Na wat denn nu ?

  • Hallo liebe Mitglieder,


    ich bin sehr ahnungslos, deshalb eine sicher für Euch lächerliche Frage:


    Wo sind die Unterschiede zwischen poly- mono- und amorphen/dünnschicht Modulen ? Was ist am besten, wo liegen die Vor- und Nachteile ?


    Wir spielen mit dem Gedanken, etwa 8kwp zu installieren und bekommen von den Elektrikern u.s.w. jeweils ne andere Auskunft, was denn nun am besten ist.


    Generell ist mein Eindruck (und der muss nicht stimmen), dass der normal sterbliche Elektromeister eher wenig im Thema ist. Und dies, obwohl der Bau humpelt, PV aber brummt. Dies überrascht dann doch sehr.


    Für Antworten bin ich sehr dankbar.

  • Am besten mal googeln.


    Da gibt es soviel Infos, das bringt man auf einmal gar nicht unter. Vorallem bei Dünnschichtmodulen wird es dann schon schwierig. Denn da gibt es ja wieder zig Unterteilungen.


    Mono werden aus Siliziumstäben und Poly aus Blöcken geschnitten. Wobei die Stäbe aus reinerem Silizium besteht, was eigenlich nicht sein muß.


    Dünnschichtzellen bestehen eigentlich nur aus 2 Glasscheiben in deren sich ein Gemisch aus verschiedenen Stoffen und Giften besteht. Teilweise ist sogar quecksilber mit dabei. ansonsten Selen, Indium, Silizium, und noch zig andere Stoffe.


    Der Unterschied bei Mono und Poly liegt eigentlich im Wirkungsgrad, der bei Mono besser ist.
    Dass soll aber nicht heißen dass Poly grundsätzlich schlechter sind. gute poly sind bestimmt besser als schlechte Mono, obwohl diese Aussage pauschal ist.


    Aber bei sovielen Modulen ist eine gute Aussage wohl auch ne Glaubensfrage.

  • Guten Tag,


    in Dünnschichtmodulen sind annähernd die gleichen Inhaltsstoffe vorhanden nur in viel dünnerer Form. Der Massenanteil beträgt bei Dünnschichtmodulen ca 1% bei kristallinen Modulen zwischen 5-10%. Also wird hier viel weniger Rohstoffe benötigt. Ich verstehe nicht wieso Walter so gegen Dünnschichtmodule argumentiert. Dies wird verwendet in jedem Solarrechner, Uhr usw.


    Also der Unterschied liegt am Aufbau der Module und am Wirkungsgrad. Bei kristallinen Modulen benötige pro kwp ca 8qm Dachfläche gegenüber 16qm Dachfläche bei Dünnschichtmodulen.
    Wenn also genug Dachfläche zur Verfügung steht spricht auch nichts gegen Dünnschichtmodule.
    Wir verwenden Dünnschichtmodule bei sogenannten Ost West Dächer. Hier werden dann beide Dachflächen belegt. Spart die Aufständerung, die auch Geld kostet. Dünnschichtmodule reagieren empfindlicher auf Helligkeit und sind wesentlich günstiger bei der Anschaffung. Ca 300€/kwp.


    sonnige grüße
    Jürgen

  • @ Ariba, dass ist Quatsch was du erzählst.


    Poly onder Monokristalline Zellen sind feste Bestandteile die durch die Schmelze zu einem Ganzen werden. Diese Blöcke oder Stäbe werden in dünne Scheiben zersägt.


    Aus diesem Verbund löst du nix mehr raus, dass ist alles fest miteinander verschmolzen.


    Bei Dünnschichtzellen ist dass alles ganz anders.


    1. wird die amorphe Schicht nur in flüssiger Form aufgebracht und so wie bei CIS unter Vakuum miteinander verbunden und mit einer Art Gummi verklebt.
    Aber dass finde ich ja nicht schlimm. Problematisch ist nur die Tatsache dass jeder Hersteller von Dünnschicht Modulen seine eigene Rezeptur hat. Dünnschicht ist also nicht gleich Dünnschicht. Es gibt bisher auch keinerlei Norm in der dieser Begriff geregelt oder dokumentiert wird.


    z.B. Thema Entsorgung: Bei Poly oder Mono ist das ganz klar. Die Bestandteile sind klar getrennt und können als hochwertiger Rohstoff alle einzeln wiederverwertet werden.


    Was machst du bei Dünnschichtzellen. 2 Glasscheiben und ??????. Ist das Sondermüll ????


    Thema Wechselrichter:


    http://www.sma.de/sunnyupdate/…5/okt/SMADuennschicht.pdf


    Nicht mal SMA als Marktführer schätzt Dünnschichtmodule beim Thema Wechselrichter als bedenkenlos ein.


    Dünnschichttechnologie wird die Technik der Zukunft, keine Frage. aber nicht Heute, und nicht Morgen, vielleicht in 5 - 10 Jahren.
    ich will auch gar nicht abstreiten dass es Einsatzgebiete gibt in denen Dünnschichtmodule genauso oder gar besser sind als kristalline Module, keine Frage. Aber viele verkaufen Dünnschichtzellen nur weil die Margen wesentlich höher sind als bei Kristallin. Ich kenne die EK Preise, und lasse mir kein A für ein O verkaufen.

  • Zitat von ariba

    Wir verwenden Dünnschichtmodule bei sogenannten Ost West Dächer. Hier werden dann beide Dachflächen belegt. Spart die Aufständerung, die auch Geld kostet.


    ???


    Gruß mppPeak

  • Hallo,


    Walter ,
    lassen wir das mit den Inhaltsstoffen, hier hat vermutlich jeder von uns beiden recht.
    So aber zum Preis, wir verkaufen momentan fix fertig montiert Dünnschichtmodule zum Preis von 4650- 4750€. Kristalline Module von ca 4950- 5100€ netto.
    Und ich kann es nicht mehr hören ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht. Gegenfrage ist ein z.B Auto sein Preis wert?
    Walter nehme doch einfach an dem Markt teil z.B als Vertriebspartner und Monteur. Und stelle doch nicht immer diesen Markt in Frage, mit Preisen usw. Hier werden momentan viele Leute beschäftigt und etwas für unsere Wirtschaft getan.


    @mppPeak
    was ist dir Unklar?


    sonnige Grüße
    Jürgen

  • meine Frage, danke für Eure Antworten, ich habe den Eindruck, dass die Auswahl eine Art Religionsfrage ist.


    Gab's nicht mal son Lied: Die Module spieln verrückt, Mensch ich bin total verwirrt... ?


    Eines habe ich verstanden: Dünnschicht=mehr Fläche


    Der angegebene VK-Preis an Endkunden ist ja schon beachtlich. Mit Montage ? Und auch mit WR ? Also tutto kompletto ? Bitte um Antwort.

  • hab aber noch ne Loch in den Bauch Frage:


    Kann man ungefähr den Montagekostenanteil je kwp angeben ?


    Wie lange braucht man, um 80qm Module auf ein durch ein bauseits (von uns) eingerüstetes Dach zu installieren, zu verdrahten u.s.w. ?


    Ich rechne mal 40 euro Stundensatz und 3 Tage für 2 Mann.


    Sind also 40 x 2 x 3 x 8 =rd. Euro 2000,-


    Sind also bei 8 kwp je kwp Euro 250.


    Die Rechnung kann aber auch Bullshit sein, da ich hier keine Zahlen habe.

  • Hallo Vollwaise,


    bei meinem Angebot hat es 300,00€ ausgemacht, dass ich die Anlage komplett selbst installieren werde.
    Bei uns in Ostfriesland sind die Preise für die Module jedoch auch nicht so hoch, wie z.B. in Bayern.
    Da die Anlage erst ende Januar 06 geliefert wird, kann ich dir noch nicht sagen, wie lange die Montage dauert.


    Berthold