CO2-Handel vs. Mackie Messer

  • Die CO2-Zertis von 2008 und der Mackie Messer Song von 1928


    Was hat Mackie Messer Song aus Bertold Brechts Dreigroschenoper aus dem Jahre 1928 mit CO2 zu tun?
    Erstmal gar nichts, außer vielleicht, dass die Dreigroschenoper in Chikago spielt.


    Zunächst aber eine
    WARNUNG!
    Die folgende Geschichte ist sehr komplex und sie ist keine Oper.
    Sie ist eher ein Drama, welches jetzt und heute spielt.
    Mit nahezu idealer Besetzung, mit perfektem Drehbuch und professioneller Regie.
    Es ist nicht unmöglich, dass sich Parallelen zu tatsächlichen Welt ergeben.
    Für unterschiedliche Wahrnehmungen der Wirklichkeit kann ich aber nichts.
    Der Leser möge sich auf einen längeren Text einrichten.



    Vorwort


    Dass die derzeitigen Preise für Öl und die Rohstoffe nach oben manipuliert sind, muss nicht extra bewiesen werden.
    Ob dies gut ist, weil damit der weltweite Ressourcenverbrauch eingeschränkt wird oder schlecht, weil sich damit jegliches Produkt überproportional verteuert oder ob es noch andere Gründe und Wertungen, sei hier dahingestellt.


    Fakt ist jedoch, dass ab etwa 2002 Spekulationen die Öl- und Rohstoffpreise nach oben gejagt haben. Zeitgleich mit hyperinflationären Erscheinungen, wegen des Verfalls des Dollars als Welthandelswährung Nr. 1, des sprunghaft wachsenden Defizits der vielleicht wichtigsten Volkswirtschaft der Erde, deren Kriegs- und Kriegsfolgekosten und aus weiteren Gründen, begann eine weltweite Kampagne, mit der einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe begegnet werden soll.


    Mit der Einführung von „Emmissionsrechten“, also der Berechtigungen zur Erzeugung von CO2-und der Deckelung der absoluten Menge, durch die Regierungen sollte darauf reagiert werden.


    Dahinter steckt die Idee einen Markt zu entwickeln für den Kauf und Verkauf von Emissions-„Gutschriften“ oder -„Rechten“, wenn Regierungen eine Senkung der CO2-Emissionen verfügen.
    Dem Markt sollte überlassen werden, wo diese Einsparungen dann tatsächlich stattfinden.


    Seit eben dieser Zeit entwickelt sich in den USA, genauso wie in Europa, ein schwunghafter Handel mit diesen CO2-Emissionsrechten.
    Dabei steht die „Chikagoer Klimabörse“ (Chicago Climate Exchange, CCX), im Mittelpunkt.


    Wenn man der Vermutung einer künstlich erzeugten und durch die Menschen verursachten Klimakrise nachgeht, sollte sich beweisen lassen, dass es sich um dieselben Personen und Kreise und Oligarchien handelt, die in den letzten Jahren den Preis von Öl und anderen Rohstoffen in die Höhe getrieben haben.
    Vielleicht kann auch der Nachweis gelingen, was des Pudels Kern der ganze CO2- und Klimahysterie ist und wo dieser Hund begraben liegt.


    Es sollte aber auch erkennbar werden, wie groß die Gefahr ist, dem, was von der physischen Ökonomie noch übrig geblieben ist, den Rest zu geben und sie praktisch zu entmaterialisieren – also nur noch potemkinsche Dörfer an Stelle der realen Wirtschaft zu akzeptieren.
    Der tatsächliche Hintergrund, die Weltbevölkerung durch eine neue Finanzblase auszuplündern, bleibt dabei im Verborgenen.


    Das ist zugegebener Maßen ziemlich starker Tobak und verlangt nach Aufklärung, um Spekulationen zu vermeiden und um nicht in Nähe von Verschwörungstheorien zu geraten.



    Die Chicago Climate Exchange CCX und ihre Tochtergesellschaft die Kllimabörse ECX und ausgewählte Personalien


    Nach dem jeder rein emotional verinnerlicht haben dürfte, dass er für ein menschgemachtes CO2-Problem zu Kasse gebeten werden soll, drängt sich die Frage in den Vordergrund:


    Wer profitiert vom CO2-Zertifikate-Handel?
    Vorab sei angemerkt, dass hier nur an der Oberfläche gekratzt werden kann.
    Wer sich für weitere Hintergründe interessiert, möge sich die Zeit nehmen und selber im Internet nachgrasen. Ansatzpunkte werden hier geliefert.


    Um den CO2-Zertifikatehandel wirksam zu organisieren, musste zunächst jedoch eine Reihe von Instrumenten geschaffen werden, wie zum Beispiel die CCX, die „Chicago Climate Exchange“ (Link)“.


    Dort sind übrigens eine ganze Reihe von namhaften Unternehmen als Miteigentümer vertreten: Rolls Royce, DuPont, Bayer, Ford.
    Bekannte Universitäten und Institute fehlen nicht. (s. Memberlist unter o. a. Link).
    Wenn es „wissenschaftliche“ Veröffentlichungen zur CO2 und Klima gibt, kann man auch mal darüber nachdenken, ob die auf der Linie der CCX liegen. Vielleicht gibt es ja Interessenkonflikte aufzuklären.
    Die gelisteten Unis haben selbstredend auch Homepages, wo jegliche Veröffentlichungen bis zur Quelle zurückzuverfolgen sind.


    Auf dieser Seite findet man unter „About CCX“ und „Wo We Are“ den Eintrag „CCX Directors“.
    Dort sind die Vorstände privaten Klimabörse gelistet.


    Drei von Ihnen will ich kurz vorstellen:


    Gründer und Vorsitzender der Chicago Climate Exchange ist Dr. Richard Sandor.
    Er gilt auch als der Vater der Derivate- und Futuresgeschäfte. Er setzte Wetter-Futures, Erdbeben-Futures, Ginnie-Mae-Futures u.ä. in die Welt und bemühte sich in den letzten Jahren intensiv um neue „Transaktionsinstrumente“ zur Verrechnung der CO2-Emissionen.
    Sandor sitzt auch im Vorstand der Internationalen Londoner Börse für Handel mit Finanz-Futures (LIFFE), des größten Derivatehandelsmarktes in London, und vielen anderen Vorständen.


    Bereits 1992 äußerte Sandor im Wall Street Journal: „Luft und Wasser sind nicht mehr die freien Güter, wie sie in der Wirtschaft einmal als gegeben galten. Sie müssen als Eigentumsrechte neu definiert werden, damit sie effizient zugeteilt werden können.“
    (Das muss man mehrmals lesen!!!
    Da kriegt es dieser Mensch tatsächlich fertig, Eigentümerrechte für die Luft und das Wasser dieser Erde zu postulieren, zu portionieren und zuzuteilen. Man möge lieber nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn sich Menschen diese “Wirtschaftsgüter“ nicht mehr leisten können…)


    Sandor war auch Direktor der Chikagoer Börse und Geschäftsführender Direktor von Kidder Peabody, wo er die sog. verbrieften Hypothekenkredite (CMOs), die Vorläufer der jetzt kollabierenden innovativen Immobilienhypotheken, ins Leben rufen half.


    Die CCX ist auf vielfältige Weise mit der Intercontinental Exchange (ICE) in London verbunden, zu der auch die International Petroleum Exchange (IPE) gehört, der weltgrößte Futures- und Optionsmarkt für Ölprodukte.


    Die ICE ist zwar rechtlich in London ansässig, hat aber ihren Hauptsitz in Atlanta und operiert dort praktisch als eine Art Offshore-Agentur. „No-action letters“ zwischen der englischen Zentralbank und der US-Warenterminhandelsaufsicht schützen die ICE vor jeglicher Regulierung oder Aufzeichnungspflicht, wie sie die amerikanischen Behörden vorschreiben.
    Die ICE ist somit praktisch ein britisches „Offshore-Finanzzentrum“ abgekoppelt von jeglicher Finanzaufsichtsbehörde und damit ohne irgendeine Kontrolle ihrer Geschäfte!


    Im November 2002, zwei Monate vor dem Start der CCX trat Dr. Sandor dem Vorstand der ICE bei.
    Bereits im Jahr zuvor hatte die ICE die Internationale Petroleumbörse IPE übernommen.
    Es ist nun nicht schwer festzustellen, dass sich Sandor auf genau jener historischen Linie befindet, die bis auf den Kolonialismus der britischen und holländischen Ostindienkompanie zurückgeht.
    Sandor verheimlicht dies auch nicht.
    Der Werdegang des Mr. Richard Sandor macht den gesamten Umfang des CO2-Spekulationsschwindels deutlich.


    In der Liste der Vorstände Current CCX Directors (Link) findet man ganz unten als letzten Eintrag einen weiteren alter Bekannten: Mr. Maurice Strong.


    Wer sich mit dem Umfeld und den Hintergründen der Kyoto-Konferenz beschäftigt hat, weiß wer das ist.
    In den Medien wird sein Name fast nie erwähnt, obwohl er der mächtigste Mann hinter dem CO2-Schwindel ist und eine der Schlüsselpositionen besetzt.
    Natürlich ist auch er nur ausführendes Organ, aber eine der schlausten Figuren im Hintergrund.
    Strong hat im Dienste spekulativer Umweltgeschäfte internationale Karriere gemacht.
    Zur Erinnerung: Maurice Strong hatte u. a. bei den UN verschiedene leitende Positionen inne. In den 70er Jahren war er der erste Direktor des UN-Umweltprogramms.
    Zuletzt war er Chefberater von UN-Generalsekretär Kofi Annan.


    1992 leitete Strong in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (UNCED), die als „Erdgipfel II“ bekannt geworden ist.
    Zur Erinnerung: In Rio wurde unter anderem die Klimarahmenkonvention (UNFCCC) unterzeichnet, Grundlage für das folgende Kyoto-Protokoll.
    Daraus entstand auf Strongs Betreiben der erste World Business Council for Sustainable Development (Link) (WBCSD).
    1999 begründete dann der WBCSD zusammen mit der UNCTAD die International Emissions Trading Association (Link), die den Markt für den Handel mit Treibhausgasen eröffnen sollte.


    Eine Zeit lang leitet er die „Better World Society“, des CNN-Gründers und Medienzaren Ted Turner. In dieser Position trieb er den medialen Druck auf die noch unwilligen westlichen Regierungen voran, doch endlich das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen.
    Das hat auch aus anderen Gründen gut gepasst, denn man muss wissen, dass eine jede Irrlehre erst durch Politiker und Medien in den Köpfen verankert werden muss. Hierzu braucht es einflussreicher Gestalten im Hintergrund, die eine solche Agenda auch langfristig umsetzen können.


    Strong ist Großindustrieller und Milliardär und stand in Diensten der kanadischen internationalen Entwicklungsbehörde.
    Außerdem war er Vizepräsident des World Wildlife Fund, WWF.
    Er hat beste Kontakte zu allen Größen der Erde, von Rockefeller zu Nixon bis zum kanadischen Ex-Premier Trudeau, dessen Regierungsmannschaft er sogar zusammenstellte.
    Zudem hat Strong allerbeste Beziehungen zur VR China und hält sich oft beim weltweit schlimmsten Umweltverschmutzer auf.
    (Dort konnte er unterkriechen, als ihm im Zusammenhang mit den Untersuchungen der Unregelmäßigkeiten bei UN-Aktion für den Irak „Lebensmittel für Öl“ (Food for Oil) der Boden unter den Füßen zu heiß wurde und er vor dem FBI flüchten musste.
    Bei dieser Gelegenheit hat er zusammen mit George Soros mehrere hundert Millionen Dollar investiert, um den Export von Billigautos des Typs Chery von Cina aus in die USA vorzubereiten.
    Auch dabei gab offensichtlich Grauzonen, da GM/Daewoo einen Prozess wegen Copyrightverletzungen gegen die Chinesen führte.)


    Gegenwärtig ist Strong noch Ratspräsident der UN-Hochschule für Frieden, deren Ehrenpräsident UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist.


    Strong ist zudem auch Präsident des Earth Council (Link) und schlug als solcher vor, die Zehn Gebote der Bibel durch die Zehn Gebote der „Earth Charter“ zu ersetzen, einer Anleitung wie die Massen die Umwelt behandeln müssen.
    Junk Science wird zur Ersatzreligion erhoben, der alle gehorchen müssen.
    Earth Council hat einen Ableger auch in Deutschland und koordiniert hier seine Aktivitäten unter dem Namen: Ökumenische Initiative Eine Welt e.V. (Link).


    Strong war Vorsitzender von Kanadas zweitgrößter Ölgesellschaft Petro-Canada.
    Strong als der Vater des Kyoto-Protokolls ist also ein Mann der Ölindustrie
    Das ist interessant zu wissen, besonders unter dem Blickwinkel, dass gerade den Wissenschaftlern, die den Treibhaus- und CO2-Schwindel aufdecken ( und das sind inzwischen weltweit Tausende, auch wenn sie keinen Platz mehr in den Medien finden und als Häretiker und Öllobbyisten abgestempelt werden) vorgeworfen wird, sie seien von der Ölindustrie gesponsert.



    Das Startkapital für die CCX soll ein gewisser Neil Eckert beschafft haben, damals Chef von British Insurance, die sich im Dunstkreis der Eagle Star Insurance, Ltd. im Innersten der City of London befindet.
    Eckert ist Vorstand von Climate Change Plc , der Holding für CCX und ECX. Über diesen wichtigen Mann gibt außergewöhnlich wenig Informationen.



    Die größten Aktienanteile von CCX halten nach jüngsten Angaben Goldman Sachs Holding, Inc. (17,87%), Harbinger Capital Master Fund I (10,4%), Black Rock Investment (Tochtergesellschaft der Blackstone Group, 8,95%).



    Insbesondere über den größten Aktieneigner der CCX, dem Bankhaus Goldman Sachs, kommt eine weitere Gesellschaft ins Blickfeld.
    Es geht um den „Generation Investment Management LLP“. Diese Gesellschaft ist ein Hedgefond, der den Handel mit CO2-Ablässen betreibt und Unternehmen kauft, welche langfristig hohe Renditen abwerfen sollen .
    Wer diese Eigner sind, sollte nun wirklich niemanden überraschen:


    Geschäftsführender Gesellschafter der Generation Investment Management LLP ist Mr. David Blood, bis 2003 Generaldirektor der Goldman Sachs Vermögensverwaltung. Weitere Partner sind u. a. Mark Ferguson, seit 1999 bei Goldman Sachs Vermögensverwaltung und Peter Harris zuvor CIO bei Goldman Sachs Asset Management.


    Diesem Hedge-Fond steht als Chairman vor und ist Mehrheitseigner und Gründungsmitglied


    Mr. Albert Arnold Gore, Jr.
    allseits bekannt als Al Gore.


    Ein weiterer Link von einer von Al Gores Hompages führt zum “Alliance for Climate Protection“ (Link) (Rat für Klimawandel) mit Sitz an der Wallstreet in New York.
    Chairman dieser Organisation ist ebenfalls Al Gore, Managing Direktor ist Theodore Roosevelt VI, von der Investment-Bank Lehman Brothers (Link).
    Auf dieser HP findet sich z. Z. auch eine Studie von Dr. John Llewellyn mit dem bezeichnenden Titel: „The Business of Climate Change - Challenges and Opportunities“ Der Inhalt ist sehr aufschlussreich und hält was der Titel verspricht.


    Dieser Theodore Roosevelt VI ist der Urenkel des gleichnamigen 26. Präsidenten der USA. Er ist Republikaner und damit Parteigänger von Georges W. Bush. (Zur Erinnerung: Al Gore war Präsidentschaftskandidat der Demokraten).
    Weitere alte Bekannte sind hier versammelt, u. a.
    Larry J. Schweiger Präsident und CEO der National Wildlife Federation, und ehemalige Sicherheitsberater und Umweltbeauftragte unter Ford, Bush sen., Clinton und Reagan.
    Brent Scowcroft, Präsident der Unternehmensberatungsgesellschaft The Scowcroft Group und ehemaliger Sicherheitsberater unter Gerald R. Ford und George H.W. Bush
    Carol M. Browner] vormals U.S. Environmental Protection Agency (U.S.-Umweltschutzagentur unter Clinton,
    Lee Thomas Retired President and COO, Georgia-Pacific Corp. Administrator, der gleichen Behörde unter Ronald Reagan.
    Und noch eine Reihe anderer wichtiger Leute mit interessanter Stellung und Biografie. Und alle haben das neuerdings ein fiktives Umweltlogo am Revers, riechen aber mehr oder weniger nach Öl oder Geld oder nach beidem.



    Die persönlichen Ansichten von Al Gore sind mir eigentlich völlig wurscht, würde er sich nicht in der Öffentlichkeit wie ein Guru oder als Überbringer der absoluten Wahrheit aufspielen und als der alleinige Inhaber der Lösung des Klimaproblems. Die schweizerischere Zeitung Tagesanzeiger titulierte am 09.07.2007 unmittelbar nach der ersten Live-Earth-Show schon mal als den neuen Heilsbringer und „Jesus der Umwelt“.
    Aber ich halte es für mehr als problematisch – und ich unterstelle, dass hier kein Übersetzungsfehler vorliegt -, wenn er vor Kindern behauptet, ein jeder könne seine CO2-Emission auf 0 reduzieren.
    Jedenfalls sollte ein solcher „Lapsus“ einem Menschen seines Schlages nicht unterkommen.
    Bei mir löst so etwas eine Art Phobie aus, und ich muss dann etwas tiefer buddeln.
    In einem anderen Posting hatte ich schon festgestellt:

    Zitat

    ... Er lügt. Er braucht CO2 wie sein täglich Brot und muss gleichzeitig die Trommel für die CO2-Reduzierung schlagen…


    Nun untersuchten Gore-Kritiker den Stromverbrauch im Hause Gore. Sie kamen dahinter, dass der CO2-Mahner 20-mal soviel Strom wie ein durchschnittlicher US-Bürger verbraucht. Und die sind bekanntlich an der Stelle nicht besonders sparsam.
    Alles kein Problem, sagt Al Gore im Kongress, denn er kaufe dafür CO2-Ablässe.


    Ich würde auch gerne welche haben wollen. Wo kriegt man so etwas eigentlich her?


    Man höre und staune Gore kauft einfacher- und schlauerweise seine CO2-Ablässe von sich selbst, von der o. g. „Generation Investment Management LLP“, einer „unabhängigen, privaten, durch die Eigner gemanagten Gesellschaft, die 2004 in London and Washington, D.C. gegründet wurde” wie es im Prospekt heißt.
    Dieser Trick ist einfach und genial. Da könnte ich glatt soviel Energie verbrauchen, wie ich will und kaufe von mir selbst Ablässe.
    Johann Tetzel hätte eine reine Freude an Al Gore und an mir auch. Ich müsste nur noch eben mal schnell so einen Fond gründen...


    Damit ist auch verständlich, warum Al Gore reinsten Gewissens Wasser predigt, während er selber den Wein säuft.


    Er verfolgt knallharte eigene Finanzinteressen.
    Seine Mahnungen sind reine Lippenbekenntnisse.


    Dennoch blieb Al Gore bei der Anhörung des Energie- und Wissenschaftsausschusses im US-Kongreß ungeschoren, als er die Werbetrommel für die CO2-Spekulation rührte.
    Gore forderte wiederholt von den Abgeordneten, „Kohlenstoff mit einem Preis zu belegen“. Er erklärte: „Sobald Kohlenstoff einen Preis hat, wird eine Welle (von Investitionen) einsetzen... es wird ungebremst investiert werden.“


    Gore sprach im Mai 2005 in seiner Eigenschaft als Vorsitzender seines Fonds Generation Investment Management vor einem „Investorengipfel“ des „Investors Network on Climate Risk“ (INCR) bei den Vereinten Nationen. Er rief dazu auf, dem Vorbild des Emissionshandelsplans der EU zu folgen, der 2005 begann. „Macht Emissionen zu Geld, handelt mit ihnen, reduziert sie“, war Gores Mantra.
    Der INCR hatte am 19. März von der amerikanischen Regierung eine zwingende Senkung von Treibhausgasen verlangt und gleichzeitig behauptet, es stünde ein Fonds von 4 Billionen Dollar zur Finanzierung von Umweltprojekten bereit.
    Mitglieder des 2003 in der UNO gegründeten INCR sind u.a. British Petroleum, die Allianz-Versicherung, DuPont und eine Vielzahl staatlicher, gewerkschaftlicher und kirchlicher Fonds verschiedenster Art. Vorsitzender der INCR ist der britische Aktivist Norman Dean, der gleichzeitig Chef der „Freunde der Erde“ ist.


    Im April 2006 setzte sich Al Gore an der Universität Oxford erneut für den Emissionshandel ein. Zusammen mit seinem Partner bei GIM, David Blood, machte sich Gore für CO2-Swaps und andere grüne Finanzinstrumente stark.


    Welche Rolle der 2006 gegründeten European Carbon Fund (Link) (ECF) spielt kann man leicht ermitteln, wenn man in deren Vorstandsliste guckt. Das man überall aktive oder ehemalige Regierungsmitglieder oder Parteigänger findet, ist wenig überraschend. Interessant ist auch die Liste der Aktionäre


    Ebenso aufschlussreich ist die Rolle des World Resources Institute, in dessen Vorstand Gore sitzt. Diese Leute stehen auf dem Standpunkt, dass ein Nachfolgevertrag für Kyoto nicht erforderlich ist und gleich mit dem Zertifikatehandel begonnen werden könne, wenn die USA, Europa und Japan einfach damit anfangen.


    Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass es vorgeblich nicht um das Klima geht, sondern definitiv ums Geschäft.


    Es gibt aber noch andere Verbindungen und Beziehungen.
    Ein weiterer Berater des European Carbon Fund ist William K. Reilly (s. Link). Er ist Direktor des US-Umweltschutzamtes EPA und damit George W. Bushs Umweltminister. (Pikant oder auch nicht weiter verwunderlich: William K. Reilly war lange Jahre Al Gores Berater).
    Reilly hat kürzlich einen Bericht über „Zuteilung von Emissionsrechten in einem Treibhausgashandelssystem“ mitverfasst, der von der National Commission on Energy Policy (Link)(NCEP) herausgegeben wurde.


    Die erst im November 2002 entstandene NCEP hatte einige prominente Gründungsmitglieder; man findet dort Andrew Lundquist, bis 2001 Leiter der Energie-Taskforce von Dick Cheney; R. James Woolsey, früherer CIA-Direktor;; John Rowe, Vorstandsvorsitzender von Exelon.
    Gelder erhält die NCEP u.a. von der MacArthur Foundation und dem Pew Charitable Trust.


    Es sieht so aus, dass das Netzwerk des CO2-Ablasshandels von den gleichen Kreisen initiiert wird, die bisher in der Öl- und Rohstoffszene das sagen haben - gemeinsam mit Banken der CoL und der Wallstreet an der Spitze. Möglicherweise handelt es sich sogar um den gleichen Filz.


    Aber man muss aufpassen, denn es gibt eine ganze Reihe von Stiftungen bzw. Foundations und Fonds gibt, die tatsächlich alle Kraft einsetzen, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren.
    Diese haben jedoch nicht als Ursache anthropogen verursachtes CO2 auf der Agenda, sondern die Bekämpfung des Missbrauchs der natürlicher Reserven der Erde und den Schutz der Umwelt für die lebenden und zukünftigen Generationen!


    Nach dieser Differenzierung scheint mindestens die Rollenverteilung klar. Daraus ergibt sich aber auch, dass in diesem Netzwerk ohne Zweifel weitere Personen Regie führen müssen. Das ist in diesem Drama nicht zu überhören.
    Die Widersprüche in der Sache sind je nach Sichtweise einfach zu gering oder zu groß – auf jeden Fall in Bezug auf das Klima nicht stimmig.
    Und man muss sich an dieser Stelle klarmachen, dass es keinem der führenden Beteiligten um die wirkliche Reduzierung von CO2 geht. Denn dies ist ein lukratives Geschäft.

    Experten haben berechnet, dass zu einem Preis von 14 $ pro Tonne Kohlenstoff die im Rahmen des Kyoto-Protokoll ermöglichten “Emissionsrechte” einem Wert von mindestens 2.345 Milliarden Dollar entsprechen, was als “größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale Verträge in der Geschichte der Menschheit” bezeichnet werden kann.
    Und das ist erst der Anfang, man kann jederzeit mehr Kredite schaffen. Dies ist um so notwendiger, da die Papierwährungen nur durch dauernde Kreditneuschöpfungen am Leben erhalten werden können.
    All das muss jedoch vom Steuerzahler und Konsumenten aufgebracht werden, von niemandem sonst.


    Vor diesem Hintergrund sind auch die Äußerungen des Herrn Umweltminister Gabriel zu verstehen. Er scheint „geimpft“ oder er hat den richtigen Riecher für das Geschäft zu haben und um die Trends der ökonomischen Leitmärkte zu ahnen, mit denen es Tausende Milliarden Euro zu verdienen gilt.


    Wenn der gleiche Umweltminister vor ein paar Monaten mit Hilfe einer von privat finanzierten Aktion unsere Kinder über Bösartigkeit des CO2 und seiner Verantwortung für den Klimawandel mit dem Al-Gore-Film in die Kino lockte, mit CDs und speziellem Unterricht versuchte „aufzuklären“, erscheint dies in einem eigenartigen Licht. Letztlich war dies nichts weiter als eine Einstimmung darauf, was sie künftig zu erwarten haben. Sie müssen rechtzeitig begreifen, dass sie als Menschen dieser Erde an der Situation schuld sind und dafür gefälligst gerade zu stehen haben.
    Die Kinder haben die Zeche des größten Wissenschaftsschwindels aller Zeiten zu bezahlen.
    Und die wird teurer, als sich das jetzt irgendjemand überhaupt vorstellen kann.



    Damit wird auch die Rolle von Al Gore durchsichtiger.


    Al Gore ist ein hochintelligenter gebildeter Mann mit Charisma und Menschennähe. Er hatte diese persönlichen Eigenschaften und sein verbindliches und gewinnendes Auftretens stets zu seinem Vorteil einsetzen können. Schließlich war er jahrelang Vizepräsident und er wollte Präsident werden. Und er hat keine sein Image störende Connections zur Öl-, Rohstoffe und Rüstungslobby. Er ist schlechthin sauber.


    Eigentlich hatte er damals die Wahl mit einer halben Million Mehrstimmen schon gewonnen, strich aber nach meinem Empfinden überraschend schnell die Segel.
    Ob dies so gewollt war, wird sich in der Zukunft noch zeigen. Zumal im Laufe der Zeit erkennbar wird, dass sich die derzeitige Administration und ihre Strippenzieher total vergaloppiert haben.
    Die von ihr initiierten Kriege sind als Mittel der Wahl nicht die Lösung. Alle wichtigen Aktionen, wie die Sicherung der Öltransportwege aus dem asiatischen Raum, die Einkreisung Russlands und das Aufweichen seiner Struktur von innen heraus und mit Hilfe von bunten Revolutionen bei seinen Nachbarn sind stecken geblieben oder drohen vollständig zu scheitern.
    Ebenso sind die propagierten Ziele weder im Irak noch im Iran noch anderswo zu erreichen. Und es besteht das Risiko, das China, Indien und Russland den USA den wirtschaftlichen Untergang a la Sacrum Romanum Imperium besorgen.


    Amerika wird also dringend den „Plan B“ für einen Neuanfang brauchen, um seinem totalen Ruin zu entgehen, sein Ansehen wieder herzustellen und um seinem weltweiten Führungsanspruch wieder gerecht werden zu können,


    Für genau dieses Projekt steht derzeitige CO2-Klima-Aktionismus mit Frontmann Al Gore.


    Nach Goebbelsscher Manier muss die Lüge ja bekanntlich nur dreist genug sein und oft genug wiederholt werden, damit sie zur anerkannten Wahrheit wird.
    Und nach Lenins Propagandamethodik hilft da nur eines:


    Hämmern! Hämmern! Hämmern! Bis der Nagel sitzt.




    Der wohl mächtigste Mann dieses Planeten lies sich im Juni 1991 vor der Bilderberger-Konferenz in Baden-Baden zu folgender Aussage hinreißen:

    Zitat

    „Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung.
    Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise, und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen."
    David Rockefeller


    Kann sein, das dieses Zitat eine Erfindung von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern ist oder aus einem Zusammenhang gerissen wurde – passend ist es allemal.


    Dagegen ist dieses Zitat belegt:


    Zitat

    „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war.“


    FRANKLIN D. ROOSEVELT
    (1882 – 1945 32. Präsident der USA)


    Und um auf Mackie Messer zurückzukommen, die Botschaft ist nun verständlich, mit dem Unterschied, dass für den Räuber des Meeres heute die „Heuschrecke“ steht:


    Und der Haifisch, der hat Zähne
    Und die trägt er im Gesicht
    Und Macheath, der hat ein Messer
    Doch das Messer sieht man nicht.

    Denn die einen sind im Dunkeln
    Und die andern sind im Licht.
    Und man siehet die im Lichte
    Die im Dunkeln sieht man nicht.


    Die 1930 von Brecht ergänzte letzte Strophe des Songs stellt dann die Dinge klar. Auch die, die sich zu Beginn des neuen Jahrtausends in der Dreiecksgeschichte zwischen CO2 – Klima - Macht abspielen dürften.



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    Es gibt für die vorstehenden Aussagen ausschließlich offene und öffentliche Quellen und Dokumente, deren Authentizität ich als sehr hoch einschätze.
    Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass meiner Recherche zwar mit der gebotenen Sorgfalt erfolgte, aber das Ergebnis dennoch unvollständig sein muss.
    Ich kann deshalb keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen, weil nicht ausgeschlossen ist, dass sich durch Hinzunehmen weiterer Quellen das Ergebnis oder meine Einschätzung relativieren oder gar umkehren muss.
    Dies gilt auch für Schreib- oder Übersetzungsfehler.

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    D.C.

  • Hi DonCarlos,


    ich bewundere Deine enorme Energie, die Du immer wieder in dieses Thema steckst!


    Gruß
    pictoros

    "Rentable PV auf Norddächern ist möglich!"
    ............................................................
    "Auf der Südhalbkugel der Erde!" ;-)