Ertragsausfall wegen Bebauung

  • Zitat von modila

    ..,mit dem umziehen, da würde ich als Bürgermeister nicht zustimmen, du wustest doch vorher, das da mal gebaut werden würde / kann,...oder????


    mfg


    Hallo modila,


    ein Bürgermeister kann mal nicht eben und einfach so "nicht zustimmen", er sollte die Interessen der Bürger vertreten, dafür wird er von den Bürgern bezahlt. Also einfach mal wegen schlechter Laune oder weil man jemand gerne mal etwas schikanieren möchte nicht zustimmen geht schlecht.
    Zumindest muss er eine Abwägung machen ob höhere anderweitige Interessen der Gemeinde vorliegen.
    Eventuell muss auch die Gemeindevertretung zustimmen.Gut ist auch immer wenn ein Gemeindemitglied in der Gemeinde (bei der Gemeindevertretung) etwas Rückhalt genießt.
    Ich denke du wärst nicht gerade ein idealer Bürgermeisterkandidat. :D


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • @PV-Korten


    Zitat von sunny10

    danke für die antworten,


    klar geht es um Verschattung. Da es sich wie beschreiben um ein Gemeindegrundstück handelt und die Gemeinde nachträglich den Bebauungsplan geändert haben, darf ich mich jetzt auf ein Nachbarhaus von 10m Größe freuen, was mir gerad Nachmittags einiges an Licht wegnehmen wird.



    Da dort was von nachträglich steht, kann er das wohl kaum gewusst haben, somit sollte der Bürgermeister zumindest zu einem Gesprächstermin bereit sein und sich das ganze Problem mal schildern lassen...


    Wäre natürlich das einfachste wenn die Gemeinde dir kostenlos ein anderes Dach anbietet, denn dir entstehen dann ja nicht nur Kosten für die Neumontage, sondern auch noch Kosten weil du dann 2 Zählerstellen und 2 Versicherungen und eine Anlagenüberwachung benötigst, da kannst du nur hoffen das du soviel Mehrertrag hast das sich das ganze zumindest kostenneutral verhält.


    Evtl. solltest du die komplette Anlage "umziehen", dann entfallen die doppelten Kosten und dein Dach ist frei für eine kleine Eigenverbrauchsanlage im unverschatteten Dachbereich :wink:


    Gruß
    Jörg

  • Zitat von GAST


    Da dort was von nachträglich steht, kann er das wohl kaum gewusst haben, somit sollte der Bürgermeister zumindest zu einem Gesprächstermin bereit sein und sich das ganze Problem mal schildern lassen...


    Wäre natürlich das einfachste wenn die Gemeinde dir kostenlos ein anderes Dach anbietet, denn dir entstehen dann ja nicht nur Kosten für die Neumontage, sondern auch noch Kosten weil du dann 2 Zählerstellen und 2 Versicherungen und eine Anlagenüberwachung benötigst, da kannst du nur hoffen das du soviel Mehrertrag hast das sich das ganze zumindest kostenneutral verhält.


    auch wenn die Änderung des Bebauungsplanes "nachträglich" erfolgt ist, stellt das keinen Grund für irgendwelche Ansprüche dar
    weil man halt auch damit rechnen muß, natürlich nur solange es im gesetzlichen Rahmen bleibt


    somit gibt es übrhaupt keinen Grund für die Gemeinde, hier dem Nachbarn kostenlos ein anderes Dach anzubieten
    wahrscheinlich dürften die das gar nicht?
    oder wann hat die deine Gemeinde zuletzt was geschenkt?

  • Hallo jodl,


    früher war das mal so, dass das Bürgermeisteramt vielerorts ehrenamtlich war. Heute gibts fast bei jeder kleinen Gemeinde einen riesen Verwaltungsapparat der ernährt werden muss. Nur ist keinerlei Einsicht trotz Erhöhung der Verschuldung da zur Verschlankung desselben,im Gegenteil. Solange bis die Pleite dann da ist. Dabei beschließt die Gemeindevertretung doch eigentlich Alles was sie betrifft selbst und hat da Freiheit.
    So gesehen haben auch nur noch die wenigsten Gemeinden etwas zu verschenken. Gibt es aber trotzdem noch bei Gemeinden mit hohem Gewerbesteueraufkommen oder teilweise auch bei Gemeinden mit viel eigenem Wald. Zum Beispiel gibts bei uns die Möglichkeit für jede Familie ein bestimmte Menge Holz im Jahr im Gemeindewald günstig einzuschlagen, oder immer noch ein städtisches Hallenbad, welches ein extremes Zuschussgeschäft für die Gemeinde darstellt.


    Viele Grüße:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

  • ..,gut, das ist was anderes, hatte ich überlesen,....allerdings würde es mich stark wundern, wenn er einfach so ein dach bekommen würde, denn es müßte erst mal öffenlich bekannt gegeben werden usw.....kann ja sein, das ich z.B. oder sonst wer auch interesse an dem dach haben,...


    mfg

  • wenn man seine position beim bürgermeister klar vertritt und zu verstehen gibt, dass man ggf.sämtliche mittel ausschöpfen wird um den bau zu verhindern oder zu verzögern, sind die erstaunlich gesprächsbereit

  • Zitat von sunny10

    wenn man seine position beim bürgermeister klar vertritt und zu verstehen gibt, dass man ggf.sämtliche mittel ausschöpfen wird um den bau zu verhindern oder zu verzögern, sind die erstaunlich gesprächsbereit


    da müsste so ein Bürgermeister sich schon überhaupt nicht auskennen wenn er sich mit sowas beeindrucken liesse
    wenn das Nachbargebäude so geplant ist, daß die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, dann kannst du dich auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln, und nichts passiert
    verhindern kannst du dann eh nichts
    das Ding wird gebaut, und du kannst dann nachträglich vergeblich dagegen prozessieren, bis dir die Kohle ausgeht
    erreichen wirst du nichts


    der einzige Weg, daß man sowas verhindern kann, ist, das betreffende Grundstück zu kaufen