70%-Regelung oder Netzmanagement - Verluste bei 70%-Kappung?

  • 7,6 kW Wirkleistung wären bei entsprechendem zeitgleichem Eigenverbrauch das Maximum für den Se8k weil ja von den 8 kVA noch 5% Blindleistung abzuziehen wären.

    Ob er die erreicht..... Keine Ahnung aber über die 70% sollte man schon kommen.

    Er schreibt ja, er wäre "jeden Tag hart in den Begrenzer bei 6,1 kW " gelaufen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Beim Fronius muss man im WR konfigurieren ob das SmartMeter im Bezug oder Verbrauchszweig hängt. Ggf. ist das beim SE auch so.

    22 x Q CELLS Q.PEAK DUO BLK-G5 315 (6,93 kWp)
    Fronius Symo 7.0-3-M mit Smart Meter 63A-3
    Azimut SSO (-30°) mit 43% Dachneigung
    Installiert 11/2018

  • Sofern eine Phase jedoch über 253 V liegt, haut es den Wechselrichter raus und die eingespeiste Leistung liegt bei 0, nada, niente, nix.

    Das hat mit 70% nichts zu tun, daß muß nach VDE AR-N 4105 (oder einer anderen, bin aber fast sicher, da das da drin steht) so sein.

    Da könnte ein schlechter Kontakt sein (was eine potentielle Brandgefahr und ein Fall für den Elektriker wäre), könnte aber halt auch sein, daß bei euch das Ortsnetz die Lasten unterschiedlich verteilt sind (da könnte man mal beim VNB nachfragen, ob er da was zu tun gedenkt - evtl.kann es aber schon reichen bei dir im Haus ein paar Verbruacher auf andere Phasen zu legen).

    Hat jemand in deiner Nachbarschaft auch eine PV? Dann frag mal, ob der auch auf einer Phase deutlich höhere Spannung hat (kann dort auch unter 253V sein).

    Falls du z.B. ein Energiemeßgerät hast (odr jemanden kennst, der dir dsas mal eine Stunde leiht, oder kauf dir eins), schau mal ob das auch Spannung anzeigt (dürfte Standard sein) und miß mal in so einem Fall ohne Verbruacher ein paar Steckdosen (wenn du weißt, welche auf welcher Phase liegt genügt eine je Phase, sonst rumprobieren) im Haus ob da auch auffallende Unterschiede in der Spannung sind.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

  • Das Dauermessgerät vom Netzbetreiber hängt seit letztem Dienstag am Hausanschluss. Der Nachbar in der Doppelhaushälfte hat die gleichen Spannungsschwankungen. Er hat das zuerst auf die PV geschoben, aber da wir das beide haben....

    Der Techniker des Netzbetreibers vermutet den Abzweig von der Hauptleitung zu unserem Doppelhaus...

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 54‘ 22” Nord, 8° 37‘ 52“ Ost

  • Gestern morgen hat Westnetz drei Meter und die alte Muffe aus dem Hauptkabel herausgeschnitten, neues Stück Kabel und neue Abzweigmuffe zu den Hausanschlüssen gesetzt. Techniker meinte, es könnte ein schlechter Kontakt des Null-Leiters gewesen sein, der die Schwankungen hervorrief.


    Es scheint, dass die Maßnahme geholfen hat, Spannung bewegt sich auf den Phasen nun zwischen 227V und 238 V - bis jetzt keine extremen Ausreißer nach oben und unten mehr gesehen... Licht flackert auch nicht mehr...

    4,81 kWp / 31 x TS CIGS-Hochleistungs-Solarmodule 155W / Kostal Wechselrichter PIKO 4.2 / seit 09/2013

    Ausrichtung 46° Dachneigung 36°

    Standort: 51° 54‘ 22” Nord, 8° 37‘ 52“ Ost