Film- und Fernsehtipps zur Energiewende


  • Mit Windstrom Elektrolyse durchführen, mit dessen Ergebnis und mit dem CO2 aus dem eigenen Klärwerk Archaeen füttern die Methan herstellen.


    Und alles nur um auf Teufel-komm-raus vor Ort jederzeit so viel Strom zu produzieren wie gerade gebraucht wird.


    Weil man zu dumm ist, zu kapieren dass sich Produktion und Nachfrage weniger aufwändig ausgleichen lassen, wenn man weiter denkt als bis zum eigenen Kirchturm.


    Wenn man sich darauf "beschränken" würde, per Saldo so viel Strom zu produzieren wie man verbraucht, würden ein paar PV- und WKA völlig ausreichen.

    Aber das wäre ja unvorstellbar in Dummdeutschland.

  • Und eine Befreiung von der EEG-Umlage würde ja nur dazu führen dass die dort den "guten" Solar- und Windstrom verschwenden dessen Kosten aber trotzdem anfallen und weshalb dann der normale Stromkunde noch mehr EEG zahlen muss, was dann wiederum als Beweis angeführt werden wird dass die Energiewende gescheitert sei.



    Außerdem wurde zu Beginn gesagt dass Batteriespeicher (aktuell ohnehin nur für Netzstabilisierung sinnvoll) zu teuer und zu ineffizient seien. Und dann kommen sie mit so einer Anlage mit einem Wirkungsgrad von 40% wenn man noch irgendwo die Abwärme verwenden kann.

  • EEG Umlage auf Strom für PTG Anlagen ist ein altes Ärgernis.

    Wenn wir den davon befreien dann können wir die ganzen neuen Gas Heizungen, die ab 2026 die defekten alten Öl Heizungen ersetzen sollen, und den Bestand an bis dahin verbauten Gas Heizungen doch prima mit CO2 neutralem E-Gas versorgen.


    Vielleicht erfindet bis dahin aber auch jemand ein Gerät das Wärme durch Zufuhr von Strom einfach aus der Luft holen und damit ein Haus heizen oder umgekehrt einen isolierten Schrank innen abkühlen kann.

    Dann braucht der Aiwanger Hubert nicht mehr jeden Winter Eisbrocken in seinen Keller schleppen um dort seine Weißbier/Wurst Vorräte kühl lagern zu können.

  • Ich glaube um das zu wissen muesste ne P2G-Anlage erstmal das Forschungsstadium verlassen und industriell betrieben werden.


    Bei 100Eu/tCo2 (und 0.2 kgCo2/kWh) wird Erdgas aber 2ct (+30%?) teurer pro kWh (thermisch).

    Da ist ne WP bereits deutlich billiger ...

    Gegenwärtig ist Power-to-Gas wirtschaftlich noch nicht darstellbar. Wann Power-to-Gas die Wirtschaftlichkeitsschwelle erreicht, ist schwer abschätzbar. Experten, die von der Strategieberatung nymoen im Auftrag der Initiative Zukunft Erdgas befragt wurden, können sich eine Wirtschaftlichkeit bis etwa 2030 vorstellen. Andere Beobachter wie etwa RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz gehen davon aus, dass PtG-Anlagen frühestens 2040 wirtschaftlich zu betreiben sein werden. Energy Brainpool prognostiziert in einer für Greenpeace Energy erstellten Studie, dass Elektrolyseure mit einer Leistung von bis zu 115 GW um das Jahr 2040 in Deutschland wirtschaftlich betrieben werden können.

    ... auf P2G wuerde ich also eher nicht hoffen die naechste Zeit.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Gestern im "Kassensturz" -der schweizer Konsumentensendung: Warum der PV-Zubau so harzt.
    Tja, ganz einfach: Weil der Strom aus der Steckdose kommt!
    Leider wurde im Beitrag der ZEV und auch die Elektromobilität vergessen...

    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kW Li-Testspeicher.