Einspeisung EWE

  • Hallo zusammen,


    wie genau funktioniert das eigentlich mit der Einspeisevergütung? Bekomme ich jeden Monat einen betragsmäßig identischen Abschlag, und nach Ablauf je eines Jahres ist eine Ausgleichszahlung fällig, oder wird genau das vergütet, was auch eingespeist wurde. Oder - wird anhand der durchschnittlichen Sonnenstunden eine monatlich unterschiedliche Vergütung gezahlt?


    Fragen über Fragen, aber ich steh' halt noch ganz am Anfang mit meinen Überlegungen...


    Ganz herzlichen Dank schon mal im Voraus! :D

  • Mit deinen Daten (Anlagengröße, Wechselrichter, Module, Lageplan,...etc.) ermittelt dein EVU den zu erwartenden Ertrag. Mit diesem Ergebnis wird eine Pauschale festgelegt die jeden Monat gleich ist und zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. 12. des Monats) überwiesen wird.


    Am Ende des Jahres wird der Zähler abgelesen und der zuviel bzw. zuwenig bezahlte Betrag ausgeglichen.


    Eigentlich ganz einfach. :)


    Der Tom 8)

    Einmal editiert, zuletzt von lehmann28 ()

  • Moin bbsolar,


    kann ich Christian nur zustimmen, sind absolut hilfsbereit und Abwicklung ist unproblematisch.


    Haben nach meiner ersten Jahresabrechnung die monatliche Pauschale sogar erhöht nach dem ich eine Nachzahlung von über 300,-€ bekommen hatte, mit der Begründung, dass die Anlage ja gut laufen würde.


    Gruß von der Küste
    Roman

  • Zitat von Novak Dimon

    Es wäre noch erwähnenswert daß die EWE das ganze absolut unbürokratisch abwickelt und immer pünktlich zum Monatsanfang zahlt.
    Die Endabrechnung hat bei mir im Februar im Kasten gelegen.


    Ein Einspeisevertrag wird auch nicht verlangt.


    Gruß
    Christian


    Hi,


    dem muss ich leider wiedersprechen:


    Ich bin am 17.12.2007 durch die EWE NETZ GmbH freigeschaltet worden und habe heute (25.01.2008) die Vertragsbestätigung der EWE erhalten:


    "Die Vergütung der Stromeinspeisung erfolgt im :shock: Jahresabrechnungsverfahren [....] Für diese Abnahmestelle erstatten wir zur Zeit keine Abschlagbeträge."


    Das ist für jemanden, der die Abschläge (zum Teil) in die Finanzierung mit einplant, ein harter Schlag :!::!::!:


    Darf der Netzbetreiber die Leistung (also den Strom) ohne (Abschlags-) Zahlung in sein Netz einspeisen und direkt wieder vermarkten? Das würde ja heissen, dass der Netzbetreiber meine "Ware" direkt wieder vermarktet und mit den hieraus erzielten Erträge arbeiten kann....


    Udo

    42x Mitsubishi PV-TD185MF5 mit Fronius IG60 & IG20 => 7,77kWp

  • Zitat von rambo.com


    Darf der Netzbetreiber die Leistung (also den Strom) ohne (Abschlags-) Zahlung in sein Netz einspeisen und direkt wieder vermarkten? Das würde ja heissen, dass der Netzbetreiber meine "Ware" direkt wieder vermarktet und mit den hieraus erzielten Erträge arbeiten kann....


    Ich würde zunächsteinmal an die EWE herantreten und mit ihnen sprechen. Meißtens findet man eine gemeinsame Lösung des Ganzen.


    Wenn dieses nicht fruchtet, solltest Du Ihnen jeden Monat eine Abschlagsrechnung hochgerechnet auf die 12 Monate zuschicken. Die genaue Endabrechnung würde dann zum 31.12.20XX erfolgen. Oder du stellst eine genaue Rechnung jeden Monat über den entsprechenden kWh-Ertrag.


    Wenn man an solche Sachen mit Ruhe ran geht, dann findet man einen entsprechenden Weg. Hast Du mal deinen Installateur gefragt ob er so eine Vorgehensweise von der EWE schonmal erfahren hat?


    Der Tom 8)

  • Ich bin die Ruhe selbst..... :twisted:


    Natürlich werde ich nächste Woche erst einmal mit der EWE reden, trotzdem finde ich diese Verhaltensweise bei "Privat-Investoren" sehr bedenklich.


    Es gibt sicherlich den ein oder anderen, der etwas knapper kalkuliert....da führt eine Situation mit Null-Einnahmen schnell zum Super-Gau.


    Ich bin gespannt, ob die EWE die Angelegenheit bei freundlicher Nachfrage unproblematisch lösen wird....


    Udo

    42x Mitsubishi PV-TD185MF5 mit Fronius IG60 & IG20 => 7,77kWp

  • Hallo,


    Zitat von rambo.com

    Ich bin gespannt, ob die EWE die Angelegenheit bei freundlicher Nachfrage unproblematisch lösen wird....


    Das würde mich auch interessieren - berichte doch mal hier wenn Du mit denen gesprochen hast.


    Ansonsten würde ich auch - wie schon so oft - zur monatlichen Rechnungsstellung raten. Ich finde den Aufwand minimal, die Briefmarke kann steuerlich geltend gemacht werden, das Geld bringt jeden Monat auf meinem Konto Zinsen (und nicht beim "bettelarmen" Netzbetreiber) und ich muss keine Endabrechnung erstellen. Zahlungsziel 14 Tage (+ 3 "freundliche" Tage Postlaufzeit). Bei dann nicht erfolgter Zahlung Mahnung + Mahngebühr und erneuter Fristsetzung. Wird auch dann nicht gezahlt, einen Vollstreckungsbescheid erwirken.


    Diese Borniertheit der Netzbetreiber ärgert mich gewaltig. :twisted::twisted:
    Sie wollen offensichtlich nicht begreifen, dass sie zur Zahlung und Abnahme Kraft Gesetz verpflichtet sind und dass sie UNSERE Kunden sind.


    Gruss
    Roland