Meine Erlebnisse mit der Firma ZWS

  • Meine Erlebnisse mit der Firma ZWS:
    Ich habe im Jahr 2003 eine Heizung mit Solarkollektoren bei der Firma ZWS erworben. Die Methode war die Gleiche, wie sie hier schon oft geschildert wurde: Messebesuch mit angeblichem Sonderangebot etc. Das aber ist nicht worauf es mir ankommt.
    Letztes Jahr im Juni stellte ich bei Dacharbeiten fest, dass einer meiner Solarkollektoren (Sieger Malaga 2.0) einen Riss hatte. Eine Fremdeinwirkung kann man, bis auf die Witterung natürlich, definitiv ausschließen. Da ich ein Gerüst gestellt hatte bot sich an die Kollektoren eventuell schnell mit zu wechseln. Ich befüllte also in Erwartung einer schnellen Regelung die Anlage nur mit Wasser, zumal ich schon seit langem einen langsamen Druckverlust hinnehmen musste und es ja bei der bevorstehenden Reparatur keinen Sinn machte Kühlmittel einzufüllen.
    Ich schrieb der Firma ZWS, mit dem Hinweis, dass ich mich auch über den oft den ganzen Tag vorhandenen Kondensbeschlag bei zwei weiteren Kollektoren wunderte, da dieser doch, laut ZWS, gar nicht möglich sein sollte, da die Kollektoren „selbstevakuierend“ seien. Man teilte mir mit, dass man meine Reklamation nun an den Vorlieferanten weiterleiten wolle und bat mich um Bilder um sich die Sache anzuschauen. Die Bilder sandte ich zu und hörte daraufhin nichts mehr. Ich hakte also des Öfteren nach, auch da das Gerüst nicht ewig stehe konnte. Nichts geschah und ich wurde aufgefordert noch ein paar Bilder mehr einzusenden, was ich tat. Wieder wochenlang nichts. Ich hakte also wieder nach, was denn nun sei und bat darum mir mitzuteilen, ob man nun gedenkt auf Kulanz etwas zu unternehmen, oder sich auf die formelle Ebene zurück zieht, da die 5 Jahre Garantie wohl gerade überschritten waren. Im Oktober kam dann tatsächlich ein Beauftragter des Herstellers, der Firma Sieger zu uns, schaute sich die Anlage an und verschwand wieder. Wieder vergingen Wochen während es nun in großen Schritten auf die kalte Jahreszeit zu ging. Ich fragte erneut nach, was denn nun geschehen würde und wies darauf hin, dass der Druckverlust inzwischen so zugenommen hat (ca. 0,5 bar/Tag), dass es keinen Sinn macht die Anlage weiter zu betreiben und Kältemittel einzufüllen, ich also beabsichtige die Anlage zu entleeren. Daraufhin kam nur die Antwort man habe auch noch nichts gehört und bat mich um Geduld. Über das Entleeren kein Wort. Da die Firma ZWS ja Bausätze an Laien verkauft sollte man doch davon ausgehen, dass man auf eventuelle Gefahren hingewiesen wird – Fehlanzeige, wie sich später herausstellen sollte! Ich entleerte die Anlage, soweit es ging und ließ den Befüllanschluß offen, damit eventuelles Restwasser verdunsten kann. Im Dezember fragte ich erneut nach, wieder keine Aussage. Im Januar wurde dann ich angeschrieben, ob sich etwas getan hätte, was ich verneinen musste und angesichts der Temperaturen konnte man sowieso nicht auf dem Dach arbeiten. Im März schrieb ich wieder die Firma ZWS an, ob man nun ENDLICH mal mein Problem angehen würde. Die Antwort war mehr als erstaunlich: Ich hätte doch ein Angebot bekommen behauptete der Handwerker der Subfirma von Sieger und ich hätte mich nie darauf gemeldet. Bei mir ist aber nie ein Angebot angekommen! Also forderte man mich nun auf einen Kundendienstantrag an die Firma Sieger zu schicken, was ich auch tat. Dann sollte ein Angebot erstellt werden, da ZWS die Kosten ja übernehmen wollte. Es erschien ein anderer Handwerker, man habe ihm den Auftrag von der Firma, die im Vorjahr bei uns war weiter gegeben, da diese den „Auftrag nicht ausführen könne“. Für mich sah es eher nach „nicht wolle“ aus. Jedenfalls begutachtete dieser nun die Anlage, die aber ja seit November 2008 drucklos war und verschwand mit den Worten, dass ich in zwei Wochen ein Angebot hätte. Es dauerte Wochen und weder zahlreiche Anrufe, noch Nachrichten auf dem AB bewirkten etwas. Er habe Probleme einen Gerüstbauer bei ihm zu finden, der wegen dieses kleinen Stückes, das er benötige, bis zu uns fahren würde. Nachdem ich mich dann bei ZWS beschwerte kam dann endlich ein Angebot, ohne Gerüstbauer und ohne Dachdecker, der für erforderlich erachtet wurde, um die ich mich dann selber kümmern solle. Der Preis war „knackig“ und ich schickte den Kostenvoranschlag an ZWS weiter. Dort beschloss man nun aber, dass das Angebot viel zu teuer sei und man nun jemand anderes befragen wolle, der öfters für ZWS Anlagen abnimmt.
    Nach 14 Monaten(!!!) erschien nun endlich der Handwerker (das Gerüst organisierte ich privat) um die Anlage endlich zu reparieren. Hierzu wurden die drei Kollektoren zuvor angeliefert. Er setze die Anlage unter Druck und - - - es regnete wie aus der Gießkanne. Ein Druckaufbau war gar nicht mehr möglich. Die Anlage war also offensichtlich im Winter aufgefroren. Da nun alle vier(!) Kollektoren defekt waren, konnte natürlich nichts ausgetauscht werden und er fuhr wieder von dannen.
    Ich erhielt kurz darauf von ZWS (Herrn Amberge) einen Brief in dem mir mitgeteilt wurde man sähe sich nicht in der Verpflichtung und Sieger wäre wegen des „bauseits verschuldeten Kälteschadens“ nicht in der Lage Garantie oder Gewährleistung zu übernehmen und wolle nun auf MEINE Kosten die Kollektoren wieder abholen oder ich solle diese für „nur“ 3352,25 €“ erwerben. Inzwischen gibt es den Nachfolger Malaga 3.0, bei dem man vier Kollektoren für ca. 1600 € erwerben kann – natürlich nicht bei ZWS. Mein Hinweis, dass die Kollektoren doch bewilligt gewesen seien und es sich definitiv um einen Folgeschaden des letzten Winters handeln muss, sowie den Hinweis auf die verpasste Warnung, dass so etwas trotz entleerter Anlage passieren kann, wollte man nicht folgen.
    Also dank ZWS habe ich nun nach 15 Monaten vier defekte Kollektoren und eine Menge Ärger gehabt. Deshalb kann ich aus meiner Sicht nur JEDEM DRINGEND ABRATEN sich mit dieser Firma einzulassen. Hätte ich bloß den einen defekten Kollektor damals einfach ersetzt, dann wäre alles zumindest noch funktionsfähig.


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