Mein Opel Ampera ist da!

  • Moin in die Runde,


    Ich möchte noch eine Denkrichtung hinzufügen. Laut EEG werden wir unseren Strom für 20 Jahre an die EVUs Zwangsverkäufen können. Wenn diese Eit rum ist, dann muss man eh sehen, was wir mit den eigenen Strom machen. Und dann kann es sehr sehr sinnvoll sein, das bis dahin die Elektromibilität sich weiter entwickelt hat.


    In diesem Sinne freue ich mich über ein Auto wie den Ampera - die Entwicklung muss weitergehen, damit wir unsere Abhängigkeit von Energielieferungen reduzieren können.


    Wenn unsere Regierung es ernst meint, mit der Umstellung auf EE, dann müsste auch eine besse Motivation für Hybride kommen. Analog zur EEG ist mein Vorschlag, das bei Dienstwagen die Versteuerung der Privatnutzung stark reduziert wird.
    Dann WOLLEN die sparfüchse der Nation einen Hybrid Dienstwagen, und die Unternehmen können damit werben.


    Und am Ende der Leasingzeit erhöht sich die Anzahl der gebrauchten Hybride im Markt.


  • Klar und das Auto steht dann in der Mittagszeit in der Garage... Es muss ein neuer Markt für die Ware "Strom" her, dazu müssen aber die Netze auch für PV frei gemacht werden und neue Stromportale geschaffen werden

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Sehe ich auch so, PV und E-Auto ist keine sinnvolle Kombination (es sei denn, man zieht einen Solaranhänger hinterher ;-). Tagsüber wird das Auto häufig genutzt und nachts ist der Strom meist günstiger und oftmals im Überschuss vorhanden. Zukünftig kann sich auch mal das Laden am sonnigen Sonntagnachmittag lohnen (können ebenfalls Überschüsse entstehen), aber da fährt man ja auch lieber ins Grüne...

  • Zitat von batome

    Sehe ich auch so, PV und E-Auto ist keine sinnvolle Kombination (es sei denn, man zieht einen Solaranhänger hinterher ;-). Tagsüber wird das Auto häufig genutzt und nachts ist der Strom meist günstiger und oftmals im Überschuss vorhanden. Zukünftig kann sich auch mal das Laden am sonnigen Sonntagnachmittag lohnen (können ebenfalls Überschüsse entstehen), aber da fährt man ja auch lieber ins Grüne...


    Sinn macht das schon, die Frage ist nur an der eigenen PV Anlagen. Vielleicht aber werden ja bis dahin die Zähler so getauscht, dass sie an jedem Verbraucher "hängen" und nicht mehr über eine Zentrale Stelle abgerechnet werden. Dann kann man überall seinen eigenen Strom tanken!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


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  • PV und E-Auto ist wohl eine gute Kombination insofern man die V2G-Technik ans Netz bringt.
    Das ist die bidirektionale Technik mit der die E-Mobile auch ins Netz speisen können.
    In USA gibt es teilweise schon Gesetze dafür. Der Eigner eines E-Fahrzeuges hat dort einen gesetzlichen Anspruch auf stunden- oder minutenaktuelle Vergütungssätze sowohl für den bezogenen als auch den eingespeisten Strom . Er kann also die Kapazität seines Akkus vermarkten falls er das zusätzlich möchte. Also kann er mit günstigem Nachtstrom laden und den Strom zu Spitzenlastzeiten wieder mit Gewinn aus seinem E-Auto-Akku ins Netz einspeisen. Technisch stellt es kaum Aufwand dar E-Autos auch netzeinspeisefähig zu machen. AC Propulsion (CA) beispielsweise bietet diese Option schon seit Jahren mit ihrem Antriebssystem an. Als ein weiterer schöner Nebeneffekt davon kann man dann auch noch zusätzlich sein Auto als ein mobiles Stromaggregat zur Inselversorgung mit einer stattlichen Leistung nutzen, falls man mal eine Party im freien halten möchte. :D


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Grundsätzlich ist die Nachtladung naheliegender (E-Auto steht in der Garage) und sinnvoller (Überschussstrom, niedriger Strompreis). Die theoretische Stromabgabe am Tag ist bei den aktuellen Akkukosten, Verschleiß durch mehr Ladezyklen, Kampf mit zu kurzen Reichweiten und fehlende Infrastruktur ein schlechter Kneipenwitz....

  • Hallo,


    batome


    das ist kein schlechter Kneipenwitz solange Spitzenlaststrom entsprechend fair bezahlt wird !
    Insofern der Akku des E-Autos nur teilweise entladen wird geht das auch kaum auf die Lebensdauer. Zu deiner Info, es gibt durchaus Lithium-Akku-Systeme zur Zeit bei denen 3000 volle Lade- Entladezyklen mit dann mindestens noch 80% Akku-Restkapazität machbar sind. Teilentladung mit Restladung verbleibend im Akku > 50% wirkt sich kaum auf die Lebensdauer des Akkus aus.


    Immer das gleiche Lied, Alles hier eben mal schnell kaputtschreiben...... :mrgreen:


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • Tagsüber mit PV laden geht schon deshalb (oftmals) nicht, weil PV gar nicht zuverlässig zur Verfügung steht (siehe Wintermonate, Tief über DE etc.). Und auch Teilentladungen verkürzen die Akkulebensdauer. Ich finde es auch nicht sinnvoll, mit Akku-Überkapazitäten durch die Gegend zu fahren, da Akkus nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr schwer sind. Wenn wir Strom puffern wollen, dann können wir stationäre Akkus wesentlich günstiger in den Keller stellen.


    BTW Ampera, ich finde dieses Konzept mit dem Range Extender sehr viel sinnvoller, damit wird auf teure Akkuüberkapazitäten verzichtet und trotzdem können viele Fahrten elektrisch durchgeführt werden. Aber trotz eigentlich gutem und sinnvollen Konzept ist mir der Ampera viel zu schwer und zu teuer. Das sollte besser gehen, die Asiaten werden uns das schon vormachen...

  • nagut batome, ich habe nunmal zufällig ein E-Fahrzeug zuhause und auch eine PV-Anlage und das schon recht lange. Die PV-Anlage liefert selbst beim schlimmsten Anti-PV-Novemberwetter noch zumindest 100 Watt ab über die Mittagszeit. Natürlich kann man es nicht immer treffen, aber ich probiere schon bei Sonne zu laden oder zumindest über die Mittagszeit. Mein Gedanke dabei ist ganz einfach die entstehenden Übertragungsverluste im Netz noch (etwas) geringer zu halten als anders. Könnte mir ja auch absolut wurscht sein ? Das stellt ja aber eigentlich, wenn auch ein geringes, Plus für Alle dar.Und ich schätze mal dass im Jahresdurchschnitt zumindest 50% Ladestrom bei mir durch Strom vom Dach direkt abgefangen werden. Die Welt ist eben nicht nur schwarz oder weiß. :D Und Teillentladezyklen gehen eben auch erheblich geringer auf die Lebensdauer eines Akkus als Vollentlade-/ Ladezyklen.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

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