dachfläche hergibt und die Bank mitspielt. Wir haben einmal das Ostdach und dann noch das Westdach zur Verfügung um entsprechende Solarfelder zu installieren (mit den üblichen Entlüftungsziegeln und Velux Dachfenstern.
    45 Grad Neigung, Harzer Doppeldach, beidseitig unbeschattet!
    Aufm Dachboden liegt bereits ein Potentialausgleich und ein 6KV Kabel (ursprünglich für eine elekto Heizung geplant :-)), so dass wir direkten Zugang zum Zählerschrank hätten.
    Eigentlich würde ich gerne eine kleine Insellösung schaffen, um bei Stromausfall (kommt ja in den letzten Monaten immer häufiger in Dt. vor) autark ein bis zwei Tage zu überbrücken --- GEHT SOWAS??
    Ansonsten will ich natürlich einspeisen! Muss ja irgendwie die Kohle wieder reinholen.


    FRAGEN:
    0. Wie ist momentan der Marktpreis pro KWP bei seriösen Angeboten????
    1. Welche Module sollten wir nehmen (ART, Marke, etc.)
    2. Welche Wechselrichter sollten wir nehmen.
    3. Welche Batterielösung würden Ihr für die Insel vorschlagen?
    4. Wenn unter Euch gute Solateure in und um 38100 Braunschweig bekannt sind, bitte ich um Empfehlungen oder PN.
    5. Wie viel vorher muss ich mich bei meinem Energieversorgen melden, oder reicht das, wenn sich der Solateur darum kümmert, wenn alles bekannt ist.
    6. Wie lange dauert die Bewilligung über Hausbank und KFW?
    7. Wie habt Ihr Finanziert?


    Danke erstmal für Eure Hilfe und hoffentlich viele Anregungen.


    Markus & Familie

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    9,8 KWp Schüco Anlage auf Ost- und Westdach jeweils 38 Module, SMA 4200TL, Solarlog400.

  • Zu Deinen Fragen:


    0: Ein Marktpreis ist abhängig vom Umfang des Angebots und der Art der Module. Als Bandbreite kann angesetzt werden: ¤ 4.500 - e 5.500 / Kw/p


    1. Welche Module sollten wir nehmen? Eine generelle Aussage hierzu ist nicht möglich. Am Markt sind polykristalline Module, monokristalline Module und Dünnschichtmodule erhältlich. Unterschiede wurden bereits mehrfach im Forum dargestellt.


    2. Wechselrichter? Auch hierzu ist keine generelle Aussage - a la den WR ja und den WR nein - möglich. In der Regel bietet Dein Anbieter Pakete an, wobei die Module auf die WR (und umgekehrt) abgestimmt sind.


    3. Du meinst Akkus? Hier gilt abzuwägen, ob es eine Inselanlage oder eine netzgekoppelte Anlage werden soll. Beides zusammen dürfte kaum funktionieren, da der EV hier nicht mitspielt. Das Problem bei heutigen Inselanlagen ist (noch) die Speicherung der gewandelten Energie. Bedeuted: Es wird viel Platz für Speichermedien benötigt und weiter: die Speicherkapazitäten und Speicherdauer sind begrenzt.


    4. Gelbe Seiten? Regionale Presse?


    5. Wenn das Projekt über einen fähigen und kundenorientierten Solarteur realisiert wird, übernimmt er auch die notwendigen Formalitäten. Für Dich verbleibt im best case nur die Unterschrift unter den Antrag beim EV.


    6. Hausbank und KfW befragen? Iszt IMHO von zu vielen Faktoren abhängig.


    7. Keine Angabe.

    3,63 kWp mit 22 SW 165 poly
    2 x SMA 1700 E
    Dachneigung 27° bei 0 Grad Südausrichtung

  • Zitat von Kuesschen76


    [...]
    Eigentlich würde ich gerne eine kleine Insellösung schaffen, um bei Stromausfall (kommt ja in den letzten Monaten immer häufiger in Dt. vor) autark ein bis zwei Tage zu überbrücken --- GEHT SOWAS??
    [...]
    Markus & Familie


    Hallo Markus,
    machbar ist sicher viel, aber eine Insellösung in Deutschland meiner Ansicht nach wenig sinnvoll.
    Zum einen recht teuer und zum anderen im Grunde fast unnötig. Wenn Du sensieble Anlagen hast, (oder einfach nur Angst) kannst Du dir ja für alle Fälle ein Notstromaggregat besorgen.


    Für den Rest kann ich mich PVFG weitestgehend anschließen.
    Bei den Banken würde ich mindestens einen Monat rechnen.
    Und vergiss die Versicherung nicht, wenn Du auch meinst verzichten zu können, die Bank verlangt bestimmt eine.


    Grüße,
    Burkhard

    "Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen" ( Konfuzius )