Grundaufbau flexibler Module, konkret PVL-136 Uni-Solar?

  • Guten Morgen in die Runde,
    ich bin neu hier und habe mich bei euch angemeldet, weil ich Informationen zu ganz bestimmten (flexiblen) Solarmodulen suche, ggf. mir aber auch allgemeingültige Infos über den Aufbau dieser Module helfen könnten. Worum geht es:


    Ich habe hier zwei Module der Fa. Uni-Solar vom Typ PVL-136 bekommen. Sie waren Bestandteil einer Ausstellung/Messeanlage und sie sind bei der letzten Demontage nicht sonderlich pfleglich behandelt worden. Seither lieferten sie an den Anschlüssen "glatte 0V" und gingen auf den Schrott. Ich bin von Hause aus Bastler und rein optisch sahen die Module nicht schwer beschädigt aus, sicher gab es Knicke durch unsachgemäßes Aufrollen...aber das hat mich nicht gehindert, den Dingern mal auf den Zahn zu fühlen.


    Ein Datenblatt findet man http://www.uni-solar.com/wp-co…VL-136DE(AA5-3679-01).pdf


    Ich habe durch Abtasten der Oberfläche zwischen jeder der Zellen seitlich kleine Erhebungen gefunden, die ich mir näher ansehen wollte. Dazu habe ich mir einen kleinen Zahnarztfräser in eine Frässpindel montiert und mich vorsichtig durch das gummiartige Verbundmaterial gearbeitet...bis die Diode frei lag. Es sind herkömmliche elektronische Bauteile, wie man sie überall findet. An jedem Zellenübergang befindet es sich eine solche Diode und laut Datenblatt sind das dann die Bypassdioden. Ich habe danach mit dem Meßgerät links und rechts der Zellen die "punktuell freigelegten" Leiterbahnen gemessen und siehe da, es lagen ca. 2V an. Das hat mich animiert, mich mit dem Fräser Zelle für Zelle bis zum Ende vorzuarbeiten und im Ergebnis liefert das Modul etwas über 40V, als es bei Sonnenschein auf der Wiese lag. Dieser Wert kommt der nominalen Leerlaufspannung (46V) unter Laborbedingungen sehr nahe und ich denke, das Modul ist nicht komplett defekt. Was wohl kaputt ist, ist eine der zentralen Zuleitungen vom Ende des Moduls zur Anschlußbox. Ich habe durch Messung festgestellt, dass zwischem dem -Pol in der Anschlußbox und der letzten Zelle diese ~40V erzeugt werden, der +Pol in der Box ist jedoch tot und es müßte ein Kabelbruch zwischen dem Modulende und der Box sein, welches das Modul nicht mehr funktionieren lässt.


    Ich möchte dieses Modul gerne "retten", dabei mich aber nicht mit einem Minifräser über reichlich 5m Länge durch die Dichtungsmasse arbeiten. Helfen würde mir eine Art Skizze bzw. auch Schaltplan, wie diese Module intern verkabelt sind (Reihenschaltung von 22 Triple-Junction-Zellen mit parallelen Bypassdioden) und ob man da evtl. abschätzen kann, wo die Leiterbahnen verlaufen. Ich habe durch mechanisches Bewegen des Modules herausgefunden, dass der Wackelkontakt irgendwo im hinteren 1/3 zu suchen ist.


    Kann hier irgend jemand etwas zu diesen Modulen sagen, kennt sie ggf. aus Sicht des Herstelelrs oder hat einen Schaltplan mit Lage der Leiterbahnen zur Hand? Reihenschaltungen kann man ja unterschiedlich aufbauen und ich sehe selbst mit einem starken 500W-Scheinwerfer nichts "durchschimmern", da die Module auf dünnem Alublech aufgeklebt sind. Der Hersteller hilft auch nicht weiter, laut Internet hat die Mutterfirma von Uni-Solar und danach auch die Tochter Insolvenz angemeldet.


    Es wäre schön, wenn ich hier Hilfe bekäme.
    Danke und Gruß
    Torsten

  • Kann hier irgend jemand etwas zu diesen Modulen sagen, kennt sie ggf. aus Sicht des Herstelelrs oder hat einen Schaltplan mit Lage der Leiterbahnen zur Hand? Reihenschaltungen kann man ja unterschiedlich aufbauen und ich sehe selbst mit einem starken 500W-Scheinwerfer nichts "durchschimmern", da die Module auf dünnem Alublech aufgeklebt sind. Der Hersteller hilft auch nicht weiter, laut Internet hat die Mutterfirma von Uni-Solar und danach auch die Tochter Insolvenz angemeldet.