Wechsel zwischen RSE & 70%

  • Noch ne Frage:


    Da aktuell nur der SolarLog 1000 mit PM und GPRS erhältlich ist, spiele ich mit dem Gedanken auf den SolarLog 200 PM mit GPRS zu warten oder sogar erst mal mit SolarView@FritzBox zu experimentieren bzw. einen SolarLog 200 PM per FritzBox+UMTS-Stick online-fähig zu machen.
    Daher würde ich gerne die Anlage mit der 70 % - Regelung anmelden und später (spätestens nach 2-3 Monaten) auf die Rundsteuerung umsteigen.
    Jetzt wurde mir gesagt, dass man nur einmal die Bedingungen ändern könnte. Sprich ich darf nur einmal von 70%-Regelung auf RSE umsteigen. Später, in evtl. 4-6 Jahren, wenn das Haus mal nicht mehr vermietet wird und ein Eigenverbrauch sich lohnen würde, darf ich diese Bedingung dann auch nicht mehr ändern. Stimmt das? Darf man wirklich nur einmal die Bedingungen ändern? 20 Jahre sind ja ein langer Zeitraum. :(

  • Hallo,


    Zitat von SolarSollDruff

    Jetzt wurde mir gesagt, dass man nur einmal die Bedingungen ändern könnte. Sprich ich darf nur einmal von 70%-Regelung auf RSE umsteigen.


    mir ist keine Stelle im EEG oder anderen Vorschriften diesbezüglich bekannt, die die Wahlfreiheit in irgend einer Weise limitiert.
    Ich glaube, Deine Info entspringt dem Wunschdenken Deines Informanten.

  • Ich hänge mich hier mal dran:


    Wenn jemand von RSE auf 70% wechselt, was kann er mit dem RSE (von Eon) machen?
    In einer anderen Anlage verbauen?
    Zurückgeben? :)
    Was sonst?

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Zitat von Eisbaer

    Ich hänge mich hier mal dran:


    Wenn jemand von RSE auf 70% wechselt, was kann er mit dem RSE (von Eon) machen?
    In einer anderen Anlage verbauen?
    Zurückgeben? :)
    Was sonst?


    Hallo Eisbaer,


    hast Du hierzu mittlerweile weitere Infos erhalten, oder hast Du sogar einen Wechsel durchgeführt?
    Wenn ja, wäre es nett, das hier zu posten.


    VG Alexander

  • Vielen Dank für die Antwort.


    Ok, dann eine kurze Nachinfo von mir:
    Westnetz (als mein Versorger und "Versorgter" ;-) ) hat mir telefon. die Auskunft gegeben, dass ein Wechsel zwar möglich, aber relativ sinnfrei sei, da der RSE bereits gekauft wurde und anschl. nicht mehr zurückgenommen werden würde.


    Eine Einspeisebeschränkung bei Kleinanlagen würde seitens des Netzbetreibers sowieso nur in Extremfällen vorgenommen, da eine Reduktion zunächst bei Großanlagen (Winderzeugern, Wasserkraft, Biogas, usw.) erfolgen würde. Danach erst kämen PV-Anlagen >20KW/p dran. Eine Reduktion bei PV-Kleinanlagen wäre in den letzten Jahren nicht einmal erfolgt.


    Damit ist diese Entscheidung für einen RSE quasi als Lehrgeld abzuschreiben.
    Schade eigentlich, denn zumindest Westnetz schreibt auf ihrer Homepage, dass z. Zt. mehrwöchige Lieferzeiten aufgrund von Versorgungsengpässen bei RSEs bestünden...

  • Hallo Solarfish ,
    der Netzbetreiber sagt also , dass eine Reduzierung von Solarkleinanlagen völlig Sinnfrei währe :mrgreen::mrgreen: kann ich irgendwie nachvollziehen :?::?: aber wieso nachen wir das denn eigentlich :shock::?
    Schade eigentlich , ich hätte mir gewünscht , dass wir die Kleinanlagen zu hundertausenden abschalten und durch den sich anschliessenden Verwaltungs und Abrechnungsmehraufwand der sich zwangsläufig ergeben würde , so wiederum Arbeitsplätze schaffen würden und wenn die Armen Netzbetreiber auch keine Gewinne mehr machen , was solls , wenigstens Vollbeschäftigung .
    wenn da mal nicht die RSE Lobbyisten hinterstecken :mrgreen::mrgreen:


    also Spassbefreit ist PV nicht
    Gruss Ironi

    48 Siliken SLK60P6L 245
    Dachneigung 30°
    Wechselrichter SMA-Tripower 12000TL