E-bikes, Pedelecs, Elektrofahrräder

  • Ach mühli, schön wie du Motorradketten mit Fahrradketten vergleichst ... Nur irgendwie is ne 10-fach Fahrradkette sau dünn im Vergleich zu ner Motorradkette .. sogar schon im Vergleich zu ner 8-fach Fahrradkette. Dazu haste beim Fahrrad im Gegensatz zum Motorrad ständig Schräglauf der Kette und dadurch auch wieder höhere Belastung. Hauptsache du hast mal wieder deinen Senf dazugeschrieben auch wenns nur Blödsinn ist.

  • Zitat von sundevil

    Wieviel Prozent schneller läuft Dein Video? Sieht ja teilweise echt gefährlich aus :shock::mrgreen:


    das ist mit after effects ein bischen hin-und herbeschleunigt, ungefähr 3-4 fach, im echten leben total ungefährlich. ich möchte keine fussgänger erschrecken (vor allem ältere leute) und selbst die "konfrontation" mit dem bengel unter der brücke am alex war keine, sondern ein fast spassiges hin-und herhopsen von uns mit beiderseitigem grinsen.


    die möglichkeit des schnellen beschleunigens (man ist bis nach der kreuzung fast immer der erste) bringt die punkte und die sicherheit im innerstädtischen berufsverkehr.


    es geht auch ganz entspannt > http://commonman.de/wp/?page_id=2214 am blauen montag

    24 x aleo s19 (240 W) + sb5000 tl20 = 5,76 kWp

  • Sinci Wartungskosten, klar die kann man haben aber die kann man auch nicht haben. Ist immer so eine Sache also und zudem denke ich Mal werden die Kosten noch überschaulich sein. Wieso fragst Du danach, hast Du etwa eine andere Erfahrung mit dem Wartungskosten gemacht?


    ikonaut das white rabbit sieht verdammt sexy aus :)

  • Also um Wartungskosten wirst du nicht herum kommen es sei denn deine Ersatzteile fallen irgendwo vom Laster und du findest sie. Ansonsten musst du aber zumindest die Verschleissteile kaufen, denn sonst reisst dir entweder irgendwann die Kette oder sie ist so arg überlängt und passt nicht mehr zu den Zähnen, so dass sie ständig hüpft und dir das Fahren keine Freude mehr bereitet. Beides kannst du mir glauben denn ich fahr meinen Antrieb an MTB/Rennrad immer bis eins von beidem Eintritt. Hab aber auch Werkzeug dabei damit ich die Kette wieder flicken und 10 mins später weiterfahren kann. Macht man dies muss man dann allerdings den kompletten Antrieb wechseln, also nicht nur die Kette sondern auch die Kassette und die Kettenblätter, da alle Teile dann so weit verschlissen sind dass sie mit Neuteilen nicht mehr zusammen arbeiten. Auf meinem Rennrad ist z.b. ne Dura-Ace Ausstattung drauf, da kostet übrigens das große Kettenblatt allein 70 Euro (Bei der aktullen Dura-Ace kostet es 140 Euro), es gibt aber auch günstige für 20 Euro. Ich hab grad mal bissl geschaut, ein Kettenblatt für ein Bosch-Pedelec kriegste für ca 20-30 Euro, weiss aber nicht ob das das Original oder ein Nachbau ist. Bei der Kassette sind bei den Bosch-Pedelecs je nachdem z.b. Shimano CS-HG80-Kassetten verbaut, die liegen bei ca. 40 Euro, es gibt aber auch billige Kassetten (halt dann die billigste Qualität von Shimano) für ca. 12 Euro. Bei der Kette biste zwischen 10-20 Euro dabei je nach Qualität. Du siehst also es gibt ne große Spanne von Möglichkeiten. Ersetzt du mit Originalteilen biste bei nem kompletten Austausch (Ritzel, Kette, Kettenblatt) nur an Ersatzteilen bei ca. 90 Euro.
    In Foren gibt es durchaus Berichte dass bei manchen Bosch-Pedelecs vom Fachhändler schon nach ca. 2000km Kette+Kassette gewechselt wurden. Manche User Berichten dass bei Ihnen ne Kette nach 1000km gewechselt werden muss, andere schaffen 3000-5000km. Hängt natürlich stark von der Nutzung ab, Flachland-Berge, leichte Unterstützung-volle Unterstützung, viel Dreck-wenig Dreck, Schräglauf der Kette, Schalthäufigkeit. Wenn ich mir den Worst Case davon anschaue, also alle 1000km Kette, alle 2000km Kasette, haste allein für die Teile Kosten von 4 Euro/100km, also schon nicht mehr weit weg von den Spritkosten fürs Auto, und wenn du viel fährst und selbst austauschst biste dann auch ständig am Schrauben. Aber selbst wenn die Lebensdauer 2-3 mal solang ist bist du bei ausgiebiger Nutzung oft am Schrauben/in die Werkstatt bringen, was je nachdem evtl sogar nerviger ist als die Kosten die damit einhergehen.
    Bei meinem Rennrad ist übrigens noch die erste Kette drauf, hat ne Laufleistung von irgendwas zwischen 10000-20000km und hält somit jetzt schon länger als der Rahmen der nach 6 Jahren gebrochen ist. Klar sagt ne Verschleißlehre dass sie verschlissen ist, aber lief immernoch 1A. Hatte kein einziges Problem beim Schalten. Aus dieser Erfahrung schliess ich dann eben auch dass bei einem Pedelec mit Nabenmotor bei dem die Kette also nochmal deutlich weniger beansprucht wird als beim Rennrad mindestens genauso lang halten kann, wenn nicht noch viel länger. Was Punkt 1 zu deutlich weniger Kosten und Punkt 2 zu deutlich weniger Aufwand für die Wartung führt.
    Was ist die Begründung dass die Kette deutlich weniger beansprucht wird:
    Fährt man immer ca. 25-27 km/h, also kurz vor Abschaltung der Motorunterstützung, braucht man ungefähr 200 Watt (flach, wenig Wind). Hat man nen Nabenmotor der davon 150 Watt leistet gehen nur noch 50 Watt Antriebsleistung über die Kette statt 200, also ein Viertel. An Bergen bei denen der Motor 500 Watt leistet und der Fahrer 100-200 Watt wird die Kette bei Nabenmotor nur mit nem Sechstel bis zu nem Drittel belastet als bei Mittelmotor. Deswegen würde ich davon ausgehen. dass ich Kette/Kasette mindestens genauso lang fahren kann wie beim Rennrad und somit um ein vielfaches länger als bei nem Mittelmotor-Pedelec.
    Wie groß die Unterschiede wirklich sind hängt am Ende aber natürlich auch stark davon ab wie du es benutzt und welches Gewicht du diesem Thematik bei deiner Kaufentscheidung gibst liegt natürlich auch ganz bei dir. Ich wollte dich nur darauf Aufmerksam machen dass es evtl sinnvoll ist sich darüber ein paar Gedanken zu machen.

  • Hallo,


    ich kann nach einem Jahr und ca 4000 km mit meinem MTB-Pedelec folgendes berichten.
    Benutze das Fahrrad hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit ca 9km, wobei ich dorthin immer die letzten nördlichen Ausläufer des Teutoburger Wald-Wiehengebirges (geringe Steigung) überqueren muss, und dabei öfter mal Feld-/Waldwege als kürzeste Verbindung nutze.


    Habe bisher 3 mal das 11, 1 mal das 13 Ritzel und einmal die Kette gewechselt, welche man von Shimano auch für die original verbaute SRAM-Kassette benutzen kann und einmal die Kette. Ganze Kassette ist mir zu teuer gewesen, ausserdem benutze ich 97% nur die beiden kleinen Ritzel. Hakt manchmal beim Schalten ganz leicht, da die Schaltübergänge von SRAM-Shimano nicht ganz kompatibel sind, reicht aber völlig. Die Ritzel habe ich für 3,5€ Stück erhalten und Kette hat 24€ gekostet.
    Habe also bisher 40€ in Verschleissteile investiert, bald ist der Reifen hinten blank. Aber das ist mir der Spass wert, das Fahrrad fährt auch ein wenig schneller als die Schutzpolizei erlaubt, so dass ich letztlich nur ca 4-5 Minuten länger als mit dem Auto zur Arbeit fahre und die Rollerfahrer jagen kann.


    Schöne Grüsse

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    Wechselrichter alle SMA
    Module Bosch,Hyundai,LG,Kyocera,Q-Cells,Schott,Sharp,Trina,Yingli,MHI,First-Solar
    Pedelec Bosch 0,25 kW

  • Hallo,


    ich trage mich mit dem Gedanken mir ein S-Pedelec zu kaufen.
    Da gibt es z.B. Flyer Vollblut, Bluelabel, Grace, Specialized Turbo S, Bulls E45/Outlaw, Flitzbike Speedbike, Haibike usw.
    Optimal wäre ein Hinterradmotor mit 500 Watt.
    Hat jemand vielleicht einen Tipp und kann mir ein Rad empfehlen?

    Dachfläche West (250 °), 15 x NeMo P 230 3BB Heckert-Solar, Neigung 25 °, Dachfläche Süd (160 °), 11 x NeMo P 230 3BB Heckert-Solar, Neigung 25 °, Wechselrichter 1 x PVI-4,2-OUTD, Hersteller Power-One, Verschaltung MPP 1: 1 x 15 | MPP 2: 1 x 11

  • echte 45 km/h erreichst du derzeit nur mit dem bulls outlaw[Blockierte Grafik: http://www.e45.de/images/content/e45_bike.png]
    dem stromer
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    und dem turbo s
    [Blockierte Grafik: http://static.neuerdings.com/1367443716/618z7321.jpg
    der rest ist abhängig vom fahrprofil, komfort/sportlichkeit, pers. geschmack

    24 x aleo s19 (240 W) + sb5000 tl20 = 5,76 kWp