Energieeinspeisegesetz

  • Hallo Photovoltaikforum


    ich bin demnäschst (ich hoffe morgen) auch stolzer Besitzer einer Photovoltaikanlage (6,65 kWp). :oops:


    Als aller erstes möchte ich mich für die vielen Beiträge bedanken, die mich darin bestärkt haben, solch eine Anlage zu instalieren.


    Aber aller Anfang ist schwer und daher hab ich gleich eine Frage. Also die Anlage wird morgen oder übermorgen betriebsbereit sein. Der Anlagenbauer hat auch am 01.12.05 den Zähler bei der RWE in NRW beantragt. Nach telefonsicher Rückfrage meinerseits, wann denn der Zähler geliefert würde, gab man mir die Auskunft, dass die Bearbeitungszeit ziemlich genau die gesetzlichen acht Wochen dauern würde.


    Laut Energieeinspeisegesetz bekommt man die Einspeisevergütung für das Jahr, wo die Anlage einsatzbereit ist. Dies sieht die gute Dame von der RWE jedoch anders.


    Jetzt meine Frage an Euch. Welche Einspeisevergütung wird bei meiner Anlage angesetzt, die aus dem Jahr 2005 oder 2006.


    Vorab schon mal Danke für Eure Informationen.


    Gruß


    Cobiduke

  • Hallo cobiduke,
    meines wissens ist die Anlage Betriebsbereit wenn der Zähler durch RWE gesetzt wird. :!::!:
    Sollte dies bis zum 31.12.05 geschehen ist die Vergütung 54,5 Cent ab 01.01.06 51,8 Cent.


    Gruß Anfänger

    Module: 27x Sanyo HIP210 NHE1/5,67kWpWechselrichter: 1x SB 5000 TL MS

  • Hallo cobiduke,


    meines wissens nach ist der Tag entscheident, an dem Dein Solarteur die Fertigstellungsmeldung an Deinen EVU gesand hatt (Posteingangsstempel).
    Also, lass dir den Empfang des Schreibens bestätigen :wink:


    So sollte meiner Ansicht nach nichts schiefgehen...


    Gruß
    mppPeak

  • Das Inbetriebnahmedatum ist das Datum an dem die Anlage einspeisebereit ist. Also der Tag der Fertigstellungsmeldung. Auf jeden Fall mit Bestätigung hinschicken oder vorbeibringen und bestätigen lassen.


    schau mal hier, Seite 30: http://dip.bundestag.de/btd/15/028/1502864.pdf



    Kato

    15,54 Kwp
    2xSB5000 mit je 32 Stück Suntechnics STM185
    1xSB3300 mit 20 Stück Suntechnics STM185
    SunnyBoyControl mit Netzleitungsmodem

  • Hallo Walter,


    es kann aber sein, dass der Energieversorger sich weigert, die Anlage an das Netz anzuschließen, dann ist das für die Höhe der Vergütung maßgebliche Datum die Fertigstellung und Fertigmeldung der Anlage.


    Gruß Kato

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  • Bei uns in bayern darf sich der Energieversorger nicht weigern.


    Du als Erbauer bist verpflichtet zuerst mal deine gelante Anlage zu melden. Das EVU hat dann eine Einspruchsfrist. hier können Bedenken angemeldet werden.
    Wird die Anlage aber freigegeben, dann muß die auch angeschloßen werden.


    So wäre die normale vorgehensweise

  • Hallo zusammen,


    erst einmal besten Dank für die Info`s, besonders an Dich Kato, denn jetzt hab ich was in der Hand, was ich unter Umständen der RWE unter die Nase halten könnte.


    Ich wünsche euch allen ein frohes Weinachtsfest.


    Gruß


    Cobiduke :lol:

  • Hallo cobiduke,


    nur nicht einschüchtern lassen. Die Devise bei den EVU`s scheint zu sein erst mal alles abwimmeln, die meisten unterschreiben eh alles. Wenn ich mich hier so umhöre, scheint das tatsächlch so zu sein :shock: . Wichtig ist, dass du alles belegen kannst, deshalb notfalls die Fertigstellungsmeldung per Einschreiben mit Rückschein.


    Nebenbei bemerkt, vielleicht ist es ja jetzt am Jahresende günstiger, wenn du erst nächstes Jahr meldest. Du hast zwar die niedrigere Vergütung aber dafür volle 21 Jahre. Musst mal rechnen...


    Dir auch ein schönes Weihnachtsfest...


    Kato

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  • Tach

    Zitat von kato

    Hallo cobiduke,


    nur nicht einschüchtern lassen. Die Devise bei den EVU`s scheint zu sein erst mal alles abwimmeln, die meisten unterschreiben eh alles. Wenn ich mich hier so umhöre, scheint das tatsächlch so zu sein


    Kato


    Es gibt Betreiber und Anlagenerrichter, die es schaffen, trotz monatelanger Modul-Lieferzeiten den Papierkrieg mit den EVU nicht rechtzeitig in die Wege zu leiten, wozu auch, das EEG ist ja ein Freibrief für alles.
    Und wozu technische Regeln wie zB TAB und VDE beachten, egal die Netzbetreiber wollen ja nur verhindern,verzögern usw
    Das ist die Universalausrede, die wird auch bei groben Schnitzern gebracht.
    Wechselrichter statt an 230 Volt an 400 Volt angeklemmt.
    Bei einer Anlagenleistung größer 30 kW diejederzeit zugängliche Trennstelle vergessen einzuplanen usw





    Es gibt die Aufteilung 80/20 bei den Betreibern und Errichtern der Anlagen
    80 % verursachen eigentlich keine Probleme beim Netzbetreiber hinsichtlich Anmeldung,Bearbeitung,Inbetriebnahme usw, alles nur der übliche Kleinkram


    Die restlichen 20 %, nun ja :-)


    MfG