Möchte auf Inselanlage umsteigen

  • Auf Grund der häufigen "grauen" Tage in der Hamburger Gegend vor allem im Herbst und Winter auf jeden Fall Mppt.
    600 W im Peak erscheinen mir sehr wenig.
    Trotzdem hast Du schon richtig angefangen.
    Ich hab auch den Morningstart MPPT45 und den Multiplus1600 an meiner Insel.
    Da diese aber nur am WE genutzt wird nur 300 AH 24V Akku.


    ULI

  • Ich würde auf jeden Fall bei den 3 Morningstars bleiben. Die Tristar MPPT Teile können mit Buskabel zusammen geschallten werden, wobei dann einer als Master die Ladesteuerung übernimmt und die anderen als Slaves steuert (verhält sich dann wie ein großer MultiString MPPT Laderegler)


    Wäre aber vielleicht eine Überlegung wert, eventuell als Master einen MPPT 60 zu nehmen. Der hat einen LAN Port, was das Auslesen und Programmieren der Tristars dann echt vereinfachen sollte.

    Halbinsel 3,44KWp, 48V/250Ah Staplerakku, TriStar MPPT60, 2 Studer XTM 2600-48
    TriStar TS60 mit 3KW Heizstab als Dump für den Überschuss

  • Hallo,
    danke erst mal für die Tipps
    Hallo Uli mit den 600W Peak passt schon
    In den Sommermonate sind es rund um die Uhr 300W verbrauch und ab Mittags für 4 Stunden 200W dazu
    Wollte allerdings noch etwas Reserve haben deswegen den MultiPlus C24/1200/25-16 Wechselrichter
    Sonst sind am Tage keine weiteren Stromverbraucher außer der Kühlschrank
    Hallo Lars das ist ja das Problem, das ich mit den Netzwechselrichter eigentlich immer überprodoziere auch wenn es nur noch einer ist
    Das möchte ich aber nicht mehr
    Ich muß mir jetzt erst mal die ganzen Datenblätter runterladen und anschauen
    Hatte leider dieses Wochenende keine zeit


    Gruß Mike

    3 x MultiPlus2

    6 x SmartSolar 150/35

    64 x 280Ah Lifepo4 EVE

    2 x Pana 5kW plus Ochsner IWP

    Einmal editiert, zuletzt von mike123 ()

  • Hallo Mike,


    jetzt sind wir natürlich alle gespannt zu erfahren, was für Verbraucher das denn sind. :lol:


    300 Watt Dauerlast die ganze Nacht hindurch, das ist schon eine Herausforderung für den Akku. Du wirst wesentlich besser fahren, wenn du es schaffst, einen Teil des Nachtverbrauchs in die Sonnenzeit zu legen. Wenn du z.B. Pumpen betreibst - ggf. kann man nachts die Leistung reduzieren oder takten, dafür tagsüber mehr pumpen. Die Batterie wird es dir mit längerer Lebensdauer danken.


    Bastel

  • Hallo Bastel,


    2XPumpen je 100W 1XUVC 60W 1XLuftpumpe 40W =300W
    Mittags 1X OZON 10W 1XLuftpumpe 10W 2XPumpen 180W =200W
    Das wird wohl nichts mit Nachts reduzieren


    Da habe ich jetzt noch eine frage
    Der Energy MultiPlus C24/1200/25-16 hat ja nur ein internes 25A Ladegerät
    Das wird wohl für 500A Akku ein wenig knapp oder


    Gruß Mike

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  • Hallo Mike,


    klingt nach a) entweder einem Schwimmteich oder b) einem Aquaristik-Fachgeschäft :lol:


    20 A gehen tagsüber permanent in deine Verbraucher. Um die benötigten 4-5 kWh für die Nacht in die Akkus zu bekommen, musst du darüber hinaus tagsüber ca. 200 Ah laden, also 10 Stunden lang 20 A bzw. 500 W oder - was eher zutrifft - unstet auch mal phasenweise sehr viel mehr als 20 A. Du planst ca. 3 kWp, das wären ca 125 A spitze, von denen du ja immer tagsüber 20 direkt verbrauchst.


    Wenigstens 50 A, besser mehr, sollte das Ladegerät also schon schaffen. Die WR -Spezis hier wissen sicher noch genauer bescheid. Wichtig in dieser Kombination wäre aber zu wissen, ob die Netzwechselrichtern sich wirklich sinnvoll vom führenden Inselwechselrichter steuern lassen und die Leistung reduzieren,, oder im Zweifel einfach nur abschalten.
    Wer weiß es?


    Bastel

  • Zitat

    Hallo Lars das ist ja das Problem, das ich mit den Netzwechselrichter eigentlich immer überprodoziere auch wenn es nur noch einer ist
    Das möchte ich aber nicht mehr


    Deshalb der Inselwechselrichter , der den Überschuss via Batterie Ladeeinheit in die Batterie einlagert ........ parallel bleiben die /der Netzwechselrichter aber online , man muss sich das so vorstellen , dass die Netzwechselrichter in dein Haus einspeisen uns alle Verbraucher die an sind direkt versorgen , ist mehr PV watt zur verfügung als gerade verbsraucht wird im Haus , dann wandert dieser Überschuss automatisch in die Batterie , also kannst Du gar nicht überproduzieren


    Ich mein ja bloss ....... und meine Gedanken zu Deiner Anlage gehen schon eher in die Richtung aus Deinen vorhandenen Komponenten was schönes zu machen .........


    Ich bin kein genereller Freund von nur "AC coupling " , jedoch bei unserem Haushalt und Bedarf , wäre es perfekt 1/3- 1/2 der PV via Netzwechselrichter ins Hausnetz zu speisen bzw in die Batterie (durch den Inselwechselrichter) und den anderen Teil via effíziennten MPPT Laderegler in die Batterie direkt


    Das ist kein technischer Hokkuspokus , sondern eher eine bessere Anlage zu weniger Kosten .......... in Deinem Fall , weil Du nur einen MPPT Laderegler brauchst und deine Netzwechselrichter schon hasst , zwar nicht sehr viel billiger davon kommst , weil wie gesagt Du einen grösseren Inselwechselrichter brauchst , der eine geeignete Ladeeinhat hat ......... , dafür hasst Du dann aber auch einen grösseren Inselwechselrichter für lau :juggle:


    Ich mags , und ist sehr harmonisch , mit einem Netzwechselrichter in meine Insel einzuspeisen ........ aber wie gesagt , meine MPPT Ladetiere sind mir wichtiger .......



    Gruss

  • Hallo Lars,
    ich muß mich wohl noch mit den Thema richtig auseinandersetzen
    Da fehlt mir sicher noch fiel technisches Verständnis (Input)


    Ok sagen wir mal, ich mache es so
    4 Module 0,96 KW auf den West dach mit 2 Duo Netzwechselrichter (Material vorhanden)
    2 Module 0,48 KW auf den Süd dach mit 2 Single Netzwechselrichter (Material vorhanden)
    Das ist das, was ich jetzt habe aber alles auf den Süd dach


    Hinzu könnten 6 Module 1,44 KW aufs Süd dach mit einen MPPT Laderegler kommen (sind dann 8 Module auf Süd dach)
    Da würde Leistungsmäßig aber nur der Morningstar TS-MPPT-60 (24 Volt 1600 Watt)
    oder der Out Back 60Flex mit (24 Volt 1800 Watt) in Frage kommen


    Ganz hart an der Grenze währen 8 Module 1.92 KW mit Out Back 80Flex


    So das ist das, was ich aufs Dach bekomme mehr geht nicht


    Das mit dem Victron 24/2000/50-30 ist mir jetzt klar wegen den 50A Ladestrom (bei 500A Akku)


    Und jetzt kommt wieder eine Frage :?:
    Die Sonne scheint die MPPT Laderegler laden den Akku, die Netzwechselrichter geben den Strom an den Victron ab damit er den Akku laden kann
    Nur jetzt ist der Akku voll, was ist dann
    Die MPPT Laderegler schalten ab und gehen auf Erhaltungsladung
    Der Victron geht auch auf Erhaltungsladung und braucht den Strom von meinen Netzwechselrichter nicht mehr
    Dann Speisen meine Netzwechselrichter Lustig ins Netz ein
    Das möchte ich aber nicht


    Kann wohl sein das ich da etwas völlig missverstehe


    Noch so ein kleiner Gedanke
    Wenn ich auf 48 Volt gehe
    Wird der Akku und Wechselrichter zwar etwas teurer
    Aber ich spare das bei den Laderegler wieder ein und kann meine beiden Single Netzwechselrichter abgeben :wink:
    Nur so ein Gedanke


    Gruß Mike

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  • Hi Mike
    Bei mir schaltet der Victron Sommer und Winter mit seinem steuerbaren Relais ab 28.8 Volt eine AC Heizung an und bei 27 Volt wieder aus , das würde in in Deinem Fall heissen , das deine ca 1.4 kw Netzwechselrichter halt immer voll durchlaufen mit sagen wir 1000 watt Heizer ..... die Batteriepflege übernimmt dann der Laderegler , der bei mir bei 29.6 Volt die Spannung hällt (Absorbtionsladung) und sich langsam reduziert wäherend die Spannung gehalten wird


    Eine Rückeinspeisung ins öffentliche Netz ist soweit ich weiss nicht möglich durch den Victron , alles bleibt auf Deiner Seite wo auch der Netzwechselrichter angeschlossen ist , nicht auf der Netzseite


    [Blockierte Grafik: http://www.rectifier.co.za/images/Victron/Multiplus-with-Wind-and-Solar.gif]


    (jedoch vielleicht weiss da Dridders hier im Forum besser Bescheid )



    Jedoch , will ich dich nicht verunsichern und wir reden hier von einem Laderegler weniger oder mehr , und ob Du Deine Netzwechselrichter einsetzt oder nicht , macht eigentlich nur was im Preis aus , ob es viel effizienter ist , ist schwer zu sagen ,


    Ich persönlich bin eher der Laderegler fan :mrgreen: , jedoch hab ich auch einen Netzwechselrichter mit im System seit ca 1 Jahr und es gefällt mir das dieser direkt Verbraucher bedient , dieser ist aber so klein dass er eher selten zum Batterieladen kommt mit dem Victron internen Ladeteil .........
    Elegant ist diese Lösung nur, in meinen Augen , wenn der Netzwechselrichter einigermassen genauso gross ist wie der DurchschnittsVerbrauch an AC Strom im Haus bei Tag .........
    Batterie Laden kann ein MPPT Laderegler besser


    Ich würde wahrscheinlich

    Zitat

    4 Module 0,96 KW auf den West dach mit 2 Duo Netzwechselrichter (Material vorhanden)

    machen , ( verbrauchst Du nachmittag und am frühen Abend viel Strom ? )
    und 10 Module auf die Südseite an den Outback FM80 und den übrigen Netzwechselrichter einlagern für andere Ideen später ........ oder 1-2 Module an die Ostseite für den Frühstückskaffee



    Zitat

    Das mit dem Victron 24/2000/50-30 ist mir jetzt klar wegen den 50A Ladestrom (bei 500A Akku)

    Fast :D


    50 Ampere mal 24 volt sind 1200 Watt und dies ist dann ca die Grenze was das interne Ladeteil abkann , und deine Netzwechselrichter haben doch über 1440 watt Module angeschlossen , das würde heissen , bei vollen theoretischen 1440 Watt und 0 Verbrauch im Haus , das das interne Ladeteil überfordert wäre , deshalb gehts nicht kleiner als das 2000 Model (falls alle vorhandenen Netzwechselrichter eingestzt werden )


    Gruss Lars

  • Hallo Lars,
    Anhand dein Bild sehe ich es so, das die Netzwechselrichter an den AC Ausgangsleitung vom Victron angeschlossen werden
    Und nicht so, wie ich gedacht habe,direkt am Netz
    ist das Richtig
    Ich Wuste nicht, das der Victron meine Solarleistung auf der Ausgangsleitung zum laden des Akku überhaupt verarbeiten kann


    Gruß Mike

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